Sparkle GeForce 8800GTS 320MB
Einleitung
Vor kurzem stellten wir euch die XFX 8800GTS vor. Im heutigen Test folgt dieser nun ein weiterer Testkandidat, diesmal von Sparkle. Auch Sparkle hat mehrere Versionen der 8800GTS im Angebot. Wir schauen uns heute die Kleinste an, welche mit "lediglich" 320MB Grafikspeicher daher kommt. Wie sie sich im Vergleich schlägt, werden wir uns im Test genauer anschauen.
Verpackung & Lieferumfang
Unser Testobjekt kommt in einem wirklich riesigen Karton zum Verbraucher. Vorder- und Rückseite sind bunt illustriert und geben Aufschluss über die Vorteile der Grafikkarte.
Unser Testobjekt kommt in einem wirklich riesigen Karton zum Verbraucher. Vorder- und Rückseite sind bunt illustriert und geben Aufschluss über die Vorteile der Grafikkarte.
Neben der Grafikkarte an sich befindet sich im Lieferumfang noch ein Handbuch, eine Treiber-CD, ein DVI-auf-VGA-Adapter, ein Stromadapter, ein SVHS-Kabel sowie eine Kabelpeitsche.
Technische Daten
Der offizielle Name unserer GeForce 8800GTS von Sparkle lautet SP-PX88GTS. Im Test befand sich die 320MB Version, im Angebot befindet sich jedoch noch eine weitere Version mit 640MB RAM.
| Grafikkarte (Chip) | nVidia GeForce 8800 GTS |
| Schnittstelle | PCI-Express 16x |
| GPU-Takt | 500 MHz |
| RAM-Takt | 1.600 MHz |
| Speichergröße | 320 MB (DDR3) |
| Speicheranbindung | 320 Bit |
Die Grafikkarte im Detail
Auch unsere SP-PX88GTS kommt mit dem Referenzkühler daher. Dieser besitzt einen Radiallüfter und befördert einen Großteil der erwärmten Luft nach hinten aus dem Gehäuse heraus. Ein Teil der warmen Luft kommt leider durch die Lüftungsschlitze wieder in das Gehäuse. Was uns hier auffällt, sind die teilweise überdeckten Lüftungsschlitze. Diese werden zu einem Teil von dem Aufkleber des Kühlers verschlossen.
Auch unsere SP-PX88GTS kommt mit dem Referenzkühler daher. Dieser besitzt einen Radiallüfter und befördert einen Großteil der erwärmten Luft nach hinten aus dem Gehäuse heraus. Ein Teil der warmen Luft kommt leider durch die Lüftungsschlitze wieder in das Gehäuse. Was uns hier auffällt, sind die teilweise überdeckten Lüftungsschlitze. Diese werden zu einem Teil von dem Aufkleber des Kühlers verschlossen.
Scheinbar wurde hier über den eigentlichen Aufkleber ein weiterer geklebt. Dieser lässt sich leicht lösen und gibt so den "alten" Aufkleber Preis. Verwundert hat uns nur der spiegelverkehrte Schriftzug auf dem Aufkleber. Scheinbar wurde der Aufkleber auf die Schutzfolie des alten Aufklebers geklebt. Schön gelöst wurde dies von Sparkle jedenfalls nicht. Ist der "neue" Aufkleber ab, sind die Lüftungsschlitze nun auch komplett frei und werden nicht mehr zum Teil verdeckt.
| Der Kühler ist mit 8 Schrauben am PCB der Grafikkarte befestigt. So wird ein sicherer Halt gewährleistet und der Druck verteilt sich gleichmäßig über die gesamte Grafikkarte. |
Die Grafikkarte im Detail
Von der Seite sieht man den massiven Kühler, und wie dieser mit Hilfe von Heatpipes die Wärme von der GPU wegtransportiert. Als Kontaktmittel zwischen RAM und Kühler werden wieder Wärmeleitpads eingesetzt.
Von der Seite sieht man den massiven Kühler, und wie dieser mit Hilfe von Heatpipes die Wärme von der GPU wegtransportiert. Als Kontaktmittel zwischen RAM und Kühler werden wieder Wärmeleitpads eingesetzt.
