Fantec fanbox FB-C25US2
Einleitung
Seine wichtigen Daten immer bei sich zu haben ist in der heutigen Zeit selbstverständlich. Ob USB-Sticks oder Komplett-Sets aus externem Gehäuse und verbauter Festplatte. Die Auswahl ist groß, jedoch findet man meist nie genau das, was einem persönlich zusagt. Wer technisch nicht unbegabt ist, kann sich aber auch eine eigene Kombination aus externem Gehäuse und passender Festplatte zulegen. Fantec bietet schon länger Gehäuse für 3,5- und 2,5-Zoll-Festplatten an. Gab es bis vor kurzem gerade die Gehäuse für 2,5-Zoll-Festplatten nur mit USB-Anschluss, so besitzen die neuen Gehäuse auch einen eSATA-Anschluss. Dieser soll bei den immer größer werdenden Datenträgern helfen, die Transferraten zu steigern. Wie sich die fanbox FB-C25US2 schlägt, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.
Verpackung & Lieferumfang
Die Kartonverpackung der fanbox FB-C25US2 von Fantec ist in Grün-Schwarz gehalten. Auf der Vorderseite befindet sich eine große Abbildung des Gehäuses nebst Zubehörtasche, die Rückseite listet einige technische Eigenschaften des Gehäuses auf. Dazu zählt z.b. der eSATA-Anschluss und der treiberlose Betrieb.
Die Kartonverpackung der fanbox FB-C25US2 von Fantec ist in Grün-Schwarz gehalten. Auf der Vorderseite befindet sich eine große Abbildung des Gehäuses nebst Zubehörtasche, die Rückseite listet einige technische Eigenschaften des Gehäuses auf. Dazu zählt z.b. der eSATA-Anschluss und der treiberlose Betrieb.
| In der Verpackung findet sich genau das wieder, was auf dem Bild auf der Vorderseite ersichtlich ist. Dazu zählt das externe Gehäuse aus Aluminium sowie die Tasche mit den Zubehör. |
| Zum Zubehör gehören neben der Bedienungsanleitung zwei Schrauben, ein eSATA-Kabel sowie ein USB-Kabel. |
technische Daten
| Größe (B x H x T): | 76 x 13,5 x 140,3 Millimeter | |
| Material des Gehäuses: | Aluminium | |
| Schnittstelle intern: | SATA | |
| Schnittstelle extern: | USB, eSATA |
Ansichten
Das Aluminiumgehäuse ist schlicht gehalten und besitzt lediglich auf der Rückseite einen Aufdruck. Dieser gibt Auskunft über den Produktnamen, der Internetseite des Herstellers und einer eMail-Adresse für Fragen zum Produkt. Optische Akzente werden durch die schwarzen Kunststoffteile an den beiden Enden gesetzt.
Das Aluminiumgehäuse ist schlicht gehalten und besitzt lediglich auf der Rückseite einen Aufdruck. Dieser gibt Auskunft über den Produktnamen, der Internetseite des Herstellers und einer eMail-Adresse für Fragen zum Produkt. Optische Akzente werden durch die schwarzen Kunststoffteile an den beiden Enden gesetzt.
| In der Frontblende sind zwei LED eingearbeitet, welche den Betriebszustand und die Aktivität des Gehäuses und der Festplatte anzeigen. |
| Sind die beiden Schrauben an der Rückseite gelöst kann der Schlitten, in dem die Festplatte montiert wird, nach vorne heraus gezogen werden. |
Hardware Montage & Inbetriebnahme
| Hier zu sehen: das kräftige Leuchten der beiden verbauten LED. Wird das Gehäuse per eSATA betrieben, muss für die Stromversorgung der Festplatte trotzdem das USB-Kabel angeschlossen werden.
