Enermax Galaxy 1000W & Tagan Turbojet 1100W
Einleitung
Die Computertechnik schreitet heutzutage mehr voran denje. Es werden immer neue Grenzen überschritten und Produkte entwickelt, die im Grunde garnicht ausgereizt werden können, sondern als Musterbeispiele des Fortschritts gelten. Genauso verhält es sich auch auf dem Netzteilmarkt mit dem Tagan Turbojet und dem Enermax Galaxy, die als Erste ihrer Art die 1kW-Marke der Netzteile für Desktoprechner gesprengt haben. Diese 2 Netzteile haben wir heute im Test, um euch zu zeigen, was die neue Technik zu bieten hat.
Verpackung
Auf den Seiten des Kartons findet man einige kurze Infos zu den Spezifikationen, bzw. Besonderheiten und zu den modularen, bzw. festen Kabeln.
| Im großen Karton befindet sich natürlich das Netzteil. Es wurde zum Schutz gegen Transportschäden in Noppenfolie eingewickelt und zusätzlich noch mit einem Pappüberzug versehen. |
Lieferumfang
Die Bedienungsanleitung des Galaxy wurde in 7 Sprachen (darunter Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Spanisch) verfasst. Unter anderem beinhaltet sie folgende Punkte: Installationshinweise, Systemkühlhinweise, zusätzliche Hinweise, PowerGuard Funktion und Kabel und Anschlüsse.
Verpackung
| Auch das Tagan Turbojet kommt augenscheinlich in einem Karton, der natürlich in dem tagan-typischen Design bedruckt wurde. |
| Beim zweiten Blick stellt sich dieser Karton allerdings nur als "Überzug" heraus. Die eigentliche Verpackung ist denkbar ungewöhnlich: Ein Koffer. |
| Die "Verpackung" des Tagan Turbojet außerhalb des Kartons. |
Auch auf den Seiten dieses Pappüberzuges findet man Infos zu den Kabeln, bzw. zu den Spezifikationen und Besonderheiten des Netzteils.
Lieferumfang
| Im Koffer findet man das Netzteil, die Bedienungsanleitung und eine Box mit Zubehör. |
| Letztere beinhaltet den restlichen Lieferumfang:
- Umstecker 4-Pin-Molex zu 2x FDD - Klettbänder und Kabelbinder - Kaltgerätekabel - 4x Umstecker SATA zu 4-Pin-Molex - Befestigungsschrauben |
Die Anleitung des Tagan Turbojet wurde in 6 Sprachen verfasst. Sie geht dabei auf folgende Punkte ein: Inhaltsliste, Pinbelegungen und Installation - Schritt für Schritt.
Enermax Galaxy
Grunddaten
Leistung: 1000W
Eingangsspannung: 100-240V (Automatische Erkennung)
Eingangsfrequenz: 50-60Hz
Belastbarkeit der Einzelschienen
+3,3V: 30A
+5V: 30A
+12V1: 17A
+12V2: 17A
+12V3: 17A
+12V4: 17A
+12V5: 17A
-12V: 0,6A
+5Vsb: 6A
Maximalleistung diverser Leitungen zusammen
+3,3V/+5V: 200W
+12V1/+12V2: 408W
+12V3-5: 492W
+12V1-5: 900W
-12V: 7,2W
+5Vsb: 30W
Gesamt: 1000W
Belegung der +12V-Leitungen
+12V1: Ein Teil des 4+4-Pin- und des 8-Pin-Steckers (CPU)
+12V2: Anderer Teil des 4+4-Pin- und des 8-Pin-Steckers (CPU)
+12V3: 24-Pin-Stecker (Mainboard) / PCIe / SATA
+12V4: PCIe-Master (Für die leistungsstärkste Grafikkarte) / 4-Pin-Molex / FDD
+12V5: Alle modularen Kabel (incl der 2 modularen PCIe-Kabel)
Man sieht, dass die 5 Leitungen so ausgelegt wurden, dass die Stromversorgung der CPU vom Rest des Systems abgeschottet ist. Dies ermöglicht eine hohe Ausfallsicherheit und maximale Stabilität.
Tagan Turbojet
Grunddaten
Leistung: 1100W
Eingangsspannung: 100-240V (Automatische Erkennung)
Eingangsfrequenz: 50-60Hz
Belastbarkeit der Einzelschienen
+3,3V: 28A
+5V: 28A
+12V1: 20A
+12V2: 20A
+12V3: 20A
+12V4: 20A
+12V5: 20A
+12V6: 20A
-12V: 0,8A
+5Vsb: 6,5A
Maximalleistung diverser Leitungen zusammen
+3,3V/+5V: 180W
+12V1/+12V2: 432W
+12V3/+12V4: 432W
+12V5/+12V6: 432W
+12V1-6: 960W
-12V: 9,6W
+5Vsb: 32,5W
Gesamt: 1100W
Belegung der +12V-Leitungen
+12V1: 20+4-Pin-Stecker (Mainboard)
+12V2: 8-Pin- und 4+4-Pin-Stecker (CPU)
+12V3: PCIe1 / SATA-Strang Nr.1
+12V4: PCIe2 / SATA-Strang Nr.2
+12V5: PCIe3 / 4-Pin-Molex-Strang Nr.1
+12V6: PCIe4 / 4-Pin-Molex-Strang Nr.2
Auch hier wurden die Stromversorgung der CPU (Diesmal aber incl Mainboard) vom Rest der Leitungen getrennt. Sehr gut gefällt uns die Idee, jeden PCIe-Anschluss mit einer seperaten 12V-Leitung zu versorgen, was beim Galaxy nur bedingt der Fall ist. Dies ermöglich eine bestmögliche Sicherheit bei leistungsstarken Quad-Graphic-Systemen mit vier PCIe-Grafikkarten.
