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Casetek C1018 Black Gehäuse


Einleitung

Bei dem heutigen Angebot an Gehäusen fällt die Wahl nicht immer leicht. Für alle die, die ein funktionelles,schlichtes aber doch edeles Case wollen, bietet sich der Casetek C1018 an. Ob das Grundgehäuse der XaserIII Serie überzeugen kann, wird in diesem Test erläutert.

Technische Daten

4 x 5,25
2 x 3,5(extern)
6 x 3,5(intern)
Gewicht: 15,3kg
Material: Stahl
Maße: 550 x 205 x 540mm
7 Halterungen für 80mm Lüfter
Käfig für externe 3,5 Laufwerke herausnehmbar.

Mit 15,3 Kg Stahlblech ist der C1018 sicher kein Leichtgewicht, was gerade Lan-besuchern negativ auffallen wird. Dafür ist er aber sehr stabil, z.B das Seitenteil lässt sich nicht so einfach verbiegen, wie bei manch einem anderen Gehäuse.

Lieferumfang

- Das Gehäuse :P
- 2 Beutel mit Schrauben und Abstandshalter
- 5 Thumbscrews
- Ein paar Schlüssel
- 4 Lüfterfilter
- 8 Laufwerksschienen für 5,25Schächte
- 8 Laufwerksschienen für Interne 3,25Schächte
- 4 Laufwerksschienen für Externe 3,25 Schächte

Sehr gut gefallen hat mir beim Lieferumfang, das man erstens Thumbscrews anstatt normale Schrauben benutzt hat, was eine schraubenlose Befestigung der Seitenteile erlaubt. Und die 4 Lüfterfilter, die es verhindern, das beim einsaugen der Luft Staub in das Case gelangt, was auf Dauer ein großer Vorteil ist, da Staub die Wärmeableitung dämmt.

Kommen wir nun zu den äusseren Werten.

Der eine Teil der Front besteht aus schwarzem Plastik, der andere Teil aus mattem Metall, was dem ganzen Gehäuse einen sehr edelen Look gibt. Auf die Funktionen der Front kommen wir nachher.
Das Case ist schwarz lackiert, an der Seite befindet sich ein Griff mit dem man das Seitenteil entfernen kann(wenn die 2 Thumbscrews gelöst sind), unter dem Griff sind eingestanzte Lüftungsschlitze.
Hinten gibt es keine wirklichen Besonderheiten. Die Lüftungslöcher lassen genug Luft hindurch. Zu bemängeln allerdings ist, das man 80mm Lüftungslöcher genommen hat. Da 92mm Lüfter vom Platz her möglich gewesen wären, was dann die effektivere und leisere Lösung gewesen wäre. Positiv wiederrum ist die Möglichkeit, die Lüfter schraubenlos einfach in Lüfterkäfige einrasten zu lassen. Was diese auch entkoppelt.
Eine gute Idee war es, die Frontanschlüsse auf das Dach des Towers zu verlegen, da ein Gehäuse ja meistens neben dem Schreibtisch steht. Durch leichten Druck lässt sich die Klappe öffnen und gibt dann 2 USB,1Firewire, sowie einen Audio und Mikrofon Anschluss preis. Hinter den Anschlüssen befinden sich noch Löcher für einen 80mm Gehäuselüfter, den man in das Dach montieren kann.
Hier erkennt man die Front mit geöffneter Tür. Man kann die Tür einzeln, aber auch gleich die ganze Frontabdeckung kinderleicht entfernen. Hier sieht man auch den Schlüssel mit dem man die Front in 2 Schritten abschließen kann. 1. Nur die obere Tür 2. die ganze Tür. Was noch positiv anzumerken ist, ist das man bei den Laufwerken keine unschönen Teile der Laufwerkschienen sieht, wie bei Konkurrenz Gehäusen.
Öffnet man die ganze Tür, sieht man die kleinen Verfeinerungen des Gehäuses.
Sowie hinten gibt es auch in der Front 2 (nur)80mm Lüfterlöcher, diese werden im vorraus schon von Lüfterfiltern geschützt, da man in der Front immer blasende Lüfter für die Festplatten hat, die sich direkt dahinter befinden. Oben links sieht man einen Drehverschluß mit dem man das Seitenteil abschließen kann.
Auf diesem Bild sind die Externen 4 5,25 und die 2 3,5 Schächte zu erkennen, dazu ist nicht mehr viel zu erwähnen.
Kommen wir nun zu den inneren Werten des Gehäuses.

