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Cooler Master Xport 251


Einleitung

Mobile Datenträger kann man bereits als Komplettpaket zusammengestellt kaufen oder sich seine Wunschkombination selbst zusammen stellen. Meist ist die zweite Möglichkeit auch die günstigere und bietet zudem auch noch mehr Auswahl sowohl beim Äußeren, als auch bei der verbauten Festplatte. Cooler Master, bekannt vor allem für hochwertige aber auch günstigere PC-Gehäuse, bietet mit der Xport-Serie auch im Bereich der mobilen Speicher Gehäuse an. So nutzten wir die Gelegenheit und ließen uns das Xport 251 für 2,5-Zoll-Festplatten für einen Test zukommen. Eine schlichte Optik bei guter Verarbeitung zu einem angenehmen Preis soll das Gehäuse in sich vereinen. Ob dies gelungen ist und wie sich das Gehäuse im Test schlägt, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.

Verpackung & Lieferumfang

Die Verpackung des Xport 251 besteht aus einem einfachen Pappkarton, welcher auf der Vorderseite ein großes Bild des Gehäuses zeigt sowie die erworbene Version preisgibt und auf der Rückseite einige technische Daten aufgelistet hat.
Der Lieferumfang, welcher dem Xport 251 beiliegt, umfasst eine Kunstledertasche, eine Montageanleitung, zwei Abstandshalter aus Gummi, einen kleinen Schraubendreher sowie ein USB-Kabel.
Das beiliegende USB-Kabel besitzt eine Länge von rund 45 Zentimetern. Während sich an der Seite, welche mit dem Gehäuse verbunden wird, ein Mini-USB-Anschluss befindet, wurden am anderen Ende zwei USB-Stecker verbaut. Während der erste der beiden Stecker für die Datenübertragung und Stromversorgung verantwortlich ist, dient der zweite Stecker für eine evtl. benötigte zusätzliche Stromversorgung der verbauten Festplatte.
Die Kunstledertasche dient zum Schutz des Gehäuses während der täglichen Nutzung und des Transportes von Einsatzort zu Einsatzort. Leider bietet sie keinen Platz zum verstauen des USB-Kabels.

Außenansichten

Die Gehäuse der Xport-Serie für 2,5-Zoll-Festplatten besitzen einen Korpus aus Aluminium. Dieser ist nicht nur robuster als Kunststoff, sondern hilft auch bei der Kühlung etwas mit. Die von uns getestete Version des Xport 251 ist in schwarz gehalten und besitzt lediglich einen USB-Anschluss. Des weiteren gibt es das Gehäuse noch in Silber und mit einem eSATA-Anschluss.
Optisch einziger Blickfang ist der kleine, dezente Cooler Master-Schriftzug auf einer Seite des Gehäuses. Auf sonstige Verzierungen verzichtet Cooler Master.
Den Abschluss des Gehäuses zur Vorderseite bildet eine Abdeckung aus schwarzem Kunststoff, welche durch einen Streifen transparenten Kunststoffes vom restlichen Gehäuse getrennt ist.
Die Rückseite ist ebenfalls aus schwarzem Kunststoff gefertigt und wird durch zwei Schrauben mit dem Gehäuse verbunden. Neben dem USB-Anschluss befindet sich nichts weiter auf der Rückseite.

Montage & Inbetriebnahme
Geöffnet wird das Gehäuse durch Lösen der beiden rückseitigen Schrauben. Anschließend kann die Rückseite samt Controller-Platine abgenommen werden.
Die Montage der Festplatte erfolgt in drei Schritten. Als erstes müssen die beiden Abstandshalter an den Seiten der Festplatte angebracht werden. Diese sorgen dafür, dass die Festplatte im Gehäuse arretiert und zugleich entkoppelt wird. Im zweiten Schritt werden die Festplatte und die Controller-Platine aufeinander gesteckt. Dies geht nur in eine Richtung und ist somit eine recht einfache Aufgabe. Schritt drei beinhaltet das Einschieben der Festplatte in das Gehäuse und das Verschrauben der Rückseite. Ist dies geschehen ist das Xport 251 einsatzbereit.
Wir dachten zuerst, dass der durchsichtige Kunststoffstreifen auf der Vorderseite genutzt wird, um die Aktivität der Festplatte anzuzeigen. Dies ist nicht der Fall und so weißt eine kleine LED an der Rückseite des Gehäuse auf den momentanen Betriebszustand hin.
Gehäuse und Ledertasche passen perfekt zusammen. So hat der Korpus keinerlei Spielraum und wird sicher in der Tasche gehalten. Wie herum das Gehäuse in die Tasche gesteckt wird bleibt dem Anwender überlassen.

Testablauf

Wie schon bei den vorigen Tests von externen Laufwerken setzen wir für unsere Praxistest auf einen Mix von drei verschiedenen Benchmarks. So nutzen wir die Programme HD-Tach und H2Test um die theoretischen Leistungen des Gehäuses zu ermitteln. Da in der Praxis aber selten solch ideale Voraussetzungen bei den Dateitypen vorliegen, kombinieren wir diese Tests mit dem FC-Test der Kollegen von Xbitlabs. Dieser erzeugt je nach Wunsch verschieden große Dateien auf dem Ziellaufwerk und misst gleichzeitig die benötigte Zeit zum Schreiben der Daten.

