Aqua Computer cuplex XT di
Einleitung
Die beiden wichtigsten Arten von Wasserkühlern sind zum einen die einfachen Kanalkühler und zum anderen die Düsenkühler. Während bei ersteren das Wasser meist durch einen einfachen Kanal läuft und so die Wärme aufnimmt, wird bei Düsenkühlern das Kühlmedium durch kleine Düsen beschleunigt und so auf die Kontaktfläche gedrückt. Mit dem cuplex XT di (double Impact) hat aqua-computer einen Düsenkühler entwickelt, der das Wasser gleich doppelt auf die Kühlfläche drückt.
Verpackung & Lieferumfang
aqua-computer liefert den Kühler in einer Standardverpackung aus. Anhand von dieser ist nicht ersichtlich, was sich im Karton befindet. Für aqua-computer typisch ist der QC-Aufkleber, der sich als Siegel an jeder Verpackung befindet. Über den Inhalt gibt lediglich ein Aufkleber an der Seite der Verpackung Auskunft, auf der der Produktname sowie die weitere Spezifikationen (z.B. Sockeltyp) stehen.
aqua-computer liefert den Kühler in einer Standardverpackung aus. Anhand von dieser ist nicht ersichtlich, was sich im Karton befindet. Für aqua-computer typisch ist der QC-Aufkleber, der sich als Siegel an jeder Verpackung befindet. Über den Inhalt gibt lediglich ein Aufkleber an der Seite der Verpackung Auskunft, auf der der Produktname sowie die weitere Spezifikationen (z.B. Sockeltyp) stehen.
| Im Karton sehr sicher verpackt befindet sich dann der cuplex XT di und das benötigte Montagematerial. |
| Die sind:
- 4 Schrauben - 4 Muttern - 4 Federn - 4 Rändelmuttern - 12 Kunststoff Unterlegscheiben |
Der Kühler im Detail
| Auf der Plexiglasabdeckung befindet sich ein kleiner Aufkleber. Dieser gibt dem Anwender den Hinweis, nur Anschlüsse zu nutzen, die eine maximale Gewindetiefe von 7,7mm besitzen. |
Der Kühler besitzt eine Grundfläche von 53 x 53 mm, mit Anschlüssen ist dieser dann ca. 83x83mm groß. Das uns vorliegende Testmuster ist für den Sockel 775 und 478 spezifiziert. Den cuplex XT di gibt es einmal für 1/4"- und für 1/8"-Anschlüsse. Im Test haben wir die Version für 1/4"-Anschlüsse. Für aqua-computer typisch ist der aufgebrachte Namenszug und das "made in germany" auf der Halterung des Kühlers.
Wenn wir uns die Unterseite etwas genauer anschauen, fallen die Kratzer auf der Halterung auf. Dies liegt an der Entgratung dieser. Um die scharten Kanten abzurunden, wurden diese geschliffen, dabei sind leider diese unschönen Bearbeitungsspuren zurück geblieben. Der Kühlerboden wird während des Transportes durch eine Folie geschützt. Diese kann rückstandslos entfernt werden und bringt einen blank polierten Kühlerboden zum Vorschein.
Der Kühler im Detail
Witmen wir uns nun noch einmal der Vorderseite des Kühlers und der genutzten Technik.
Witmen wir uns nun noch einmal der Vorderseite des Kühlers und der genutzten Technik.
| Um uns den Kühler und dessen "double impact"-Technik genau anschauen zu können, demontierten wir die Plexiabdeckung des Kühlers. |
Recht deutlich sieht man auf dem linken Bild die 2 getrennten Kammern des Kühlers. In der rechte Kammer wird das Wasser vom Anschluss durch die ersten Düsen geleitet (blauer Pfeil). Von dieser ersten Kammer geht es dann in die zweite Kammer durch die nächsten Düsen (lila Pfeil). Anschließend entweicht das Wasser wieder durch den zweiten Anschluss des Kühlers (roter Pfeil).
Der Einbau
| Für unseren Test verbauen wir den cuplex XT di auf einem GA-965P-DS3. Auf diesem Sockel 775 Mainboard werkelt ein Intel Core2Duo E6400. |
Zum Abschluss werden die Federn auf die Schrauben gesetzt. Auf diese kommt wieder je eine Unterlegscheibe. Zum Abschluss wird auf jede der Schraube je eine Rändelmutter geschraubt. Um nun den Anpressdruck langsam und gleichmäßig zu erhöhen, sollten immer die jeweils gegenüberliegenden Schrauben langsam angezogen werden. Hierbei sollte man immer nur 1-2 Umdrehungen anziehen und dann wieder die anderen Schrauben nachziehen.
