Scythe Yasya
Einleitung
Scythe ist bekannt für ausgefallene Produktdesigns, gerade im Bereich der Kühler. Mit solider Verarbeitung, ansprechender Leistung und einem fairen Preis konnten bisherige Produkte meist punkten. Mit dem Mugen 2 brachte man vor rund einem Jahr den letzten leistungsstarken Kühler im Tower-Format heraus. Seinen inoffiziellen Nachfolger, den Yasya, wollen wir euch heute vorstellen. Mit den bekannten Tugenden aber einem recht ausgefallenem Design will der Kühler-Bolide aus Fernost überzeugen und die hausinterne Thronfolge antreten. Ob ihm das gelingt und wie sich der Kühler gegen die Konkurrenz der anderen Hersteller schlägt, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.
Verpackung & Lieferumfang
Die Verpackung des Yasya ist auffällig bunt gestaltet und hält alle wichtigen technischen Daten des Kühlers bereit. Auch finden sich diverse Bilder des Kühlers, sowie die Kompatibilitäten auf der Verpackung.
Die Verpackung des Yasya ist auffällig bunt gestaltet und hält alle wichtigen technischen Daten des Kühlers bereit. Auch finden sich diverse Bilder des Kühlers, sowie die Kompatibilitäten auf der Verpackung.
Der Lieferumfang umfasst neben der Installationsanleitung noch das Montagematerial für die unterstützten Sockel, eine Tüte mit Wärmeleitpaste, zwei Haltebügel für einen Lüfter sowie einen PWM-Lüfter, welcher sich mit Hilfe des integrierten Potentiometers noch zusätzlich regeln lässt. So steht es dem Anwender frei den Lüfter im Bereich von 470 bis 1.340 U/Min arbeiten zu lassen oder bis auf 740 bis 1.900 U/Min hoch zu stellen. Die Verstellung ist hierbei stufenlos möglich und so kann die Lautstärke auch während des Betriebes noch problemlos angepasst werden. Einziger Nachteil dieser Konstruktion ist, dass das Potentiometer immer mit verbaut werden muss.
technische Daten
| Größe (H x B x T - ohne Lüfter): | 158 x 130 x 85 Millimeter |
| Gewicht (ohne Lüfter): | 750 Gramm |
| Material: | Kupfer Heatpipe, Kupfer Boden vernickelt, Aluminium Lamellen |
| Anzahl Heatpipes: | 6x 6 Millimeter |
| Anzahl Lamellen: | 54 |
| Lamellenabstand: | 1,6 Millimeter |
| Lüfterplätze vorhanden: | 2x 120 Millimeter |
| Lüfter beiliegend: | 1x 120 Millimeter |
| Lüfterdrehzahl: | 470 - 1.900 U/Min (PWM-gesteuert / regelbar) |
| Fördermenge: | 39,05 - 187 m³/h |
| Lüfter Leistungsaufnahme: | 7,2 Watt |
| Lautstärke: | 9,8 - 37 dB(A) |
| Besonderheiten: | PWM-Lüfter (regelbar), oberste Lamelle vernickelt |
| Kompatibilität: | Intel 775, 1156, 1366 |
| AMD 754, 939, 940, AM2, AM2+, AM3 | |
| Preis: | 40 Euro (Stand März 2010) |
Der Kühler im Detail
Schon auf den ersten Blick fällt die ungewöhnliche Lamellen-Form des Yasya auf. Die gezackten Lamellen, welche unterschiedlich tiefe Einschnitte aufweisen, sind symmetrisch gefertigt. Ausgelegt ist der Kühler für Lüfter im 120-mm-Format, von deren er zwei aufnehmen kann.
Schon auf den ersten Blick fällt die ungewöhnliche Lamellen-Form des Yasya auf. Die gezackten Lamellen, welche unterschiedlich tiefe Einschnitte aufweisen, sind symmetrisch gefertigt. Ausgelegt ist der Kühler für Lüfter im 120-mm-Format, von deren er zwei aufnehmen kann.
