Silverstone Fortress FT02 Limited Edition
Einleitung
Silverstone präsentierte mit dem ersten Fortress ein schlicht designtes und gedämmtes Gehäuse, welches durch den unüblichen Airflow Aufmerksamkeit erregte. In der Zwischenzeit ist einiges an Zeit vergangen und ende letzten Jahres wurde das Fortress FT02 vorgestellt, welches die schlichte Eleganz des Vorgängers beibehalten sollte, aber bei der Belüftung auf den von der Raven-Serie bekannten Kamin-Effekt setzt. Nun bringt Silverstone eine Limited Edition, die sich optisch auffällig präsentiert. Was sich hinter der Limited Edition verbirgt, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.
Verpackung und Lieferumfang
Ist die Verpackung noch zurückhaltend gestaltet, fällt der Lieferumfang alles anderes als bescheiden aus. Neben dem Gehäuse, auf welches wir auf den nächsten Seiten genau eingehen, umfasst der Lieferumfang noch eine gut illustrierte Anleitung, vier wiederwendbare Kabelbinder, ein Klettband, einen 3x3-Pin-zu-4-Pin-Adapter, eine Netzteilstütze, die Montageschrauben, ein SSD-Modul sowie zwei Montagebrücken. Insgesamt weiß der Lieferumfang zu überzeugen.
| Spezifikationen | Silverstone Fortress FT02 Limited Edition |
| Größe (Höhe x Breite x Tiefe): | 497 x 212 x 616 Millimeter |
| Gewicht: | ca. 15 Kilogramm |
| Formfaktor: | ATX, Micro-ATX, SSI-CEB |
| Laufwerksschächte extern: | 5x 5,25-Zoll |
| Laufwerksschächte intern: | 5x 3,5-Zoll |
| 1x 2,5-Zoll | |
| Erweiterungsslots: | 7 |
| Front I/O-Panel: | 2x USB 2.0, 1x je Audio IN/OUT |
| Lüfter im Lieferumfang: | Boden: 3x 180-Millimeter |
| Deckel: 1x 120-Millimeter | |
| Lüfter optional: | Boden: 3x 120-Millimeter (statt 3x 180-Millimeter) |
Äußere Ansichten
Das Fortress FT02 ist Außen in einem schlichten Schwarz gehalten. Untypisch ist, dass das Fenster nicht auf der linken sondern auf der rechten Seite platziert worden ist. Dies hat den Grund, dass das Fortress wie die Raven-Serie auf den Kamin-Effekt setzt. So ist das Mainboard um 90-Grad gedreht - dazu aber später mehr. Um das Fenster vor Kratzern zu schützen ist es doppelt mit einer Folie, eine von innen und eine von außen, ausgestattet.
Das Fortress FT02 ist Außen in einem schlichten Schwarz gehalten. Untypisch ist, dass das Fenster nicht auf der linken sondern auf der rechten Seite platziert worden ist. Dies hat den Grund, dass das Fortress wie die Raven-Serie auf den Kamin-Effekt setzt. So ist das Mainboard um 90-Grad gedreht - dazu aber später mehr. Um das Fenster vor Kratzern zu schützen ist es doppelt mit einer Folie, eine von innen und eine von außen, ausgestattet.
Die Rückseite des Fortress FT02 bietet ein ungewohntes Bild, statt den üblichen Aussparungen für Netzteil und co., sieht man nur eine Aussparung kurz unterhalb des Deckels und einen Staubfilter. Der Filter lässt sich leicht entfernen und reinigen.
Auf dem Gehäuse findet man die Bedienelemente, diese bestehen aus dem Power- und Reset-Taster. Zwischen den beiden Tasten sind die Status-LED platziert. Versteck unter einer Blende ist das I/O-Panel positioniert - es besteht aus zwei USB2.0-Ports und dem Audio-In/Out-Anschluss. So vermissen wir den mittlerweile zum Standard gewordenen eSATA-Anschluss und auch USB3.0 sollte so langsam im High-End-Segment Einzug erhalten.