| Die Sparkle 8800GTS verfügt über 2 DVI-Ausgänge und einen S-Video-Ausgang, dieser unterstützt bereits HDTV (High-Definition TV) und HDCP (High Definition Content Protection). |
| Die Stromversorgung wird über den Standard-6Pol-Anschluss realisiert. Wer an seinem Netzteil keinen solchen Stecker besitzt, kann dank des Adapters auch 2 4-Pin-Anschlüsse dafür nutzen. |
| Abschließend noch ein Bild ohne den Zusatzaufkleber von Sparkle. Zum Vorschein kommt hier der bereits gezeigte grün/schwarze Aufkleber. |
Testsetup
Unser Testsystem setzte sich wie folgt zusammen:
Unser Testsystem setzte sich wie folgt zusammen:
| Hardware | |
| Mainboard: | Gigabyte GA-965P-DS3 |
| Prozessor: | Intel Core2Duo E6400 |
| RAM: | 2x2 GB Mushkin HP2-6400 |
| Grafikkarte: | Sparkle 8800GTS 320MB |
| Netzteil: | Enermax Liberty 500W |
| HDD1 (System): | Samsung SP1614C |
| HDD2 (Daten): | Samsung HD501LJ |
| DVD-ROM: | LG GSA-4120B |
| Gehäuse: | Antec Nine Hundred |
| CPU-Kühler: | Xigmatek HDT-S963 |
| Software | |
| Betriebssystem: | Windows XP - SP2 |
| Grafikkartentreiber Version: | 158.19A |
An dieser Stelle möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass selbst auf identischen Testsystemen die dort erreichten Ergebnisse von den hier Abgebildeten abweichen können. Dies liegt unter anderem an den Messtoleranzen innerhalb der Benchmarks, sowie den Fertigungstoleranzen bei der Hardware.
Benchmarkparcour
AquaMark3
Den Anfang macht bei uns der allseits bekannte AquaMark3-Benchmark. Hier werden neben DirectX 9 Features auch Elemente von DirectX 8 und 7 getestet.
3DMark05
Natürlich darf auch 3DMark05 nicht in unserem Test fehlen. Erstmals wurden hier Features wie das ShaderModel 3.0 (DX9) in Testabläufe integriert.
3DMark06
Um der Aktualität der Grafikkarten auch gerecht zu werden, ist natürlich auch der neueste Spross aus dem Hause Futuremark mit an Board.
The Project
The Project nutzt die allseits bekannte CryEngine und erstellt mit Hilfe dieser einen kleinen Performance-Benchmark.

AquaMark3
Den Anfang macht bei uns der allseits bekannte AquaMark3-Benchmark. Hier werden neben DirectX 9 Features auch Elemente von DirectX 8 und 7 getestet.
3DMark05
Natürlich darf auch 3DMark05 nicht in unserem Test fehlen. Erstmals wurden hier Features wie das ShaderModel 3.0 (DX9) in Testabläufe integriert.
3DMark06
Um der Aktualität der Grafikkarten auch gerecht zu werden, ist natürlich auch der neueste Spross aus dem Hause Futuremark mit an Board.
The Project
The Project nutzt die allseits bekannte CryEngine und erstellt mit Hilfe dieser einen kleinen Performance-Benchmark.
Benchmarkparcour
Half Life 2 - Counter Strike Source
Die Source Engine hat im Allgemeinen den Ruf, dass diese mehr die CPU als die GPU belastet. Um auch hier zu zeigen, ob und inwieweit sich die Performance mit einer leistungsstärkeren Grafikkarte ändert, haben wir u.a. diesen Test mit aufgenommen.
Half Life 2 - Lost Coast
Der wohl größte Unterschied zum Counter Strike Source Benchmark ist wohl die Unterstützung und Implementierung von HDR (''High Dynamic Range''-Effekten).
Codecreatures
Einen etwas älteren Benchmark stellt der 3D-Grafik Benchmark von Codecult dar. Beim Codecreatures Benchmark werden vor allem die Vertex- und Pixel-Shader-Einheiten beansprucht. Bei diesem schauten wir auch gleich, wie sich Anti Aliasing auf die Grafikleistung auswirkt.
Es bietet sich gerade zu der Vergleich mit der 8800GTS von XFX an. Beide Grafikkarten besitzen 320MB RAM, welcher mit 1.600MHz getaktet ist. Auch der GPU-Takt ist mit 500MHz bei beiden Karten identisch. Um so verwunderlicher ist der Leistungsunterschied beider Karten. Beim aquamark und im 3DMark05 liegen beide Karten praktisch noch gleich auf. Im 3DMark06 verliert die 8800GTS von Sparkle bereits 4%. Das gleiche Ergebnis liefert uns auch der Testlauf mit "The Project".
Bei den Testläufen mit HL-LC und HL-CSS liegen beide Karten wieder gleich auf. Erst die Testläufe des Codecreatures Benchmarks zeigen wieder einen Leistungsunterschied von bis zu 12%
Auch die 8800GTS von Sparkle ist im geschlossenem Gehäuse quasi nicht wahrnehmbar. Anwender, die nicht absolut auf Silentbetrieb aus sind, werden mit dem von Hause aus gelieferten Lüfter keine Sorgen haben. Dieser verrichtet während des gesamten Testzeitraumes seinen Dienst zuverlässig und leise.