Weil eSATA keine eigenständige Stromversorgung besitzt, ist ein eigenständiger Betrieb generell nicht möglich. Beide benötigten Kabel liegen der fanbox FB-C25US2 bei. |
Testablauf
Wie schon bei anderen Tests setzen wir für unsere Praxistest auf einen Mix von drei verschiedenen Benchmarks. So nutzen wir die Programme HD-Tach und H2Test um die theoretischen Leistungen des Gehäuses zu ermitteln. Da in der Praxis aber selten solch ideale Voraussetzungen bei den Dateitypen vorliegen, kombinieren wir diese Tests mit dem FC-Test der Kollegen von Xbitlabs. Dieser erzeugt je nach Wunsch verschieden Große Dateien auf dem Ziellaufwerk und misst gleichzeitig die benötigte Zeit zum Schreiben der Daten.
Unser Testsystem setzt sich aus folgenden Komponenten Zusammen:
- Asus P6T
- Intel Core i7 920@3GHz mit eingestellter VCore von 1,25 Volt
- 3GB takeMS take3 DDR3-1333
- nVidia 8800 GTS (G80)
- Samsung HD501LJ
- Thermalright Ultra-120 eXtreme @ Nanoxia FX-1250
- T-Balancer bigNG
Wie schon bei anderen Tests setzen wir für unsere Praxistest auf einen Mix von drei verschiedenen Benchmarks. So nutzen wir die Programme HD-Tach und H2Test um die theoretischen Leistungen des Gehäuses zu ermitteln. Da in der Praxis aber selten solch ideale Voraussetzungen bei den Dateitypen vorliegen, kombinieren wir diese Tests mit dem FC-Test der Kollegen von Xbitlabs. Dieser erzeugt je nach Wunsch verschieden Große Dateien auf dem Ziellaufwerk und misst gleichzeitig die benötigte Zeit zum Schreiben der Daten.
Unser Testsystem setzt sich aus folgenden Komponenten Zusammen:
- Asus P6T
- Intel Core i7 920@3GHz mit eingestellter VCore von 1,25 Volt
- 3GB takeMS take3 DDR3-1333
- nVidia 8800 GTS (G80)
- Samsung HD501LJ
- Thermalright Ultra-120 eXtreme @ Nanoxia FX-1250
- T-Balancer bigNG
Testergebnisse
Als Vergleichslaufwerke sind erneut unsere Samsung HM121HC in einer RaidSonic IcyBox-250U-B vertreten, sowie die takeMS 2,5'' mem.line rubber 500GB. In die fanbox FB-C25US2 haben wir für die Testläufe die Toshiba Festplatte MK5055GSX verbaut. Alle Laufwerke wurden im NTFS-Modus formatiert.
HD-Tach
Der synthetische Benchmark von Simplisoftware ermittelt die durchschnittliche Leserate sowie die maximale Transferrate der getesteten Laufwerke.
Wie nicht anders zu erwarten kann sich beim synthetischen Benchmark die fanbox über die eSATA-Schnittstelle deutlich vor die anderen Gehäuse setzen. Über USB angeschlossen sind die Ergebnisse identisch mit denen des takeMS Gehäuses.
H2test (2000MB)
Beim H2Test-Benchmark wird eine beliebig große Datei auf dem Ziellaufwerk geschrieben. Für unseren Vergleich wählten wir hier eine Dateigröße von genau 2.000 Megabyte aus.
Achten wir auf die Verhältnisse zwischen den Gehäusen sind die Unterschiede die gleichen, wie beim HD-Tach-Benchmark. Wieder kann die eSATA-Schnittstelle ihre Vorteile deutlich ausspielen, beim Betrieb über USB liegt die fanbox wieder gleich auf mit dem Gehäuse von takeMS.
Als Vergleichslaufwerke sind erneut unsere Samsung HM121HC in einer RaidSonic IcyBox-250U-B vertreten, sowie die takeMS 2,5'' mem.line rubber 500GB. In die fanbox FB-C25US2 haben wir für die Testläufe die Toshiba Festplatte MK5055GSX verbaut. Alle Laufwerke wurden im NTFS-Modus formatiert.
