Thermalright T-Rad² GTX
Einleitung
Thermalright ist bekannt für leistungsstarke und perfekt verarbeitete Kühllösungen. Im Juli des letzten Jahres stellten Thermalright den T-Rad² vor, welcher im Vergleich zum bisherigen Grafikkarten-Kühler, dem HR-03, bedeutend flacher war. Vor kurzem wurde nun eine überarbeitete Version des T-Rad² vorgestellt, welcher auch zu der Nvidia GTX200-Serie kompatibel ist. Wie sich der Kühler, welcher mit zwei Lüftern ausgeliefert wird, im Test schlägt, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.
Verpackung & Lieferumfang
Thermalright liefern den T-Rad² GTX in der typischen braunen Kartonverpackung aus. Auf dieser befinden sich nahezu keine Informationen zum Kühler, ein schlichtes Design steht hier im Vordergrund. Die beiden 92-mm-Lüfter werden separat verpackt geliefert.
Thermalright liefern den T-Rad² GTX in der typischen braunen Kartonverpackung aus. Auf dieser befinden sich nahezu keine Informationen zum Kühler, ein schlichtes Design steht hier im Vordergrund. Die beiden 92-mm-Lüfter werden separat verpackt geliefert.
Der Lieferumfang des T-Rad² GTX umfasst eine zweigeteilte Montageanleitung, eine Tube Chill Factor Wärmeleitpaste sowie das Montagematerial für den Kühler inklusive diverse Passiv-Kühlkörper.
Die beiden beiliegenden 92-mm-Lüfter besitzen ein schwarz-gelbes Farbkonzept, wobei die Lüfterblätter transparent sind. Die Lüfter arbeiten bei zwölf Volt Betriebsspannung mit rund 1.500 U/min und benötigen hierbei 2,64 Watt. Der Lautstärkepegel soll dabei rund 22,4 dB(A) betragen.
Der Kühler im Detail
Vergleicht man den T-Rad² GTX mit dem HR-03 GTX Rev. A so wirkt der T-Rad² GTX wie eine Flunder. Der Kühler mist bei einer Länge von 228 Millimetern und einer Breite von 140 Millimetern eine Höhe von lediglich 25 Millimetern. Mit verbauten Lüftern ist der Kühler somit glatte fünf Zentimeter hoch.
Vergleicht man den T-Rad² GTX mit dem HR-03 GTX Rev. A so wirkt der T-Rad² GTX wie eine Flunder. Der Kühler mist bei einer Länge von 228 Millimetern und einer Breite von 140 Millimetern eine Höhe von lediglich 25 Millimetern. Mit verbauten Lüftern ist der Kühler somit glatte fünf Zentimeter hoch.
| Die Wärmeableitung von der GPU erfolgt mit Hilfe von sechs 6-mm-Heatpipes, welche geschwungen in den Kühlkörper übergehen. Der Abstand der insgesamt 83 Lamellen untereinander beträgt 1,5 Millimeter. |
Der T-Rad² GTX besitzt an beiden Seiten Führungsschienen, welche zum einen den Kühler seitlich abschließen und zum anderen auch als Montagegrundlage für die Lüfter dienen. Im Lieferumfang befinden sich beim T-Rad² GTX bereits zwei 92-mm-Lüfter, für deren Montage die auf dem rechten Bild rot gefärbten Löcher genutzt werden. Wer möchte kann aber auch einen 120-mm-Lüfter montieren, für diesen stehen zwei separate Montagelöcher bereit, eines davon ist auf dem Bild rechts ebenfalls zu sehen (blau gefärbt).
Der T-Rad² GTX besitzt zwei unterschiedlich hohe Lamellen. Im hinteren Bereich, welcher bei den meisten Grafikkarten über den Spannungswandlern liegen sollte, bietet der Kühler ein wenig mehr Freiraum. So wird eine Kollision mit Bauteilen auf der Grafikkarte verhindert. Die Verarbeitung des Kühlers ist sehr gut, lediglich an einer kleinen Stelle hat unser Testexemplar eine winzige Delle abbekommen.
Der Kühler im Detail
Die vernickelte Kupfer-Bodenplatte ist während des Transportes mit einer Schutzfolie versehen. Unter der Schutzfolie kommt eine sauber verarbeitete Grundplatte zum Vorschein.
Die vernickelte Kupfer-Bodenplatte ist während des Transportes mit einer Schutzfolie versehen. Unter der Schutzfolie kommt eine sauber verarbeitete Grundplatte zum Vorschein.
| Für die Montage stehen dem T-Rad² GTX zwei Lochabstände zur Verfügung. Der Abstand der inneren Montagelöcher beträgt 53 Millimeter, die äußeren besitzen einen Abstand von 61 Millimetern. |
Die Montage der beiden beiliegenden 92-mm-Lüfter erfolgt mit Hilfe der acht kurzen Schrauben, welche sich im Lieferumfang befinden.
Im Vergleich zur ersten Revision des T-Rad² sitzt der 120-mm-Lüfter zentraler auf dem Kühler. So ist gewährleistet, dass die gesamte Grafikkarte Frischluft abbekommt.
