Laing DDC AGB-Aufsätze
Einleitung
Die Laing DDC hat sich dank ihrer sehr kompakten Größe und der brachialen Förderleistung zu einer der beliebtesten Pumpen für PC-Wasserkühlungen gemausert. Ein System mit einer DDC im Originalzustand zu finden, ist aber eher schwierig. Der Grund dafür ist, dass es eine Vielzahl von Pumpenaufsätzen für die Laing DDC gibt, die den Original-Deckel ersetzen und entweder für mehr Leistung, geringere Lautstärke, schönere Optik oder alles zusammen sorgen. Im heutigen Artikel testen wir fünf solcher Pumpenaufsätze für die Laing DDC, die gleichzeitig auch als Ausgleichsbehälter dienen.
Grundlagen
Nicht jeder Ausgleichsbehälter kommt mit der Laing DDC Pumpe zurecht. Dies liegt am enorm hohen Durchfluss, den eine solche Pumpe erzeugen kann. In kleinere Ausgleichsbehälter tritt das Wasser dann mit solch einer Wucht auf die Innenwände, dass das Wasser sprudelt und aufschäumt. In runden Behältern kann es zudem zur Bildung eines Strudels kommen. Problematisch ist dies aus zwei Gründen: Erstens erzeugt das turbulente Wasser Geräusche, die Freunde des Silent-PC stören können und zweitens, was viel gravierender ist, saugt die Pumpe Luftblasen an, wenn das Wasser zu sehr aufschäumt oder ein Strudel zu tief wird. Luftblasen im Wasserkreislauf verringern die Kühlleistung erheblich und schaden der Pumpe, weshalb sie unbedingt zu vermeiden sind.
Hersteller, die einen Ausgleichsbehälter spezifisch für den Gebrauch mit Laing DDC-Pumpen entwickeln, müssen sich also etwas einfallen lassen, mit dem sie den Wasserfluss im Behälter bremsen oder leiten können, so dass die Pumpe auch bei hoher Leistung problemlos funktioniert.
Der Reservoir Aufsatz von XSPC wurde bereits vor kurzem einzeln vorgestellt. Der Aufsatz wurde in allen Vergleichen mitgetestet. Ausführliche Beschreibungen und Bilder dazu findet ihr hier.
Nicht jeder Ausgleichsbehälter kommt mit der Laing DDC Pumpe zurecht. Dies liegt am enorm hohen Durchfluss, den eine solche Pumpe erzeugen kann. In kleinere Ausgleichsbehälter tritt das Wasser dann mit solch einer Wucht auf die Innenwände, dass das Wasser sprudelt und aufschäumt. In runden Behältern kann es zudem zur Bildung eines Strudels kommen. Problematisch ist dies aus zwei Gründen: Erstens erzeugt das turbulente Wasser Geräusche, die Freunde des Silent-PC stören können und zweitens, was viel gravierender ist, saugt die Pumpe Luftblasen an, wenn das Wasser zu sehr aufschäumt oder ein Strudel zu tief wird. Luftblasen im Wasserkreislauf verringern die Kühlleistung erheblich und schaden der Pumpe, weshalb sie unbedingt zu vermeiden sind.
Hersteller, die einen Ausgleichsbehälter spezifisch für den Gebrauch mit Laing DDC-Pumpen entwickeln, müssen sich also etwas einfallen lassen, mit dem sie den Wasserfluss im Behälter bremsen oder leiten können, so dass die Pumpe auch bei hoher Leistung problemlos funktioniert.
Der Reservoir Aufsatz von XSPC wurde bereits vor kurzem einzeln vorgestellt. Der Aufsatz wurde in allen Vergleichen mitgetestet. Ausführliche Beschreibungen und Bilder dazu findet ihr hier.
