Triple Channel DDR3 Speicher
Einleitung
Der Start der Core i7 Prozessoren-Reihe von Intel brachte einige Bewegung in den Hardware-Markt. So bot sich nicht nur die Gelegenheit für Mainboard-Hersteller, neue Modelle mit dem neuen Sockel an die Kundschaft zu bringen, auch Speicherhersteller machen ihre Produkte in einer neuen Kategorie verfügbar. Die Rede ist von Triple-Channel-Kits, bei denen zwar immer noch das bekannte DDR3-RAM verwendet wird, allerdings in Zusammenstellungen von drei oder sechs Speicherriegeln statt bis anhin zwei oder vier. Im heutigen Artikel stellen wir euch drei solche Speicherkits vor und vergleichen sie in Sachen Leistung und Übertaktbarkeit. Bei den drei Kits handelt es sich um Kingston HyperX KHX16000, takeMS take3 DDR3-1333 und Mushkin XP3-12800.
Spezifikationen
Als erstes wollen wir euch eine Übersicht über die Spezifikationen der drei Speicherkits präsentieren:
Als erstes wollen wir euch eine Übersicht über die Spezifikationen der drei Speicherkits präsentieren:
| Hersteller: | takeMS | Kingston | Mushkin |
| Bezeichnung: | take3 DDR3-1333 | HyperX KHX16000D3K3/3GX | XP3-12800 998679 |
| Frequenz: | DDR3-1333 | DDR3-2000 | DDR3-1600 |
| Latenzen: | 8-8-8-24 | 9-9-9-27 | 7-8-7-20 |
| Spannung: | 1.5 V | 1.65 V | 1.65 V |
| Modulgrösse: | 3x 1 GiB | 3x 1 GiB | 3x 2 GiB |
takeMS take3 DDR3-1333
Das Kit von takeMS werden in einem Blister geliefert. Von der Vorderseite her sind die drei Speicherriegel zu sehen und an der Rückseite befindet sich eine knappe Beschreibung des Produktes in verschiedenen Sprachen.
Der Heatspreader ist solide mit zwei Klammern fixiert und hat eine subtile aber schön gestaltete Formgebung durch die Ausbuchtungen an der Oberfläche.
Kingston HyperX KHX-16000
| Das Speicherkit von Kingston haben wir als Vorserien-Modell bekommen, daher können wir noch keine Aussagen zu Verpackung und Zubehör der finalen Verkaufsversion machen. |
An einer Seite der Speicherriegel ist ein kleiner Aufkleber angebracht (Bild links), der mit der genauen Produktbezeichnung und einigen Seriennummern beschriftet ist. An konkreten Informationen über die Speicher selbst ist nur die Standardspannung von 1,65 Volt zu finden.
An beiden Seiten des Heatspreaders ist der "HyperX DDR3"-Schriftzug angebracht (Bild rechts).
An beiden Seiten des Heatspreaders ist der "HyperX DDR3"-Schriftzug angebracht (Bild rechts).
Die Kingston HyperX-Speicher werden mit einem solide wirkenden Aluminium-Heatspreader gekühlt. Die Kühlstruktur wirkt optisch ansprechend und sorgt für eine vergrößerte Oberfläche, über die die Hitze an die Luft abgegeben werden kann. In der Praxis liefert der Heatspreader deutlich mehr Kühlleistung als wirklich nötig ist, denn auch im Lastbetrieb wird er kaum lauwarm.
Mushkin XP3-12800
| Die Speicher von Mushkin werden in einer sehr edlen Schatulle geliefert und machen damit schon auf Anhieb einen positiven Eindruck. |
| Die drei Speicherriegel mit je 2 GiB Kapazität sind sofort als Mushkin-Speicher erkennbar. Das liegt zum einen am deutlich sichtbaren Logo und zum anderen an der vertrauten, markanten Form der Heatspreader. |
An jedem der Speicherriegel ist an einer Seite ein Aufkleber angebracht. Neben der Kit-Bezeichnung sind vom Aufkleber auch die Spannung, die Kapazität sowie die Latenzen abzulesen.
Auf jedem Riegel ist der sogenannte "Frostbyte"-Heatspreder angebracht. Die Formgebung an der oberen Kante sorgt nicht nur für einen gewissen Wiedererkennungswert der Mushkin-Speicher sondern gibt dem Kühler auch eine etwas vergrößerte Fläche.