Wie es bei Scythe mittlerweile zur Gewohnheit geworden ist sind die Enden der Heatpipes mit Kappen versehen. Dies sorgt zum einen dafür, dass die obersten Lamellen sicher und fest auf dem Kühler sitzen, zum anderen sorgen sie aber auch für ein einheitliches Bild des Kühlers. Neu beim Yasya ist hingegen, dass die oberste Lamelle vernickelt wurde und stark spiegelt.
Die bereits erwähnte Form der Kühl-Finnen ist auf den Namen Trident Multi Layer Fin Structure (T.M.L.F.) getauft worden. Diese soll, wie die zweireihige Anordnung der Heatpipes, für eine bessere Kühlung sorgen. Die 54 Aluminium-Lamellen besitzen einen Abstand von 1,6 Millimetern zueinander.
Der Kühler im Detail
Wie bei den meisten Kühlern von Scythe befindet sich auch beim neusten Spross ein kleiner Kühlkörper direkt über den Heatpipes auf der Bodenplatte. Die sechs 6-mm-Heatpipes gehen in zwei Reihen zu jeder Seite parallel durch die Lamellen.
Wie bei den meisten Kühlern von Scythe befindet sich auch beim neusten Spross ein kleiner Kühlkörper direkt über den Heatpipes auf der Bodenplatte. Die sechs 6-mm-Heatpipes gehen in zwei Reihen zu jeder Seite parallel durch die Lamellen.
Beim Boden geht Scythe keine Kompromisse ein und so ist die kupferne Bodenplatte auch beim Yasya vernickelt und auf Hochglanz poliert.
Der 120-mm-Lüfter aus der Slip-Stream-Serie wird mit Hilfe von zwei einfachen Metallbügeln am Kühler befestigt. Wer einen zweiten Lüfter montieren möchte muss sich bei Scythe ein zweites paar Bügel bestellen.
Die Montage
Der Yasya ist so etwas wie der inoffizielle Nachfolger des Mugen 2. Mit diesem wurde erstmals eine Schraubmontage von Scythe eingeführt, welche kurz danach aber wieder eingestampft wurde. Beim Yasya setzt man so auch wieder auf die bewährten und umstrittenen Push-Pins für die Montage auf Intel-Systemen. Dank der Aussparungen lässt sich der Kühler erfreulich leicht befestigen. Muss bei einigen Kühlern ein extremer Druck ausgeübt werden um die kleinen Kunststoffnippel zum einrasten zu bewegen geht dies beim Yasya erfreulich leicht von der Hand.
Der Yasya ist so etwas wie der inoffizielle Nachfolger des Mugen 2. Mit diesem wurde erstmals eine Schraubmontage von Scythe eingeführt, welche kurz danach aber wieder eingestampft wurde. Beim Yasya setzt man so auch wieder auf die bewährten und umstrittenen Push-Pins für die Montage auf Intel-Systemen. Dank der Aussparungen lässt sich der Kühler erfreulich leicht befestigen. Muss bei einigen Kühlern ein extremer Druck ausgeübt werden um die kleinen Kunststoffnippel zum einrasten zu bewegen geht dies beim Yasya erfreulich leicht von der Hand.
Zur Rückseite ausgerichtet blockiert der Yasya auf unserem Testmainboard den nahsten RAM-Steckplatz für Arbeitsspeicher mit hohem Heatspreader. Auch Speicher wie die beliebten Dominator von Corsair würden so nicht mehr in den Slot passen.
Nicht viel anders schaut es bei der Ausrichtung zum Gehäusedeckel hin aus. Auch hier blockiert der Yasya den sockelnahsten RAM-Steckplatz für Arbeitsspeicher mit hohem Heatspreader.
Testaufbau & Testablauf
Unser Testsystem setzt sich wie folgt zusammen:
- Asus P6T
- Intel Core i7 920 übertaktet auf 3GHz bei 1,25 Volt
- takeMS take3 DDR3-1333
- Sparkle GeForce 8800GTS 320MB
- Samsung HD501LJ
- Enermax LibertyECO 620W
- Scythe Kaze Master Ace
Der Testaufbau und Ablauf sieht wie folgt aus.
Der Test der Kühler mit den Original-Lüftern erfolgt bei zwölf und fünf Volt, bei beiden Tests geben wir die Drehzahl mit an, mit der der Lüfter im Schnitt gearbeitet hat, diese runden wir in 25er Schritten.
