» Artikel » Reviews » Enermax Cluster, Everest und Magma 120-mm-Lüfter

Enermax Cluster, Everest und Magma 120-mm-Lüfter


Einleitung

Enermax veröffentlicht in der "Twister"-Lüfterserie drei 120-mm-Lüfter, die auf verschiedene Ansprüche optimiert sind. Das besondere "Batwing" getaufte Lüfterblatt-Design haben die drei Lüfter gemeinsam - es soll für einen optimierten Luftstrom sorgen. Ansonsten hat jeder der drei Lüfter seine besonderen Eigenheiten. Die Drehzahl des Everest wird anhand einer Temperatursonde automatisch angepasst, der Cluster verfügt über einen PWM-Anschluss und der Magma ist besonders solide gebaut und soll bei Temperaturen bis zu 85 Grad Celsius betreibbar sein. Genaueres zu den Besonderheiten der Lüfter und einen Leistungs- und Lautstärken-Vergleich mit dem Scythe S-FLEX SFF21F, dem Scythe Ultra Kaze 1000 und dem Revoltec Dark Red findet ihr in diesem Test.

Verpackung

Die Enermax-Lüfter der Twister-Serie werden in Blistern ausgeliefert. Diese sind glücklicherweise nicht verschweisst und lassen sich so gewaltfrei öffnen. Die Verpackungen sind optisch auffällig gestaltet und informieren auf der Rückseite ausführlich über den enthaltenen Lüfter.


Cluster
Die Besonderheiten des Cluster-Lüfters sind der PWM-Anschluss sowie die abschaltbaren LED.


Everest
Der Everest bietet als Besonderheit einen Temperaturfühler entsprechend dessen die Drehzahl automatisch eingestellt wird. Außerdem ist auch der Everest mit abschaltbaren LED beleuchtet.


Magma
Der Magma verfügt nicht über LED und ist mit einem herkömmlichen 3-Pin-Lüfteranschluss ausgestattet. Laut Enermax ist dies der weltweit erste PC-Lüfter, der bei 85 Grad Celsius Umgebungstemperatur eine Lebensdauer von mindestens 100000 Stunden aufweist. Der Hardware zuliebe lässt sich allerdings nur hoffen, dass der Magma seine Stärke nicht einsetzen muss - wer will schon 85 Grad in seinem PC? Ausserdem bietet er mit einer Drehzahl von 1500 U/min bei 12 Volt den größten Luftdurchsatz der drei Kandidaten.

Lieferumfang
Jedem der drei Lüfter liegen vier Lüfterschrauben, vier Gummi-Entkoppler und ein Adapter auf 4-Pin-Molex, mit dem der Lüfter direkt am Netzteil angeschlossen werden kann, bei. Es ist sehr erfreulich zu sehen, dass Enermax Entkoppler und Schrauben beilegt. So bleiben alle Optionen offen.
Jedem der Lüfter liegt außerdem eine eigene Bedienungsanleitung bei. Die Anleitungen sind an die jeweiligen Lüfter angepasst und sehr ausführlich mit Fotos illustriert. Weiter ist uns aufgefallen, dass die Beschreibungen, die in fünf verschiedenen Sprachen vorliegen, sehr deutlich und ausführlich formuliert sind. Kurz gesagt legt Enermax den Lüftern eine bessere Anleitung bei, als sich bei so mancher, komplizierterer Hardware finden lässt.
Technische Daten

Wichtig: Bei den folgenden Daten handelt es sich um Herstellerangaben:
Enermax ClusterEnermax EverestEnermax Magma
Abmessungen:120x120x25 Millimeter120x120x25 Millimeter120x120x25 Millimeter
Drehzahl:500-1200 U/min500-1000 U/min1500 U/min
Spannung (Standard):12 Volt12 Volt12 Volt
Luftdurchsatz:45,04-90,08 m3/h45,04-78,32 m3/h117,49 m3/h
Luftdruck:0,483-1,073 mm-H2O0,503-0,933 mm-H2O1,4 mm-H2O
 Schalldruck:  8-14 dB(A)  8-12 dB(A)  18 dB(A) 
LED-Beleuchtung/Abschaltbar:  Ja/Ja Ja/Ja Nein/-
Anschlussart:  4-Pin PWM 3-Pin 3-Pin
Für eine einfachere Übersicht wollen wir hier noch aufführen, wodurch sich die drei Lüfter hervorheben.