Testsystem und Benchmarks
Das Testsystem setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
- Gigabyte GA-EX58-UD5
- Core i7 920
- Radeon HD 4850
- Western Digital 320GB HDD
- Und die jeweils zu testenden Speicher
Außerdem verwenden wir für die Tests folgende Programme:
- Super Pi Mod 1.5 XS (1M) (Performance)
- Everest Ultimate Edition Version 4.20.1170 (Lesedurchsatz/Schreibdurchsatz/Speicherverzögerung)
- 7zip 4.57 (6MB Benchmark)
- Prime95 (Stabilitätstest)
Für den nachfolgenden Vergleich werden alle Speicher-Kits mit den oben genannten Anwendungen getestet. Jeder Test muss dreimal durchlaufen werden, damit aus den so entstehenden Werten ein Durchschnitt errechnet werden kann und im Ergebnis zum Tragen kommt.
Für alle Benchmark-Vergleiche wurden Base Clock und CPU Multiplier so gewählt, dass sie entweder dem Standard entsprechen (20 x 133) oder, falls das nicht möglich ist, wieder im Standardtakt der CPU von 2.66 GHz resultieren (Beispielsweise 140 x 19). Nur so bleiben die Werte unter einander vergleichbar. Andernfalls führt die veränderte CPU-Leistung zu einer Verzerrung der Ergebnisse.
- Gigabyte GA-EX58-UD5
- Core i7 920
- Radeon HD 4850
- Western Digital 320GB HDD
- Und die jeweils zu testenden Speicher
Außerdem verwenden wir für die Tests folgende Programme:
- Super Pi Mod 1.5 XS (1M) (Performance)
- Everest Ultimate Edition Version 4.20.1170 (Lesedurchsatz/Schreibdurchsatz/Speicherverzögerung)
- 7zip 4.57 (6MB Benchmark)
- Prime95 (Stabilitätstest)
Für den nachfolgenden Vergleich werden alle Speicher-Kits mit den oben genannten Anwendungen getestet. Jeder Test muss dreimal durchlaufen werden, damit aus den so entstehenden Werten ein Durchschnitt errechnet werden kann und im Ergebnis zum Tragen kommt.
Für alle Benchmark-Vergleiche wurden Base Clock und CPU Multiplier so gewählt, dass sie entweder dem Standard entsprechen (20 x 133) oder, falls das nicht möglich ist, wieder im Standardtakt der CPU von 2.66 GHz resultieren (Beispielsweise 140 x 19). Nur so bleiben die Werte unter einander vergleichbar. Andernfalls führt die veränderte CPU-Leistung zu einer Verzerrung der Ergebnisse.
Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme der verschiedenen Speicherkits verlief ohne Probleme. Die Kits von takeMS und Mushkin starten automatisch mit den angegebenen Referenzwerten und sind mit diesen Werten auch stabil. Die Speicher von Kingston stellen zwei X.M.P.-Profile zur Verfügung. Profil 2 lädt niedrige Latenzen bei stark reduzierter Frequenz (7-6-6-19 bei DDR3-1080 bzw. 540 MHz). Profil 1 lädt die Latenzen von 9-9-9-26 bei DDR3-1889 bzw. 944 MHz. Das überraschte uns etwas, denn wir hätten in einem der Profile die angegebenen Referenzwerte von 9-9-9-27 bei DDR3-2000 bzw. 1000 MHz erwartet. Stellen wir diese Werte manuell ein, startet das System allerdings auch problemlos und liefert stabilen Betrieb.
Die Inbetriebnahme der verschiedenen Speicherkits verlief ohne Probleme. Die Kits von takeMS und Mushkin starten automatisch mit den angegebenen Referenzwerten und sind mit diesen Werten auch stabil. Die Speicher von Kingston stellen zwei X.M.P.-Profile zur Verfügung. Profil 2 lädt niedrige Latenzen bei stark reduzierter Frequenz (7-6-6-19 bei DDR3-1080 bzw. 540 MHz). Profil 1 lädt die Latenzen von 9-9-9-26 bei DDR3-1889 bzw. 944 MHz. Das überraschte uns etwas, denn wir hätten in einem der Profile die angegebenen Referenzwerte von 9-9-9-27 bei DDR3-2000 bzw. 1000 MHz erwartet. Stellen wir diese Werte manuell ein, startet das System allerdings auch problemlos und liefert stabilen Betrieb.