Bitspower Laing Mini AGB
Der Aufsatz von Bitspower wird in einer kleinen Kartonschachtel geliefert. Wir waren sehr erfreut zu sehen, wie sorgfältig der Ausgleichsbehälter in der Verpackung geschützt wird. Sämtliches Zubehör wurde Kurzerhand im Aufsatz drin verstaut.
| Und Zubehör ist hier einiges dabei: Neben den Montageschrauben und einer Verschlusskappe liegen ein Filterschwamm und ein zusätzlicher O-Ring bei. |
Der Bitspower Mini Aufsatz wirkt sehr solide und ist makellos verarbeitet. An der Vorderseite (Bild links) ist unten links der Auslass und darüber in der Mitte ein Einlass. Ein weiterer Einlass befindet sich an der Rückseite (Bild rechts), was dem Benutzer etwas mehr Flexibilität bei der Verschlauchung gewährt.
Im per O-Ring gedichteten Deckel ist das Bitspower-Logo, ein stilisierter Drache, eingraviert. Die Unterseite offenbart die Aussparung, in der der Drehkörper der Pumpe zu liegen kommt sowie den Kanal zur Auslassöffnung.
| Der Filterschwamm ist von außen deutlich sichtbar, fügt sich aber gut in die Optik dieses Aufsatzes ein. |
Mit zwei LED ist der Bitspower Mini AGB sehr schon ausgeleuchtet. Der Filterschwamm zeigt im Betrieb eine sehr gute Wirkung: Selbst bei sehr hohem Durchfluss bleibt die Flüssigkeit im Behälter recht ruhig und es kommt nie zu Problemen durch angesaugte Luftblasen. Ohne den Filterschwamm schäumt und sprudelt das Wasser, auch bei reduziertem Durchfluss, und ein Betrieb ohne Ansaugen von Luftblasen ist kaum erreichbar.
Watercool DDC-Tank LT
Der Watercool-Aufsatz besteht aus drei Teilen, die im Auslieferungszustand bereits zusammengeschraubt sind. Ein- und Auslass befinden sich auf derselben Höhe. Dazwischen ist eine Einbuchtung, die eine LED aufnehmen kann.
Im obersten Teil der Konstruktion (Bild links) ist die Befüllöffnung angebracht. Im unteren Teil (Bild rechts, Ansicht auf die Unterseite) sind Ein- und Auslass sowie die Aussparung für den Drehkörper der Pumpe.
Im Betrieb gelangt das Wasser durch die Einlassöffnung an die gerundete Innenwand des Ausgleichsbehälters und gerät so in einen kreisförmigen Fluss. Normalerweise würde dies zur Bildung eines Wasserstrudels führen und einen fehlerfreien Betrieb der Pumpe erschweren, die "Bremsplatte" die im Watercool-Aufsatz angebracht ist, verhindert dies aber weitestgehend. Es bildet sich zwar in der oberen Hälfte des Behälters weiterhin ein kleiner Wasserstrudel (im Bild rechts zu sehen), dieser gelangt aber nicht bis zum Ansaugstutzen der Pumpe im unteren Teil des Behälters. Problematisch an der Konstruktion ist nur, dass hohe Durchflussraten ziemlich viel Lärm verursachen.
OCLabs XPRes
Der Ausgleichsbehälter aus den Overclock Labs, Kurz OCLabs, ist schlicht und einfach verpackt. Der Lieferumfang besteht neben dem Aufsatz selber nur aus den vier zur Montage benötigten Schrauben.
| Das XPRes ist kompakt, kantig und aus UV-aktivem Kunststoff gefertigt. |
| Der Auslass für die Pumpe ist wie gewohnt an der Unterseite, versetzt zur Mitte angebracht. |
Auch bei diesem Aufsatz kommt eine "Bremsvorrichtung" für das Wasser zum Einsatz. Nach dem Einlass, der oben rechts am Behälter angebracht ist, strömt das Wasser in einen kleinen, vertikalen Kanal. So wird es effektiv gebremst und es kann nicht zu einer Strudelbildung im Behälter kommen.