Cluster (weiss)
Der Cluster ist mit einem PWM-Anschluss ausgestattet und bietet mit maximal 1200 U/min eine Drehzahl, die zwischen den beiden anderen Modellen liegt.

Everest (transparent)
Der Everest steuert seine Drehzahl in Abhängigkeit seines eigenen Temperatursensors. Mit Maximal 1000 U/min ist er der schwächste und leiseste der drei Lüfter.

Magma (rot)
Der Magma ist der "normalste" der drei Lüfter. Er bietet mit 1500 U/min den höchsten Luftdurchsatz und sein Spezialfeature der Temperaturbeständigkeit rückt in der Praxis in den Hintergrund.

Impressionen
Allen drei Lüftern ist die doppelte Auswölbung der Lüfterblätter gemeinsam. Von Enermax wird dies als "Batwing" bezeichnet und diese Form soll angeblich für 20 bis 30 Prozent mehr Fördermenge sorgen. Die Nabe der Lüfter ist mit etwa 3,5 Zentimeter Durchmesser verhältnismäßig klein, was der Förderleistung ebenfalls zugute kommt.
Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass sich die Lüfterblätter sehr einfach und von Hand abnehmen lassen. So lassen sie sich gefahrlos auch mit einem feuchten Tuch abwischen und nach dem Trocknen wieder anbringen.
Cluster
Der Cluster ist fast komplett in weiss gehalten. Wie auf dem Bild rechts zu sehen ist, sind die Lüfterblätter von einem kreisrunden Aluminium-Rahmen umgeben, in den der Firmennamen eingestanzt ist. Dieser Rahmen wird von Enermax als "Halo Frame" bezeichnet und soll ebenfalls für bessere Luftzufuhr sorgen. Ein Blickfang ist er allemal.
Der Cluster verfügt über einen 4-Pin PWM-Anschluss. Das Kabel ist weiss gesleevt und großzügige 50 Zentimeter lang.
Vier weisse LED beleuchten die Lüfterblätter schön. Wie üblich kommt diese Beleuchtung insbesondere im Dunkeln zur Geltung. Einer der Vorteile der PWM-Steuerung ist, dass die Leuchtkraft der LED konstant bleibt, auch wenn die Drehzahl reduziert wird.
Mit dem kleinen Schalter, der auf den Fotos abstehend gezeigt ist, sich aber gut im Rahmen verstecken lässt, wird die LED-Beleuchtung ein- und ausgeschaltet.

Impressionen 2

Everest
Der Everest besteht zum Großteil aus transparentem Kuststoff und ist ebenfalls mit dem "Halo-Frame" ausgestattet. Die Verarbeitung des Lüfters ist, wie auch bei den anderen beiden Kandidaten, makellos.
Das Kabel, welches in einem 3-Pin-Lüfteranschluss endet, ist passend zum Lüfter in silber gehalten. Das winzige Ding auf dem Foto rechts ist der Temperatursensor. Die Kabellängen betragen 50 Zentimeter für das Lüfterkabel und 29 Zentimeter für den Temperatursensor.
Der Everest ist mit vier blauen LED ausgestattet. Die transparenten Lüfterblätter sorgen in Kombination mit der Beleuchtung für eine besonders effektvolle Optik.
Wie auch beim Cluster ist die Beleuchtung des Everest jederzeit per Schalter ein- und ausschaltbar.
Im Lieferumfang des Everest finden sich diese drei Aufkleber, deren Zweck uns auf Anhieb ein Rätsel war. Der im Handbuch erläuterte Zweck der Aufkleber brachte uns zum Schmunzeln:
Mit den Aufklebern lassen sich die Lüfterblätter verzieren! (Wie süss!)
Mit aktivierter Beleuchtung verliert sich der Farbeffekt der Aufkleber etwas. Sind die LED aus, ergibt sich jedoch eine interessante Optik. Die Aufkleber haben keine Auswirkung auf die Lautstärke des Lüfters.

