Triple Channel DDR3-1600 Speicher
Einleitung
Für Core i7-Systeme gibt es inzwischen schon eine große Auswahl an Triple-Channel Speicherkits in verschiedenen Preis- und Leistungsklassen. Im heutigen Artikel können wir euch einen Vergleich von fünf verschiedenen DDR3-1600 Triple Channel-Kits vorstellen. Folgende Speicher sind im Test vertreten: A-DATA XPG 1600+, GeIL PC3-12800 Ultra, G.Skill PI PC3-12800U, Mushkin XP3-12800 und OCZ Blade Series PC3-12800U.
Technische Daten
Alle daten sind Herstellerangaben:
| Hersteller: | A-DATA | GeIL (Golden Emperor International Ltd.) | G.Skill | Mushkin | OCZ |
| Name: | XPG DDR3-1600+ | PC3 12800 Ultra | PI PC3-12800U | XP3-12800 | Blade Series PC3-12800U |
| Bezeichnung: | AD31600E002GM(O)U3K | GX36GB1600C8TC | F3-12800CL8T-6GBPI | 998679 | OCZ3B1600LV6GK |
| Frequenz: | DDR3-1600 | DDR3-1600 | DDR3-1600 | DDR3-1600 | DDR3-1600 |
| Latenzen: | 8-8-8-24 | 8-8-8-28 | 8-8-8-21 | 7-8-7-20 | 6-6-6-24 |
| Spannung: | 1,65 ~ 1,85 Volt | 1,65 Volt | 1,6 ~ 1,65 Volt | 1,65 Volt | 1,65 Volt |
| Modulgrösse: | 3 x 2 GiB | 3 x 2 GiB | 3 x 2 GiB | 3 x 2 GiB | 3 x 2 GiB |
| Höhe, Heatspreader:* | 21 mm | 21 mm | 50 mm | 34 mm | 40 mm |
* Die Angabe zum Heatspreader betrifft die Gesamthöhe, so weit, wie der Heatspreader über die Speichersteckplätze ragt. Die nackte Platine eines DIMM ist so gemessen 20 Millimeter hoch.
HINWEIS: Auf den folgenden Seiten werden die Speicherkits im einzelnen vorgestellt. Die Mushkin XP3-12800 Speicher werden in diesem Artikel nicht nochmals einzeln vorgestellt, da sie bereits im letzten Speicher-Test vertreten waren.
HINWEIS: Auf den folgenden Seiten werden die Speicherkits im einzelnen vorgestellt. Die Mushkin XP3-12800 Speicher werden in diesem Artikel nicht nochmals einzeln vorgestellt, da sie bereits im letzten Speicher-Test vertreten waren.
A-DATA XPG 1600+
Verpackung und Lieferumfang
Verpackung und Lieferumfang
Die A-DATA XPG-Speicher sind in einem Blister verpackt, der freien Blick auf die drei Speicherriegel gewährt. Freundlicherweise wird auf der Rückseite der Verpackung illustriert, wie sie sich am besten öffnen lässt, so dass sich niemand am stark verschweißten Blister die Zähne ausbeißt.
Impressionen
Impressionen
Die A-DATA 1600+ Speicher sind mit markanten, roten Heatspeadern aus Aluminium versehen. Die Heatspreader sind mit "vitesta" und "Extreme Edition" beschriftet, was uns etwas verwundert, da diese Begriffe in der offiziellen Produktebezeichnung nicht vorkommen. An beiden Seiten der Speichermodule ist jeweils ein Aufkleber angebracht, der über Latenzen und zugelassene Spannung informiert. Interessant ist die Angabe, dass die Spannung bis ungefähr 1,85 Volt angehoben werden kann. Offenbar ein Hinweis, dass die Speicher solche Spannungen vertragen, aber mit Vorbehalt, da für Core i7-Systeme seitens Intel eine maximale Spannung von 1,65 Volt empfohlen wird.
Im Verbauten Zustand ist besonders auffällig, wie stark spiegelnd der Zierschnörkel auf dem Heatspreader ist. Ein wirklich netter Effekt, wie wir finden.
