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Sharkoon Media Hub


Einleitung

Wer kennt es nicht, das elende Problem mit Boxen und Headset. Um in Ruhe Musik zu hören, will man natürlich seine Boxen nutzen, nur sind diese zum Spielen manchmal recht ungeeignet. Jedes mal am Rechner die Anschlüsse zu tauschen ist weder besonders praktisch noch wirklich gut für die Buchsen. Eine einfache und zudem noch kostengünstige Lösung bietet hier der Sharkoon Media Hub. Ob sich die Anschaffung lohnt, erfahrt ihr in unserem Review.

Verpackung & Lieferumfang
Wie nicht anders von OC-Card gewohnt, kam der Media Hub mehr als ausreichend gepolstert in einer großzügigen Verpackung bei uns an.
Auf der Rückseite der Verpackung stehen in Deutsch und Englisch alle Infos, die man über den Hub wissen muss.
Eigenschaften:
- Sekundenschnelles umschalten zwischen Headset und Lautsprecher per Knopfdruck
- Mikrofon-Anschluss
- Ultrakompakte Abmessungen
- Schnelle Installation- einfach mit der Soundkarte verbinden
- Keine Treiber erforderlich

Verarbeitung
Der Hub ist aus einem "Stück" gefertigt. Es müssen keine weiteren Kabel zur Stromversorgung oder zur Treiberinstallation angeschlossen werden.
Das Anschlusskabel ist inklusive Stecker 190 cm lang. Es sollte also selbst bei einem weiter wegstehendem PC keinerlei Anschlussprobleme geben. Die Anschlüsse wurden vergoldet und sind somit korrosionsgeschützt, was einer verbesserten Signalübertragung zu Gute kommt.
Um dem Hub einen sicheren Stand zu geben, befinden sich an der Unterseite 3 Füße aus einem leider etwas harten Gummi. Durch diesen Umstand ist der Halt auf glatten Oberflächen nicht so gut, reicht aber vollkommen aus.

Inbetriebnahme

Dank der vorbildlichen Beschriftung der Stecker, ist eine Verwechslung eigentlich ausgeschlossen. Noch sicherer wäre nur die farbliche Markierung der beiden Stecker, wie sie auch am Mainboard vorhanden ist. Jedoch reichen die Symbole zur Wiedererkennung vollkommen aus. Beide Anschlüsse lassen sich leicht in die Buchsen stecken. Danach sitzen sie aber sicher und fest in diesen.
Auch der Anschluss der Kabel am Hub gestaltet sich, dank klar erkennbarer und eindeutiger Symbole, wie ein Kinderspiel.
Um eine Verwechslung zwischen Headset und Lautsprecher zu vermeiden, wurden die entsprechenden Anschlüsse räumlich getrennt. Zusätzlich hat der Boxenanschluss noch ein extra Symbol spendiert bekommen.
Fertig angeschlossen sollte das Ganze dann so aussehen. Die Stecker rasten auch hier sicher und fest in den Buchsen ein. Auch wenn der komplette Media Hub aus Kunststoff ist, macht er in keinem Moment einen billigen Eindruck.

Test

Wie soll man solch einen Media Hub testen? Wir unterzogen ihn einfach einem Praxistest, in dem wir alle Dinge genauso machten, wie wir sie in unserem täglichen Umgang mit dem Computer auch schon vorher machten. Wir achteten auf Tauglichkeit, Handhabung und Soundqualität. Natürlich können wir bestimmte Aspekte nur rein subjektiv wiedergeben.
Um zwischen Headset und Lautsprecher umzuschalten, muss lediglich der Knopf in der Mitte des Hubs gedrückt werden. Ist dieser eingedrückt, so ist das Headset aktiv (siehe Bild), wenn er herausschaut, sind es die Boxen. Dieser Mechanismus funktioniert tadellos. Es genügt ein sanfter Druck auf den Knopf und es wird sofort umgeschalten. Während des gesamten Testzeitraumes ist es nicht einmal vorgekommen, dass der Knopf nicht einrastete und somit nicht ordnungsgemäß umschaltete.
Um die Belastung von mehreren Wochen, wenn nicht sogar Monaten zu simulieren, betätigten wir den Schalter mehrere dutzend male hintereinander. Das einzigste, was danach Ermüdungserscheinungen hatte, war unser geplagter Finger. Auch die Buchsen mussten sich einem kleinen Dauertest unterziehen, so wurden dort mehrere Male (ca. 30) hintereinander die Stecker gezogen und wieder gesteckt. Im Normalfall schließt man ja nicht jede Woche ein anderes Gerät an und auch damit konnten wir eine grobe Einschätzung der Langlebigkeit des Hubs erlangen. Denn auch diesen Test meisterte er ohne Probleme, alle Stecker halten so sicher und fest wie beim ersten Mal.

Der Klang, ob aus Boxen oder Headset, ist für unser Gehör absolut identisch mit dem der angeschlossenen Geräte ohne Hub gewesen. Für den Test nutzen wir unter anderem WinAmp, diverse Spiele und auch die Windows Sounds. Alle abgespielten Töne waren klar und ohne ein Rauschen oder Verzögerung.
Für den Test der Sprachqualität chatteten wir über Teamspeak und Skype ganz normal mit unseren Freunden und diese konnten uns bestätigen, dass die Sprachqualität nicht abgenommen hat.
Zusammenfassend kann man also sagen, der Media Hub leitet er alle Signale, egal ob eingehenden oder ausgehende, ohne erkennbaren Qualitätsverlust weiter.


Fazit

Der Sharkoon Media Hub ist ein kleines aber feines Helferlein. Trotz seiner sehr geringen Ausmaße, was gerade auf kleinen Schreibtischen sehr gut ist, leitet er alles Signale ohne Erkennbaren Qualitätsverlust weiter. Die Installation ist kinderleicht und erleichtert so gut wie jedem, der häufig zwischen Headset und Boxen wechselt, den Alltag ungemein. Kein häufiges Kabelgewechsel, kein Qualitätsverlust (wie häufig bei einfachen Verteilern üblich), einfach nichts was den Hub unangenehm auffallen lässt. Auch wurde hier auf etwaigen Schnickschnack wie LEDs verzichtet. So kann er seinen Dienst unbemerkt aber souverän auf dem Schreibtisch vollbringen.
Der Media Hub ist für 9,90 € bei OC-Card erhältlich.


Pro & Contra
Pro:
- geringe Größe
- einfache Handhabung
- geringer Preis

Contra:
- nichts


Award
Der Sharkoon Media Hub erhält von uns aufgrund seiner sehr guten Leistungen, den DeXgo Gold Award.
DeXgo-Gold-Award

Danksagung

Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von OC Card.

Weitere Informationen

Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
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