Unter UV-Licht leuchtet der Aufsatz hellblau auf. Auch bei hohen Durchflussraten gibt es mit dem XPRes keine Probleme mit Strudelbildung oder angesaugten Luftblasen. Allerdings ist ein Plätschern des Wassers hörbar, wenn die Pumpe ungedrosselt läuft. Auch ist mit dem XPRes das hochfrequente Surren der Laing DDC deutlicher hörbar als bei den meisten anderen Ausgleichsbehälter-Aufsätzen, was daran liegen mag, dass OCLabs den Behälter mit recht dünner Wandstärke herstellt.
Alphacool Laing DDC Ausgleichsbehälter
Der Laing-Aufsatz von Alphacool wird in einer schlichten Verpackung ausgeliefert und enthält als Lieferumfang neben den für die Montage benötigten Schrauben auch einen dazu passenden Sechskant-Schlüssel.
| Auf dem Bild rechts ist nun der eigentliche AGB-Aufsatz zu sehen. Er ist der niedrigste Behälter in diesem Vergleich. |
Das Bild links zeigt die komplette Konstruktion: Plexi-Aufsatz mit Ausgleichsbehälter und Pumpe verschraubt. Wie es zu erwarten war schäumt und sprudelt das Wasser im Behälter, was einerseits Luftblasen in den Kreislauf befördert und andererseits deutlich hörbar ist. Selbst bei Durchflussmengen, die für eine Laing DDC sehr gering sind, kommt die Flüssigkeit im Behälter nicht zur Ruhe.
Abhilfe ist in Form eines flachen Filterschwammes separat erhältlich. Wird dieser im Ausgleichsbehälter platziert, sprudelt das Wasser immer noch, wenn auch deutlich weniger stark. Der wichtigere Nutzen des Filterschwammes ist allerdings, dass er das Ansaugen von Luftblasen effektiv verhindert und sich die Pumpe so bis in hohe Durchflussbereiche betreiben lässt. Alle Daten in den folgenden Leistungstests wurden mit eingesetztem Filterschwamm gemessen.
EK Water Blocks EK-DDC X-Res 140
Der Aufsatz von EK Waterblocks ist in zwei Größen erhältlich, einmal 140 und einmal 100 Millimeter hoch. Wir testen die größere Variante. Im Lieferumfang befindet sich neben den Montageschrauben eine Verschlusskappe.
Der eigentliche Pumpen-Aufsatz sowie der Deckel des Behälters sind aus POM gefertigt. Der rohrförmige Acryl-Behälter ist mit den beiden anderen Teilen verschraubt, was ein einfaches Auseinandernehmen des Aufsatzes ermöglicht. Zum Befüllen muss dann entweder das obere G1/4-Zoll-Gewinde benutzt, oder der Deckel komplett abgeschraubt werden.
Einlass (oben) und Auslass (links unten) liegen beim X-Res recht nahe beieinander. Scheinbar ist die kleine Schwelle vor der Ansaugöffnung der Pumpe die einzige Vorrichtung gegen Turbulenzen im Wasser.
Bei steigendem Widerstand im Kreislauf bildet sich verstärkt en Strudel im Ausgleichsbehälter (Bild links: Mittlerer Widerstand, Bild rechts: Hoher Widerstand). Außerdem ist der Strudel natürlich tiefer, je höher die Pumpenleistung. Bis zu einem gewissen Ausmaß stört ein solcher Wasserstrudel kaum, erreicht er allerdings die Ansaugöffnung der Pumpe, wird sehr viel Luft in den Kreislauf befördert. Ein weiterer Nachteil ist, dass das unruhige Wasser auch Geräusche verursachen kann.
Testmethode
Folgende Tools kamen beim Test der Pumpe zum Einsatz:
- Durchflusssensor Digmesa FHKUC 70
- T-Balancer bigNG plus Sensorhub zum auslesen des Durchflusses
- 13/10 Masterkleer Schlauch und 16/12 Tygon
- Stufenweise einstellbarer Kugelhahn, um Widerstand im Kreislauf zu erzeugen
Die Pumpe wird an einem Lüfteranschluss des T-Balancer angebracht, wodurch wir auch die Spannung regulieren können. Mit Hilfe des Kugelhahns können wir verschiedene Stufen von Restriktion im Wasserkreislauf erzeugen und so annähernd verschiedene WaKü-Kreisläufe simulieren.
