Alpenföhn Gletscherspalte
Einleitung
Nachdem wir bereits die beiden neusten Kühler von Alpenföhn in zwei Reviews ausführlich vorgestellt haben, folgt heute ein weiterer Test eines Kühlers von EKL. Obwohl der Gletscherspalte schon etwas älter ist, ist er der aktuelle Top-Flow-Kühler von Alpenföhn und dank neuem Montagematerial auch für die aktuellen Sockel verwendbar. Mit der Sandwich-Bauweise und sechs 6-mm-Heatpipes soll der Gletscherspalte für eine gute Kühlung des Prozessors sorgen. Ob dies gelingt, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.
Verpackung & Lieferumfang
Die Verpackung des Gletscherspalte ermöglicht einen freien Blick auf eine Seite des Kühlers. Auf den anderen Seiten finden sich neben Bildern des Produktes auch die technischen Daten. Dank eines Kunststoffinlays erreichte uns der Kühler unversehrt.
Die Verpackung des Gletscherspalte ermöglicht einen freien Blick auf eine Seite des Kühlers. Auf den anderen Seiten finden sich neben Bildern des Produktes auch die technischen Daten. Dank eines Kunststoffinlays erreichte uns der Kühler unversehrt.
Der Lieferumfang beinhaltet alles, was zur Montage des Gletscherspalte benötigt wird. So finden wir neben der Montageanleitung noch eine Tube Wärmeleitpaste sowie das Montagematerial für die unterstützten Sockel.
technische Daten
| Größe (H x B x T - ohne Lüfter): | 133 x 148 x 138 Millimeter |
| Gewicht (ohne Lüfter): | 575 Gramm |
| Material: | Kupfer Boden, Kupfer Heatpipes, Aluminium Lamellen |
| Anzahl Heatpipes: | 6x 6-mm-Heatpipes |
| Anzahl Lamellen: | 1x 56, 2x 23 |
| Lamellenabstand: | 1,6 Millimeter |
| Lüfterplätze vorhanden: | 1x 120 Millimeter |
| Lüfter beiliegend: | 1x 120 Millimeter |
| Lüfterdrehzahl: | 1500 U/min |
| Fördermenge: | keine Angabe |
| Lüfter Verbrauch: | 1,92 Watt |
| Lautstärke: | 21,4 dB(A) |
| Besonderheiten: | - nichts - |
| Kompatibilität: | Intel 775, 1366 |
| AMD 754, 939, 940, AM2, AM2+ | |
| Preis: | 39 Euro (November 2009) |
Der Kühler im Detail
Der Gletscherspalte ist zwar ein Top-Flow-Kühler, besitzt aber zwei Lamellenbereiche, zwischen denen der Lüfter angebracht ist. Diese Sandwich-Bauweise ist sonst eher von Tower-Kühlern bekannt und im Top-Flow-Bereich sehr selten anzutreffen. Mit einer Höhe von 133 Millimetern gehört der Gletscherspalte zu den größten Top-Flow-Kühlern. Zum Vergleich: Der Tuniq Propeller 120 ist ohne Lüfter lediglich 102 Millimeter hoch.
Der Gletscherspalte ist zwar ein Top-Flow-Kühler, besitzt aber zwei Lamellenbereiche, zwischen denen der Lüfter angebracht ist. Diese Sandwich-Bauweise ist sonst eher von Tower-Kühlern bekannt und im Top-Flow-Bereich sehr selten anzutreffen. Mit einer Höhe von 133 Millimetern gehört der Gletscherspalte zu den größten Top-Flow-Kühlern. Zum Vergleich: Der Tuniq Propeller 120 ist ohne Lüfter lediglich 102 Millimeter hoch.
Aber auch die restlichen Abmessungen sind nicht ohne. So ist der Kühler 148 Millimeter Breit und 138 Millimeter Tief. Dies ist zum Teil durch die Heatpipes bedingt.
Die oberen Lamellen bilden einen zusammenhängenden Kühlbereich, welcher mit vier Heatpipes mit der Bodenplatte verbunden ist. Der untere Kühlbereich setzt sich aus zwei Teilen zusammen, jeder von diesen ist mit einem Ende von zwei Heatpipes mit dem Boden verbunden.