GeIL PC3-12800 Ultra
Verpackung und Lieferumfang
Verpackung und Lieferumfang
Die Speicher von GeIL sind in einem Blister und zusätzlich in einer Karton-Tasche verpackt. Lediglich ein Aufkleber auf der Rückseite der Verpackung gibt Aufschluss über die technischen Eckdaten der enthaltenen Speicher.
Impressionen
Impressionen
Die PC3-12800 Speicher der Ultra-Serie sind mit bläulich-grauen Heatspreadern ausgestattet. Der Aufkleber an der rechten Seite des Heatspreader informiert über Kapazität, Timings, Spannung und Serienbezeichnung des Riegels.
G.Skill PI PC3-12800U
Verpackung und Lieferumfang
Verpackung und Lieferumfang
Die Speicher von G-Skill sind in einem einfachen Blister verpackt, dessen Karton-Inlay keine konkreten Informationen zum enthaltenen Produkt preisgibt. Dafür sind die Speicher auch in der Verpackung schon in ihrer ganzen Pracht zu bewundern.
Impressionen
Impressionen
Die Speichermodule sind mit einem hohen und auffälligen Heatspreader aus Aluminium versehen. Auch bei dem bereits von uns getesteten PI DDR2-Kit sind uns diese Heatspreader schon begegnet. Jeder der Speicherriegel hat an einer Seite einen Aufkleber, der über Serienbezeichnung, Spannung, Latenzen und Kapazität des Speicherkits informiert.
OCZ Blade Series PC3-12800U
Verpackung und Lieferumfang
Verpackung und Lieferumfang
Die Blade-Speicher von OCZ sind in Blistern verpackt, welche noch mit einer bedruckten Kartonhülle versehen sind.
Impressionen
Impressionen
Die OCZ Blade-Speicher sind optisch dank der auffälligen Heatspreader-Gestaltung und der schwarzen PCB sehr markant. An der Font des Heatspreader ist jeweils ein Aufkleber mit den technischen Eckdaten zu den Speichern zu finden. Die Rückseite der Heatspreader ist einfacher gestaltet als die Vorderseite.
Testsystem und Benchmarks
Das Testsystem setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
- Asus P6T
- Core i7 920
- Western Digital 320GB HDD
- Und die jeweils zu testenden Speicher
Außerdem verwenden wir für die Tests folgende Programme:
- Super Pi Mod 1.5 XS (1M) (Performance)
- Everest Ultimate Edition Version 5.00 (Lesedurchsatz/Schreibdurchsatz/Speicherverzögerung)
- 7zip 4.57 (6MB Benchmark)
- SiSoft Sandra 15.72 (Bandbreite und Latenz)
- Driverheaven Photoshop Benchmark (Link)
Das Speicherkit wird mit den oben gelisteten Programmen getestet. Jeder Test wird dreimal wiederholt, damit sich Zufallsschwankungen bei den Testresultaten ausbügeln. Alle Tests werden mit Command Rate 1 (CR1) ausgeführt.
Inbetriebnahme
Bei der Inbetriebnahme machten keine der getesteten Speicher Schwierigkeiten. Die Timings müssen jeweils manuell eingegeben werden, alle weiteren Einstellungen können auf "Auto" belassen werden. Auf diese Weise ließen sich alle Kits mit den Referenztimings der Hersteller starten.
- Asus P6T
- Core i7 920
- Western Digital 320GB HDD
- Und die jeweils zu testenden Speicher
Außerdem verwenden wir für die Tests folgende Programme:
- Super Pi Mod 1.5 XS (1M) (Performance)
- Everest Ultimate Edition Version 5.00 (Lesedurchsatz/Schreibdurchsatz/Speicherverzögerung)
- 7zip 4.57 (6MB Benchmark)
- SiSoft Sandra 15.72 (Bandbreite und Latenz)
- Driverheaven Photoshop Benchmark (Link)
Das Speicherkit wird mit den oben gelisteten Programmen getestet. Jeder Test wird dreimal wiederholt, damit sich Zufallsschwankungen bei den Testresultaten ausbügeln. Alle Tests werden mit Command Rate 1 (CR1) ausgeführt.
Inbetriebnahme
Bei der Inbetriebnahme machten keine der getesteten Speicher Schwierigkeiten. Die Timings müssen jeweils manuell eingegeben werden, alle weiteren Einstellungen können auf "Auto" belassen werden. Auf diese Weise ließen sich alle Kits mit den Referenztimings der Hersteller starten.