Impressionen 3

Magma
Der Magma ist als einziger der drei Lüfter mit einem herkömmlichen Rahmen statt dem "Halo-Frame" versehen. Er ist etwas schwerer als die beiden anderen Lüfter und wirkt durchgehend solide und stabil.
Wie auch der Everest ist der Magma mit einem 50 Zentimeter langen, silbernen Kabel und einem 3-Pin-Lüfteranschluss ausgestattet.
Im Gegensatz zu den anderen beiden Kandidaten ist der Magma unbeleuchtet. Dank dem starken Kontrast zwischen dem grellen rot des Lüfters und dem schwarzen Rahmen ist auch der Magma optisch auffällig.
Wie bereits beschrieben ist der Magma der herkömmlichste der drei Lüfter, da seine hohe Temperaturbeständigkeit kaum eine praktische Anwendung finden wird.

Die Herausforderer
Um die Leistung und Lautstärke der Enermax-Lüfter besser einordnen zu können, ziehen wir drei weitere Lüfter zum Vergleich herbei. Der Scythe S-FLEX SFF21F (links) bietet einen hohen Luftdurchsatz ohne sehr laut zu werden und gehört damit in die selbe Sparte wie der Enermax Magma. Der Scythe Ultra Kaze 1000 bietet ein sehr leises Laufgeräusch und dank der Bauhöhe von 38 Millimetern trotzdem einen guten Luftdurchsatz. Er ist quasi der "Silent-Herausforderer". Der Revoltec Dark Red ist ein Modding-Lüfter und hält somit als Vergleich für Enermax Cluster und Everest hin. Etwas mehr Infos zu diesen Lüftern findet ihr hier.
Drehzahlen
Bei den folgenden Angaben handelt es sich um die tatächlich ausgelesenen Drehzahlen, welche teils stark von den Herstellerangaben abweichen.


* Da der Enermax Everest über einen Temperatursensor gesteuert wird, lässt er sich nicht direkt mit den anderen Lüftern vergleichen. Die angegebene Drehzahl ist das erreichte Maximum nach 75 Minuten voller Auslastung und der Temperatursonde beim heißesten Bauteil des Mainboards, dem Kühler der Spannungswandler, angebracht.
Lautstärke, 12V

Die Angaben zur Lautstärke beruhen auf subjektiven Eindrücken. Auf einer Skala von 0-10, die auf den Low-Noise Bereich abgestimmt ist, bedeutet 0 absolut unhörbar und 10 deutlich hörbar (aber noch nicht "laut"). Um die Werte zu erhalten, werden alle Lüfter einzeln und im Vergleich zu einaner so lange angehört, bis sie eindeutig im Verhältnis zu einander eingeordnet werden können.



Der Enermax Cluster sowie der Enermax Everest befinden sich in der Lautstärke etwa auch dem selben Niveau wie der Revoltec Dark Red: Sie sind nur von näherem, dann aber deutlich hörbar. Der Scythe Ultra Kaze 1000 ist ein Stück leiser.
Bemerkenswert ist, wie viel leiser der Enermax Magma gegenüber dem S-FLEX ist - trotz seiner höheren Drehzahl.


Lautstärke, 6V

Werden die Lüfter mit 6 Volt Spannung betrieben sind Unterschiede nur noch schwer herauszuhören. Daher unterscheiden wir hier nur von 1 bis 3.
1: Aus 50 Zentimetern Entfernung unhörbar.
2: Aus 50 Zentimetern Entfernung fast unhörbar.
3: Aus 50 Zentimetern Entfernung hörbar.


* Der Everest wurde für diesen Vergleich mit der Temperatursonde frei im Raum (also bei Zimmertemperatur) betrieben.

Keiner der Lüfter im Vergleich ist im 6 Volt-Betrieb noch deutlich hörbar. Im Unterschied zu den restlichen Lüftern sind der Ultra Kaze und der Everest in diesem Vergleich auch beim besten Willen nicht mehr wahrnehmbar.
Geräuschcharakter

Alle drei Enermax-Lüfter sind mit dem selben Lager ausgestattet und haben daher auch den selben Geräuschcharakter, der bei höheren Drehzahlen deutlicher und bei niedrigen Drehzahlen weniger deutlich wahnehmbar ist. Bei hoher Drehzahl geben die Lüfter ein deutliches Laufgeräusch von sich, welches etwa gleich deutlich hörbar ist, wie das Luftrauschen. Es lässt sich als ein Surren in mittlerer Tonhöhe beschreiben. Das Geräusch ist aber sehr ebenmäßig und störungsfrei, so dass es sich leicht ausblenden lässt. Bei niedrigeren Drehzahlen nimmt das Luftrauschen stark ab, ein Laufgeräusch bleibt aber stets, wenn auch sehr leise, übrig.