Auch von innen ist das Case top verarbeitet, scharfe Kanten sucht man vergebens. Es sollten sich auch für jedes Bord die richtigen Löcher für die Abstandshalter im Case befinden. Es ist sogar möglich, ein Dual CPU Mainbord einzubauen. Eine weitere Besonderheit ist das gelbe Kabel im Hintergrund, wenn dieses angeschlossen ist. Der PC bootet nicht mehr, sollte er nicht angeschlossen sein, was wohl gerade Lan-Besucher erfreuen wird, die ein Mainbord haben das diesen Modus unterstüzt
Auf diesem Bild erkennt man die Laufwerksschächte, sowie die Verkabelung für das Frontpanel.
Auf den Fotos sieht man auch die nicht verwendeten Laufwerksschienen, die sich im oberen Festplatten Käfig befinden.
Der Einbau meiner Hardware berreitete eigentlich keine Probleme, aber der Mangel einer richtigen Anweisung für Anfänger ist doch überflüssig. Als Trost werden die wichtigsten Dinge mit Bildern erklärt. Diese sind auf dem Case aufgeklebt. Was auf diesem Bild auffällt, ist der große Plastikrahmen, in dem man 2 von 7! Lüftern montieren kann. Was die Hardware in diesem Case nicht so schnell überhitzen lassen wird. Trotzdem hätte man wahrscheinlich lieber ein paar weniger Befestigungen gemacht, dafür aber größere. Gerade im Rahmen hätte ein 120mm Lüfter kein Problem dargestellt .
Ein Vor- und Nachteil im Gehäuse ist die Möglichkeit, die Steckkarten Schraubenlos zu befestigen. Was natürlich Zeit spart, doch musste ich zum Beispiel festellen, das meine GeForce 4ti 4200 von Sparkle, die nicht der normalen Größe enspricht, sich nicht so befästigen lässt.
Hier noch ein Bild von meinem unaufgeräumten Gehäuse-Inneren ;) mit weggeklappten Lüfterhalterungsrahmen. Diesen kann man auch ganz einfach ausbauen, wenn man ihn nicht braucht.
Auf der nächsten Seite gibt es nun das Fazit.

Fazit:

Der Casetek C1018 kann in so gut wie allen Punkten überzeugen. Er ist top verarbeitet, sehr funktionell und schön schlicht, aber trotzdem edel. Was vieleicht für den Modder von Heute schmerzlich ist, ist die Tatsache, das die Frontanschlüsse sich auf dem Dach befinden, wo doch ansonst so gerne der Radiator verstaut wird. Ansonsten sollte einer Wasserkühlung, vom Platz her, nichts im Wege stehen.

Positiv:
-Verarbeitung
-Thumbscrews
-Lüfterfilter
-Möglichkeit 7 Lüfter zu montieren
-Abschließbares Front- und Seitenteil(mit Sicherheitssystem)
-Frontpanel auf Dach

Negativ:
-Nur Möglichkeit 80mm Lüfter zu montieren
-Klick Halterung von Steckkarten, nicht für alle Stecckarten geeignet

Wir verleihen diesem Top Gehäuse den Dexgo Gold Award
DeXgo-Gold-Award
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Weitere Informationen

Dieser Artikel wurde von Casemodder[X] verfasst.
Weitere Informationen findest du in diesem » Forum Thread