Leistungensdaten zusammengefasst
Kennt man bisher nur Leistungsdaten von "gewöhnlichen" Netzteilen, dann wird einem mit Sicherheit beim Anblick dieser Daten das Wasser im Munde zusammenlaufen. Besonders die Verwendung von sage und schreibe 5 bzw. sogar 6 12V-Schienen ist ein absolutes Unikum auf dem Netzteilmarkt, wird aber natürlich bei den Rechnern, für die diese Netzteile angefertigt wurden, ein absolutes Muss. Es wird verlangt, dass diese Netzteile Computer mit 4 CPUs, 4 Grafikkarten, etlichen Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 2stelligen Anzahl Festplatten sicher und stabil mit Strom versorgen können.
Trotzdem gibt es zwischen den beiden Netzteilen mal abgesehen von der Verteilung der Leitungen natürlich kleine Leistungsunterschiede. Diese wären auf den Punkt gebracht, dass das Tagan Turbojet auf seinen +12V-Leitungen insgesamt mehr Leistung zur Verfügung stellen kann, als das Produkt von Enermax. Letzteres hingegen ist auf den Leitungen +3,3V und +5V mehr "betucht". Ansonsten sind die Leistungsdaten recht ähnlich.
Grunddaten
Leistung: 1000W
Eingangsspannung: 100-240V (Automatische Erkennung)
Eingangsfrequenz: 50-60Hz
Belastbarkeit der Einzelschienen
+3,3V: 30A
+5V: 30A
+12V1: 17A
+12V2: 17A
+12V3: 17A
+12V4: 17A
+12V5: 17A
-12V: 0,6A
+5Vsb: 6A
Maximalleistung diverser Leitungen zusammen
+3,3V/+5V: 200W
+12V1/+12V2: 408W
+12V3-5: 492W
+12V1-5: 900W
-12V: 7,2W
+5Vsb: 30W
Gesamt: 1000W
Belegung der +12V-Leitungen
+12V1: Ein Teil des 4+4-Pin- und des 8-Pin-Steckers (CPU)
+12V2: Anderer Teil des 4+4-Pin- und des 8-Pin-Steckers (CPU)
+12V3: 24-Pin-Stecker (Mainboard) / PCIe / SATA
+12V4: PCIe-Master (Für die leistungsstärkste Grafikkarte) / 4-Pin-Molex / FDD
+12V5: Alle modularen Kabel (incl der 2 modularen PCIe-Kabel)
Man sieht, dass die 5 Leitungen so ausgelegt wurden, dass die Stromversorgung der CPU vom Rest des Systems abgeschottet ist. Dies ermöglicht eine hohe Ausfallsicherheit und maximale Stabilität.
Tagan Turbojet
Grunddaten
Leistung: 1100W
Eingangsspannung: 100-240V (Automatische Erkennung)
Eingangsfrequenz: 50-60Hz
Belastbarkeit der Einzelschienen
+3,3V: 28A
+5V: 28A
+12V1: 20A
+12V2: 20A
+12V3: 20A
+12V4: 20A
+12V5: 20A
+12V6: 20A
-12V: 0,8A
+5Vsb: 6,5A
Maximalleistung diverser Leitungen zusammen
+3,3V/+5V: 180W
+12V1/+12V2: 432W
+12V3/+12V4: 432W
+12V5/+12V6: 432W
+12V1-6: 960W
-12V: 9,6W
+5Vsb: 32,5W
Gesamt: 1100W
Belegung der +12V-Leitungen
+12V1: 20+4-Pin-Stecker (Mainboard)
+12V2: 8-Pin- und 4+4-Pin-Stecker (CPU)
+12V3: PCIe1 / SATA-Strang Nr.1
+12V4: PCIe2 / SATA-Strang Nr.2
+12V5: PCIe3 / 4-Pin-Molex-Strang Nr.1
+12V6: PCIe4 / 4-Pin-Molex-Strang Nr.2
Auch hier wurden die Stromversorgung der CPU (Diesmal aber incl Mainboard) vom Rest der Leitungen getrennt. Sehr gut gefällt uns die Idee, jeden PCIe-Anschluss mit einer seperaten 12V-Leitung zu versorgen, was beim Galaxy nur bedingt der Fall ist. Dies ermöglich eine bestmögliche Sicherheit bei leistungsstarken Quad-Graphic-Systemen mit vier PCIe-Grafikkarten.
Leistungensdaten zusammengefasst
Kennt man bisher nur Leistungsdaten von "gewöhnlichen" Netzteilen, dann wird einem mit Sicherheit beim Anblick dieser Daten das Wasser im Munde zusammenlaufen. Besonders die Verwendung von sage und schreibe 5 bzw. sogar 6 12V-Schienen ist ein absolutes Unikum auf dem Netzteilmarkt, wird aber natürlich bei den Rechnern, für die diese Netzteile angefertigt wurden, ein absolutes Muss. Es wird verlangt, dass diese Netzteile Computer mit 4 CPUs, 4 Grafikkarten, etlichen Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 2stelligen Anzahl Festplatten sicher und stabil mit Strom versorgen können.
Trotzdem gibt es zwischen den beiden Netzteilen mal abgesehen von der Verteilung der Leitungen natürlich kleine Leistungsunterschiede. Diese wären auf den Punkt gebracht, dass das Tagan Turbojet auf seinen +12V-Leitungen insgesamt mehr Leistung zur Verfügung stellen kann, als das Produkt von Enermax. Letzteres hingegen ist auf den Leitungen +3,3V und +5V mehr "betucht". Ansonsten sind die Leistungsdaten recht ähnlich.