Indem wir die Drehzahl des Flügelrads an der Laing DDC 1T+ im Testkreislauf auf 3000 Umdrehungen pro Minute drosseln, können wir außerdem die Leistung eine Laing DDC 1T simulieren.
Folgende Tools kamen beim Test der Pumpe zum Einsatz:
- Durchflusssensor Digmesa FHKUC 70
- T-Balancer bigNG plus Sensorhub zum auslesen des Durchflusses
- 13/10 Masterkleer Schlauch und 16/12 Tygon
- Stufenweise einstellbarer Kugelhahn, um Widerstand im Kreislauf zu erzeugen
Die Pumpe wird an einem Lüfteranschluss des T-Balancer angebracht, wodurch wir auch die Spannung regulieren können. Mit Hilfe des Kugelhahns können wir verschiedene Stufen von Restriktion im Wasserkreislauf erzeugen und so annähernd verschiedene WaKü-Kreisläufe simulieren.
Indem wir die Drehzahl des Flügelrads an der Laing DDC 1T+ im Testkreislauf auf 3000 Umdrehungen pro Minute drosseln, können wir außerdem die Leistung eine Laing DDC 1T simulieren.
| In allen Vergleichen mit dabei ist auch das XSPC DDC Reservoir, welches wir bereits im Einzeltest ausführlich beschrieben haben. |
Leistungsvergleich
Bei den folgenden Werten zum maximalen Durchfluss ist zu beachten, dass in unserem Kreislauf keine Kühlblöcke oder sonstige Komponenten außer dem Durchflusssensor eingebunden sind. Die angegeben Werte werden in einem voll ausgestatteten Wasserkühlungskreislauf nie erreicht werden. Wir messen und vergleichen hier also eine theoretische Höchstleistung.
DDC 1T+
Wie die Grafik zeigt, unterscheidet sich der maximale Durchfluss je nach verwendetem Aufsatz erheblich. Allerdings lassen sich nicht alle der Aufsätze bei solchen Fördermengen auch wirklich betreiben. Nur die Kandidaten von OCLabs, Bitspower und XSPC schaffen diese Leistung auch ohne starke Wasserverwirbelung und ohne Luftblasen in den Kreislauf zu senden.
Zum Vergleich hier noch die Leistungsdaten mit der simulierten DDC 1T:
Die Rangreihenfolge bleibt gleich, nur die absolute Durchflussmenge sinkt jeweils. Auch hier kommen nur die drei bereits genannten Aufsätze wirklich mit der Durchflussmenge zurecht.
Leistung in Abhängigkeit des Widerstandes
Die theoretischen Höchstleistungen bieten zwar einen interessanten Vergleich, um die Sache aber der Praxis näher zu bringen, überprüfen wir, wie sich die Leistung mit steigendem Widerstand verhält:
WICHTIGER HINWEIS: Wir erzeugen den Widerstand mit einem stufenweise einstellbaren Kugelhahn. Wir haben die Einstellungen von 0 (ganz offen) bis 6 (versiegelt) nummeriert. Allerdings steigt der Widerstand auf dieser Skala nicht linear an. Das heißt, dass Einstellung Nummer 4 nicht doppelt so viel Widerstand wie Einstellung Nummer 2 bedeutet. Die Grafik und die Werte dienen nur dem Vergleich der Aufsätze unter einander.
Bei den folgenden Werten zum maximalen Durchfluss ist zu beachten, dass in unserem Kreislauf keine Kühlblöcke oder sonstige Komponenten außer dem Durchflusssensor eingebunden sind. Die angegeben Werte werden in einem voll ausgestatteten Wasserkühlungskreislauf nie erreicht werden. Wir messen und vergleichen hier also eine theoretische Höchstleistung.