Befestigt wird der Lüfter an einer Seite mit den beiden beiliegenden langen Schrauben, an der anderen Seite wird der Lüfter mit Hilfe von zwei Metallbügeln am Kühler befestigt.
Befestigt wird der Lüfter an einer Seite mit den beiden beiliegenden langen Schrauben, an der anderen Seite wird der Lüfter mit Hilfe von zwei Metallbügeln am Kühler befestigt.
Die Montage
| Die gesamte Konstruktion, inklusive der Lüfter, nimmt nur drei Slots in Anspruch und so ist der T-Rad² GTX auch für den Einsatz in SLI-/Crossfire-Systemen geeignet. |
Testaufbau & Testablauf
Unser Testsystem setzt sich wie folgt zusammen:
- Asus P6T
- Intel Core i7 920 übertaktet auf 3GHz bei 1,25 Volt
- takeMS take3 DDR3-1333
- Sparkle GeForce GTX 285
- Samsung HD501LJ
- Enermax LibertyECO 620W
- Scythe Kaze Master Ace
Der Testaufbau und Ablauf sehen wie folgt aus.
Der Test der Kühler erfolgt, sofern vorhanden, mit den Original-Lüftern bei verschiedenen Drehzahlen. Bei Kühlern, denen kein Lüfter beiliegt, nutzen wir die aus den CPU-Kühler-Tests bereits bekannten Scythe Kama Flex 1900.
Wir nutzen bei unseren Tests eine einheitliche Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können. Zum Einsatz kommt hierfür Coolink Chillaramic (Review).
Jeder Kühler muss mit jeder der Konfigurationen mehrere Testläufe über sich ergehen lassen, nach jedem Durchlauf wird der Kühler neu montiert um etwaige Fehler bei der Montage ausschließen zu können.
Für das Einheizen der Grafikkarten nutzen wir das Tool Furmark. Die Protokollierung der Grafikkarten Temperaturen erfolgt durch das Programm Everest. Die Temperatur der Umgebungsluft wird in kurzem Abstand vor dem Lüfter mit Hilfe eines mCubed T-Balancer bigNG gemessen.
Aus den in den Testläufen ermittelten Daten errechnen wir dann die durchschnittliche Temperatur in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur. Die Temperaturen werden immer als Differenz zur Umgebungstemperatur angegeben. Gemäß der Konvention machen wir die Angaben in Kelvin, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius Temperaturdifferenz entspricht. Natürlich ist auch eine solche Datenmenge nicht vor Messtoleranzen gefeit und so sind trotz des getätigten Aufwandes Schwankungen im Bereich von 0,5 Kelvin bei den gemessenen Temperaturen möglich.
Wir möchten an dieser Stelle nochmals den Hinweis geben, dass die erreichten Temperaturen stark in Abhängigkeit vom genutzten System sind und auch auf ähnlichen Systemen abweichen können. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Grundlage für ihren Test haben.
Unser Testsystem setzt sich wie folgt zusammen:
- Asus P6T
- Intel Core i7 920 übertaktet auf 3GHz bei 1,25 Volt
- takeMS take3 DDR3-1333
- Sparkle GeForce GTX 285
- Samsung HD501LJ
- Enermax LibertyECO 620W
- Scythe Kaze Master Ace
Der Testaufbau und Ablauf sehen wie folgt aus.
Der Test der Kühler erfolgt, sofern vorhanden, mit den Original-Lüftern bei verschiedenen Drehzahlen. Bei Kühlern, denen kein Lüfter beiliegt, nutzen wir die aus den CPU-Kühler-Tests bereits bekannten Scythe Kama Flex 1900.
Wir nutzen bei unseren Tests eine einheitliche Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können. Zum Einsatz kommt hierfür Coolink Chillaramic (Review).
Jeder Kühler muss mit jeder der Konfigurationen mehrere Testläufe über sich ergehen lassen, nach jedem Durchlauf wird der Kühler neu montiert um etwaige Fehler bei der Montage ausschließen zu können.
Für das Einheizen der Grafikkarten nutzen wir das Tool Furmark. Die Protokollierung der Grafikkarten Temperaturen erfolgt durch das Programm Everest. Die Temperatur der Umgebungsluft wird in kurzem Abstand vor dem Lüfter mit Hilfe eines mCubed T-Balancer bigNG gemessen.
Aus den in den Testläufen ermittelten Daten errechnen wir dann die durchschnittliche Temperatur in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur. Die Temperaturen werden immer als Differenz zur Umgebungstemperatur angegeben. Gemäß der Konvention machen wir die Angaben in Kelvin, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius Temperaturdifferenz entspricht. Natürlich ist auch eine solche Datenmenge nicht vor Messtoleranzen gefeit und so sind trotz des getätigten Aufwandes Schwankungen im Bereich von 0,5 Kelvin bei den gemessenen Temperaturen möglich.
Wir möchten an dieser Stelle nochmals den Hinweis geben, dass die erreichten Temperaturen stark in Abhängigkeit vom genutzten System sind und auch auf ähnlichen Systemen abweichen können. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Grundlage für ihren Test haben.