Äußere Ansichten - Enermax Galaxy
Wie bereits eingangs erwähnt, ist die enorme Größe des Enermax Galaxy bereits über den Karton vermutbar. Jedoch überrascht es bei jedem Blick wieder, dieses Monstrum in Echt zu sehen. Das Netzteil misst 86mm x 150mm x 220mm und wiegt satte 5,6kg.
Dies ist natürlich ein gewisses Manko, zumindest, wenn es in einem kleinen Gehäuse verbaut werden soll.
Wie bereits eingangs erwähnt, ist die enorme Größe des Enermax Galaxy bereits über den Karton vermutbar. Jedoch überrascht es bei jedem Blick wieder, dieses Monstrum in Echt zu sehen. Das Netzteil misst 86mm x 150mm x 220mm und wiegt satte 5,6kg.
Dies ist natürlich ein gewisses Manko, zumindest, wenn es in einem kleinen Gehäuse verbaut werden soll.
Zum Abschluss der äußeren Betrachtung noch ein Größenvergleich:
| Das Galaxy liegt hier an der Hinterseite bündig am Gehäuserand liegend auf einem Codegen 4063-CA mit den Abmessungen 455 x 200 x 415 mm. Es handelt sich also um ein recht gewöhnliches Midicase. Trotzdem kann man gut sehen, dass es zwischen dem Netzteil und eventuellen optischen Laufwerken sehr sehr eng wird (Um genau zu sein hat man hier abzüglich der Höhe der Buchsen für modulare Kabel noch effektive 2cm Platz) und unter Umständen auch keine modularen Kabel verbaut werden können. In kleineren Gehäusen kann es also durchaus Schwierigkeiten mit der Montage des Galaxy geben. |
Jedoch ist auch zu beachten, dass das hier verbaute optische Laufwerk relativ tief ist. Wie man sieht ist das darüberliegende Laufwerk, von welchem nur die Unterkante zu erkennen ist, deutlich kürzer. Hiermit würde es bei der Montage weniger brisant werden.
Äußere Ansichten - Tagan Turbojet
| Das Tagan Turbojet kommt vom äußeren Erscheinungsbild her sehr schlicht herüber. Es sieht der Tagan Dual Engine Serie mit seiner ebenso mattschwarzen Lackierung und dem Dual-Fan-Design sogar zum Täuschen ähnlich. Umso bewundernswerter ist es, dass in diesem unscheinbaren und normalgroßen Netzeil so eine topaktuelle, leistungsstarke und zukunftsweisende Technik steckt. |
| Auf der Hinterseite des Turbojet befindet sich neben der Kaltgerätebuchse und dem Power-Schalter einer der 2 80mm-Lüfter. Zum Schutz wird er von einem silbernen Lüftergitter bedeckt. |
Die festen Kabel
Betrachten wir nun, welche Anschlüsse fest - also nichtmodular - am Enermax Galaxy vorhanden sind.
Betrachten wir nun, welche Anschlüsse fest - also nichtmodular - am Enermax Galaxy vorhanden sind.
Jeweils ein Kabel mit 3 SATA- bzw 4-Pin-Molex-Anschlüssen bringt das Galaxy auch noch "von Haus aus" mit. Die Anschlüsse liegen 45cm, 60cm und 75cm vom Netzteil entfernt. Auch diese Kabel sind somit ausreichend lang.
| Zu guter Letzt ist noch ein 65cm langes Kabel mit 3-Pin-Molex-Anschluss vorhanden, das es - angeschlossen an ein Fananschluss des Mainboards - ermöglicht, die Drehzahlen der Netzteillüfter auslesen. |
Die modularen Kabel
Insgesamt stehen am Enermax Galaxy 1000W 8 Buchsen für den Anschluss modularer Kabel zur Verfügung (2 davon für PCIe oder den zusätzlichen "RAM-Poweranschluss" und die Restilichen für 4-Pin-Molex, FDD oder SATA). Folgende modulare Kabel werden mitgeliefert:
Insgesamt stehen am Enermax Galaxy 1000W 8 Buchsen für den Anschluss modularer Kabel zur Verfügung (2 davon für PCIe oder den zusätzlichen "RAM-Poweranschluss" und die Restilichen für 4-Pin-Molex, FDD oder SATA). Folgende modulare Kabel werden mitgeliefert:
| 3x 4-Pin-Molex
Das hier zu sehende Kabel ist bei der 1000W-Version des Galaxy 3 mal vorhanden. Das Kabel hat die gleichen Abmessungen, wie sein festes Gegenstück. |
| 3x SATA
Auch das satte 5 mal vorhandene, mit 3 SATA-Anschlüssen bestückte modulare Kabel hat seine Anschlüsse ganz gewohnt bei 45cm, 60cm und 75cm. |
| 4-Pin 12V
Dieses Kabel wir in eine der beiden PCIe-Buchsen eingesteckt und wird bei Hochleistungssystemen mit 4 CPUs und 32-64GB Ram benötigt. Es ist ebenso wie die PCIe-Kabel 45cm lang. |
Die Kabel des Tagan Turbojet
Das Tagan Turbojet verfügt, wie man auf den vorherigen Bildern erkennen konnte, über keine modularen Anschlüsse. Dies hat Vor- und Nachteile. Der große Nachteil ist natürlich, dass man mit einem nichtmodularen Kabeldesign unter Umständen eine Menge unbenutzter Kabel im Gehäuse hat. Der Vorteil ist weniger offensichtlich, aber dadurch nicht minder schwerwiegend, denn durch den elektrischen Widerstand der zusätzlichen Kontaktstelle (Buchse-Stecker-Verbindung) geht garnicht mal so wenig Leistung verloren. Dies merkt man sehr deutlich, da die Kontaktstellen sich stark erhitzen. Außerdem ist bei modularen Kabeln ein deutlicher Spannungsdrop zu verzeichnen, wenn die Adern belastet werden, dazu aber noch mehr im Leistungstest der Netzteile. Ihr solltet diesen Punkt aber auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Insgesamt nehmen wir wegen des "Pro und Contra" aber der Bewertungsaspekt "modular oder nichtmodular" aus dem Test heraus.