DDC 1T+
Wie die Grafik zeigt, unterscheidet sich der maximale Durchfluss je nach verwendetem Aufsatz erheblich. Allerdings lassen sich nicht alle der Aufsätze bei solchen Fördermengen auch wirklich betreiben. Nur die Kandidaten von OCLabs, Bitspower und XSPC schaffen diese Leistung auch ohne starke Wasserverwirbelung und ohne Luftblasen in den Kreislauf zu senden.
Zum Vergleich hier noch die Leistungsdaten mit der simulierten DDC 1T:
Die Rangreihenfolge bleibt gleich, nur die absolute Durchflussmenge sinkt jeweils. Auch hier kommen nur die drei bereits genannten Aufsätze wirklich mit der Durchflussmenge zurecht.
Leistung in Abhängigkeit des Widerstandes
Die theoretischen Höchstleistungen bieten zwar einen interessanten Vergleich, um die Sache aber der Praxis näher zu bringen, überprüfen wir, wie sich die Leistung mit steigendem Widerstand verhält:
WICHTIGER HINWEIS: Wir erzeugen den Widerstand mit einem stufenweise einstellbaren Kugelhahn. Wir haben die Einstellungen von 0 (ganz offen) bis 6 (versiegelt) nummeriert. Allerdings steigt der Widerstand auf dieser Skala nicht linear an. Das heißt, dass Einstellung Nummer 4 nicht doppelt so viel Widerstand wie Einstellung Nummer 2 bedeutet. Die Grafik und die Werte dienen nur dem Vergleich der Aufsätze unter einander.
Die obere Grafik ist folgendermaßen zu interpretieren: Je restriktiver ein Kreislauf (ein Kreislauf ist restriktiver, je mehr Komponenten verbaut sind, je feiner die Kühlstrukturen dieser Komponenten sind und je länger der Schlauchweg ist) desto weiter rechts müssen die Daten abgelesen werden.
Wie ersichtlich wird, fallen die Unterschiede in der Förderleistung bei erhöhtem Widerstand sehr nahe aufeinander. Besonders auffällig sind der Bitspower-Aufsatz, welcher mit steigendem Widerstand sehr schnell an Leistung einbüßt, sowie der Alphacool-Aufsatz, der dem Widerstand am deutlichsten Standhält.
Ein weiterer Vergleich soll die Leistung in der Praxis veranschaulichen:
Wie ersichtlich wird, fallen die Unterschiede in der Förderleistung bei erhöhtem Widerstand sehr nahe aufeinander. Besonders auffällig sind der Bitspower-Aufsatz, welcher mit steigendem Widerstand sehr schnell an Leistung einbüßt, sowie der Alphacool-Aufsatz, der dem Widerstand am deutlichsten Standhält.
Ein weiterer Vergleich soll die Leistung in der Praxis veranschaulichen:
Dies sind die erreichten Durchflussmengen mit der simulierten Laing DDC 1T mit mittlerem Widerstand (gelb), hohem Widerstand (orange) und noch höherem Widerstand (rot). Auch hier wird ersichtlich, dass die Leistungsunterschiede in einem "echten" Wasserkreislauf, inklusive mehrerer Komponenten, relativ klein werden. Der Aufsatz von Alphacool führt hier zwar den Vergleich an, allerdings ist er bei solch hohen Durchflussmengen nicht gerade leise. Mehr dazu auf der nächsten Seite.
Lautstärke
Viel wichtiger als die rohe Leistung ist den meisten WaKü-Benutzern der Lautstärkepegel. Der Vorteil einer Wasserkühlung besteht schließlich nicht nur in den erreichten Temperaturen, sondern auch darin, dass sich diese Temperaturen bei sehr angenehmer Geräuschkulisse erreichen lassen.