HD-Tach
Der synthetische Benchmark von Simplisoftware ermittelt die durchschnittliche Leserate sowie die maximale Transferrate der getesteten Laufwerke.
Wie nicht anders zu erwarten kann sich beim synthetischen Benchmark die fanbox über die eSATA-Schnittstelle deutlich vor die anderen Gehäuse setzen. Über USB angeschlossen sind die Ergebnisse identisch mit denen des takeMS Gehäuses.
H2test (2000MB)
Beim H2Test-Benchmark wird eine beliebig große Datei auf dem Ziellaufwerk geschrieben. Für unseren Vergleich wählten wir hier eine Dateigröße von genau 2.000 Megabyte aus.
Achten wir auf die Verhältnisse zwischen den Gehäusen sind die Unterschiede die gleichen, wie beim HD-Tach-Benchmark. Wieder kann die eSATA-Schnittstelle ihre Vorteile deutlich ausspielen, beim Betrieb über USB liegt die fanbox wieder gleich auf mit dem Gehäuse von takeMS.
Testergebnisse
FC-Test
Der FC-Test ist der aufwändigste Test in diesem Review. Mit hilfe von fünf verschiedenen Mustern wird dabei die Performance der Festplatte bei verschiedenen Anwendungsmustern überprüft. Hierfür werden jeweils zwei 32.000 Megabyte große Partitionen auf den Laufwerken erstellt. Die fünf genutzten Anwendungsmuster - auch Pattern genannt - sind jene, welche auch Xbitlabs selbst nutzt. Es handelt sich hierbei um folgende Konfigurationen:
FC-Test
Der FC-Test ist der aufwändigste Test in diesem Review. Mit hilfe von fünf verschiedenen Mustern wird dabei die Performance der Festplatte bei verschiedenen Anwendungsmustern überprüft. Hierfür werden jeweils zwei 32.000 Megabyte große Partitionen auf den Laufwerken erstellt. Die fünf genutzten Anwendungsmuster - auch Pattern genannt - sind jene, welche auch Xbitlabs selbst nutzt. Es handelt sich hierbei um folgende Konfigurationen:
| Patter | Anzahl Dateien | Größe Gesamt (MB) | Größe Durchschnitt (KB) | ||
| Install | 414 | 575 | 1.389 | ||
| Iso | 3 | 1.600 | 533.333 | ||
| MP3 | 271 | 990 | 3.653 | ||
| Programms | 8.504 | 1.380 | 162 | ||
| Windows | 9.006 | 1.060 | 118 |
Als Resultat gibt uns der FC-Test Zeiten wieder, wie lange die entsprechende Operation gedauert hat. Da sich diese Aufgrund der unterschiedlichen Pattern-Größe schwer vergleichen lassen haben wir die Ergebnisse in Transferraten umgerechnet.
Schreiben
Lag die fanbox per eSATA an den Rechner angeschlossen bei den synthetischen Benchmarks noch deutlich vor den anderen Gehäusen so sind die Unterschiede nun deutlich geringer. Klar zu erkennen ist, dass die Performance besser wird, je größer die zu schreibenden Dateien sind. Bei vielen sehr kleinen Dateien ist der Vorteil der eSATA-Schnittstelle nur noch sehr gering. Betrachtet man nur die USB-Performance erkennt man, dass die fanbox fast immer, wenn auch nur sehr knapp, vor dem takeMS-Gehäuse liegt.
Kopieren
Beim internen Kopiertest macht sich der Vorteil der eSATA-Schnittstelle wieder beim Test mit den ISO-Files deutlich bemerkbar. Dort deklassiert das Laufwerk die anderen Testgegner klar. Je kleiner die Dateien jedoch wieder werden, um so geringer wird auch der Vorsprung der fanbox.