Das Tagan Turbojet verfügt, wie man auf den vorherigen Bildern erkennen konnte, über keine modularen Anschlüsse. Dies hat Vor- und Nachteile. Der große Nachteil ist natürlich, dass man mit einem nichtmodularen Kabeldesign unter Umständen eine Menge unbenutzter Kabel im Gehäuse hat. Der Vorteil ist weniger offensichtlich, aber dadurch nicht minder schwerwiegend, denn durch den elektrischen Widerstand der zusätzlichen Kontaktstelle (Buchse-Stecker-Verbindung) geht garnicht mal so wenig Leistung verloren. Dies merkt man sehr deutlich, da die Kontaktstellen sich stark erhitzen. Außerdem ist bei modularen Kabeln ein deutlicher Spannungsdrop zu verzeichnen, wenn die Adern belastet werden, dazu aber noch mehr im Leistungstest der Netzteile. Ihr solltet diesen Punkt aber auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Insgesamt nehmen wir wegen des "Pro und Contra" aber der Bewertungsaspekt "modular oder nichtmodular" aus dem Test heraus.
| Zum Anschluss an das Mainbaord verfügt das Tagan Turbojet über ein 20+4-Pin-Anschluss. Somit ist auch die der Anschluss an ältere Systeme möglich. Das Kabel des 20+4-Pin-Anschluss ist 45cm lang. |
Zur Versorgung der CPU verfügt unser Sample über einen 4+4-Pin-Stecker mit einer Länge von ebenfalls 45cm. Es ist jedoch zu beachten, dass es sich bei dem Sample vom den Kabeln her nicht um die aktuell verfügbare Version des Tagan Turbojet handelt. Technisch sind die Netzteile absolut identisch. Das im Handel erhältliche Netzteil verfügt jedoch über einen 4-Pin- und einen 8-Pin-Anschluss, wie auch das Enermax Galaxy.
| Außerdem verfügt das Turbojet noch über 2 mit jeweils 4 SATA-Anschlüssen bestückte Kabel. Diese sind von den Maßen genau gleich mit den oben genannten Kabeln und sind ebensowenig gesleeved. |
Welches Kabel ebenso bei unserer Testversion fehlte, jedoch beim im Handel erhältlichen Exemplar vorhanden ist, ist das Erdungskabel.
Zur besseren Vergleichbarkeit hier noch eine tabellarische Auflistung aller Anschlüsse der beiden Netzteile.
| Vergleich | Enermax Galaxy 1000W | Tagan Turbojet 1100W |
| Mainboard | 24-Pin | 20+4-Pin |
| CPU und System | 4+4-Pin / 8-Pin / Modularer 4-Pin | 4-Pin / 8-Pin |
| 4-Pin-Molex | 3x (+ 13x modular) | 6x (+ 4x mit Umstecker ) |
| SATA | 3x (+ 15x modular) | 8x |
| FDD | 2x modular | 2x (+2x mit Umstecker) |
| Lüftersignal | Vorhanden | Nicht vorhanden |
| Erdung | Nicht vorhanden | Vorhanden |
Bei der Anzahl von 4-Pin-Molex- und SATA-Steckern des Enermax Galaxy ist natürlich zu beachten, dass nicht überall das Maximum ausgereizt werden kann, da nur 6 Buchsen für die modularen Kabel zur Verfügung stehen. Würde man jedoch 5 mal das 3-fache SATA-Kabel und einmal das 3-fache 4-Pin-Molex-Kabel einstecken, so stünden dem User incl der festen Kabel 18 SATA- und 6 4-Pin-Molex-Anschlüsse zur Verfügung. Man kann am Enermax Galaxy also maximal 24 Festplatten anschließen. Beim Tagan Turbojet sind es hingegen "nur" 14 Stück (8 mal SATA + 6 mal 4-Pin-Molex, oder maximal 10 mal 4-Pin-Molex + 4 mal SATA durch die Verwendung der mitgelieferten Umstecker).
Innere Ansichten
Wie immer gilt hier zu sagen, dass es in einem Netzteil keine Teile gibt, die eine Wartung benötigen. Darum ist es nicht zu empfehlen, Netzteile zu öffnen. Einmal verliert ihr damit eure Garantie auf das Produkt und zusätzlich setzt ihr eure Gesundheit aufs Spiel, da im Netzteile hohe Spannungen anliegen und hohe Ströme fließen können. Das Öffnen von Netzteilen sollte somit fachkundigem Personal überlassen werden!
Wie immer gilt hier zu sagen, dass es in einem Netzteil keine Teile gibt, die eine Wartung benötigen. Darum ist es nicht zu empfehlen, Netzteile zu öffnen. Einmal verliert ihr damit eure Garantie auf das Produkt und zusätzlich setzt ihr eure Gesundheit aufs Spiel, da im Netzteile hohe Spannungen anliegen und hohe Ströme fließen können. Das Öffnen von Netzteilen sollte somit fachkundigem Personal überlassen werden!
Enermax Galaxy
Tagan Turbojet
| Die 2 Transformatoren des Turbojet sind wieder in der Mitte zwichen den Kühlkörpern zu finden.
Verarbeitungsmangel konnte wir im Inneren des Turbojet keine finden. |
Leistungstest
Kommen wir nun zum wohl interessantesten Teil des Reviews - dem Leistungstest.
An dieser Stelle geht unser Dank nochmals an André Hinze und Weili Wu von Maxpoint, die uns ihr Labor für die unabhängige Testreihe zur Verfügung gestellt haben.