Hinter den Bedienelementen ziert ein großes Meshgitter die Toppartie. Dieses lässt sich leicht entfernen, wenn man es auf einer Seite gleichmäßig anhebt. Bei sturem Hochheben verkanten sich die Befestigungshaken. Ist das Panel entfernt, kommt der Teil eines Gehäuses zum Vorschein, der normalerweise hinten zu finden ist. Es bietet aber, bis auf drei kleine Schalter zur Regulierung der Bodenlüfter, keine besonderen Merkmale. Das Netzteil wird hinten Befestigt, direkt darunter findet das Mainboard-I/O-Panel seinen Platz, wo daneben ein 120-mm-Lüfter warme Luft aus dem Gehäuse befördert. Zum Schluss befinden sich die obligatorischen Slots für die Erweiterungskarten.
Innere Ansichten
Sind die Seitenteile entfernt, sieht man nochmal deutlich das Kaminprinzip, welches Silverstone schon bei der was schon bei der Raven-Serie umgesetzt haben. Es soll die natürliche Konvektion, also dass warme Luft nach oben steigt, durch den Aufbau unterstützt werden. Am Boden finden drei üppige 180-mm-Lüfter von Silverstone Platz, diese soll den Kamineffekt tatkräftig unterstützen. Zudem sind die Festplatten nicht horizontal sondern hochkant verbaut. Zur Unterstützung des Kabelmanagements spendiert Silverstone diverse Ausschnitte - sowie einen Ausschnitt in CPU-Sockelhöhe, so dass ein Mainboard-Ausbau nicht mehr notwendig sein soll, wenn ein CPU-Kühler mit dem Mainboard verschraubt wird. Von der Rückseite betrachtet, sieht man nochmal deutlich die vielen Aussparungen im Mainboardtray.
Sind die Seitenteile entfernt, sieht man nochmal deutlich das Kaminprinzip, welches Silverstone schon bei der was schon bei der Raven-Serie umgesetzt haben. Es soll die natürliche Konvektion, also dass warme Luft nach oben steigt, durch den Aufbau unterstützt werden. Am Boden finden drei üppige 180-mm-Lüfter von Silverstone Platz, diese soll den Kamineffekt tatkräftig unterstützen. Zudem sind die Festplatten nicht horizontal sondern hochkant verbaut. Zur Unterstützung des Kabelmanagements spendiert Silverstone diverse Ausschnitte - sowie einen Ausschnitt in CPU-Sockelhöhe, so dass ein Mainboard-Ausbau nicht mehr notwendig sein soll, wenn ein CPU-Kühler mit dem Mainboard verschraubt wird. Von der Rückseite betrachtet, sieht man nochmal deutlich die vielen Aussparungen im Mainboardtray.
Die Festplatten werden, wie bereits fast standardmäßig von allen Gehäusehersteller bekannt, auf Festplattenmodule befestigt. Um die Vibrationen etwas zu dämpfen sind die Befestigungslöcher mit kleinen Gummiringen ausgestattet. Aber eine wirkliche Entkopplung findet hier nicht statt.
| Die Slotblenden besitzen Öffnungen um die aufgewärmte Luft aus dem Gehäuse zu lassen, diese wurden nicht passend zum Innenraum rot Lackiert sondern blieben in einem Silberfarbton. |
Innere Ansichten
Ein Hauptmerkmal der Fortress-Serie ist, dass das Gehäuse von innen mit Dämmmaterialen ausgestattet ist. Diese findet man im FT02 an vier Orten: Den beiden Seitenteilen, vor dem Festplattenkäfig und hinten unter dem Netzteil. Die Dämmung verrichtet ihren Dienst zufriedenstellend.
Ein Hauptmerkmal der Fortress-Serie ist, dass das Gehäuse von innen mit Dämmmaterialen ausgestattet ist. Diese findet man im FT02 an vier Orten: Den beiden Seitenteilen, vor dem Festplattenkäfig und hinten unter dem Netzteil. Die Dämmung verrichtet ihren Dienst zufriedenstellend.