Wir wollen nun die Silent-Tauglichkeit der Aufsätze testen. Die Pumpe wird dazu auf eine Schaumstoffunterlage gestellt und dann soweit gedrosselt, bis sie nur noch aus nächster Nähe hörbar ist. Damit beantworten wir die Frage: "Bei welcher Fördermenge ist die Laing DDC mit diesem Aufsatz leise?"
Leise @, geringer Widerstand
Bei sehr geringem Widerstand liefert der EK X-Res den besten Durchfluss, ohne einen Laut von sich zu geben. Wird die Pumpe auf 9,5 Volt gedrosselt, ist bereits Ruhe, obwohl noch über 400 Liter pro Stunde durch den Kreislauf sausen. Auch die Aufsätze von Bitspower und OCLabs machen hier eine sehr gute Figur. Die Aufsätze von Alphacool und Watercool leiden unter dem Problem, dass schnell fließendes Wasser im Ausgleichsbehälter deutlich hörbare Geräusche verursacht.
Leise @, hoher Widerstand
Der Vergleich mit hohem Widerstand ist praxisnäher und zeigt völlig andere Verhältnisse. Das XSPC Reservoir kann auch bei hohem Druck mehr als zwei Liter pro Minute fördern, ohne störende Nebengeräusche zu entwickeln und setzt sich damit an die Spitze. Die Aufsätze von OCLabs und Watercool leisten beide praktisch gleich viel und halten die Fördermenge ebenfalls hoch, ohne die Ohren zu belasten. Beim OCLabs-Aufsatz muss die Pumpe nur deswegen stärker gedrosselt werden, weil das Surren des Drehkörpers von diesem Aufsatz schlecht gedämmt wird und der Alphacool-Aufsatz hat weiterhin das Problem des hörbaren Plätscherns.
Der EK X-Res schneidet in diesem Vergleich ebenfalls sehr gut ab, es muss aber nochmals betont werden, dass dies nur dank dem verwendeten Filterschwamm möglich ist. Ohne diesen ist die Pumpe mit dem X-Res bei hohem Widerstand nicht betreibbar, ohne dass eine Menge Luftblasen in den Kreislauf geraten.
Viel wichtiger als die rohe Leistung ist den meisten WaKü-Benutzern der Lautstärkepegel. Der Vorteil einer Wasserkühlung besteht schließlich nicht nur in den erreichten Temperaturen, sondern auch darin, dass sich diese Temperaturen bei sehr angenehmer Geräuschkulisse erreichen lassen.
Wir wollen nun die Silent-Tauglichkeit der Aufsätze testen. Die Pumpe wird dazu auf eine Schaumstoffunterlage gestellt und dann soweit gedrosselt, bis sie nur noch aus nächster Nähe hörbar ist. Damit beantworten wir die Frage: "Bei welcher Fördermenge ist die Laing DDC mit diesem Aufsatz leise?"
Leise @, geringer Widerstand
Bei sehr geringem Widerstand liefert der EK X-Res den besten Durchfluss, ohne einen Laut von sich zu geben. Wird die Pumpe auf 9,5 Volt gedrosselt, ist bereits Ruhe, obwohl noch über 400 Liter pro Stunde durch den Kreislauf sausen. Auch die Aufsätze von Bitspower und OCLabs machen hier eine sehr gute Figur. Die Aufsätze von Alphacool und Watercool leiden unter dem Problem, dass schnell fließendes Wasser im Ausgleichsbehälter deutlich hörbare Geräusche verursacht.
Leise @, hoher Widerstand
Der Vergleich mit hohem Widerstand ist praxisnäher und zeigt völlig andere Verhältnisse. Das XSPC Reservoir kann auch bei hohem Druck mehr als zwei Liter pro Minute fördern, ohne störende Nebengeräusche zu entwickeln und setzt sich damit an die Spitze. Die Aufsätze von OCLabs und Watercool leisten beide praktisch gleich viel und halten die Fördermenge ebenfalls hoch, ohne die Ohren zu belasten. Beim OCLabs-Aufsatz muss die Pumpe nur deswegen stärker gedrosselt werden, weil das Surren des Drehkörpers von diesem Aufsatz schlecht gedämmt wird und der Alphacool-Aufsatz hat weiterhin das Problem des hörbaren Plätscherns.