Die oberen Lamellen bilden einen zusammenhängenden Kühlbereich, welcher mit vier Heatpipes mit der Bodenplatte verbunden ist. Der untere Kühlbereich setzt sich aus zwei Teilen zusammen, jeder von diesen ist mit einem Ende von zwei Heatpipes mit dem Boden verbunden.
Der Lüfter ist, wie wir bereits erwähnten, zwischen beiden Kühlkörpern untergebracht. So saugt er von oben kühle Luft durch den ersten Kühlkörper und befördert diese dann weiter durch den unteren Kühlkörper.
Von der Seite erkennt man gut, wie die Heatpipes für den unteren Kühlkörper gebogen wurden.
Von der Seite erkennt man gut, wie die Heatpipes für den unteren Kühlkörper gebogen wurden.
Der Kühler im Detail
Die sechs 6-mm-Kupfer-Heatpipes laufen alle im Kupferboden zusammen. Durch die Materialwahl soll eine gute Wärmeübertragung vom Prozessor zum Kühler gewährleistet werden.
Die sechs 6-mm-Kupfer-Heatpipes laufen alle im Kupferboden zusammen. Durch die Materialwahl soll eine gute Wärmeübertragung vom Prozessor zum Kühler gewährleistet werden.
Der Boden wird durch eine Folie während des Transportes geschützt. Diese lässt sich leicht und ohne Rückstände zu hinterlassen entfernen. Die Bodenplatte selbst ist plan und spiegelt nicht.
Der verbaute 120-mm-Lüfter wird durch zwei seitliche Halteklammern am Kühler befestigt. Diese sorgen dafür, dass der Lüfter sehr straff auf dem Gletscherspalte sitzt. So werden die vom Lüfter erzeugten Vibration nahezu komplett auf den Kühler übertragen.
Die Montage
Wir hatten gehofft, das Alpenföhn die Montage des Kühlers in dem Zuge mit überarbeitete, in dem auch die Kompatibilität erhöht wurde. Leider ist dies nicht der Fall und so ist der Einbau ein Nerven aufreibendes Gefummel. Läßt sich die Backplate noch leicht anbringen, so müssen die vier kleinen Schrauben, mit denen der Kühler an der Halterung angebracht wird, umständlich mit einem kleinen Inbusschlüssel befestigt werden. Warum hier nicht wie beim Brocken Rändelschrauben genutzt wurden bleibt uns ein Rätsel. Auch die Beigabe eines längeren Inbusschlüssel mit Kugel-Kopf würde die Montage deutlich erleichtern.
Wir hatten gehofft, das Alpenföhn die Montage des Kühlers in dem Zuge mit überarbeitete, in dem auch die Kompatibilität erhöht wurde. Leider ist dies nicht der Fall und so ist der Einbau ein Nerven aufreibendes Gefummel. Läßt sich die Backplate noch leicht anbringen, so müssen die vier kleinen Schrauben, mit denen der Kühler an der Halterung angebracht wird, umständlich mit einem kleinen Inbusschlüssel befestigt werden. Warum hier nicht wie beim Brocken Rändelschrauben genutzt wurden bleibt uns ein Rätsel. Auch die Beigabe eines längeren Inbusschlüssel mit Kugel-Kopf würde die Montage deutlich erleichtern.
Arbeitsspeicher mit hohem Heatspreader werden ihre Müh und Not haben unter dem Gletscherspalte Platz zu finden. Gerade der sockelnahste Steckplatz wird hier und da Probleme verursachen.
Nicht viel anders schaut es aus, wenn der Kühler gedreht wird. Wird der Gletscherspalte so ausgerichtet, dass die Heatpipes über dem Arbeitsspeicher ragen, sind sogar die beiden sockelnahsten Steckplätze nur für flachen Arbeitsspeicher geeignet.
Testaufbau & Testablauf
Unser Testsystem setzt sich wie folgt zusammen:
- Asus P6T
- Intel Core i7 920 übertaktet auf 3 GHz bei 1,25 Volt
- takeMS take3 DDR3-1333
- Sparkle GeForce 8800GTS 320MB
- Samsung HD501LJ
- Enermax LibertyECO 620W
- Scythe Kaze Master Ace
Der Testaufbau und Ablauf sieht wie folgt aus.
Der Test der Kühler mit den Original-Lüftern erfolgt bei zwölf und fünf Volt, bei beiden Tests geben wir die Drehzahl mit an, mit der der Lüfter im Schnitt gearbeitet hat, diese runden wir in 25er Schritten.