Unser Testsystem setzt sich aus folgenden Komponenten Zusammen:

- Asus P6T
- Intel Core i7 920 übertaktet auf 3GHz bei 1,25 Volt
- Thermalright Ultra-120 eXtreme @ Nanoxia FX-1250
- 3GB takeMS take3 DDR3-1333
- Sparkle GeForce 8800GTS 320MB
- Samsung HD501LJ
- Enermax LibertyECO 620W
- T-Balancer bigNG
- Scythe Kaze Master Ace
Testergebnisse

Auch das Cooler Master Xport 251 muss sich dem selben Testparcour stellen, wie auch schon die letzten getesteten Laufwerke.


HD-Tach

Der synthetische Benchmark von Simplisoftware ermittelt die durchschnittliche Leserate sowie die maximale Transferrate der getesteten Laufwerke.


Das Xport 251 reiht sich bei diesem synthetischen Benchmark in die Reihen der anderen Gehäuse nahtlos ein. So liegen die erbrachten Leistungen im oberen Bereich des Spektrums und bieten schon mal eine gute Grundlage für unsere Praxistests.


H2test (2.000MB)

Beim H2Test-Benchmark wird eine beliebig große Datei auf dem Ziellaufwerk geschrieben. Für unseren Vergleich wählten wir hier eine Dateigröße von genau 2.000 Megabyte aus.


Auch beim H2test-Benchmark ist das Xport 251 ganz vorne mit dabei, die Unterschiede der Laufwerke liegen hier aber auch nur im Bereich der Messtoleranzen.

Testergebnisse

FC-Test

Der FC-Test ist der aufwändigste Test in diesem Review. Mit hilfe von fünf verschiedenen Mustern wird dabei die Performance der Festplatte bei verschiedenen Anwendungsmustern überprüft. Hierfür werden jeweils zwei 32.000 Megabyte große Partitionen auf den Laufwerken erstellt. Die fünf genutzten Anwendungsmuster - auch Pattern genannt - sind jene, welche auch Xbitlabs selbst nutzt. Es handelt sich hierbei um folgende Konfigurationen:
PatterAnzahl DateienGröße Gesamt (MB)Größe Durchschnitt (KB)
Install4145751.389
Iso31.600533.333
MP32719903.653
Programms8.5041.380162
Windows9.0061.060118
Als Resultat gibt uns der FC-Test Zeiten wieder, wie lange die entsprechende Operation gedauert hat. Da sich diese Aufgrund der unterschiedlichen Pattern-Größe schwer vergleichen lassen haben wir die Ergebnisse in Transferraten umgerechnet.

Schreiben





Wie schon bei den synthetischen Benchmarks liegt das Cooler Master XPort auch im praxisnahen Test mitten drin im Testfeld. So kann sich aber weder das In Win Ammo richtig absetzen, noch liegen die Fantec fanbox FB-C25US2 oder das takeMS 2,5'' mem.line rubber 500GB bedeutend zurück. Die Ergebnisse verdeutlichen vielmehr, dass das Maximum erreicht ist und alle Gehäuse nahezu gleich auf sind.

Testergebnisse

FC-Test

Auch beim Copy-Test werden uns Zeiten wiedergegeben, die wir zur besseren Vergleichbarkeit in Transferraten umrechnen.

Kopieren





Wie schon beim Schreibtest so ist auch beim Kopiertest ersichtlich, dass alle Gehäuse quasi auf dem gleichen Leistungsniveau arbeiten. Je nach Situation liegt mal das eine, mal das andere Gehäuse knapp vorn. Das Xport 251 von Cooler Master bildet hier keine Ausnahme und reiht sich in die Charts lückenlos ein.

Fazit

Cooler Master hat mit dem Xport 251 ein solides Produkt auf den Markt gebracht, welches sich keine wirklichen Fehler leistet. So ist der Lieferumfang recht gut und beinhaltet nicht nur das, was zur Montage der Festplatte und Nutzung des Gehäuses benötigt wird, sondern liefert auch eine praktische Tasche mit. Diese kann zwar das Datenkabel nicht mit verstauen, schützt das Gehäuse aber gut. Die Verarbeitung des Xport 251 ist ordentlich und bietet keinen Grund zur Kritik. Die Montage der Festplatte ist beim Cooler Master Xport 251 gut gelöst und mit wenigen Handgriffen erledigt. Auch bei den Testergebnisse brauch sich das Gehäuse nicht verstecken. Lediglich der nicht vorhandene eSATA-Anschluss, welcher einer weiteren Version des Xport 251 vorbehalten ist, trübt das Gesamtbild etwas. Insgesamt liefert das Xport 251 jedoch ein gutes Gesamtbild ab, wenn der USB-Anschluss ausreicht. Der Preis von rund 18 Euro ist ok, es gibt aber auch günstigere Gehäuse auf den Markt die das gleiche Leisten.


Pro & Contra

Pro
+ guter Lieferumfang
+ leichte Montage der Festplatte
+ ordentliche Testergebnisse

Contra
- nichts


Award

Dem Cooler Master XPort 251 in der USB-Ausführung verleihen wir unseren DeXgo-Silber-Award. Lediglich der nicht vorhandene eSATA-Anschluss (andere Version) verhindern den DeXgo-Gold-Award.
DeXgo-Silber-Award

Danksagung

Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von Caseking.

Weitere Informationen

Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
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