Große Worte zum Teststand werde ich mir an dieser Stelle sparen. Es sei nur soviel gesagt, als dass es mit der Ausrüstung möglich war, jede Ader der Netzteile mit einer frei wählbaren Stromstärke zu belasten und dabei Eingangsleistung, gesamte Ausgangsleisung, Spannungen, PF-Faktor, Effizienz und die Temperatur der Abluft zu bestimmen. Es wurden mit jedem Netzteil jeweils 6 Belastungszustände simuliert (5%, 30%, 50%, 80%, 100% auf 3,3V/5V und 100% auf 12V-Adern) und dann die oben genannten Messwerte bestimmt/errechnet. Der Aufbau sah dabei wie folgt aus:
Kommen wir nun zum wohl interessantesten Teil des Reviews - dem Leistungstest.
An dieser Stelle geht unser Dank nochmals an André Hinze und Weili Wu von Maxpoint, die uns ihr Labor für die unabhängige Testreihe zur Verfügung gestellt haben.
Große Worte zum Teststand werde ich mir an dieser Stelle sparen. Es sei nur soviel gesagt, als dass es mit der Ausrüstung möglich war, jede Ader der Netzteile mit einer frei wählbaren Stromstärke zu belasten und dabei Eingangsleistung, gesamte Ausgangsleisung, Spannungen, PF-Faktor, Effizienz und die Temperatur der Abluft zu bestimmen. Es wurden mit jedem Netzteil jeweils 6 Belastungszustände simuliert (5%, 30%, 50%, 80%, 100% auf 3,3V/5V und 100% auf 12V-Adern) und dann die oben genannten Messwerte bestimmt/errechnet. Der Aufbau sah dabei wie folgt aus:
Kommen wir nun also zu den Messreihen in tabellarischer Form. Die Tabellen enthalten jeweils die Gesamtleistung, die von den Verbrauchern simuliert wurde, die Bezeichnungen der Adern, die geforderte Stromstärke(I)/Leistung(P) und die tatsächlich erbrachte Spannung(U). Unter der Tabelle stehen dann Eingangsleisung(Input) und tatsächliche Ausgangsleisung des Netzteils insgesamt (Total), Effizienz, der PF-Faktor und zu guter Letzt die Temperatur der Abluft.
Enermax Galaxy
Enermax Galaxy
| 59,9W (5,4%) | 5VSB | -12V | 5V | 12V1 | 12V2 | 12V3 | 12V4 | 12V5 | 3,3V |
| Stromstärke in A | 0,1 | 0,1 | 0,5 | 1 | 1 | 0,9 | 1 | 0,1 | 0,5 |
| Leistung in W | 0,5 | 1,2 | 2,5 | 12 | 12 | 10,8 | 12 | 1,2 | 1,7 |
| Spannung in V | 5,07 | -12,05 | 5,06 | 12,1 | 12,1 | 12,05 | 12,2 | 12,3 | 3,37 |
Input: 88,9W ; Total: 65,4W ; Eff.: 73,6% ; PF: 0,857 ; Temp.: 25°C
| 310,8W (31,1%) | 5VSB | -12V | 5V | 12V1 | 12V2 | 12V3 | 12V4 | 12V5 | 3,3V |
| Stromstärke in A | 1,5 | 0,3 | 6 | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | 9 |
| Leistung in W | 7,5 | 3,6 | 30 | 48 | 48 | 48 | 48 | 48 | 29,7 |
| Spannung in V | 5,01 | -12,07 | 5,02 | 11,9 | 12 | 12,19 | 12,1 | 12,16 | 3,29 |
Input: 381W ; Total: 312,36W ; Eff.: 82% ; PF: 0,953 ; Temp.: 27,9°C
| 509,3W (50,9%) | 5VSB | -12V | 5V | 12V1 | 12V2 | 12V3 | 12V4 | 12V5 | 3,3V |
| Stromstärke in A | 3 | 0,4 | 10 | 6,5 | 6,5 | 6,5 | 6,5 | 6,5 | 15 |
| Leistung in W | 15 | 4,8 | 50 | 78 | 78 | 78 | 78 | 78 | 49,5 |
| Spannung in V | 4,94 | -12,1 | 4,99 | 11,8 | 11,8 | 12,11 | 12,1 | 12,05 | 3,24 |
Input: 611W ; Total: 507,3W ; Eff.: 83% ; PF: 0,965 ; Temp.: 28,5°C
| 800,2W (80%) | 5VSB | -12V | 5V | 12V1 | 12V2 | 12V3 | 12V4 | 12V5 | 3,3V |
| Stromstärke in A | 5 | 0,5 | 18 | 10 | 10 | 10 | 10 | 10 | 24 |
| Leistung in W | 25 | 6 | 90 | 120 | 120 | 120 | 120 | 120 | 79,2 |
| Spannung in V | 4,98 | -12,12 | 4,94 | 11,6 | 11,5 | 11,9 | 12,02 | 11,9 | 3,21 |
Input: 939W ; Total: 788W ; Eff.: 83,9% ; PF: 0,976 ; Temp.: 29,2°C
| 986,4W (98,6%) | 5VSB | -12V | 5V | 12V1 | 12V2 | 12V3 | 12V4 | 12V5 | 3,3V |
| Stromstärke in A | 6 | 0,6 | 24 | 12,5 | 12,5 | 12,5 | 12,5 | 12,5 | 24 |
| Leistung in W | 30 | 7,2 | 120 | 150 | 150 | 150 | 150 | 150 | 79,2 |