Die Vergleichstests mit einheitlichen Lüftern erfolgen mit Hilfe eines Scythe Kama Flex 1900. Diesen regeln wir mit einer Scythe Kaze Master Ace (Review) auf die Drehzahlen 1700, 1200, 800 und 400. Unterstützt ein Kühler 140-Millimeter-Lüfter werden zusätzlich Testläufe bei 1200, 800 und 400 Umdrehungen mit einem Scythe Kaze Maru Lüfter getätigt.
Wir nutzen bei unseren Tests eine einheitliche Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können. Zum Einsatz kommt hierfür Noctua NT-H1 (Review).
Jeder Kühler muss mit jeder der Konfigurationen insgesamt vier Testläufe über sich ergehen lassen. Für das Einheizen in den Last-Phasen haben wir uns für das Tool Core Damage entschieden. Protokolliert werden die Temperaturen der CPU mit dem Tool CPUTempWatch 1.0.8. Die Temperatur der Umgebungsluft wird in kurzem Abstand vor dem Lüfter mit Hilfe eines mCubed T-Balancer bigNG gemessen.
Aus den in den Testläufen ermittelten Daten (über 12.000 einzelne Daten) errechnen wir dann die durchschnittliche Temperatur des Prozessors in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur. Die Temperaturen werden immer als Differenz zur Umgebungstemperatur angegeben. Gemäß der Konvention machen wir die Angaben in Kelvin, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius Temperaturdifferenz entspricht. Natürlich ist auch eine solche Datenmenge nicht vor Messtoleranzen gefeit und so sind trotz des getätigten Aufwandes Schwankungen im Bereich von 0,5 Kelvin bei den gemessenen Temperaturen möglich.
Wir möchten an dieser Stelle nochmals den Hinweis geben, dass die erreichten Temperaturen stark in Abhängigkeit vom genutzten System sind und auch auf ähnlichen Systemen abweichen können. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Grundlage für ihren Test haben.
Unser Testsystem setzt sich wie folgt zusammen:
- Asus P6T
- Intel Core i7 920 übertaktet auf 3 GHz bei 1,25 Volt
- takeMS take3 DDR3-1333
- Sparkle GeForce 8800GTS 320MB
- Samsung HD501LJ
- Enermax LibertyECO 620W
- Scythe Kaze Master Ace
Der Testaufbau und Ablauf sieht wie folgt aus.
Der Test der Kühler mit den Original-Lüftern erfolgt bei zwölf und fünf Volt, bei beiden Tests geben wir die Drehzahl mit an, mit der der Lüfter im Schnitt gearbeitet hat, diese runden wir in 25er Schritten.
Die Vergleichstests mit einheitlichen Lüftern erfolgen mit Hilfe eines Scythe Kama Flex 1900. Diesen regeln wir mit einer Scythe Kaze Master Ace (Review) auf die Drehzahlen 1700, 1200, 800 und 400. Unterstützt ein Kühler 140-Millimeter-Lüfter werden zusätzlich Testläufe bei 1200, 800 und 400 Umdrehungen mit einem Scythe Kaze Maru Lüfter getätigt.
Wir nutzen bei unseren Tests eine einheitliche Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können. Zum Einsatz kommt hierfür Noctua NT-H1 (Review).
Jeder Kühler muss mit jeder der Konfigurationen insgesamt vier Testläufe über sich ergehen lassen. Für das Einheizen in den Last-Phasen haben wir uns für das Tool Core Damage entschieden. Protokolliert werden die Temperaturen der CPU mit dem Tool CPUTempWatch 1.0.8. Die Temperatur der Umgebungsluft wird in kurzem Abstand vor dem Lüfter mit Hilfe eines mCubed T-Balancer bigNG gemessen.
Aus den in den Testläufen ermittelten Daten (über 12.000 einzelne Daten) errechnen wir dann die durchschnittliche Temperatur des Prozessors in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur. Die Temperaturen werden immer als Differenz zur Umgebungstemperatur angegeben. Gemäß der Konvention machen wir die Angaben in Kelvin, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius Temperaturdifferenz entspricht. Natürlich ist auch eine solche Datenmenge nicht vor Messtoleranzen gefeit und so sind trotz des getätigten Aufwandes Schwankungen im Bereich von 0,5 Kelvin bei den gemessenen Temperaturen möglich.