Testresultate 1
Everest
Lesedurchsatz
Schreibdurchsatz
Speicherverzögerung
Beim Everest-Lesedurchsatz kann sich das Blade-Kit von OCZ souverän an die Spitze setzen, gefolgt von den Mushkin-Speichern. Der Schreibdurchsatz ist mit allen Speichern identisch. Die minimalen Unterschiede sind ganz einfach Zufallsschwankungen, die vermutlich ganz verschwinden würden, wenn statt drei, zehn oder zwanzig Durchläufe des Tests gemacht würden. Bei der Speicherverzögerung sehen wir wieder fast die selbe Rang-Reihenfolge wie beim Lesedurchsatz.
Sandra
Bandbreite, Integer
Bandbreite, Fließkomma
Latenz
Die Testläufe mit SiSoft Sandra bestätigen die Ergebnisse der Everest-Tests nochmals. Auch hier können sich die Blade-Speicher behaupten, gefolgt von den Mushkins. Die Resultate der Speicherkits von G.Skill, A-DATA und GeIL liegen sehr nahe bei einander, wobei das G.Skill-Kit bei der Bandbreite die Nase noch etwas vorn hat.
Everest
Lesedurchsatz
Schreibdurchsatz
Speicherverzögerung
Beim Everest-Lesedurchsatz kann sich das Blade-Kit von OCZ souverän an die Spitze setzen, gefolgt von den Mushkin-Speichern. Der Schreibdurchsatz ist mit allen Speichern identisch. Die minimalen Unterschiede sind ganz einfach Zufallsschwankungen, die vermutlich ganz verschwinden würden, wenn statt drei, zehn oder zwanzig Durchläufe des Tests gemacht würden. Bei der Speicherverzögerung sehen wir wieder fast die selbe Rang-Reihenfolge wie beim Lesedurchsatz.
Sandra
Bandbreite, Integer
Bandbreite, Fließkomma
Latenz
Die Testläufe mit SiSoft Sandra bestätigen die Ergebnisse der Everest-Tests nochmals. Auch hier können sich die Blade-Speicher behaupten, gefolgt von den Mushkins. Die Resultate der Speicherkits von G.Skill, A-DATA und GeIL liegen sehr nahe bei einander, wobei das G.Skill-Kit bei der Bandbreite die Nase noch etwas vorn hat.
Testresultate 2
Super Pi
Beste Zeit aus fünf Durchgängen
Die erreichten Bestzeiten im Super Pi 1M Benchmark liegen gewohnt nahe bei einander. Überraschenderweise ist es hier das Kit von A-DATA, welches als einziges einen leichten Vorsprung vor den restlichen Testkandidaten hat.
Super Pi
Beste Zeit aus fünf Durchgängen
Die erreichten Bestzeiten im Super Pi 1M Benchmark liegen gewohnt nahe bei einander. Überraschenderweise ist es hier das Kit von A-DATA, welches als einziges einen leichten Vorsprung vor den restlichen Testkandidaten hat.
7-Zip
Das Komprimierungsprogramm 7-Zip enthält ein kleines Benchmark-Tool, welches wir für diesen Test nutzen. Alle Speicher durchlaufen dabei den 6MB-Benchmark.
Bei diesem Test zeigt sich wieder das inzwischen gewohnte Bild mit den OCZ Blade-Speichern in Führung.
Das Komprimierungsprogramm 7-Zip enthält ein kleines Benchmark-Tool, welches wir für diesen Test nutzen. Alle Speicher durchlaufen dabei den 6MB-Benchmark.
Bei diesem Test zeigt sich wieder das inzwischen gewohnte Bild mit den OCZ Blade-Speichern in Führung.