| Spannung in V | 4,94 | -12,14 | 4,91 | 11,5 | 11,4 | 12,03 | 11,9 | 11,8 | 3,23 |
Input: 1170W ; Total: 964,5W ; Eff.: 82,4% ; PF: 0,983 ; Temp.: 30,2°C
| 997,6W (99,8%) | 5VSB | -12V | 5V | 12V1 | 12V2 | 12V3 | 12V4 | 12V5 | 3,3V |
| Stromstärke in A | 6 | 0,6 | 17A | 17A | 13,5A | 13,5A | 13,5A | 13,5A | 8 |
| Leistung in W | 30 | 7,2 | 40 | 204 | 204 | 162 | 162 | 162 | 26,4 |
| Spannung in V | 4,97 | -12,12 | 5 | 11,4 | 11,3 | 12 | 11,8 | 11,7 | 3,31 |
Input: 1160W ; Total: 969,15W ; Eff.: 83,5% ; PF: 0,982 ; Temp.: 30°C
Die Testergebnisse des Enermax Galaxy konnte uns voll und ganz zufriedenstellen. Es konnte die Spannungen die ganze Zeit weit innerhalb der Toleranzen liefern und das bei einer sagenhaften Effizienz von bis zu 84%. Es ist zu beachten, dass für den Test die Adern 12V1 und 12V2 mit Hilfe eines Verbindungsstückes verkabelt werden mussten. Darum sind die Spannungen bei höherer Belastung immer weiter abgefallen, dies wäre im Normalfall natürlich nicht in dem Ausmaße geschehen. Für die Datenauswertung müssen diese beiden Adern also etwas draußen vor gelassen werden. Spannungstechnisch sind vor allem die Adern 12V3-5 von Interesse und es zeigt sich hier, dass im Vergleich von 12V3/4 zu 12V5 doch leichte, konstante Unterschiede vorhanden sind. Die Spannung von 12V5 ist nämlich bei höherer Belastung immer ein Stückchen niedriger als der Rest (Ca 0,1V). Errinnern wir uns noch einmal zurück an die modularen Kabel und dabei fällt auf, dass diese über die fünfte 12V-Ader versorgt werden. Der Spannungsdrop kommt also alleine durch den Widerstand der zusätzlichen Kontaktstelle der moldularen Kabel zu Stande. Hiermit haben wir nun also einen handfesten Nachteil von modularen Kabeln.
Von der Lautstärke her hat uns das Galaxy sehr gut gefallen. Durch den riesigen 135mm-Lüfter wird eine ausreichende Kühlung selbst bei niedrigster Geräuschkulisse gewährleistet. Beide Lüfter im Netzteil sind natürlich temperaturgesteuert, aber auch auf Volllast ist die Lautstärke noch absolut in Ordnung.
Die Testergebnisse des Enermax Galaxy konnte uns voll und ganz zufriedenstellen. Es konnte die Spannungen die ganze Zeit weit innerhalb der Toleranzen liefern und das bei einer sagenhaften Effizienz von bis zu 84%. Es ist zu beachten, dass für den Test die Adern 12V1 und 12V2 mit Hilfe eines Verbindungsstückes verkabelt werden mussten. Darum sind die Spannungen bei höherer Belastung immer weiter abgefallen, dies wäre im Normalfall natürlich nicht in dem Ausmaße geschehen. Für die Datenauswertung müssen diese beiden Adern also etwas draußen vor gelassen werden. Spannungstechnisch sind vor allem die Adern 12V3-5 von Interesse und es zeigt sich hier, dass im Vergleich von 12V3/4 zu 12V5 doch leichte, konstante Unterschiede vorhanden sind. Die Spannung von 12V5 ist nämlich bei höherer Belastung immer ein Stückchen niedriger als der Rest (Ca 0,1V). Errinnern wir uns noch einmal zurück an die modularen Kabel und dabei fällt auf, dass diese über die fünfte 12V-Ader versorgt werden. Der Spannungsdrop kommt also alleine durch den Widerstand der zusätzlichen Kontaktstelle der moldularen Kabel zu Stande. Hiermit haben wir nun also einen handfesten Nachteil von modularen Kabeln.
Von der Lautstärke her hat uns das Galaxy sehr gut gefallen. Durch den riesigen 135mm-Lüfter wird eine ausreichende Kühlung selbst bei niedrigster Geräuschkulisse gewährleistet. Beide Lüfter im Netzteil sind natürlich temperaturgesteuert, aber auch auf Volllast ist die Lautstärke noch absolut in Ordnung.
