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::: Quad-Radiatoren Roundup :::


Fazit und Awards


HWLabs Black Ice GTX 480

Der Radiator von HWLabs tut sich im Vergleich mit den restlichen 480er Radis etwas schwer. Klar ist, dass er mit dem sehr engen Lamellenabstand auf druckstarke Lüfter mit hohen Drehzahlen ausgelegt ist. Allerdings kann er sich nicht einmal bei 1600 U/min wirklich durchsetzen. Möglich, dass er bei noch höheren Drehzahlen aufblüht, aber wenn man sich schon vier oder mehr tosende Lüfter mit solch hohen Drehzahlen antun mag, ist dann eine Wasserkühlung überhaupt noch nötig? Hinzu kommt, dass bei diesem Modell der Lack etwas verkratzt war, wobei hier einen Ausnahmefall vermuten und dies nicht stark negativ werten. Letztlich bleibt auch angesichts des hohen Preises kein solider Kaufgrund für den Black Ice GTX 480 übrig.
Koolance 4x120 Radiator

Der Radiator von Koolance entpuppt sich als überraschend starker Kandidat. Die Verarbeitung ist erstklassig - sehr schöne Lackierung, regelmäßig gefaltete Lamellen und die markante Formgebung sprechen für sich. Dieser Wärmetauscher ist einer der flacheren Kandidaten, nimmt also nicht gar so viel Platz für sich in Anspruch, und ist dennoch leistungsmäßig mit an der Spitze dabei. Bereits ab 1000 U/min lässt der Koolance 4x120 die restlichen Testkandidaten hinter sich, womit er auch für den Einsatz in Low-Noise-Systemen geeignet ist. Außerdem betrachten wir es als Vorteil, dass der Radiator in zwei verschiedenen Varianten mit verschiedenen Anschluss-Ausrichtungen erhältlich ist. Wenn der Durchfluss noch ein bisschen optimiert werden könnte, wäre der Koolance 4x120 eindeutig der perfekte Quad-Radiator für mittlere bis hohe Drehzahlen. Zu guter Letzt muss noch erwähnt werden, dass der Radiator von Koolance einer der günstigeren im Testfeld ist.

Wir verleihen dem Koolance 4x120 den DeXgo-Gold-Award.
Magicool XTREME QUAD Long

Der Quad-Radiator von Magicool platziert sich in praktisch jeder Hinsicht im Mittelfeld: Die Verarbeitung ist nicht berauschend aber auch nicht schlecht, optisch ist der Radiator kein Highlight, aber er ist auch nicht hässlich und in der Leistung bietet er im ganzen Drehzahlbereich eine anständige Leistung, ohne je auf den letzten Platz zu fallen, oder dem Spitzenplatz wirklich nahe zu kommen. Ein großer Vorteil dieses Wärmetauschers ist sein Preis. Mit seinem Preis von 73 Euro ist der Magicool QUAD Long sogar noch günstiger als so mancher Triple-Radiator. Für alle, denen Höchstleistung weniger wichtig ist, als ein vernünftiger Preis, ist dieser Radiator eine hervorragende Wahl.

Wir verleihen dem Magicool XTREME QUAD Long den DeXgo-Bronze-Award.

Phobya Xtreme QUAD 480 Radiator

Der Radiator von Phobya hat eine große Stärke: Seine Einzigartigkeit. Dank des speziellen Formates ist dieser Wärmetauscher für manche Einsatzbereiche prädestiniert (Seitenwand von kleinen Gehäusen, LAN-Cube,...) und für andere gar nicht erst gedacht (Deckel von herkömmlichen Gehäusen). Somit sind andere Faktoren wie Leistung und Preis direkt etwas zweitrangig. Schön wäre es dennoch, wenn die Leistung etwas besser wäre. Während sich der Phobya 480 bei niedrigen Drehzahlen noch ganz gut macht, so gerät er ab ca. 600 U/min deutlich ins Hintertreffen. Auch die mangelhafte Verarbeitung der Lüfterblende trübt das Gesamtbild etwas. Dennoch ist der Phobya 480 "gut genug": Trotz der Schwächen lohnt es sich, diesen Radiator einzusetzen, wo andere Radiatoren wegen ihres Formates keinen Platz finden.
The Feser Company X-Changer 480

Der Kandidat von TFC macht in diesem Vergleich eine sehr gute Figur. Irgendwie haben es die Hersteller geschafft, den Radiator so zu gestalten, dass er in einem sehr großen Drehzahlbereich eine gute bis sehr gute Leistung erzielt. Wer ganz klar auf einen engen Drehzahlbereich "eingeschossen" ist, wird einen besseren Radiator finden können, doch für alle, die ihre Lüfter in einem breiten Drehzahlbereich, abhängig der Temperatur steuern, gibt es kaum eine bessere Wahl als den X-Changer 480. Auch die Verarbeitung und das Zubehör sind bei diesem Radiator vorbildlich. Einziger Knackpunkt ist der Preis: Die knapp 120 Euro scheinen nicht ganz gerechtfertigt, selbst in Betracht des üppigen Zubehörs (schließlich kann man sich das Zubehör nicht aussuchen).

Wir verleihen dem TFC X-Changer 480 den DeXgo-Silber-Award.

Da der XSPC RX480 bereits in einem Test abgehandelt wurde, wird er hier nicht nochmals bewertet. Unser ursprüngliches Fazit zum XSPC RX480 lässt sich hier nachlesen.

Danksagung

Herzlichen Dank an Aquatuning und XSPC, die uns die Testkandidaten zur Verfügung gestellt haben.




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