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ATEN 2-Port USB DVI KVM-Switch


Einleitung

Viele professionelle Anwender wissen die Vorteile eines "Keyboard-Video-Mouse"-Umschalters zu schätzen. Auch für private Anwender kann sich die Anschaffung eines solchen Gerätes lohnen. Mit Hilfe von diesen, immer kompakter werdenden Geräten ist es möglich, zwei oder mehr Geräte über eine Maus-Tastatur-Monitor-Kombination zu steuern. Dies spart nicht nur Platz auf dem Schreibtisch sondern kann auch den Geldbeutel schonen. Der taiwanische Hersteller ATEN hat uns seinen neuen 2-Port USB DVI KVM-Switch für einen ausführlichen Test zur Verfügung gestellt. Wie sich das Gerät in der Praxis schlägt, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.

Verpackung & Lieferumfang

ATEN liefert den KVM-Switch in einer Kunststoffverpackung, welche zum einen einen Blick auf das Gerät ermöglicht, zum anderen aber auch auf einer bunt illustrierten Beilage einige technische Features auflistet.
In der großzügigen Verpackung befindet sich neben dem KVM-Switch noch eine mehrsprachige Bedienungsanleitung und ein Produkt-Katalog.
Der KVM-Switch setzt sich aus zwei Teilen zusammen, dem eigentlichen KVM-Switch und dem optionalen Umschalter, wobei die volle Funktionalität des Gerätes auch ohne den zusätzlichen Umschalter vorhanden ist.

Der KVM-Switch im Detail

Bei älteren Geräten bestand die Umschalteinheit noch aus einem, meist größerem Gerät. ATEN hat es geschafft die volle Funktionalität in eine sehr kompakte Bauform zu bringen und ermöglicht so einen schlanken KVM-Switch.
Die Anschlusskabel haben eine Länge von 120 Zentimetern (Anschluss zur Konsole) und 60 Zentimetern (Anschluss zum PC und Anschluss zum Monitor). Dies ermöglicht dem Anwender seinen Arbeitsplatz flexibel aufzubauen.
Die Anschlüsse, welche an den Rechner angeschlossen werden, sind teilweise zum Schutz mit Gummikappen versehen worden. Die Abgriffe für die Audio- und Eingabegeräte-Anschlüsse gehen jeweils vom Hauptstrang ab. So wird der etwaige Kabelsalat auf ein Minimum reduziert.
Die Buchsen für die Eingabegeräte sind knapp zehn Zentimeter von der Konsole entfernt, durch die Länge der Anschlusskabel sollte dies kein Problem darstellen. Das DVI-Anschlusskabel hat eine Länge von rund 120 Zentimetern und ermöglicht es dem Anwender so, problemlos den Monitor zu verkabeln.
An der Verarbeitung aller Kabel und Buchsen ist nichts auszusetzen.
Auch die Verarbeitung der Konsole und des Umschalters ist sehr gut. Lediglich ein schwach sichtbarer kleiner Fleck auf dem Umschalter trübt das Gesamtbild etwas.
Das Anschlusskabel des Umschalters ist mit 180 Zentimetern sehr großzügig dimensioniert und ermöglicht es so den Schalter frei zu positionieren. Eine gummierte Unterseite soll für einen sicheren Sitz sorgen, schafft dies aber nicht zu 100 Prozent.

Anschluss und Inbetriebnahme
Der Anschluss aller Stecker funktioniert problemlos und ist kinderleicht. Die farbliche Unterscheidung der USB-Anschlüsse erleichtert es zu dem die Komponenten richtig zuzuordnen.
Der optionale Umschalter zeigt mit Hilfe von zwei LED den aktiven Computer an. Neben den LED ist der Computer durch ein, beziehungsweise zwei Punkte gekennzeichnet. Der Taster an sich funktioniert tadellos und hat einen guten Druckpunkt. Ein versehentliches Umschalten sollte so nicht vorkommen.
Praxisbericht

Um sich über ein solche Gerät eine eindeutige Meinung bilden zu können, muss man dieses einen längeren Zeitraum testen. Wir haben dies getan und uns insgesamt zwei Wochen Zeit genommen, die Stärken und Schwächen genau anschauen zu können.
Wie wir weiter oben schon erwähnen, geht die Montage recht leicht von der Hand und dank der ausreichend dimensionierten Kabel müssen die beiden angeschlossenen Rechner nicht direkt nebeneinander stehen. Wichtig ist nur, dass beide Rechner angeschlossen werden müssen, bevor einer der beiden angeschaltet wird. Beachtet man diesen kleinen Umstand, steht dem "Vergnügen" nichts entgegen. Dank des wiedergewonnenen Platzes auf dem Schreibtisch ist ein bequemeres Arbeiten möglich. Das Umschalten klappt gut, hierbei spielt es auch keine Rolle, ob der Taster auf dem Schreibtisch genutzt wird oder die Tastenkombination dazu verwendet wird. Negativ viel uns allerdings auf, dass unsere Tastatur, eine Logitech G15, einige Probleme mit dem Display hatte. So blieb die Anzeige der G15 auf dem "Willkommens-Bildschirm" stehen. Scheinbar konnte die Software das Gerät nicht mehr erkennen. Weitere Probleme oder Fehler haben wir nicht ausmachen können.

Fazit

Ein KVM-Switch ist mit Sicherheit nicht für viele Anwender interessant, jedoch wissen diejenigen, die ein solches Gerät brauchen, es um so mehr zu schätzen. ATEN hat dem 2-Port USB DVI KVM-Switch nicht nur eine gute Bedienungsanleitung beigelegt, auch der Anschluss gestaltet sich sehr einfach. Beachtet werden muss bei der Inbetriebnahme nur, dass die beiden Rechner schon an den Switch angeschlossen sind, bevor eines der Geräte in Betrieb genommen wird. Neben der Platzersparnis, die das Gerät mit sich bringt, ist es auch selbst sehr kompakt gehalten und benötigt nicht mehr, wie einige ältere Modelle, so viel Platz. Der einzige Nachteil, den wir während unseres Testes ausmachen konnten, war die teilweise Inkompatibilität zu der angeschlossenen G15 Tastatur oder vermutlich zu der genutzten Steuerungssoftware.


Pro & Contra

Pro
+ schnelles Umschalten zwischen den Rechnern
+ einfache Montage
+ Kosten- und Platzersparnis

Contra
- angeschlossene USB-Geräte können womöglich nicht voll genutzt werden


Award

ATEN bietet mit dem 2-Port USB DVI KVM-Switch ein kosten- und platzsparendes Gerät an, welches sich lediglich eine Schwäche leistet. Der DeXgo-Silber-Award ist somit redlich verdient.
DeXgo-Silber-Award

Danksagung

Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von ATEN.

Weitere Informationen

Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
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