Das japanische Unternehmen Scythe ist bekannt für extravagante aber auch wegweisende Entwicklungen im Kühlersegment. Neben den einstigen Legenden - dem Mugen und dem Ninja - produziert das Unternehmen auch Giganten wie den Orochi. Mit dem Kama Angle soll ein anderer Weg eingeschlagen werden, welcher auf eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Gehäusebelüftung setzt. Der im rechten Winkel aufgebaute Kühler soll so vom internen Luftstrom des Gehäuses profitieren und sich ideal dem Gehäusestrom anpassen. Was der Neuling zu leisten vermag, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.
Unser Dank geht an Scythe für die unkomplizierte Bereitstellung des Testsamples.
Verpackung & Lieferumfang
Scythe typisch wird der Kama Angle in einer Kartonverpackung ohne Sichtfenster ausgeliefert. Neben diversen Bildern finden sich auch etliche technische Spezifikationen und Informationen rund um den Kühler auf der Verpackung.
Der Lieferumfang ist nicht überwältigend, beinhaltet aber alles Nötige um den Kühler in Betrieb zu nehmen. Neben dem Montagematerial für die Intel-Sockel 478 und 775 befindet sich auch noch das Montagemeaterial für die AMD-Sockel 754, 939, AM2 und AM2+ im Karton. Ergänzt wird dies von einer Tube Wärmeleitpaste, zwei Haltebügeln für den Lüfter und der Montageanleitung.
Als Lüfter liegt dem Kama Angle eine Slipstream Variante bei. Der Lüfter arbeitet bei zwölf Volt mit 1200 Umdrehungen pro Minute und erzeugt dabei eine Geräuschkulisse von ca. 24 dB(A). Der Hauptunterschied zur "normalen" Slipstream-Serie liegt aber im 4-Pin-PWM-Anschluss, mit welchem der Lüfter ausgestattet ist. Dieser erlaubt die Steuerung des Lüfters in Abhängikeit von der Prozessortemperatur direkt über das Mainboard.
Nicht zu vergessen im Lieferumfang ist natürlich der Kühler an sich.