Driverheaven Photoshop Benchmark
Anhand des Photoshop-Benchmark wollen wir überprüfen, ob die verschiedenen Speicher auch messbare Leistungsunterschiede in der Praxis zur Folge haben. In diesem Test wird eine fast 200 MiB große Bilddatei mit einer Serie von Filtern bearbeitet. Photoshop zeichnet dabei auf, wie lange jeder Bearbeitungsschritt dauert. Bei einer solchen Foto-Bearbeitung sind unter anderem auch die Arbeitsspeicher stark gefordert. Folgende Gesamtzeiten ergeben sich beim Photoshop-Benchmark:
In diesen Resultaten sehen wir wieder, ähnlich wie bei den Super Pi-Resultaten, eine Umkehrungen der Machtverhältnisse. Das in den Synthetischen Tests eher schwache Kit von A-DATA sorgt im Photoshop eindeutig für die zügigste Bearbeitung, während das Kit von OCZ nicht glänzen kann.
Anhand des Photoshop-Benchmark wollen wir überprüfen, ob die verschiedenen Speicher auch messbare Leistungsunterschiede in der Praxis zur Folge haben. In diesem Test wird eine fast 200 MiB große Bilddatei mit einer Serie von Filtern bearbeitet. Photoshop zeichnet dabei auf, wie lange jeder Bearbeitungsschritt dauert. Bei einer solchen Foto-Bearbeitung sind unter anderem auch die Arbeitsspeicher stark gefordert. Folgende Gesamtzeiten ergeben sich beim Photoshop-Benchmark:
In diesen Resultaten sehen wir wieder, ähnlich wie bei den Super Pi-Resultaten, eine Umkehrungen der Machtverhältnisse. Das in den Synthetischen Tests eher schwache Kit von A-DATA sorgt im Photoshop eindeutig für die zügigste Bearbeitung, während das Kit von OCZ nicht glänzen kann.
Overclocking
Unser Overclocking-Test gliedert sich in zwei Teile: Einerseits wollen wir testen, wie weit sich die Latenzen reduzieren lassen und andererseits wollen wir das Übertaktungspotential der Speicherfrequenz ausloten.
HINWEISE ZUM OVERCLOCKING: Bei den Übertaktungsversuchen wollen wir lediglich Benchmarkstabilität erreichen. Das heißt, wir suchen die höchste Frequenz bzw. die niedrigsten Latenzen, bei denen sich die Speicher noch stabil durch alle unsere Benchmarks jagen lassen. Es kann gut sein, dass die Speicher mit diesen Einstellungen nicht für den 24/7-Betrieb stabil sind. Außerdem erhöhen wir die Speicherspannung auf "nur" 1,7 Volt (QPI: 1,4 Volt). Enthusiastische Übertakter können eventuell noch bessere Werte erreichen, wenn sie die Spannungen noch weiter anheben. Hierzu ist aber anzumerken, dass laut Intel die Lebensdauer der CPU drastisch verkürzt wird, wenn die Speicherspannung höher als 1,65 Volt ist. Alle Übertaktungsversuche geschehen natürlich auf eigene Gefahr.
Latenzen
Wir reduzieren die Timings beim Standardtakt von 800 MHz (DDR3-1600) bis auf das Minimum, was noch Benchmarkstabil betreibbar ist. Hier die Resultate:
Unser Overclocking-Test gliedert sich in zwei Teile: Einerseits wollen wir testen, wie weit sich die Latenzen reduzieren lassen und andererseits wollen wir das Übertaktungspotential der Speicherfrequenz ausloten.
HINWEISE ZUM OVERCLOCKING: Bei den Übertaktungsversuchen wollen wir lediglich Benchmarkstabilität erreichen. Das heißt, wir suchen die höchste Frequenz bzw. die niedrigsten Latenzen, bei denen sich die Speicher noch stabil durch alle unsere Benchmarks jagen lassen. Es kann gut sein, dass die Speicher mit diesen Einstellungen nicht für den 24/7-Betrieb stabil sind. Außerdem erhöhen wir die Speicherspannung auf "nur" 1,7 Volt (QPI: 1,4 Volt). Enthusiastische Übertakter können eventuell noch bessere Werte erreichen, wenn sie die Spannungen noch weiter anheben. Hierzu ist aber anzumerken, dass laut Intel die Lebensdauer der CPU drastisch verkürzt wird, wenn die Speicherspannung höher als 1,65 Volt ist. Alle Übertaktungsversuche geschehen natürlich auf eigene Gefahr.