Wir möchten an dieser Stelle nochmals den Hinweis geben, dass die erreichten Temperaturen stark in Abhängigkeit vom genutzten System sind und auch auf ähnlichen Systemen abweichen können. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Grundlage für ihren Test haben.
Testergebnisse - Übersicht
Der Alpenföhn Gletscherspalte untersützt nur die Montage von 120-mm-Lüftern und so setzt sich das folgende Diagramm aus sechs Werten zusammen.
Was sofort auffällt ist, dass der Kühler viel Luft braucht um vernünftige Leistungen erzeugen zu können. Noch weit mehr als andere Top-Flow-Kühler benötigt er einen hohen Luftdurchsatz, was zum einen an der Anordnung der Lamellen liegt und zum anderen auch am engen Lamellenabstand. Bereits bei 800 U/min bricht die Kühlleistung rapide ein.
Test - Serienbelüftung mit zwölf Volt
Mit 1.475 U/min arbeitet der Lüfter des Gletschersspalte im mittleren Bereich der Charts. Der Lüfter ist in diesem Betriebsmodus deutlich hörbar.
Schon mit 1.475 U/min schafft es der Gletscherspalte sich auf einen zweiten Platz zu setzen, umgeben vom AVC Black Samurai und dem Xilence Black Hawk Copper.
Test - Serienbelüftung mit fünf Volt
Bei fünf Volt Betriebsspannung liefert der Lüfter kein Tachosignal mehr.
Wie schon im ersten Diagramm erkennbar reicht die Kühlleistung bei niedriger Drehzahl nicht für den übertakten i7-920 aus.
Der Alpenföhn Gletscherspalte untersützt nur die Montage von 120-mm-Lüftern und so setzt sich das folgende Diagramm aus sechs Werten zusammen.
Was sofort auffällt ist, dass der Kühler viel Luft braucht um vernünftige Leistungen erzeugen zu können. Noch weit mehr als andere Top-Flow-Kühler benötigt er einen hohen Luftdurchsatz, was zum einen an der Anordnung der Lamellen liegt und zum anderen auch am engen Lamellenabstand. Bereits bei 800 U/min bricht die Kühlleistung rapide ein.
Test - Serienbelüftung mit zwölf Volt
Mit 1.475 U/min arbeitet der Lüfter des Gletschersspalte im mittleren Bereich der Charts. Der Lüfter ist in diesem Betriebsmodus deutlich hörbar.
Schon mit 1.475 U/min schafft es der Gletscherspalte sich auf einen zweiten Platz zu setzen, umgeben vom AVC Black Samurai und dem Xilence Black Hawk Copper.
Test - Serienbelüftung mit fünf Volt
Bei fünf Volt Betriebsspannung liefert der Lüfter kein Tachosignal mehr.
Wie schon im ersten Diagramm erkennbar reicht die Kühlleistung bei niedriger Drehzahl nicht für den übertakten i7-920 aus.
Test - Single-Referenz-Belüftung (Scythe Kama Flex)
Nun folgt unser Referenztest mit der Single-Belüftung eines Scythe Kama Flex 1900.
1.700 Umdrehungen pro Minute
Bei 1.700 U/min reiht sich der Gletscherspalte in das Spitzenfeld ein. Bei Beachtung der Messungenauigkeit liegt der Kühler mit drei weiteren Kandidaten gleich auf auf dem zweiten Platz. Lediglich der Noctua NH-C12P kann sich etwas absetzen.
1.200 Umdrehungen pro Minute
Bei 1.200 U/min rutscht der Gletscherspalte sogar bis auf den ersten Platz vor, welchen er sich mit dem Noctua NH-C12P und dem Thermalright AXP-140 teilt.
800 Umdrehungen pro Minute
So stark die Leistung im hohen Drehzahlbereich, so schwach ist sie bei geringen Drehzahlen. So rutscht der Gletscherspalte beim Test mit 800 U/min stark ab und landet auf dem vorletzten Platz.
400 Umdrehungen pro Minute
Bei der nur noch 400 U/min starken Belüftung schafft es keiner der getesteten Kühler den i7 ausreichend zu kühlen.
Nun folgt unser Referenztest mit der Single-Belüftung eines Scythe Kama Flex 1900.