Resultate bei Referenztakt
Everest

Everest
Die drei getesteten Speicherkits befinden sich in unterschiedlichen Leistungs- und Preisklassen. Dies zeigt sich auch in den Benchmarks. Die Streuung ist jeweils deutlich und die HyperX-Speicher von Kingston sichern sich in den Everest-Benchmarks den Spitzenplatz. Insbesondere der Speicherverzögerungs-Benchmark ist hier erwähnenswert, da das Kit von Kingston trotz der langsamsten Timings im Vergleich die Nase vorn behält.
Super Pi
Bei der Berechnung von einer Million Stellen von Pi mit dem Programm Super Pi liegen die Berechnungsdauern wie erwartet sehr nahe beieinander. Überraschenderweise schafft hier das Kit von takeMS eine etwas bessere Platzierung als die Mushkin-Speicher.
7-Zip
Der 6 MB-Benchmark von 7-Zip ergibt nochmals ein ähnliches Bild: Kingston hat wiederum die Nase vorn und takeMS kann sich nochmals knapp vor Mushkin platzieren.
Super Pi
Bei der Berechnung von einer Million Stellen von Pi mit dem Programm Super Pi liegen die Berechnungsdauern wie erwartet sehr nahe beieinander. Überraschenderweise schafft hier das Kit von takeMS eine etwas bessere Platzierung als die Mushkin-Speicher.
7-Zip
Der 6 MB-Benchmark von 7-Zip ergibt nochmals ein ähnliches Bild: Kingston hat wiederum die Nase vorn und takeMS kann sich nochmals knapp vor Mushkin platzieren.
Resultate bei identischen Einstellungen
Als nächstes testen wir die Leistung der Speicher, wenn sie alle mit identischen Settings betrieben werden. Wir wählen dafür den kleinsten gemeinsamen Nenner, der mit dem takeMS-Kit mit Latenzen von 8-8-8-24 bei DDR3-1333 bzw. 666 MHz gefunden ist.
Everest

Als nächstes testen wir die Leistung der Speicher, wenn sie alle mit identischen Settings betrieben werden. Wir wählen dafür den kleinsten gemeinsamen Nenner, der mit dem takeMS-Kit mit Latenzen von 8-8-8-24 bei DDR3-1333 bzw. 666 MHz gefunden ist.
Everest
Trotz der nun identischen Einstellungen und der Tatsache, dass durch mehrere Test-Durchgänge Zufallsschwankungen auf ein Minimum reduziert werden, zeigen sich in diesem Vergleich eindeutige Unterschiede zwischen den Speicherkits.
Die Mushkin-Speicher trumpfen beim Lesedurchsatz-Benchmark auf und liegen auch beim Schreibdurchsatz vor den Kingston-Speichern. Das Kit von takeMS macht hier ebenfalls eine sehr gute Figur und glänzt mit dem höchsten Schreibdurchsatz sowie der kürzesten Speicherverzögerung. Es zeigt sich, dass die Speicher von Kingston durch und durch auf hohe Taktraten auselegt sind, denn unter diesen "Midrange-Settings" verliert das HyperX-Kit durchwegs seinen Spitzenplatz.
Super Pi
Bei der Berechnung im Super Pi Benchmark liegt wiederum das Kit von takeMS in Führung, wenn die beiden Konkurrenzkits auf das selbe Niveau heruntergetaktet werden.
Die Mushkin-Speicher trumpfen beim Lesedurchsatz-Benchmark auf und liegen auch beim Schreibdurchsatz vor den Kingston-Speichern. Das Kit von takeMS macht hier ebenfalls eine sehr gute Figur und glänzt mit dem höchsten Schreibdurchsatz sowie der kürzesten Speicherverzögerung. Es zeigt sich, dass die Speicher von Kingston durch und durch auf hohe Taktraten auselegt sind, denn unter diesen "Midrange-Settings" verliert das HyperX-Kit durchwegs seinen Spitzenplatz.
Super Pi
Bei der Berechnung im Super Pi Benchmark liegt wiederum das Kit von takeMS in Führung, wenn die beiden Konkurrenzkits auf das selbe Niveau heruntergetaktet werden.