Latenzen
Wir reduzieren die Timings beim Standardtakt von 800 MHz (DDR3-1600) bis auf das Minimum, was noch Benchmarkstabil betreibbar ist. Hier die Resultate:
| A-DATA XPG 1600+ | 7-6-6-12 | |||||||
| GeIL PC3-12800 Ultra | 5-6-6-14 | |||||||
| G.Skill PI PC3-12800U | 6-7-6-16 | |||||||
| Mushkin XP3-12800 | 6-7-5-14 | |||||||
| OCZ Blade Series PC3-12800U | 6-6-5-15 |
Aller der getesteten Speicher lassen noch ein gutes Stück strammere Timings zu. Wenig überraschend ist, dass die bereits sehr niedrigen Latenzend der OCZ-Speicher nicht sehr drastisch weiter gesenkt werden können. Dennoch sind die erreichten Timings von 6-6-5-15 als sehr gut zu bezeichnen. Die tiefsten Timings erreicht das Kit von GeIL mit 5-6-6-14.
Nun wollen wir uns ansehen, wie sich die reduzierten Latenzen auf die Leistung auswirken. CPU- und Speichertakt bleiben bei diesen Testläufen unverändert.
Everest, Lesedurchsatz
Bei den OCZ-Blade Speichern ergibt sich mit den leicht gesenkten Timings keine Verbesserung. Dennoch behalten sie den Spitzenplatz für sich. Die Speicher von GeIL legen dank den strammeren Timings satte 741 MB/s zu (die größte Verbesserung im Testfeld) und katapultieren sich damit auf den zweiten Platz. Auch die Speicher von G.Skill (+ 540 MB/s) und A-DATA (+ 524 MB/s) profitieren sehr deutlich von den niedrigeren Latenzen.
Everest, Speicherverzögerung
In diesem Test können sich die GeIL-Speicher sogar relativ deutlich an die Spitze setzen. Die A-DATA-Speicher hinken etwas hinter den restlichen Speichern, die alle etwa gleichauf liegen, her.
Sandra, Latenz
Auch im Latenz-Test von Sandra können sich die GeIL-Speicher behaupten. Und auch hier zeigt sich bei den OCZ Blades keine Verbesserung; sie bleiben beim ihrem bereits sehr guten Wert.
Nun wollen wir uns ansehen, wie sich die reduzierten Latenzen auf die Leistung auswirken. CPU- und Speichertakt bleiben bei diesen Testläufen unverändert.
Everest, Lesedurchsatz
Bei den OCZ-Blade Speichern ergibt sich mit den leicht gesenkten Timings keine Verbesserung. Dennoch behalten sie den Spitzenplatz für sich. Die Speicher von GeIL legen dank den strammeren Timings satte 741 MB/s zu (die größte Verbesserung im Testfeld) und katapultieren sich damit auf den zweiten Platz. Auch die Speicher von G.Skill (+ 540 MB/s) und A-DATA (+ 524 MB/s) profitieren sehr deutlich von den niedrigeren Latenzen.
Everest, Speicherverzögerung
In diesem Test können sich die GeIL-Speicher sogar relativ deutlich an die Spitze setzen. Die A-DATA-Speicher hinken etwas hinter den restlichen Speichern, die alle etwa gleichauf liegen, her.
Sandra, Latenz
Auch im Latenz-Test von Sandra können sich die GeIL-Speicher behaupten. Und auch hier zeigt sich bei den OCZ Blades keine Verbesserung; sie bleiben beim ihrem bereits sehr guten Wert.
Maximalfrequenz
Zum ermitteln der Maximalfrequenz stellen wir relativ lockere Timings von 8-8-8-26 ein und erhöhen die Speicher-Spannung auf 1,7 Volt. Danach schrauben wir so lange an Base Clock und Multiplikator, bis wir die maximal mögliche, benchmarkstabile Frequenz erreichen.
Resultate
Die Overclocking-Resultate sind durchaus überraschend: Während sich das G.Skill-Kit kaum von den standardmäßigen 800 MHz wegbewegen mag, lässt sich das GeIL-Kit mit satten 1011 MHz betreiben. Damit liegen diese Speicher mit dem Übertaktungsresultat der OCZ Blades gleich auf. Das eine MHz Unterschied ergibt sich nur durch unterschiedliche Kombinationen von Base Clock und Multiplikator (das Blade Kit erreichte den Wert mit hohem BCLK und tiefem Multi, das GeIL Kit umgekehrt). Auch bemerkenswert sind die fast 990 MHz, mit dem sich die A-DATA XPG-Speicher betreiben lassen. Somit schließen sie fast zu den Spitzenkandidaten auf.
