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::: Coollaboratory Liquid Pro :::
Einleitung
Coollaboaratory ist der einzige Anbieter einer Wärmeleit-"Paste", die zu 100 Prozent aus Flüssigmetall besteht. In diesem Fall muss die Bezeichnung also Wärmeleitflüssigkeit lauten. Versprochen wird, dass dieses Mittel um eine Vielfaches bessere Temperaturen bietet als herkömmliche Wärmeleitpasten. Ist das alles nur Geschwätz, oder führt Liquid Pro tatsächlich zu unschlagbaren Temperaturwerten? Der Test geht der Sache auf den Grund.
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Redakteur: sm Vom: 22.04.2008
Rubrik: Zubehör
4124 mal gelesen
Bewertung: [?]
(2.9)
Diskussion: Forum |
 | Die Coollaboratory Liquid Pro wird in einer im Blister verpackten Spritze geliefert. Der Blister ist etwas überdimensioniert, schützt aber den Inhalt gut vor Beschädigung. | | Auf der Rückseite wird das Produkt in drei Sprachen beschrieben und hinter einer Ausbuchtung befinden sich die weiteren Extras, die mitgeliefert werden. |  |  | Zu diesen gehören zwei Wattestäbchen, welche zum Auftragen der Flüssigkeit verwendet werden können und ein Schleifpad, das dazu dient, einmal aufgetragenes Liquid Pro wieder zu entfernen.
Da sich die Liquid Pro sehr stark mit Metallen verbindet, kann es nicht mit Reinigungmittel und einem Tuch entfernt werden. Vielmehr muss es abgeschliffen werden, wozu sich allerdings Schleifpapier einiges besser eignet als das mitgelieferte Pad. | | Ebenfalls dabei ist ein Päckchen mit Reinigungstüchern. Sie dienen dazu, die Flächen vor dem Auftragen des Liquid Pro gründlich zu reinigen und eignen sich auch zum Entfernen herkömmlicher Wärmeleitpasten. |  |  | Die Flüssigkeit selbst befindet sich, wie bereits erwähnt, in einer Spritze. Es ist zwar nur sehr wenig der Liquid Pro-Flüssigkeit in der Spritze vorhanden, aber wie sich herausstellt, reicht diese Menge für sehr viele Applikationen aus. | | Unter dem Schutzdeckel an der Spritze kommt eine sehr dünne Nadel zum Vorschein. Mehrere Warnhinweise in den Unterlagen raten beim Handhaben der Spritze zu Vorsicht: Eine Flüssigmetall-Injektion wäre vermutlich recht ungesund.
Auch sonst ist um dieses Produkt Vorsicht geboten. Hier eine Zusammenfassung der Warnungen und Risiken, die in der Dokumentation zu finden sind:
- Die Liquid Pro ist elektrisch leitfähig, daher muss darauf geachtet werden, dass kein Tropfen davon auf elektrische Komponenten im Computer gelangt.
- Liquid Pro darf nicht auf Aluminium-Kühlerflächen aufgetragen werden, weil es Aluminium korrodiert.
- Beim Entfernen von Liquid Pro muss geschliffen werden. Nach dem Abschleifen des Liquid Pro von einer CPU ist höchst wahrscheinlich die Seriennummer nicht mehr lesbar, was zu einem Erlöschen des Garantieanspruchs führt. |

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