Der EK X-Res schneidet in diesem Vergleich ebenfalls sehr gut ab, es muss aber nochmals betont werden, dass dies nur dank dem verwendeten Filterschwamm möglich ist. Ohne diesen ist die Pumpe mit dem X-Res bei hohem Widerstand nicht betreibbar, ohne dass eine Menge Luftblasen in den Kreislauf geraten.
Preisvergleich
Wir haben alle Testsamples von Aquatuning erhalten und listen deshalb auch die Preise von Aquatuning auf, wo alle vorgestellten Aufsätze erhältlich sind.
Der Alphacool-Aufsatz ist zweimal gelistet. Er ist in separater Form, nur den Ausgleichsbehälter enthaltend, oder in Kombination mit dem Pumpenaufsatz erhältlich. Der Ausgleichsbehälter ist nur in Kombination mit dem Aufsatz einsetzbar. Die Aufsätze von Alphacool und EK Waterblocks sind markiert, da wir bei ihnen den Preis für einen Filterschwamm mit einberechnet haben. Die hier gezeigten Testresultate sind nur erreichbar, wenn ein solcher Filterschwamm eingesetzt wird, daher muss dies auch im Preisvergleich berücksichtigt werden. Interessanterweise sind die beiden Aufsätze, die im Auslieferungszustand den besten Eindruck hinterlassen haben, das XSPC DDC Reservoir sowie der Bitspower Mini AGB, die beiden günstigsten Artikel im Vergleich. Der EK X-Res kann mit einem Filterschwamm ebenfalls sehr überzeugen, ist aber auch mit Abstand der teuerste der hier vorgestellten Aufsätze.
Wir haben alle Testsamples von Aquatuning erhalten und listen deshalb auch die Preise von Aquatuning auf, wo alle vorgestellten Aufsätze erhältlich sind.
Der Alphacool-Aufsatz ist zweimal gelistet. Er ist in separater Form, nur den Ausgleichsbehälter enthaltend, oder in Kombination mit dem Pumpenaufsatz erhältlich. Der Ausgleichsbehälter ist nur in Kombination mit dem Aufsatz einsetzbar. Die Aufsätze von Alphacool und EK Waterblocks sind markiert, da wir bei ihnen den Preis für einen Filterschwamm mit einberechnet haben. Die hier gezeigten Testresultate sind nur erreichbar, wenn ein solcher Filterschwamm eingesetzt wird, daher muss dies auch im Preisvergleich berücksichtigt werden. Interessanterweise sind die beiden Aufsätze, die im Auslieferungszustand den besten Eindruck hinterlassen haben, das XSPC DDC Reservoir sowie der Bitspower Mini AGB, die beiden günstigsten Artikel im Vergleich. Der EK X-Res kann mit einem Filterschwamm ebenfalls sehr überzeugen, ist aber auch mit Abstand der teuerste der hier vorgestellten Aufsätze.
Fazit
Watercool DDC-Tank LT
Watercool setzen auf einen relativ komplexen Aufbau, der in der Aufgabe, den Wasserstrom zu bremsen auch funktioniert. Leider ist die von Watercool gewählte Methode aber nicht ganz einwandfrei, was hauptsächlich mit der Lautstärke zu tun hat. Das Wasser, welches spiralförmig durch die "Bremsscheibe" im Ausgleichsbehälter saust, erzeugt bei hohem Durchfluss ein heulendes Geräusch, welches die restlichen Pumpen-Geräusche deutlich übertönt. Mit sinkendem Durchfluss nimmt dieses Geräusch ab und verschwindet irgendwann gänzlich, ein Wasserwirbel bleibt im Behälter aber auch bei sehr geringem Durchfluss noch vorhanden. In den Silent-Bereich passt der Watercool-Aufsatz daher nicht. Letztendlich stellt Watercool einen guten Aufsatz her, der aber von den Konkurrenzprodukten übertrumpft wird.