Wie bereits erwähnt verbaut Silverstone drei massive 180-mm-Lüfter im Fortress. Die Besonderheit hier ist, dass es bereits die erst auf der CeBIT vorgestellten Air Penetrator-Lüfter sind. Durch die Neugestaltung der Rückseite der Lüfter soll der Luftstrom zentriert befördert werden. Dass das Gehäuse sich nicht mit Staub zusetzt, sind bei allen drei Lüftern Staubfilter vorhanden, diese lassen sich einfach entfernen und reinigen - man muss dafür aber jedes Mal das Seitenteil entfernen. Beim Lieferumfang lagen zwei Montagebrücken bei, diese werden auf die 180-mm-Lüfter geschraubt, so kann man einen 360er Radiator verbauen.
| Zur Entlüftung dient - wie bereits beschrieben - ein 120-mm-Lüfter. Dieser baut auf das Golfball-Design, wie man es bereits von diversen Herstellern kennt. |
Zusätzlich zu den Ausschnitten im Mainboardtray bietet das Fortress FT02 diverse Ösen um die Kabel mit Kabelbindern zu organisieren.
Einbau der Komponenten
Beim Netzteileinbau steht es dem Anwender frei wie er das Netzteil montieren möchte. Je nach eigenen Präferenzen kann man das Netzteil mit dem Lüfter nach innen oder nach außen zeigend befestigen. Damit sich das Metall nicht durch das Gewicht verbiegt, legt Silverstone zwei unterstützende Komponenten bei. Diese sind das im Lieferumfang erwähnte Klettband und eine Stütze - im Zusammenspiel leisten beiden Hilfen einen sehr guten Dienst.
Beim Netzteileinbau steht es dem Anwender frei wie er das Netzteil montieren möchte. Je nach eigenen Präferenzen kann man das Netzteil mit dem Lüfter nach innen oder nach außen zeigend befestigen. Damit sich das Metall nicht durch das Gewicht verbiegt, legt Silverstone zwei unterstützende Komponenten bei. Diese sind das im Lieferumfang erwähnte Klettband und eine Stütze - im Zusammenspiel leisten beiden Hilfen einen sehr guten Dienst.
Die Installation von Festplatten ist simpel und schnell erledigt. Die Festplatte ins Modul legen und festschrauben, danach wird das Modul samt Festplatte in den Käfig geschoben.
| Die Festplattenmodule halten bei unserem Testsample die Festplatten nur ungenügend und können beim Transport aus dem Käfig rausrutschen. |
Bevor das Laufwerk an seinen Dienstplatz kommt, müssen auf beiden Seiten des Laufwerkschachtes zwei Schrauben gelöst werden, so lässt sich dann die Frontblende einfach entfernen. Danach wird das Laufwerk eingeschoben, aber auch hier gab es ein Problem. Unser Testlaufwerk von LG (GSA-4163B) ist mit 19 Zentimetern zu lang für das Fortress FT02. So kollidiert es in den zwei oberen Schächten mit der Versenkung für die Erweiterungskarten. In den anderen drei Schächten kollidierte es mit diversen Mainboardanschlüssen. Um sicher zu gehen, dass es keine Probleme mit der Kompatibilitätdes Laufwerkes gibt, sollte der Anwender nachmessen, dass das zu verbauende Laufwerk nicht länger als 17 Zentimeter ist.
Einbau der Komponenten
Die Erweiterungskarten werden mit normalen Kreuzschlitz-Schrauben fixiert. Dies gewährleistet einen sicheren Halt - auch während des Transportes. Trotz der Vertiefung der Erweiterungskarten ist es nicht möglich Adapter bei Grafikkarten zu verwenden (hier auf dem Bild DVI-zu-VGA-Adapter), es fehlen gut drei Zentimeter damit der Deckel problemlos wieder installiert werden kann.