Testsystem

Im letzten Vergleich testeten wir die Kühlleistung anhand eines Thermalright Ultra 120 eXtreme. Diesmal greifen wir zu einem Magicool Copper Single-Radiator.

Hier das Testsystem im Überblick:
- Q6600 Prozessor @ 3.0 GHz
- Asus P5E WS Pro Mainboard
- Magicool Slim Single 120 Copper Radiator
- aquastream XT Ultra Pumpe
- Zern PQ+ CPU-Kühler
- Corsair HX 620W Netzteil

Die Lufttemperatur wird von zwei digitalen Sensoren unterhalb des Radiators gemessen, die Wassertemperatur wird am Radiator-Ausgang mit einem kalibrierten Analog-Sensor gemessen. Das ganze System ist ein offener Aufbau.

Testmethode
Der zu testende Lüfter wird an der Unterseite des Radiators befestigt (push). Mit dem Stabilitäts-Test von Everest werden alle Prozessorkerne zu 100 Prozent ausgelastet. Nach einer 45-minütigen Aufwärmphase beginnt das erste Testfenster: Alle Temperaturen werden im 5-Sekunden-Takt in einer Log-Datei aufgezeichnet. Nach Ablauf des ersten Testfensters wird die Lüfter-Spannung auf 6 Volt reduziert und während einem weiteren Testfenster von 15 Minuten werden die Temperaturen ebenfalls aufgezeichnet.

Aus den Daten des ersten Testfenstersters werden die Durchschnittstemperaturen berechnet. Es wird die Temperaturdifferenz zwischen dem Wasser und der Umgebungstemperatur angegeben. Dies beantwortet die Frage: "Wie gut kühlt dieser Lüfter das Wasser ab?"

Aus dem zweiten Testfenster interessiert uns die nach 15 Minuten erreichte Maximaltemperatur des Wassers. Die Temperaturdifferenz zwischen diesem Wert und der Umgebungstemperatur beantwortet die Frage: "Wie stark verschlechtert sich die Kühlung im 6 Volt-Betrieb nach 15 Minuten?"

Wir geben gemäß der Konvention die Temperaturdifferenzen in Kelvin an, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius entspricht.

Das Testen in einem Wasserkreislauf hat gegenüber dem Testen mit Lüftkühlung einen entscheidenden Vorteil: Da sich die Wassertemperatur relativ träge verändert und durch Bewegungen in der Umgebungsluft wenig bis gar nicht gestört wird, lässt sie sich viel genauer messen und glättet Temperaturschwankungen des Prozessors von selbst aus.
Kühlleistung

12 Volt


* Da der Enermax Everest über einen Temperatursensor gesteuert wird, lässt er sich nicht direkt mit den anderen Lüftern vergleichen. Für den Vergleich haben wir die Temperatursonde beim heißesten Bauteil des Mainboards, dem Kühler der Spannungswandler, angebracht.

Sehen wir uns die Resultate an, so scheint das Batwing-Design der Enermax-Flügelblätter sowie die recht kleine Nabe dieser Lüfter wirklich effektiv zu sein. So schneidet der Enermax Everest nur knapp hinter dem Ultra Kaze 1000 ab, obwohl dieser über 20 Prozent schneller dreht und breiter als ein herkömmlicher Lüfter ist.
Der Enermax Magma dreht schneller als sein direktester Konkurrent S-FLEX und erreicht dadurch auch eine etwas bessere Temperatur. Dass dies bei einer geringeren Geräuschentwicklung als mit dem S-FLEX der Fall ist, spricht für die Qualität des Magma. Einzig der Cluster wird vom etwas langsamer drehenden und etwa gleich leisen Lüfter von Revoltec knapp überholt.
6 Volt



Der Enermax Everest wurde aus diesem Vergleich ausgelassen, da dieser nicht für eine direkte Spannungssteuerung vorgesehen ist. In der Praxis wird der Lüfter, wenn an einem Kühler verwendet, unter Systemlast immer aufdrehen, deswegen würde ein drosseln des Lüfters nicht der vorgesehenen Anwendungsweise entsprechen.

Im Vergleich bei 6 Volt Spannung machen die Enermax-Lüfter eine ausserordentlich gute Figur. Insbesondere der Magma leistet bei vergleichbarer Lautstärke doch deutlich mehr als die restlichen Lüfter im Testfeld. Der Ultra Kaze 1000 ist der leiseste Lüfter in diesem Vergleich, liegt dafür aber auch in der Leistung etwas zurück.