Die Vergleichstests mit einheitlichen Lüftern erfolgen mit Hilfe eines Scythe Kama Flex 1900. Diesen regeln wir mit einer Scythe Kaze Master Ace (Review) auf die Drehzahlen 1700, 1200, 800 und 400. Unterstützt ein Kühler 140-Millimeter-Lüfter werden zusätzlich Testläufe bei 1200, 800 und 400 Umdrehungen mit einem Scythe Kaze Maru Lüfter getätigt.
Wir nutzen bei unseren Tests eine einheitliche Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können. Zum Einsatz kommt hierfür Noctua NT-H1 (Review).
Jeder Kühler muss mit jeder der Konfigurationen insgesamt vier Testläufe über sich ergehen lassen. Für das Einheizen in den Last-Phasen haben wir uns für das Tool Core Damage entschieden. Protokolliert werden die Temperaturen der CPU mit dem Tool CPUTempWatch 1.0.8. Die Temperatur der Umgebungsluft wird in kurzem Abstand vor dem Lüfter mit Hilfe eines mCubed T-Balancer bigNG gemessen.
Aus den in den Testläufen ermittelten Daten (über 12.000 einzelne Daten) errechnen wir dann die durchschnittliche Temperatur des Prozessors in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur. Die Temperaturen werden immer als Differenz zur Umgebungstemperatur angegeben. Gemäß der Konvention machen wir die Angaben in Kelvin, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius Temperaturdifferenz entspricht. Natürlich ist auch eine solche Datenmenge nicht vor Messtoleranzen gefeit und so sind trotz des getätigten Aufwandes Schwankungen im Bereich von 0,5 Kelvin bei den gemessenen Temperaturen möglich.
Wir möchten an dieser Stelle nochmals den Hinweis geben, dass die erreichten Temperaturen stark in Abhängigkeit vom genutzten System sind und auch auf ähnlichen Systemen abweichen können. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Grundlage für ihren Test haben.
Unser Testsystem setzt sich wie folgt zusammen:
- Asus P6T
- Intel Core i7 920 übertaktet auf 3GHz bei 1,25 Volt
- takeMS take3 DDR3-1333
- Sparkle GeForce 8800GTS 320MB
- Samsung HD501LJ
- Enermax LibertyECO 620W
- Scythe Kaze Master Ace
Der Testaufbau und Ablauf sieht wie folgt aus.
Der Test der Kühler mit den Original-Lüftern erfolgt bei zwölf und fünf Volt, bei beiden Tests geben wir die Drehzahl mit an, mit der der Lüfter im Schnitt gearbeitet hat, diese runden wir in 25er Schritten.
Die Vergleichstests mit einheitlichen Lüftern erfolgen mit Hilfe eines Scythe Kama Flex 1900. Diesen regeln wir mit einer Scythe Kaze Master Ace (Review) auf die Drehzahlen 1700, 1200, 800 und 400. Unterstützt ein Kühler 140-Millimeter-Lüfter werden zusätzlich Testläufe bei 1200, 800 und 400 Umdrehungen mit einem Scythe Kaze Maru Lüfter getätigt.
Wir nutzen bei unseren Tests eine einheitliche Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können. Zum Einsatz kommt hierfür Noctua NT-H1 (Review).
Jeder Kühler muss mit jeder der Konfigurationen insgesamt vier Testläufe über sich ergehen lassen. Für das Einheizen in den Last-Phasen haben wir uns für das Tool Core Damage entschieden. Protokolliert werden die Temperaturen der CPU mit dem Tool CPUTempWatch 1.0.8. Die Temperatur der Umgebungsluft wird in kurzem Abstand vor dem Lüfter mit Hilfe eines mCubed T-Balancer bigNG gemessen.
Aus den in den Testläufen ermittelten Daten (über 12.000 einzelne Daten) errechnen wir dann die durchschnittliche Temperatur des Prozessors in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur. Die Temperaturen werden immer als Differenz zur Umgebungstemperatur angegeben. Gemäß der Konvention machen wir die Angaben in Kelvin, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius Temperaturdifferenz entspricht. Natürlich ist auch eine solche Datenmenge nicht vor Messtoleranzen gefeit und so sind trotz des getätigten Aufwandes Schwankungen im Bereich von 0,5 Kelvin bei den gemessenen Temperaturen möglich.