Overclocking
Nun wollen wir uns noch das Übertaktungspotenzial der drei Testkandidaten ansehen.
Als erstes testen wir mit dem Standardtakt, oder leicht reduzierter Frequenz, wie stramm sich die Latenzen gestalten lassen, ohne dass ein Speicher instabil wird.
takeMS take3
Das Kit von takeMS erreicht mit seiner Standardspannung von 1,5 Volt und dem Standardtakt die Timings von 7-7-7-20. Dies sind Latenzen, die für DDR3-Verhältnisse bereits sehr gut sind.
Kingston HyperX
Das Speicherkit von Kingston lässt sich seine ziemlich losen Standardtimings von 9-9-9-27 nur ungern zuschnüren. Bei 800 MHz sind die Timings 9-8-8-24 bei 1,65 Volt möglich. Jede weitere Reduktion wird mit einem Bootfehler quittiert.
Das X.M.P. 2 enthält Voreinstellungen für noch niedrigere Timings (7-6-6-19) aber dafür muss fast die Hälfte der Taktfrequenz geopfert werden, denn die Speicher werden mit diesen Einstellungen bei nur 540 MHz betrieben. Wir wagen an dieser Stelle mal zu bezweifeln, dass jemand gerne so viel der Frequenz einbüßen will, um die zugegebenermaßen guten Timings zu erreichen.
Mushkin XP3-12800
Auch das Kit von Mushkin erreicht die 7-7-7-20, sofern die Frequenz auf 666 MHz reduziert wird. Beim Standardtakt lassen sich die bereits sehr strammen Timings nicht weiter reduzieren, ohne dass es zu Instabilität kommt.
Nun wollen wir uns noch das Übertaktungspotenzial der drei Testkandidaten ansehen.
Als erstes testen wir mit dem Standardtakt, oder leicht reduzierter Frequenz, wie stramm sich die Latenzen gestalten lassen, ohne dass ein Speicher instabil wird.
takeMS take3
Das Kit von takeMS erreicht mit seiner Standardspannung von 1,5 Volt und dem Standardtakt die Timings von 7-7-7-20. Dies sind Latenzen, die für DDR3-Verhältnisse bereits sehr gut sind.
Kingston HyperX
Das Speicherkit von Kingston lässt sich seine ziemlich losen Standardtimings von 9-9-9-27 nur ungern zuschnüren. Bei 800 MHz sind die Timings 9-8-8-24 bei 1,65 Volt möglich. Jede weitere Reduktion wird mit einem Bootfehler quittiert.
Das X.M.P. 2 enthält Voreinstellungen für noch niedrigere Timings (7-6-6-19) aber dafür muss fast die Hälfte der Taktfrequenz geopfert werden, denn die Speicher werden mit diesen Einstellungen bei nur 540 MHz betrieben. Wir wagen an dieser Stelle mal zu bezweifeln, dass jemand gerne so viel der Frequenz einbüßen will, um die zugegebenermaßen guten Timings zu erreichen.
Mushkin XP3-12800
Auch das Kit von Mushkin erreicht die 7-7-7-20, sofern die Frequenz auf 666 MHz reduziert wird. Beim Standardtakt lassen sich die bereits sehr strammen Timings nicht weiter reduzieren, ohne dass es zu Instabilität kommt.
Maximalfrequenz
Für den nächsten Test wählen wir enspanntere Latenzen und versuchen dafür, die Taktrate der Speicher so weit wie möglich zu erhöhen. Wir erhöhen dazu auch die Spannung um 0,2 Volt aber nicht über 1,65 Volt.
Die Taktrate des takeMS take3-Kit ließ sich um etwa sieben Prozent auf 710 MHz anheben. Stabiler Betrieb war damit mit Timings von 8-8-8-26 möglich. Während die Frequenz also nicht sehr viel Spielraum nach oben zeigt, funktionieren die Speicher auch im übertakteten Zustand mit fast unveränderten Timings zuverlässig.
Die Kingston HyperX-Speicher taten sich beim Übertakten eher schwer. Auch mit deutlich gelockerten Timings (10-9-9-28) liess sich der Takt nur geringfügig anheben, ohne dass die Stabilität verlohren ging. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein: Kingston liefert hier ein Speicherkit, welches bereits am Limit läuft.