Half Life 2 - Counter Strike Source
Die Source Engine hat im Allgemeinen den Ruf, dass diese mehr die CPU als die GPU belastet. Um auch hier zu zeigen, ob und inwieweit sich die Performance mit einer leistungsstärkeren Grafikkarte ändert, haben wir u.a. diesen Test mit aufgenommen.
Half Life 2 - Lost Coast
Der wohl größte Unterschied zum Counter Strike Source Benchmark ist wohl die Unterstützung und Implementierung von HDR (''High Dynamic Range''-Effekten).
Codecreatures
Einen etwas älteren Benchmark stellt der 3D-Grafik Benchmark von Codecult dar. Beim Codecreatures Benchmark werden vor allem die Vertex- und Pixel-Shader-Einheiten beansprucht. Bei diesem schauten wir auch gleich, wie sich Anti Aliasing auf die Grafikleistung auswirkt.
Es bietet sich gerade zu der Vergleich mit der 8800GTS von XFX an. Beide Grafikkarten besitzen 320MB RAM, welcher mit 1.600MHz getaktet ist. Auch der GPU-Takt ist mit 500MHz bei beiden Karten identisch. Um so verwunderlicher ist der Leistungsunterschied beider Karten. Beim aquamark und im 3DMark05 liegen beide Karten praktisch noch gleich auf. Im 3DMark06 verliert die 8800GTS von Sparkle bereits 4%. Das gleiche Ergebnis liefert uns auch der Testlauf mit "The Project".
Bei den Testläufen mit HL-LC und HL-CSS liegen beide Karten wieder gleich auf. Erst die Testläufe des Codecreatures Benchmarks zeigen wieder einen Leistungsunterschied von bis zu 12%
Auch die 8800GTS von Sparkle ist im geschlossenem Gehäuse quasi nicht wahrnehmbar. Anwender, die nicht absolut auf Silentbetrieb aus sind, werden mit dem von Hause aus gelieferten Lüfter keine Sorgen haben. Dieser verrichtet während des gesamten Testzeitraumes seinen Dienst zuverlässig und leise.
Fazit
Sparkle liefert mit seiner Version der 8800GTS eine gute Grafikkarte ab. Die Verarbeitung ist tadellos, der Lieferumfang ausreichend und der Lüfter verrichtet ordentliche Arbeit. Die erbrachte Leistung, auch wenn sie knapp hinter der 8800GTS von XFX liegt, reicht für jedes moderne Spiel aus. Wer jedoch auch in sehr hohen Auflösungen mit maximalen Details spielen möchte, sollte eventuell lieber zur 640MB-Variante greifen oder den Kauf einer 8800GTX in Erwägung ziehen. Einziges Manko ist für uns wieder der recht Hohe Stromverbrauch der Grafikkarte, welcher ja leider momentan "in Mode" ist. Die Sparkle 8800GTS (SP-PX88GTS) ist bereits für rund 260 im Handel erhältlich.
Pro & Contra
Pro
+ genügend Grafikleistung für alle aktuellen Titel
+ tadellose Verarbeitung
Contra
- Stromverbrauch
Award
Wir verleihen der Sparkle 8800GTS unseren DeXgo-Gold-Award.
Sparkle liefert mit seiner Version der 8800GTS eine gute Grafikkarte ab. Die Verarbeitung ist tadellos, der Lieferumfang ausreichend und der Lüfter verrichtet ordentliche Arbeit. Die erbrachte Leistung, auch wenn sie knapp hinter der 8800GTS von XFX liegt, reicht für jedes moderne Spiel aus. Wer jedoch auch in sehr hohen Auflösungen mit maximalen Details spielen möchte, sollte eventuell lieber zur 640MB-Variante greifen oder den Kauf einer 8800GTX in Erwägung ziehen. Einziges Manko ist für uns wieder der recht Hohe Stromverbrauch der Grafikkarte, welcher ja leider momentan "in Mode" ist. Die Sparkle 8800GTS (SP-PX88GTS) ist bereits für rund 260 im Handel erhältlich.
Pro & Contra
Pro
+ genügend Grafikleistung für alle aktuellen Titel
+ tadellose Verarbeitung
Contra
- Stromverbrauch
Award
Wir verleihen der Sparkle 8800GTS unseren DeXgo-Gold-Award.
Weitere Informationen
Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
Weitere Informationen findest du in diesem » Forum Thread