Wir möchten an dieser Stelle nochmals den Hinweis geben, dass die erreichten Temperaturen stark in Abhängigkeit vom genutzten System sind und auch auf ähnlichen Systemen abweichen können. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Grundlage für ihren Test haben.
Testergebnisse - Übersicht
Der Yasya kann bedingt durch seine Bauform maximal zwei Lüfter aufnehmen. Durch die Abstufungen am Rand der Lamellen können jedoch nur 120-mm-Lüfter zum Einsatz kommen.
Was recht gut zu erkennen ist, ist dass der Yasya gut mit der Drehzahl und mit einem zweiten Lüfter skaliert. Beide Varianten bringen für sich genommen jeweils ordentliche Verbesserungen der Temperatur.
Test - Serienbelüftung mit zwölf Volt
Für unseren Test entschieden wir uns den Lüfter auf maximaler Drehzahl laufen zu lassen. Diese lag im Schnitt bei unseren Testläufen bei 1.950 U/Min. Durch diese hohe Drehzahl kann sich der Kühler natürlich recht weit vorne im Testfeld platzieren, lässt aber auch Kühler mit deutlich schnelleren Lüftern hinter sich. Der Lüfter ist hierbei aber als laut einzustufen.
Test - Serienbelüftung mit fünf Volt
Bei reduzierter Spannung fällt die Drehzahl auf rund 950 U/Min, die Geräuschkulisse des Lüfters fährt hierbei deutlich zurück und so kann das Gespann in einem geschlossenem System nur noch schwer herausgehört werden. Der Yasya hat so absolute Silent-Qualitäten. Auch die gemessenen Temperaturen sprechen für sich und so kann sich der Kühler von Scythe an die Spitze der 5-Volt-Charts setzen.
Der Yasya kann bedingt durch seine Bauform maximal zwei Lüfter aufnehmen. Durch die Abstufungen am Rand der Lamellen können jedoch nur 120-mm-Lüfter zum Einsatz kommen.
Was recht gut zu erkennen ist, ist dass der Yasya gut mit der Drehzahl und mit einem zweiten Lüfter skaliert. Beide Varianten bringen für sich genommen jeweils ordentliche Verbesserungen der Temperatur.
Test - Serienbelüftung mit zwölf Volt
Für unseren Test entschieden wir uns den Lüfter auf maximaler Drehzahl laufen zu lassen. Diese lag im Schnitt bei unseren Testläufen bei 1.950 U/Min. Durch diese hohe Drehzahl kann sich der Kühler natürlich recht weit vorne im Testfeld platzieren, lässt aber auch Kühler mit deutlich schnelleren Lüftern hinter sich. Der Lüfter ist hierbei aber als laut einzustufen.
Test - Serienbelüftung mit fünf Volt
Bei reduzierter Spannung fällt die Drehzahl auf rund 950 U/Min, die Geräuschkulisse des Lüfters fährt hierbei deutlich zurück und so kann das Gespann in einem geschlossenem System nur noch schwer herausgehört werden. Der Yasya hat so absolute Silent-Qualitäten. Auch die gemessenen Temperaturen sprechen für sich und so kann sich der Kühler von Scythe an die Spitze der 5-Volt-Charts setzen.
Test - Single-Referenz-Belüftung (Scythe Kama Flex)
Als erster Test kommt unser Referenztest mit der Single-Belüftung eines Scythe Kama Flex 1900.
1.700 Umdrehungen pro Minute
Der Yasya platziert sich beim Test mit 1.700 U/Min im gehobenen Mittelfeld und liegt knapp drei Kelvin hinter dem Spitzenplatz. Im Vergleich zum Mugen 2 konnte die Temperatur um zwei Kelvin gesenkt werden.
1.200 Umdrehungen pro Minute
Nahezu das gleiche Bild zeigt sich im Betrieb mit 1.200 U/Min. Der Rückstand auf den Venomous X beträgt auch hier rund drei Kelvin.
