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::: WaKü CPU-Kühler Roundup 3 ::: Testsystem
Alle relevanten Komponenten des Testsystems im Überblick:
- Intel Core i7 920, Übertaktet auf 3,7 GHz bei 1,28 Volt VCore
- Asus P6T
- XSPC RS360 Radiator
- 3x Nanoxia FX-1250 Lüfter, saugend am Radiator montiert
- Laing DDC 1T+ mit EK X-Res Aufsatz
- T-Balancer bigNG plus Sensorhub
- 13/10 Masterkleer-Schläuche
- 4x Analoger Wassersensor zur Messung der Wassertemperatur
- 3x Digitaler Temperatursensor zur Messung der Umgebungstemperatur
- Durchflusssensor Digmesa FHKUC 70
- Arctic Cooling MX-2
Weiter kommt folgende Software zum Einsatz:
- T-Balancer Naviagator für das Aufzeichnen der Wasser- und Umgebungstemperaturdaten.
- RealTemp 3.0 für das Aufzeichnen der CPU-Temperaturen
- CoreDamage für die maximale Auslastung der CPU
Im Wasserkreislauf ist immer nur der zu testende CPU-Kühler angeschlossen, damit die Temperaturen nicht von anderen Komponenten beeinflusst werden.
Backplate
WICHTIG: Jeder Kühler wird für die Testläufe mit einer Backplate montiert. Wenn keine solche im Lieferumfang vorhanden ist, wird die Watercool-Backplate verwendet.
Warum setzen wir eine Backplate ein?
Das hat zwei Gründe: Erstens sorgt eine Backplate dafür, dass sich die Platine des Mainboard nicht durchbiegt, wenn ein Kühler montiert wird. Dies ist für die Teststation von Bedeutung, da im Verlaufe eines solchen Roundup dutzende von Montagen durchgeführt werden und dies schlimmstenfalls zu einem Ermüdungsbruch einer Komponente oder der Platine führen könnte. Zweitens hat eine kleine Umfrage in der Wasserkühlungs-Community ergeben, dass die Mehrheit der WaKü'ler bei sich eine Backplate einsetzt. Die Investition ist schließlich klein und der Vorteil groß.
Es kann sein, dass die Kühler ohne Backplate etwas schlechter abschneiden würden, wenn sie ohne Backplate getestet würden, da sich durch die Backplate der Anpressdruck erhöht.
Testmethode
Die CPU wird mit dem Programm CoreDamage ausgelastet. RealTemp 3.0 zeichnet die Temperaturen der Prozessorkerne im 5-Sekunden-Takt in eine Logdatei auf. Ein Testlauf besteht aus einer Aufwärmphase von 20 Minuten und einem anschließenden Messfenster von 20 Minuten. Die Aufwärmphase stellt sicher, dass das Resultat nicht durch die Temperaturträgheit des Wassers verzerrt wird und das lange Testfenster stellt sicher, dass der Messfehler durch die Temperaturschwankungen der CPU ausgebügelt wird. |  |  | Jeder Testkandidat wird in einer "horizontalen" und einer "vertikalen" Ausrichtung getestet. Die Fließrichtung und Anströmung des Wassers über den Prozessorkern unterscheidet sich bei den beiden Montagevarianten und in manchen Fällen hat dies eine Auswirkung auf die Kühlleistung.
Jeder Kühler wird in beiden Ausrichtungen dreimal montiert und getestet. Dazwischen wird die Wärmeleitpaste komplett entfernt (mit dem ArctiClean Reinigungskit) und neu aufgetragen. Dies stellt sicher, dass der Messfehler durch verschiedene Mengen und Verteilungen von Wärmeleitpaste minimiert wird.
Die Wassertemperatur wird an vier Punkten im Kreislauf gemessen, die Lufttemperatur wird ebenfalls an drei Punkten unterhalb des Radiators gemessen. Der T-Balancer bigNG zeichnet die Temperaturdaten in 5-Sekunden-Intervallen auf.
Sämtliche Daten des 20-minütigen Testfensters werden bearbeitet und zusammengefasst. Das, was am Ende als Temperaturdifferenz angegeben wird, besteht aus dem Durchschnitt von allen CPU-Temperaturdaten des Testfensters abzüglich des Durchschnittes der Wassertemperaturdaten des selben Zeitabschnittes.
Wir geben gemäß der Konvention die Temperaturdifferenzen in Kelvin an, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius Differenztemperatur entspricht.
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Partner: alltests meisterkuehler mods4you watercoolplanet Technic3D CaseConstruction Caseumbau CYGAD's ModSources Allround-PC Eiskaltmacher Case-Gallery Testseek 3DFusion Hardware Factory |
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