1.700 Umdrehungen pro Minute
Bei 1.700 U/min reiht sich der Gletscherspalte in das Spitzenfeld ein. Bei Beachtung der Messungenauigkeit liegt der Kühler mit drei weiteren Kandidaten gleich auf auf dem zweiten Platz. Lediglich der Noctua NH-C12P kann sich etwas absetzen.
1.200 Umdrehungen pro Minute
Bei 1.200 U/min rutscht der Gletscherspalte sogar bis auf den ersten Platz vor, welchen er sich mit dem Noctua NH-C12P und dem Thermalright AXP-140 teilt.
800 Umdrehungen pro Minute
So stark die Leistung im hohen Drehzahlbereich, so schwach ist sie bei geringen Drehzahlen. So rutscht der Gletscherspalte beim Test mit 800 U/min stark ab und landet auf dem vorletzten Platz.
400 Umdrehungen pro Minute
Bei der nur noch 400 U/min starken Belüftung schafft es keiner der getesteten Kühler den i7 ausreichend zu kühlen.
Fazit
Der Alpenföhn Gletscherspalte ist kein brandaktueller Kühler, jedoch zeigt sich die Neuauflage durchaus interessant. Alpenföhn hat neben der Verpackung auch den Lieferumfang überarbeitet und sorgt so dafür, dass auch Besitzer neuer Sockel-1366-Systeme den Kühler verbauen können. Was den geneigten Käufern dann jedoch erwartet, ist alles andere als schön. Kleine Schrauben müssen mit einem kleinen Schlüssel an kaum erreichbaren Stellen befestigt werden. Im Gehäuse verbaut ist dies nahezu unmöglich. Ist der Kühler aber erst einmal montiert wird der Nutzer mit guten Kühlleistungen belohnt, zumindest solange der Lüfter mit über 1.000 U/min arbeitet. Durch die engen Lamellen und dem doppelten Aufbau ist die Kühlleistung bei unter 800 U/min nicht mehr konkurrenzfähig. Die Verarbeitung des Kühlers ist insgesamt noch akzeptabel, aber gerade die Lamellen machen uns einige sorgen. Neben den unregelmäßigen Abständen besitzen einige der Lamellen auch ein unschönes Oberflächen-Finish.
Pro & Contra
Pro
+ ungewöhnliches Design
+ sehr gute Kühlleistung bei hoher Drehzahl...
Contra
- ...welche aber bei niedriger Drehzahl stark einbricht
- umständliche Montage
- Verarbeitung weißt Mängel auf
Award
Der Alpenföhn Gletscherspalte besitzt zwar einige Schwächen, beim wichtigsten Punkt - der Kühlleistung - kann er jedoch überzeugen und verdient sich so unseren DeXgo-Bronze-Award.
Der Alpenföhn Gletscherspalte ist kein brandaktueller Kühler, jedoch zeigt sich die Neuauflage durchaus interessant. Alpenföhn hat neben der Verpackung auch den Lieferumfang überarbeitet und sorgt so dafür, dass auch Besitzer neuer Sockel-1366-Systeme den Kühler verbauen können. Was den geneigten Käufern dann jedoch erwartet, ist alles andere als schön. Kleine Schrauben müssen mit einem kleinen Schlüssel an kaum erreichbaren Stellen befestigt werden. Im Gehäuse verbaut ist dies nahezu unmöglich. Ist der Kühler aber erst einmal montiert wird der Nutzer mit guten Kühlleistungen belohnt, zumindest solange der Lüfter mit über 1.000 U/min arbeitet. Durch die engen Lamellen und dem doppelten Aufbau ist die Kühlleistung bei unter 800 U/min nicht mehr konkurrenzfähig. Die Verarbeitung des Kühlers ist insgesamt noch akzeptabel, aber gerade die Lamellen machen uns einige sorgen. Neben den unregelmäßigen Abständen besitzen einige der Lamellen auch ein unschönes Oberflächen-Finish.
Pro & Contra
Pro
+ ungewöhnliches Design
+ sehr gute Kühlleistung bei hoher Drehzahl...
Contra
- ...welche aber bei niedriger Drehzahl stark einbricht
- umständliche Montage
- Verarbeitung weißt Mängel auf
Award
Der Alpenföhn Gletscherspalte besitzt zwar einige Schwächen, beim wichtigsten Punkt - der Kühlleistung - kann er jedoch überzeugen und verdient sich so unseren DeXgo-Bronze-Award.
Danksagung
Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von Caseking.
Weitere Informationen
Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
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