Die Mushkin-Speicher zeigen bei den Übertakungsversuchen noch einigen Spielraum nach oben. Das Kit erreicht in unserem Test 920 MHz und bleibt bei dieser Geschwindigkeit mit Timings von 8-8-8-27 stabil. Die Steigerung der Frequenz entspricht sehr guten 15 Prozent.
Hinweise zum Overclocking
Die oben gezeigten Werte können keinesfalls als garantiert erreichbar oder absolute, obere Grenze betrachtet werden, da sich die Übertaktbarkeit von Speicher zu Speicher unterscheiden kann. Es ist zu beachten, dass der Memory-Controller bei der Core i7 Plattform auf der CPU befindet. Mit einem Anheben der Spannung über 1,65 Volt werden also nicht nur die Speicher sondern auch der Prozessor aufs Spiel gesetzt. Jegliche Übertaktungsversuche geschehen auf eigene Gefahr.
Preisvergleich
Genau so wie die Resultate meist sehr weit gestreut sind, da sich die Speicher in unterschiedlichen Kategorien befinden, liegen auch Welten zwischen den Preisen der drei getesteten Kits.
Die Kits sind ganz klar in drei verschiedenen Preisklassen, wobei das von takeMS besonders günstig ist, das von Kingston die Käufer anspricht, die für viel Leistung auch etwas mehr ausgeben wollen und das Kit von Mushkin neben der überdurchschnittlichen Leistung auch die doppelte Kapazität bietet und damit jene anspricht, die mit 64-bit-Systemen und Speicherlastigen Programmen arbeiten.
Für den nächsten Test wählen wir enspanntere Latenzen und versuchen dafür, die Taktrate der Speicher so weit wie möglich zu erhöhen. Wir erhöhen dazu auch die Spannung um 0,2 Volt aber nicht über 1,65 Volt.
Die Taktrate des takeMS take3-Kit ließ sich um etwa sieben Prozent auf 710 MHz anheben. Stabiler Betrieb war damit mit Timings von 8-8-8-26 möglich. Während die Frequenz also nicht sehr viel Spielraum nach oben zeigt, funktionieren die Speicher auch im übertakteten Zustand mit fast unveränderten Timings zuverlässig.
Die Kingston HyperX-Speicher taten sich beim Übertakten eher schwer. Auch mit deutlich gelockerten Timings (10-9-9-28) liess sich der Takt nur geringfügig anheben, ohne dass die Stabilität verlohren ging. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein: Kingston liefert hier ein Speicherkit, welches bereits am Limit läuft.
Die Mushkin-Speicher zeigen bei den Übertakungsversuchen noch einigen Spielraum nach oben. Das Kit erreicht in unserem Test 920 MHz und bleibt bei dieser Geschwindigkeit mit Timings von 8-8-8-27 stabil. Die Steigerung der Frequenz entspricht sehr guten 15 Prozent.
Hinweise zum Overclocking
Die oben gezeigten Werte können keinesfalls als garantiert erreichbar oder absolute, obere Grenze betrachtet werden, da sich die Übertaktbarkeit von Speicher zu Speicher unterscheiden kann. Es ist zu beachten, dass der Memory-Controller bei der Core i7 Plattform auf der CPU befindet. Mit einem Anheben der Spannung über 1,65 Volt werden also nicht nur die Speicher sondern auch der Prozessor aufs Spiel gesetzt. Jegliche Übertaktungsversuche geschehen auf eigene Gefahr.
Preisvergleich
Genau so wie die Resultate meist sehr weit gestreut sind, da sich die Speicher in unterschiedlichen Kategorien befinden, liegen auch Welten zwischen den Preisen der drei getesteten Kits.
Die Kits sind ganz klar in drei verschiedenen Preisklassen, wobei das von takeMS besonders günstig ist, das von Kingston die Käufer anspricht, die für viel Leistung auch etwas mehr ausgeben wollen und das Kit von Mushkin neben der überdurchschnittlichen Leistung auch die doppelte Kapazität bietet und damit jene anspricht, die mit 64-bit-Systemen und Speicherlastigen Programmen arbeiten.
Fazit und Awards
Danksagung
Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von Mushkin, takeMS und Kingston.
Weitere Informationen
Dieser Artikel wurde von HESmelaugh verfasst.
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