Tagan Turbojet
| 59,9W (5,4%) | 5VSB | -12V | 5V | 12V1 | 12V2 | 12V3 | 12V4 | 12V5 | 12V6 | 3,3V |
| Stromstärke in A | 0,1 | 0,1 | 0,5 | 1 | 1 | 1 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 |
| Leistung in W | 0,5 | 1,2 | 2,5 | 12 | 12 | 12 | 6 | 6 | 6 | 1,7 |
| Spannung in V | 5,17 | -12,12 | 5,06 | 12,12 | 12,1 | 12,1 | 12,1 | 12,1 | 12,1 | 3,38 |
Input: 89,7W ; Total: 64,45W ; Eff.: 67,4% ; PF: 0,878 ; Temp.: 26°C
| 343,9W (31,3%) | 5VSB | -12V | 5V | 12V1 | 12V2 | 12V3 | 12V4 | 12V5 | 12V6 | 3,3V |
| Stromstärke in A | 1,5 | 0,3 | 5 | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | 6 |
| Leistung in W | 7,5 | 3,6 | 25 | 48 | 48 | 48 | 48 | 48 | 48 | 19,8 |
| Spannung in V | 5,08 | -12,1 | 5,01 | 12,09 | 12 | 12 | 12 | 12,1 | 12 | 3,31 |
Input: 481W ; Total: 344,8W ; Eff.: 82,4% ; PF: 0,946 ; Temp.: 28°C
| 561,3W (51%) | 5VSB | -12V | 5V | 12V1 | 12V2 | 12V3 | 12V4 | 12V5 | 12V6 | 3,3V |
| Stromstärke in A | 3 | 0,4 | 9 | 6,3 | 6,3 | 6,3 | 6,3 | 6,3 | 6,3 | 13 |
| Leistung in W | 15 | 4,8 | 45 | 75,6 | 75,6 | 75,6 | 75,6 | 75,6 | 75,6 | 42,9 |
| Spannung in V | 4,97 | -12,23 | 4,95 | 12,01 | 11,9 | 12 | 12 | 12 | 11,9 | 3,28 |
Input: 681W ; Total: 559,74W ; Eff.: 82,2% ; PF: 0,960 ; Temp.: 29,5°C
| 885,3W (80,5%) | 5VSB | -12V | 5V | 12V1 | 12V2 | 12V3 | 12V4 | 12V5 | 12V6 | 3,3V |
| Stromstärke in A | 5 | 0,5 | 13 | 10 | 10 | 10 | 10 | 10 | 10 | 21 |
| Leistung in W | 25 | 6 | 65 | 120 | 120 | 120 | 120 | 120 | 120 | 69,3 |
| Spannung in V | 4,97 | -12,51 | 4,96 | 12,09 | 11,8 | 12 | 12 | 12 | 11,9 | 3,3 |
Input: 1065W ; Total: 883,2W ; Eff.: 82,9% ; PF: 0,978 ; Temp.: 31,9°C
| 1097W (99,7%) | 5VSB | -12V | 5V | 12V1 | 12V2 | 12V3 | 12V4 | 12V5 | 12V6 | 3,3V |
| Stromstärke in A | 6 | 0,8 | 20 | 12,2 | 12,2 | 12,2 | 12,2 | 12,2 | 12,2 | 24 |
| Leistung in W | 30 | 9,6 | 100 | 146,4 | 146,4 | 146,4 | 146,4 | 146,4 | 146,4 | 79,2 |
| Spannung in V | 4,94 | -12,46 | 4,92 | 12,05 | 11,8 | 12 | 12 | 11,9 | 11,8 | 3,3 |
Input: 1350W ; Total: 1091,4W ; Eff.: 80,8% ; PF: 0,984 ; Temp.: 35,4°C
| 1090,9W (99,2%) | 5VSB | -12V | 5V | 12V1 | 12V2 | 12V3 | 12V4 | 12V5 | 12V6 | 3,3V |
| Stromstärke in A | 6 | 0,8 | 11 | 12 | 20 | 12 | 12 | 12 | 12 | 11 |
| Leistung in W | 30 | 9,6 | 55 | 144 | 240 | 144 | 144 | 144 | 144 | 36,3 |
| Spannung in V | 5 | -12,47 | 4,99 | 12,07 | 11,6 | 11,9 | 12 | 11,9 | 11,8 | 3,35 |
Input: 1324W ; Total: 1080,2W ; Eff.: 81,6% ; PF: 0,984 ; Temp.: 34,9°C
Auch das Tagan Turbojet konnte durch stabile Spannungen voll und ganz überzeugen. Besonders die Adern für 5V und 3,3V waren nichmal bei der maximalen Belastung aus dem Rahmen zu bringen. Aber auch die 12V-Adern waren sehr stabil, lediglich durch satte 20A auf einer Adern war ein signifikanter Spannungsdrop zu verursachen, der aber noch innerhalb der Toleranzen lag. Etwas stark war die Spannungsschwankung jedoch auf der -12V-Ader.
Die Lautstärke des Turbojet ist allerdings, da es mit 2 80mm-Lüftern gekühlt wird, bei hoher Last sehr hoch. Den Volllastzustand wird man zwar nur äußerst selten erreichen, jedoch ist dies klar ein Negativpunkt. Durch die Temperaturregelung der Lüfter ist die Lautstärke bei halber Last und darunter aber in Ordnung, wenn es auch dort keinesweges lautlos arbeitet.
Auch das Tagan Turbojet konnte durch stabile Spannungen voll und ganz überzeugen. Besonders die Adern für 5V und 3,3V waren nichmal bei der maximalen Belastung aus dem Rahmen zu bringen. Aber auch die 12V-Adern waren sehr stabil, lediglich durch satte 20A auf einer Adern war ein signifikanter Spannungsdrop zu verursachen, der aber noch innerhalb der Toleranzen lag. Etwas stark war die Spannungsschwankung jedoch auf der -12V-Ader.
Die Lautstärke des Turbojet ist allerdings, da es mit 2 80mm-Lüftern gekühlt wird, bei hoher Last sehr hoch. Den Volllastzustand wird man zwar nur äußerst selten erreichen, jedoch ist dies klar ein Negativpunkt. Durch die Temperaturregelung der Lüfter ist die Lautstärke bei halber Last und darunter aber in Ordnung, wenn es auch dort keinesweges lautlos arbeitet.
Fazit
Am Ende konnte sich zeigen, dass das Enermax Galaxy und das Tagan Turbojet ein Exempel in der Netzteiltechnik statuieren konnten. Beide Netzteile sind nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Leistungstest mit 1kW oder mehr belastbar. Sie haben somit eine neue Dimension für Desktop-Netzteile aufgetan. Nun gilt es nurnoch festzustellen, für welche Anwendungen, bzw Ansprüche welches Netzteil das Bessere ist:
Gesamtleistung und partielle Leistung:
In der Gesamtleistung hat das Tagan Turbojet ebenso wie in der Leistung auf den 12V-Schienen mit 1100W zu 1000W bzw mit 960W zu 900W die Nase vorn. Auf den Schienen für 3,3V und 5V kann das Enermax Galaxy jedoch mehr Leistung zur Verfügung stellen (200W zu 180W).