800 Umdrehungen pro Minute
Bei 800 U/Min verbessert sich der Yasya sogar um einen Platz im Ranking und steigt vom zehnten auf den neunten Platz.
400 Umdrehungen pro Minute
Wie schon zu erwarten war schafft es der Kühler bei 400 U/Min nicht den Prozessor ausreichend zu kühlen.
Als erster Test kommt unser Referenztest mit der Single-Belüftung eines Scythe Kama Flex 1900.
1.700 Umdrehungen pro Minute
Der Yasya platziert sich beim Test mit 1.700 U/Min im gehobenen Mittelfeld und liegt knapp drei Kelvin hinter dem Spitzenplatz. Im Vergleich zum Mugen 2 konnte die Temperatur um zwei Kelvin gesenkt werden.
1.200 Umdrehungen pro Minute
Nahezu das gleiche Bild zeigt sich im Betrieb mit 1.200 U/Min. Der Rückstand auf den Venomous X beträgt auch hier rund drei Kelvin.
800 Umdrehungen pro Minute
Bei 800 U/Min verbessert sich der Yasya sogar um einen Platz im Ranking und steigt vom zehnten auf den neunten Platz.
400 Umdrehungen pro Minute
Wie schon zu erwarten war schafft es der Kühler bei 400 U/Min nicht den Prozessor ausreichend zu kühlen.
Test - Dual-Referenz-Belüftung (Scythe Kama Flex)
Nach den Testläufen mit einem 120-mm-Lüfter folgen die Testläufe mit doppelter Bestückung.
1.200 Umdrehungen pro Minute
Ein ähnliches Bild wie mit einem Lüfter zeigt sich im Test mit zwei Lüftern. Bei 1.200 U/Min liegt der Yasya auf dem zehnten Platz, diesmal aber rund vier Kelvin hinter der Spitze.
800 Umdrehungen pro Minute
Auch mit einem zweiten Lüfter kann sich der Yasya bei 800 U/Min einen Platz nach vorne kämpfen und platziert sich rund vier Kelvin hinter dem Spitzentrio.
400 Umdrehungen pro Minute
Bei 400 U/Min schafft es der Yasya mit einem zweiten Lüfter den i7 auf 46,5 Kelvin zu kühlen. Dies bedeutet im Gesamtranking Platz sechs, direkt vor dem Mugen 2.
Nach den Testläufen mit einem 120-mm-Lüfter folgen die Testläufe mit doppelter Bestückung.
1.200 Umdrehungen pro Minute
Ein ähnliches Bild wie mit einem Lüfter zeigt sich im Test mit zwei Lüftern. Bei 1.200 U/Min liegt der Yasya auf dem zehnten Platz, diesmal aber rund vier Kelvin hinter der Spitze.
800 Umdrehungen pro Minute
Auch mit einem zweiten Lüfter kann sich der Yasya bei 800 U/Min einen Platz nach vorne kämpfen und platziert sich rund vier Kelvin hinter dem Spitzentrio.
400 Umdrehungen pro Minute
Bei 400 U/Min schafft es der Yasya mit einem zweiten Lüfter den i7 auf 46,5 Kelvin zu kühlen. Dies bedeutet im Gesamtranking Platz sechs, direkt vor dem Mugen 2.
