Aplus X-Blade
Einleitung
Vorbei sind die Zeiten des Standardtowers mit einigen 5,25-Einschüben und sonst geschlossener Front. Das Stackerprinzip wartet auf mit bisher unbekannter Flexibilität: Die ganze Front besteht ausschließlich aus 5,25-Slots. Einen Vertreter dieser neuen Designphilosophie möchten wir heute vorstellen: Den Aplus X-Blade CS-1022-5 . Wie sich das CS-1022-5 schlägt, erfahrt ihr hier im Test.
Verpackung
Der XBlade kommt in einem großen farbigen Karton, der die Fähigkeiten und Möglichkeiten des Towers ansprechend auflistet.
Der XBlade kommt in einem großen farbigen Karton, der die Fähigkeiten und Möglichkeiten des Towers ansprechend auflistet.
| Ausgepackt stellt der Tower schon eine beachtliche Erscheinung dar. An der Seite erkennt man bereits im eingepackten Zustand das riesige Lüftungsloch. |
| Die breite schwarze Front mit den Leisten im Alulook ist ein echter Blickfänger. |
Lieferumfang
Zusätzlich zum Tower bekommt man folgendes Standardzubehör:
Zusätzlich zum Tower bekommt man folgendes Standardzubehör:
Optionales Zubehör
- 4-in-3 HDD-Käfig (insg. drei möglich) (inkl. Schienen)
- passende 3-fach Frontblenden
- 120-mm-Lüfterkäfige (insg. drei möglich)
- passende Staubfilter
- 3,5-Zoll Adapter
- BTX-Kit
- "Spiderscrews"
- 4-in-3 HDD-Käfig (insg. drei möglich) (inkl. Schienen)
- passende 3-fach Frontblenden
- 120-mm-Lüfterkäfige (insg. drei möglich)
- passende Staubfilter
- 3,5-Zoll Adapter
- BTX-Kit
- "Spiderscrews"
| Das BTX-Kit gestattet den Einbauvon BTX-Mainboards, die sich jedoch niemals auf dem Markt gegen ATX durchgesetzt haben. Hierzu ist allerdings ein umfangreicher Umbau notwendig. |
Äußere Ansichten / Design
| Das markanteste Merkmal ist wie bereits angesprochen die Front. Die silbernen Leisten umschließen die leicht abnehmbaren Frontzierpanele. Oben links ist das APlus-Logo zu erkennen. |
Zur Sicherung der wertvollen Hardware findet sich auf der (von Vorne gesehen) linken Seite noch ein Schloss, mit welchem man die Seitenwand verriegeln kann. Verdeckt werden kann die Öffnung von diesem mit einer kleinen Plastikklappe.
Innere Ansichten
Im Inneren zeigt das XBLADE-Gehäuse seine wahren Stärken. Alles kann sauber versteckt werden und gesichert ist die Hardware auch noch.
Im Inneren zeigt das XBLADE-Gehäuse seine wahren Stärken. Alles kann sauber versteckt werden und gesichert ist die Hardware auch noch.
Durch diese Unterteilung wird ein grundsätzlich ordentlicher Eindruck erzeugt.
Falls die Klappen bei der Installation der Hardware im Weg oder generell unerwünscht sind, können diese auch leicht über kleine Hebelgriffe entfernt werden.
Falls die Klappen bei der Installation der Hardware im Weg oder generell unerwünscht sind, können diese auch leicht über kleine Hebelgriffe entfernt werden.
Hardwareeinbau I
Hardwareeinbau II
Hardwareeinbau III
| Die Lüfter werden mittels der mitgelieferten Spreizstifte an den Entkopplungsösen befestigt. |
| Zum Schluss werden noch die Frontblenden befestigt. Auch hier ist auf die Orientierung zu achten, da sonst nicht alle Slots bedeckt werden. |
Fazit
Der APlus XBlade weiss aus ganzer Linie zu überzeugen. Dies fängt beim Design an, wobei dies natürlich immer Geschmackssache ist und erstreckt sich über die große Menge an Optionen, die dieses Gehäuse bietet, bis hin zu der sehr einfachen und durchdachten Montage. Der Tower hat eine sehr gute Stabilität. Da dies mit einem hohen Gewicht einhergeht, eignet er sich nur bedingt für den ständigen Transport, aber mindert Vibrationsgeräusche wesentlich besser als ein Aluminiumtower. Der große Bereich der Einsatzmöglichkeiten erstreckt sich von einem ganz normalen Desktoprechner über Fileserver (Aufgrund der großen Anzahl von Festplatten, die hier Unterschlupf finden), Rechenserver (das Gehäuse ist EATX kompatibel und bietet daher auch Mehrprozessorboards Platz) bis hin zu exotischeren Einsatzgebieten wie beispielsweise einem Brennerserver (Hier kommen die vielen 5,25-Zoll-Slots zum tragen).