Effizienz
Die Effizienz des Enermax Galaxy konnte uns voll und ganz überzeugen. Es stellte sich heraus, dass diese tatsächlich bis auf knapp 84% anstieg. Der niedrigste Wert bei 30%-100% Auslastung lag immernoch bei sehr guten 82%. Das Tagan Turbojet kam insgesamt "nur" auf eine Effizienz von 81%-83%
Stabilität
In Sachen Stabilität haben sich beide Netzteile nichts genommen.
Kabel
An das Enermax Galaxy lassen sich bis zu 24 Festplatten anschließen und durch die 2 4-Pin- und den 8-Pin- Stecker ist es für alle Anwendungen gewappnet. Das Tagan Turbojet unterstützt nur bis zu 14 Festplatten und es fehlt hier der 2te 4-Pin-Stecker. Allerdings ist das Turbojet durch den 20+4-Pin-Stecker auf zu älteren System kompatibel.
Optik
Von der Optik her stellt sich das Enermax Galaxy als klarer Sieger geraus. Durch den tiefschwarzen Lack und die goldenen Lüftergitter ist es ein wahrer Augenschmaus. Auch, dass alle Kabel sauber gesleeved wurden, ist hier ein Pluspunkt.
Lautstärke
Betrachtet man die Lautstärke als wichtigen Faktor, so gewinnt hier klar das Enermax Galaxy durch seinen langsam drehenden 135mm-Lüfter. Zwar ist das Netzteil auf Volllast auch hörbar, jedoch nicht so deutlich wie das Turbojet von Tagan.
Abmessungen/Einbau
In Sachen Größe liegt das Tagan Turbojet deutlich vorn. Es vereint die geballte Leistung in einem gewöhnlich großen Gehäuse und kann somit auch wie ein Standard-Netzteil verbaut werden. Besonders in kleineren Gehäuse kann es mit dem Galaxy dagegen schonmal sehr eng werden.
Preis
Natürlich sind beide Netzteile noch recht teuer. Immerhin sind es die Leistungsstärksten auf dem Markt und bilden somit die absolute Oberklasse. Die OVP beläuft sich auf 400Euro für das Tagan Turbojet und 350Euro für das Enermax Galaxy
Zu guter Letzt haben sich beide Netzteile aber ihren Gold- und Power-Award redlich verdient!
Am Ende konnte sich zeigen, dass das Enermax Galaxy und das Tagan Turbojet ein Exempel in der Netzteiltechnik statuieren konnten. Beide Netzteile sind nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Leistungstest mit 1kW oder mehr belastbar. Sie haben somit eine neue Dimension für Desktop-Netzteile aufgetan. Nun gilt es nurnoch festzustellen, für welche Anwendungen, bzw Ansprüche welches Netzteil das Bessere ist:
Gesamtleistung und partielle Leistung:
In der Gesamtleistung hat das Tagan Turbojet ebenso wie in der Leistung auf den 12V-Schienen mit 1100W zu 1000W bzw mit 960W zu 900W die Nase vorn. Auf den Schienen für 3,3V und 5V kann das Enermax Galaxy jedoch mehr Leistung zur Verfügung stellen (200W zu 180W).
Effizienz
Die Effizienz des Enermax Galaxy konnte uns voll und ganz überzeugen. Es stellte sich heraus, dass diese tatsächlich bis auf knapp 84% anstieg. Der niedrigste Wert bei 30%-100% Auslastung lag immernoch bei sehr guten 82%. Das Tagan Turbojet kam insgesamt "nur" auf eine Effizienz von 81%-83%
Stabilität
In Sachen Stabilität haben sich beide Netzteile nichts genommen.
Kabel
An das Enermax Galaxy lassen sich bis zu 24 Festplatten anschließen und durch die 2 4-Pin- und den 8-Pin- Stecker ist es für alle Anwendungen gewappnet. Das Tagan Turbojet unterstützt nur bis zu 14 Festplatten und es fehlt hier der 2te 4-Pin-Stecker. Allerdings ist das Turbojet durch den 20+4-Pin-Stecker auf zu älteren System kompatibel.
Optik
Von der Optik her stellt sich das Enermax Galaxy als klarer Sieger geraus. Durch den tiefschwarzen Lack und die goldenen Lüftergitter ist es ein wahrer Augenschmaus. Auch, dass alle Kabel sauber gesleeved wurden, ist hier ein Pluspunkt.
Lautstärke
Betrachtet man die Lautstärke als wichtigen Faktor, so gewinnt hier klar das Enermax Galaxy durch seinen langsam drehenden 135mm-Lüfter. Zwar ist das Netzteil auf Volllast auch hörbar, jedoch nicht so deutlich wie das Turbojet von Tagan.
Abmessungen/Einbau
In Sachen Größe liegt das Tagan Turbojet deutlich vorn. Es vereint die geballte Leistung in einem gewöhnlich großen Gehäuse und kann somit auch wie ein Standard-Netzteil verbaut werden. Besonders in kleineren Gehäuse kann es mit dem Galaxy dagegen schonmal sehr eng werden.
Preis
Natürlich sind beide Netzteile noch recht teuer. Immerhin sind es die Leistungsstärksten auf dem Markt und bilden somit die absolute Oberklasse. Die OVP beläuft sich auf 400Euro für das Tagan Turbojet und 350Euro für das Enermax Galaxy
Zu guter Letzt haben sich beide Netzteile aber ihren Gold- und Power-Award redlich verdient!
Danksagung
Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von Enermax Deutschland und MaxPoint.
Weitere Informationen
Dieser Artikel wurde von Snippy verfasst.
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