Testergebnisse
Ergebnisse - Thermalright T-Rad² GTX
Wie man gut im Vergleich der Belüftung erkennen kann, ist der Betrieb mit zwei 92-mm-Lüftern dem Betrieb mit einem 120-mm-Lüfter bei Drehzahlen ab 1.000 U/min vorzuziehen. Lediglich bei Drehzahlen unter der 1.000 U/min-Marke kippt das Verhältnis zu Gunsten des größeren Lüfters.
Temperaturvergleich
Im Vergleich der Kühler untereinander schafft der Thermalright T-Rad²GTX die Temperatur des Original-Lüfters um 20 Kelvin zu senken und auch die Geräuschkulisse ist deutlich niedriger. So ist der Kühler auf voller Drehzahl zwar hörbar, ist aber noch weit von der sehr laute Geräuschkulisse des Originals entfernt.
Ergebnisse - Thermalright T-Rad² GTX
Wie man gut im Vergleich der Belüftung erkennen kann, ist der Betrieb mit zwei 92-mm-Lüftern dem Betrieb mit einem 120-mm-Lüfter bei Drehzahlen ab 1.000 U/min vorzuziehen. Lediglich bei Drehzahlen unter der 1.000 U/min-Marke kippt das Verhältnis zu Gunsten des größeren Lüfters.
Temperaturvergleich
Im Vergleich der Kühler untereinander schafft der Thermalright T-Rad²GTX die Temperatur des Original-Lüfters um 20 Kelvin zu senken und auch die Geräuschkulisse ist deutlich niedriger. So ist der Kühler auf voller Drehzahl zwar hörbar, ist aber noch weit von der sehr laute Geräuschkulisse des Originals entfernt.
Fazit
Der T-Rad² GTX ist eigentlich nichts weiter, als ein Remake der ersten Version. Lediglich im Detail wurde der Kühler verbessert. Neben einem leicht veränderten Lieferumfang stellt die größte Neuerung die beiden mitgelieferten 92-mm-Lüfter dar. Die Verarbeitung des T-Rad² GTX ist sehr gut, die komplette Vernickelung lässt den Kühler sehr edel wirken. Die Montage des Kühlers nebst der Passivkühler geht leicht von der Hand, nur der fehlende Kühler für den Nvio-Chip trübt das Gesamtbild hier etwas. Der Kühler selbst macht auf der Grafikkarte eine gut Figur und so misst er inkl. verbauten Lüftern nur fünf Zentimeter Höhe. Die Testwerte haben sich im Vergleich zum HR-03 stark gesteigert und die beiden Lüfter machen einen guten Job. Lediglich eine Kabelpeitsche wäre noch Wünschenswert, so könnte man beide Lüfter über einen Anschluss laufen lassen. Insgesamt stellt der T-Rad² GTX einen gutes Gesamtpaket dar, welches demnächst für rund 45 Euro angeboten werden soll.
Pro & Contra
Pro
+ einfache Montage
+ gute Kühlleistung
+ gute Verarbeitung
+ flache Bauweise
Contra
- kein Kühlkörper für den Nvio-Chip beiliegend
- keine Kabelpeitsche für die Lüfter beiliegend
Award
Für die erbrachten Leistungen verleihen wir dem Thermalright T-Rad² GTX unseren DeXgo-Silber-Award.
Der T-Rad² GTX ist eigentlich nichts weiter, als ein Remake der ersten Version. Lediglich im Detail wurde der Kühler verbessert. Neben einem leicht veränderten Lieferumfang stellt die größte Neuerung die beiden mitgelieferten 92-mm-Lüfter dar. Die Verarbeitung des T-Rad² GTX ist sehr gut, die komplette Vernickelung lässt den Kühler sehr edel wirken. Die Montage des Kühlers nebst der Passivkühler geht leicht von der Hand, nur der fehlende Kühler für den Nvio-Chip trübt das Gesamtbild hier etwas. Der Kühler selbst macht auf der Grafikkarte eine gut Figur und so misst er inkl. verbauten Lüftern nur fünf Zentimeter Höhe. Die Testwerte haben sich im Vergleich zum HR-03 stark gesteigert und die beiden Lüfter machen einen guten Job. Lediglich eine Kabelpeitsche wäre noch Wünschenswert, so könnte man beide Lüfter über einen Anschluss laufen lassen. Insgesamt stellt der T-Rad² GTX einen gutes Gesamtpaket dar, welches demnächst für rund 45 Euro angeboten werden soll.
Pro & Contra
Pro
+ einfache Montage
+ gute Kühlleistung
+ gute Verarbeitung
+ flache Bauweise
Contra
- kein Kühlkörper für den Nvio-Chip beiliegend
- keine Kabelpeitsche für die Lüfter beiliegend
Award
Für die erbrachten Leistungen verleihen wir dem Thermalright T-Rad² GTX unseren DeXgo-Silber-Award.
Danksagung
Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von PC Cooling.
Weitere Informationen
Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
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