Fazit

Die Twister-Lüfter von Enermax konnten uns in fast jeder Hinsicht überzeugen. Dass es sich dabei um Qualitätsprodukte handelt, wird einem sehr schnell klar: Angefangen bei den sehr guten Bedienungsanleitungen in diversen Sprachen, über den Lieferumfang, der vollständiger kaum sein könnte, bis zu diversen kleinen Details stimmt hier einfach alles. Es ist sehr erfreulich zu sehen, dass hier weit mehr geboten wird, als unbedingt nötig wäre. Ist es notwendig, dass neben Entkopplern auch noch Lüfterschrauben beiliegen? Ist es wichtig, dass die Farbe des Lüfterkabels zum Design des Lüfters passt? Müssen Lüfter-LED unbedingt ein- und ausschaltbar sein? Ändert ein schöner, makellos gestalteter Lüfterrahmen etwas an der Leistung? In jedem Fall lautet die Antwort: Nein. Aber genau dadurch, dass Enermax all diese Möglichkeiten trotzdem bietet, heben sich die Twister-Lüfter deutlich aus der Masse ab. Ein weiterer, großer Pluspunkt, sind die 50 Zentimeter langen Lüfterkabel, die sich auch in größeren Gehäusen sauber verlegen lassen, ohne dass Verlängerungskabel nötig sind.
Einzig absolute Silent-Fanatiker mit gutem Gehör werden mit den Twister-Lüftern nicht ganz zufrieden werden, da feinste Laufgeräusche auch bei niedrigen Drehzahlen noch hörbar bleiben.

Da zwischen den Lüftern einige Unterschiede vorhanden sind, geben wir für jeden ein eigenes Mini-Fazit und Awards ab.
Enermax Cluster
Der Enermax Cluster ist sehr schön verarbeitet und bietet sich dank dem weissen Rahmen mit dem "Halo-Frame" und dem weiss gesleevten Kabel für Modding-Freunde an. Auch die LED-Beleuchtung, die die besondere Blätterfrom des Lüftershervorhebt, ist sehr gelungen. Einzig in der Kühlleistung liegt der Cluster eher im Mittelfeld.

Wir verleihen dem Enermax Cluster den DeXgo-Silber-Award.
Enermax Everest
Die Besonderheit des Enermax Everest ist die temperaturabhängige Steuerung der Drehzahl. In der Praxis wurde der Lüfter bei uns zwischen 519 und 932 U/min geregelt. Angesichts der niedrigen Drehzahl ist mit dem Everest keine sehr starke Kühlung möglich, dafür bleibt der Lüfter im Betrieb stets sehr leise. Schade ist, dass das Kabel des Temperatursensors nicht dieselbe Länge wie das Lüfterkabel hat und sich so unter Umständen weniger elegant verlegen lässt. Optisch ist auch der Everest sehr gelungen: Die blauen LED machen sich mit den transparenten Lüfterblättern sehr gut und der "Halo-Frame" ist ebenfalls ein Hingucker.

Wir verleihen dem Enermax Everest den DeXgo-Bronze-Award.
Enermax Magma
Am meisten konnte uns aus dem Trio der Enermax Magma überzeugen. Obwohl er der einfachste der drei Lüfter ist, kommt er doch ganz ohne Beleuchtung und mit herkömmlichen Lüfterrahmen daher, kann er auch optisch überzeugen. Der rot-schwarz-Kontrast ist gelungen. Viel wichtiger aber ist die sehr überzeugende Kühlleistung des Magma. Während er bei zwölf Volt weit davon entfernt ist als Silent-Lüfter tauglich zu sein, ist das Betriebsgeräusch doch im Verhältnis zur Leistung sehr gut. Auch im viel leiseren Betrieb mit sechs Volt glänzte der Magma mit der besten Kühlleistung im Testfeld.
Der Magma ist ideal für alle, die etwas mehr Wert auf Leistung als auf leisen Betrieb legen.

Der Enermax Magma erhält den DeXgo-Gold-Award.

Danksagung

Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von Enermax Deutschland.

Weitere Informationen

Dieser Artikel wurde von HESmelaugh verfasst.
Weitere Informationen findest du in diesem » Forum Thread