Das Testsystem
Unser genutztes Testsystem setzte sich aus folgenden Komponenten zusammen:
Unser genutztes Testsystem setzte sich aus folgenden Komponenten zusammen:
| Hardware | |
| Mainboard: | Gigabyte GA-965P-DS3 |
| Prozessor: | Intel Core2Duo E6400 |
| RAM: | 2x2 GB Mushkin HP2-6400 |
| Grafikkarte: | XFX 8800GTS 500M 320MB |
| Netzteil: | Chieftec CFT-560-A12C 560W |
| HDD1 (System): | Samsung SP1614C |
| HDD2 (Daten): | Samsung HD501LJ |
| DVD-ROM: | LG GSA-4120B |
| Gehäuse: | Cooler Master Stacker RC-810-SKN1-GP |
| Gehäusebelüftung: | keine |
| Wasserkühlung | |
| CPU-Kühler: | cuplex XT di |
| Grafikkartenkühler: | aquagraFX |
| Radiator: | HTF3 Triple Rev.3.0 |
| Radiator-Lüfter | 3x Cooler Master A12025-12RB-4JN-M2 @ 12V |
| Pumpe: | Laing DDC-Pumpe 12V Ultra @ 7V |
Der Test
Der Idle-Betrieb setzte sich aus einer kurzen "Aufwärmphase" und dem anschließenden Leerlauf mit sehr geringer Belastung zusammen. Der Lastbetrieb wurde durch das Starten von 2 Instanzen des Tools Tweakers4u-ToasterIII (mit aktiviertem Hyper-Threading) unserer Kollegen realisiert. Dieser wurde solange laufen gelassen, bis über den Zeitraum von 10 Minuten keine Veränderung der CPU-Temperatur mehr festgestellt wurde. Gerade bei Wasserkühlungen muss man in solchen Fällen Geduld aufbringen, da das Wasser im System eine gewisse Trägheit mit sich bringt.
Kommen wir nun zu den Testergebnissen:
Mit dem cuplex XT di erreichten wir eine Temperaturdifferenz von 10° im Idle-Betrieb. Bei 23°C Raumtemperatur entspricht dies einer CPU Temperatur von 33°C. Im Last-Betreib stieg diese dann auf 41°C an, was eine Differenz von 18° entspricht. Mit einer stärkeren Gehäusebelüftung wären mit Sicherheit noch bessere Temperaturen möglich, jedoch wird für zukünftige Tests auch dort auf diese verzichtet.
Der Idle-Betrieb setzte sich aus einer kurzen "Aufwärmphase" und dem anschließenden Leerlauf mit sehr geringer Belastung zusammen. Der Lastbetrieb wurde durch das Starten von 2 Instanzen des Tools Tweakers4u-ToasterIII (mit aktiviertem Hyper-Threading) unserer Kollegen realisiert. Dieser wurde solange laufen gelassen, bis über den Zeitraum von 10 Minuten keine Veränderung der CPU-Temperatur mehr festgestellt wurde. Gerade bei Wasserkühlungen muss man in solchen Fällen Geduld aufbringen, da das Wasser im System eine gewisse Trägheit mit sich bringt.
Kommen wir nun zu den Testergebnissen:
Mit dem cuplex XT di erreichten wir eine Temperaturdifferenz von 10° im Idle-Betrieb. Bei 23°C Raumtemperatur entspricht dies einer CPU Temperatur von 33°C. Im Last-Betreib stieg diese dann auf 41°C an, was eine Differenz von 18° entspricht. Mit einer stärkeren Gehäusebelüftung wären mit Sicherheit noch bessere Temperaturen möglich, jedoch wird für zukünftige Tests auch dort auf diese verzichtet.
Fazit
Mit dem cuplex XT di hat aqua-computer einen rundum gelungenen Kühler entworfen. An Kühler waren zwar noch einige kleine Verarbeitungsrückstände zu finden, diese konnten jedoch mühelos und sehr schnell entfernt werden. Die Verarbeitung an sich, war makellos und lies uns keine Möglichkeit zum Tadel. Auch an der Kühlleistung gibt es nichts auszusetzen, auch wenn momentan noch die Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Kühlern fehlen. Einzig der Preis trübt ein wenig das Gesamtbild, jedoch hat Qualität und Leistung ihren Preis, beim cuplex XT di sind dies 69,90.
Pro & Contra
Pro
+ vorbildliche Verarbeitung
+ gute Kühlleistung
Contra
- Preis
Award
Aufgrund der ordentlichen Verarbeitung und der guten Kühlleistungen verleihen wir dem cuplex XT di unseren DeXgo-Gold-Award.
Mit dem cuplex XT di hat aqua-computer einen rundum gelungenen Kühler entworfen. An Kühler waren zwar noch einige kleine Verarbeitungsrückstände zu finden, diese konnten jedoch mühelos und sehr schnell entfernt werden. Die Verarbeitung an sich, war makellos und lies uns keine Möglichkeit zum Tadel. Auch an der Kühlleistung gibt es nichts auszusetzen, auch wenn momentan noch die Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Kühlern fehlen. Einzig der Preis trübt ein wenig das Gesamtbild, jedoch hat Qualität und Leistung ihren Preis, beim cuplex XT di sind dies 69,90.
Pro & Contra
Pro
+ vorbildliche Verarbeitung
+ gute Kühlleistung
Contra
- Preis
Award
Aufgrund der ordentlichen Verarbeitung und der guten Kühlleistungen verleihen wir dem cuplex XT di unseren DeXgo-Gold-Award.
Danksagung
Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von Aqua Computer Berlin.
Weitere Informationen
Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
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