Schreiben
Lag die fanbox per eSATA an den Rechner angeschlossen bei den synthetischen Benchmarks noch deutlich vor den anderen Gehäusen so sind die Unterschiede nun deutlich geringer. Klar zu erkennen ist, dass die Performance besser wird, je größer die zu schreibenden Dateien sind. Bei vielen sehr kleinen Dateien ist der Vorteil der eSATA-Schnittstelle nur noch sehr gering. Betrachtet man nur die USB-Performance erkennt man, dass die fanbox fast immer, wenn auch nur sehr knapp, vor dem takeMS-Gehäuse liegt.
Kopieren
Beim internen Kopiertest macht sich der Vorteil der eSATA-Schnittstelle wieder beim Test mit den ISO-Files deutlich bemerkbar. Dort deklassiert das Laufwerk die anderen Testgegner klar. Je kleiner die Dateien jedoch wieder werden, um so geringer wird auch der Vorsprung der fanbox.
Fazit
Mit der fanbox FB-C25US2 bietet Fantec ein externes Gehäuse für Leute an, welche sich ihren externen Datenspeicher gerne selbst kreieren wollen. Geliefert bekommt der Käufer alles, was er zur Montage der Festplatte und zum Betrieb des Gehäuses benötigt. Die Montage klappte reibungslos und bei den Benchmarks zeigten sich uns die Stärken und die Schwächen. Während der Betrieb über USB dem der anderen Laufwerke in nichts nachsteht, so kann sich die fanbox FB-C25US2 über die eSATA-Schnittstelle teilweise deutlich absetzen, dies war aber auch nicht anders zu erwarten. Wichtig ist hierbei aber der Hinweis, dass der größte Performance-Schub bei großen, zusammenhängenden Dateien zu verzeichnen ist. Wer also viele kleine Dateien auf dem Laufwerk ablegt, wird nur einen geringen Unterschied zur USB-Schnittstelle merken. Die Verarbeitung des Gehäuses lässt nichts zu wünschen übrig. Für rund 25 Euro kann das Gehäuse erworben werden.
Pro & Contra
Pro
+ freie Festplattenauswahl
+ benötigt keine zusätzliche Stromversorgung für USB-Betrieb
+ gute Performance beim Betrieb über eSATA-Schnittstelle
+ Tasche für das Zubehör
Contra
- für den eSATA-Betrieb werden zwei Kabel benötigt (bedingt durch eSATA-Standard - siehe Inbetriebnahme)
Award
Für die erbrachten Leistungen vergeben wir den DeXgo-Silber-Award.
Mit der fanbox FB-C25US2 bietet Fantec ein externes Gehäuse für Leute an, welche sich ihren externen Datenspeicher gerne selbst kreieren wollen. Geliefert bekommt der Käufer alles, was er zur Montage der Festplatte und zum Betrieb des Gehäuses benötigt. Die Montage klappte reibungslos und bei den Benchmarks zeigten sich uns die Stärken und die Schwächen. Während der Betrieb über USB dem der anderen Laufwerke in nichts nachsteht, so kann sich die fanbox FB-C25US2 über die eSATA-Schnittstelle teilweise deutlich absetzen, dies war aber auch nicht anders zu erwarten. Wichtig ist hierbei aber der Hinweis, dass der größte Performance-Schub bei großen, zusammenhängenden Dateien zu verzeichnen ist. Wer also viele kleine Dateien auf dem Laufwerk ablegt, wird nur einen geringen Unterschied zur USB-Schnittstelle merken. Die Verarbeitung des Gehäuses lässt nichts zu wünschen übrig. Für rund 25 Euro kann das Gehäuse erworben werden.
Pro & Contra
Pro
+ freie Festplattenauswahl
+ benötigt keine zusätzliche Stromversorgung für USB-Betrieb
+ gute Performance beim Betrieb über eSATA-Schnittstelle
+ Tasche für das Zubehör
Contra
- für den eSATA-Betrieb werden zwei Kabel benötigt (bedingt durch eSATA-Standard - siehe Inbetriebnahme)
Award
Für die erbrachten Leistungen vergeben wir den DeXgo-Silber-Award.
Danksagung
Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von FANTEC.
Weitere Informationen
Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
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