Die Benchmarkresultate bei erhöhten Frequenzen werden nicht präsentiert, da sie Resultate durch die Unterschiedlichen CPU-Taktraten verzerrt sind.
Preisvergleich
(Quelle: Geizhals)
Zu den GeIL-Speichern liegen zum Testzeitpunkt leider keine Preise vor.
Zum ermitteln der Maximalfrequenz stellen wir relativ lockere Timings von 8-8-8-26 ein und erhöhen die Speicher-Spannung auf 1,7 Volt. Danach schrauben wir so lange an Base Clock und Multiplikator, bis wir die maximal mögliche, benchmarkstabile Frequenz erreichen.
Resultate
Die Overclocking-Resultate sind durchaus überraschend: Während sich das G.Skill-Kit kaum von den standardmäßigen 800 MHz wegbewegen mag, lässt sich das GeIL-Kit mit satten 1011 MHz betreiben. Damit liegen diese Speicher mit dem Übertaktungsresultat der OCZ Blades gleich auf. Das eine MHz Unterschied ergibt sich nur durch unterschiedliche Kombinationen von Base Clock und Multiplikator (das Blade Kit erreichte den Wert mit hohem BCLK und tiefem Multi, das GeIL Kit umgekehrt). Auch bemerkenswert sind die fast 990 MHz, mit dem sich die A-DATA XPG-Speicher betreiben lassen. Somit schließen sie fast zu den Spitzenkandidaten auf.
Die Benchmarkresultate bei erhöhten Frequenzen werden nicht präsentiert, da sie Resultate durch die Unterschiedlichen CPU-Taktraten verzerrt sind.
Preisvergleich
(Quelle: Geizhals)
Zu den GeIL-Speichern liegen zum Testzeitpunkt leider keine Preise vor.
Fazit und Awards
G.Skill PI PC3-12800U
Die G.Skill-Speicher platzieren sich in den meisten Tests im Mittelfeld. Leider lassen sich diese Speicher bei den Übertaktungsversuchen nicht wirklich aus der Reserve locken. So lassen sich die Latenzen zwar auf ein relativ gutes Niveau senken, die resultierende Mehrleistung hält sich aber im Vergleich mit den anderen Testkandidaten wieder eher in Grenzen. Wirklich schade ist, dass wir die Speicherfrequenz kaum erhöhen konnten, ohne dass es zu Instabilitäten kam oder das System gar nicht mehr startete. Dennoch muss auch erwähnt werden, dass die G.Skill-Speicher nicht schlecht sind. Sie vermögen einfach nicht aus dem Testfeld heraus zu ragen. Wer relativ günstige Speicher mit hübschen Heatspreadern sucht, und von RAM-Overclocking nicht viel hält, ist mit G.Skill PI dennoch gut bedient.
Die G.Skill-Speicher platzieren sich in den meisten Tests im Mittelfeld. Leider lassen sich diese Speicher bei den Übertaktungsversuchen nicht wirklich aus der Reserve locken. So lassen sich die Latenzen zwar auf ein relativ gutes Niveau senken, die resultierende Mehrleistung hält sich aber im Vergleich mit den anderen Testkandidaten wieder eher in Grenzen. Wirklich schade ist, dass wir die Speicherfrequenz kaum erhöhen konnten, ohne dass es zu Instabilitäten kam oder das System gar nicht mehr startete. Dennoch muss auch erwähnt werden, dass die G.Skill-Speicher nicht schlecht sind. Sie vermögen einfach nicht aus dem Testfeld heraus zu ragen. Wer relativ günstige Speicher mit hübschen Heatspreadern sucht, und von RAM-Overclocking nicht viel hält, ist mit G.Skill PI dennoch gut bedient.
Danksagung
Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von GSKILL, Mushkin, OCZ und Adata.
Weitere Informationen
Dieser Artikel wurde von HESmelaugh verfasst.
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