Fazit
Der Yasya als inoffizieller Nachfolger des Mugen 2 greift auf der einen Seite bewährtes auf, auf der anderen Seite bietet er aber auch einige Veränderungen. Bei der Verpackung setzt Scythe auf einen auffälligen bunten Karton, der den Kühler während des Transportes ordentlich schützt. Der Lieferumfang beinhaltet zwar alles was zur Montage benötigt wird, ein zweites Paar Haltebügel für diejenigen, die zwei Lüfter montieren möchten, fehlt jedoch. Bei der Verarbeitung leistet sich der Kühler keinen Ausreisser, weder im Guten noch im Schlechten. Ein grundsolider Aufbau, welcher optisch durch eine vernickelte und polierte Lamelle aufgewertet wird. Während der Mugen 2 noch, gerade auf dem Sockel 1366, umständlich verschraubt wurde wird der Yasya wieder mit den Push-Pins befestigt. Bei den Leistungstests liegt der Yasya teils deutlich vor dem Mugen 2, die Evolutionsstufe ist also geglückt - und auch die Optik wurde mit dem auffälligen Design überarbeitet. Kritisch sehen wir jedoch die integrierte Lüftersteuerung. Dieses Gimmick ist technisch gesehen höchst interessant und auch praktisch, lässt sich so die automatische Steuerung des Lüfters einfach per Hand anpassen. Anwender die dieses Feature nicht nutzen, müssen die Steuerung dennoch verbauen, denn abnehmen vom Lüfter lässt sie sich nicht. Insgesamt stellt der Yasya jedoch ein ordentliches Gesamtpaket dar, welches gerade bei der Flexibilität punkten kann. Auch der Preis, welcher unter der 40-Euro-Marke angesiedelt ist, ist ein echtes Verkaufsargument. Wen die auffällige Optik nicht stört bzw. gefällt der kann beim Scythe Yasya bedenkenlos zugreifen.
Pro & Contra
Pro
+ einfache Montage
+ ordentliche Verarbeitung
+ gute Testergebnisse
+ Lüfter kann "doppelt" geregelt werden
+ bietet Platz für bis zu zwei Lüfter...
Contra
- im Lieferumfang aber nur ein Paar Haltebügel vorhanden
- bei der Nutzung des Original-Lüfters muss zwangsläufig die Lüftersteuerung montiert werden
Award
Für die erbrachten Leistungen verleihen wir dem Scythe Yasya unseren DeXgo-Silber-Award.
Der Yasya als inoffizieller Nachfolger des Mugen 2 greift auf der einen Seite bewährtes auf, auf der anderen Seite bietet er aber auch einige Veränderungen. Bei der Verpackung setzt Scythe auf einen auffälligen bunten Karton, der den Kühler während des Transportes ordentlich schützt. Der Lieferumfang beinhaltet zwar alles was zur Montage benötigt wird, ein zweites Paar Haltebügel für diejenigen, die zwei Lüfter montieren möchten, fehlt jedoch. Bei der Verarbeitung leistet sich der Kühler keinen Ausreisser, weder im Guten noch im Schlechten. Ein grundsolider Aufbau, welcher optisch durch eine vernickelte und polierte Lamelle aufgewertet wird. Während der Mugen 2 noch, gerade auf dem Sockel 1366, umständlich verschraubt wurde wird der Yasya wieder mit den Push-Pins befestigt. Bei den Leistungstests liegt der Yasya teils deutlich vor dem Mugen 2, die Evolutionsstufe ist also geglückt - und auch die Optik wurde mit dem auffälligen Design überarbeitet. Kritisch sehen wir jedoch die integrierte Lüftersteuerung. Dieses Gimmick ist technisch gesehen höchst interessant und auch praktisch, lässt sich so die automatische Steuerung des Lüfters einfach per Hand anpassen. Anwender die dieses Feature nicht nutzen, müssen die Steuerung dennoch verbauen, denn abnehmen vom Lüfter lässt sie sich nicht. Insgesamt stellt der Yasya jedoch ein ordentliches Gesamtpaket dar, welches gerade bei der Flexibilität punkten kann. Auch der Preis, welcher unter der 40-Euro-Marke angesiedelt ist, ist ein echtes Verkaufsargument. Wen die auffällige Optik nicht stört bzw. gefällt der kann beim Scythe Yasya bedenkenlos zugreifen.
Pro & Contra
Pro
+ einfache Montage
+ ordentliche Verarbeitung
+ gute Testergebnisse
+ Lüfter kann "doppelt" geregelt werden
+ bietet Platz für bis zu zwei Lüfter...
Contra
- im Lieferumfang aber nur ein Paar Haltebügel vorhanden
- bei der Nutzung des Original-Lüfters muss zwangsläufig die Lüftersteuerung montiert werden
Award
Für die erbrachten Leistungen verleihen wir dem Scythe Yasya unseren DeXgo-Silber-Award.
Danksagung
Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von Scythe.
Weitere Informationen
Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
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