Alphacool Laing DDC Ausgleichsbehälter
Der Ausgleichsbehälter von Alphacool konnte uns nicht richtig überzeugen. Wie auch der Aufsatz von EK Waterblocks ist derjenige von Alphacool im Auslieferungszustand praktisch unbrauchbar. Selbst wenn die Pumpe stark gedrosselt wird, ist die Flüssigkeit im Behälter derart turbulent, dass immer wieder neue Luftblasen in den Kreislauf geraten. Das liegt daran, dass das Wasser ungebremst und ungeleitet in den Behälter trifft, was im Zusammenhang mit der Leistung einer Laing und der kompakten Größe des Behälters nur Probleme geben kann. Wie auch beim EK X-Res lässt sich das Problem des Alphacool-Aufsatzes weitestgehend mit einem Filterschwamm lösen. Nur konnten wir bei diesem Aufsatz keine solch deutliche Verbesserung dank des Schwammes feststellen. Zwar werden keine Luftblasen mehr angesaugt und ein problemloser Betrieb der Pumpe ist gewährleistet, aber oberhalb des Filterschwammes plätschert das Wasser immer noch munter vor sich hin. Alle, die Wert auf den Geräuschpegel im PC legen, werden sich daran schnell stören. Für alle, die nicht bereits den benötigten Plexi-Aufsatz für die Laing besitzen, ist der Alphacool-Aufsatz auch preislich uninteressant.
.Watercool setzen auf einen relativ komplexen Aufbau, der in der Aufgabe, den Wasserstrom zu bremsen auch funktioniert. Leider ist die von Watercool gewählte Methode aber nicht ganz einwandfrei, was hauptsächlich mit der Lautstärke zu tun hat. Das Wasser, welches spiralförmig durch die "Bremsscheibe" im Ausgleichsbehälter saust, erzeugt bei hohem Durchfluss ein heulendes Geräusch, welches die restlichen Pumpen-Geräusche deutlich übertönt. Mit sinkendem Durchfluss nimmt dieses Geräusch ab und verschwindet irgendwann gänzlich, ein Wasserwirbel bleibt im Behälter aber auch bei sehr geringem Durchfluss noch vorhanden. In den Silent-Bereich passt der Watercool-Aufsatz daher nicht. Letztendlich stellt Watercool einen guten Aufsatz her, der aber von den Konkurrenzprodukten übertrumpft wird.
Alphacool Laing DDC Ausgleichsbehälter
Der Ausgleichsbehälter von Alphacool konnte uns nicht richtig überzeugen. Wie auch der Aufsatz von EK Waterblocks ist derjenige von Alphacool im Auslieferungszustand praktisch unbrauchbar. Selbst wenn die Pumpe stark gedrosselt wird, ist die Flüssigkeit im Behälter derart turbulent, dass immer wieder neue Luftblasen in den Kreislauf geraten. Das liegt daran, dass das Wasser ungebremst und ungeleitet in den Behälter trifft, was im Zusammenhang mit der Leistung einer Laing und der kompakten Größe des Behälters nur Probleme geben kann. Wie auch beim EK X-Res lässt sich das Problem des Alphacool-Aufsatzes weitestgehend mit einem Filterschwamm lösen. Nur konnten wir bei diesem Aufsatz keine solch deutliche Verbesserung dank des Schwammes feststellen. Zwar werden keine Luftblasen mehr angesaugt und ein problemloser Betrieb der Pumpe ist gewährleistet, aber oberhalb des Filterschwammes plätschert das Wasser immer noch munter vor sich hin. Alle, die Wert auf den Geräuschpegel im PC legen, werden sich daran schnell stören. Für alle, die nicht bereits den benötigten Plexi-Aufsatz für die Laing besitzen, ist der Alphacool-Aufsatz auch preislich uninteressant.
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Dieser Artikel wurde von HESmelaugh verfasst.
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