An der Frage ob das große Seitenloch sinnvoll oder unsinnig ist, scheiden sich die Geister. Einerseits führt es zu einer geringen Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen, jedoch kann auch der Luftstrom im Gehäuse gestört werden.
Insgesamt ist der XBlade jedoch sehr durchdacht und auf jeden Fall eine Überlegung wert, wenn man auf der Suche nach einem Tower mit genau diesen Stärken ist. Wenn das Gewicht und die geringere Tiefe kein Problem darstellen, ist er sicherlich gleichwertig mit Modellen wie dem Stacker. Außerdem ist das Loch, dass es in die Brieftasche reißt, mit ca. 105 Euro signifikant kleiner.
Pro & Contra
Pro
+ geräumiges Innenleben
+ elf 5,25-Zoll-Schächte
+ einfache, durchdachte Montage
+ gutes Kabelmanagement
+ 120-mm-Lüfter
+ standardmäßige Entkopplung der Lüfter und Festplatten
+ Preis
Contra
- Gewicht
Award
Aufgrund der sehr guten Leistungen und der bis ins Detail durchdachten Gesamtheit, verleihen wir dem APlus XBlade hiermit verdient den DeXgo-Award in Gold.
Der APlus XBlade weiss aus ganzer Linie zu überzeugen. Dies fängt beim Design an, wobei dies natürlich immer Geschmackssache ist und erstreckt sich über die große Menge an Optionen, die dieses Gehäuse bietet, bis hin zu der sehr einfachen und durchdachten Montage. Der Tower hat eine sehr gute Stabilität. Da dies mit einem hohen Gewicht einhergeht, eignet er sich nur bedingt für den ständigen Transport, aber mindert Vibrationsgeräusche wesentlich besser als ein Aluminiumtower. Der große Bereich der Einsatzmöglichkeiten erstreckt sich von einem ganz normalen Desktoprechner über Fileserver (Aufgrund der großen Anzahl von Festplatten, die hier Unterschlupf finden), Rechenserver (das Gehäuse ist EATX kompatibel und bietet daher auch Mehrprozessorboards Platz) bis hin zu exotischeren Einsatzgebieten wie beispielsweise einem Brennerserver (Hier kommen die vielen 5,25-Zoll-Slots zum tragen).
An der Frage ob das große Seitenloch sinnvoll oder unsinnig ist, scheiden sich die Geister. Einerseits führt es zu einer geringen Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen, jedoch kann auch der Luftstrom im Gehäuse gestört werden.
Insgesamt ist der XBlade jedoch sehr durchdacht und auf jeden Fall eine Überlegung wert, wenn man auf der Suche nach einem Tower mit genau diesen Stärken ist. Wenn das Gewicht und die geringere Tiefe kein Problem darstellen, ist er sicherlich gleichwertig mit Modellen wie dem Stacker. Außerdem ist das Loch, dass es in die Brieftasche reißt, mit ca. 105 Euro signifikant kleiner.
Pro & Contra
Pro
+ geräumiges Innenleben
+ elf 5,25-Zoll-Schächte
+ einfache, durchdachte Montage
+ gutes Kabelmanagement
+ 120-mm-Lüfter
+ standardmäßige Entkopplung der Lüfter und Festplatten
+ Preis
Contra
- Gewicht
Award
Aufgrund der sehr guten Leistungen und der bis ins Detail durchdachten Gesamtheit, verleihen wir dem APlus XBlade hiermit verdient den DeXgo-Award in Gold.
Danksagung
Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von MaxPoint.
Weitere Informationen
Dieser Artikel wurde von kueber verfasst.
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