Die Erweiterungskarten werden mit normalen Kreuzschlitz-Schrauben fixiert. Dies gewährleistet einen sicheren Halt - auch während des Transportes. Trotz der Vertiefung der Erweiterungskarten ist es nicht möglich Adapter bei Grafikkarten zu verwenden (hier auf dem Bild DVI-zu-VGA-Adapter), es fehlen gut drei Zentimeter damit der Deckel problemlos wieder installiert werden kann.
| Auch der Mainboard-Ausschnitt war nicht ganz überzeugend, so war er für unser Testsystem zu klein um problemlos an die Backplate unseres CPU-Kühlers zu kommen. |
Sind die Komponenten fertig montiert, kann sich folgendes Bild ergeben. Der Innenraum bietet, bis auf die Laufwerksschächte, genug Platz für größere Hardwarekomponenten. Grafikkarten mit einer Länge von bis 30,8 Zentimetern bereiten dem Fortress keinerlei Probleme - auch übergroße CPU-Kühler finden im Gehäuse Platz. Das Kabelmanagement funktioniert zufriedenstellend, obwohl nur 1,7 Zentimeter hinter dem Mainboardtray vorhanden sind.
Lautstärke
| Lüfter | Spannung in Volt | Umdrehung pro Minute | Subjektiver Eindruck | Nebengeräusche |
| 180-mm-Frontlüfter Stufe High | 3 | kein Tachosignal | nahezu unhörbar | minimales Brummen |
| 180-mm-Frontlüfter Stufe High | 5 | 580 | leise | Luftrauschen |
| 180-mm-Frontlüfter Stufe High | 7 | 780 | hörbar/deutlich hörbar | Luftrauschen |
| 180-mm-Frontlüfter Stufe High | 9 | 950 | deutlich hörbar | Luftrauschen |
| 180-mm-Frontlüfter Stufe High | 12 | 1160 | laut | Luftrauschen |
| Anlaufspannung | 2,7 | kein Tachosignal | unhörbar | - |
| minimale Laufspannung | 2,2 | kein Tachosignal | hörbar | intervalartiges Quietschen/Pfeifen |
| 180-mm-Mittellüfter Stufe High | 3 | kein Tachosignal | sehr leise | sehr leises Brummen |
| 180-mm-Mittellüfter Stufe High | 5 | 585 | leise | leise Brummen, leises Luftrauschen |
| 180-mm-Mittellüfter Stufe High | 7 | 810 | hörbar | hörbares Brummen, Luftrauschen |
| 180-mm-Mittellüfter Stufe High | 9 | 1000 | deutlich hörbar | Brummen, Luftrauschen |
| 180-mm-Mittellüfter Stufe High | 12 | 1230 | laut | Luftrauschen |
| Anlaufspannung | 2,7 | kein Tachosignal | nahezu unhörbar | minimales Brummen |
| minimale Laufspannung | 2,2 | kein Tachosignal | unhörbar | - |
| 180-mm-Hecklüfter Stufe High | 3 | kein Tachosignal | sehr leise | sehr leises Brummen |
| 180-mm-Hecklüfter Stufe High | 5 | 590 | leise | leises Brummen, Luftrauschen |
| 180-mm-Hecklüfter Stufe High | 7 | 820 | hörbar | Luftrauschen, hörbares Brummen |
| 180-mm-Hecklüfter Stufe High | 9 | 980 | deutlich hörbar | Luftrauschen, Brummen |
| 180-mm-Hecklüfter Stufe High | 12 | 1210 | laut | Luftrauschen |
| Anlaufspannung | 2,8 | kein Tachosignal | sehr leise | sehr leises Brummen |
| minimale Laufspannung | 2,5 | kein Tachosignal | sehr leise | sehr leises Brummen |
| 120-mm-Deckellüfter | 3 | kein Tachosignal | unhörbar | - |
| 120-mm-Deckellüfter | 5 | 470 | sehr leise | sehr leises Brummen |
| 120-mm-Deckellüfter | 7 | 710 | leise | leises Brummen, leises Luftrauschen |
| 120-mm-Deckellüfter | 9 | 900 | hörbar | Luftrauschen |
| 120-mm-Deckellüfter | 12 | 1170 | deutlich hörbar | Luftrauschen |
| Anlaufspannung | 4,8 | 460 | sehr leise | sehr leises Brummen |
| minimale Laufspannung | 2,9 | kein Tachosignal | unhörbar | - |
| Lüfter | Spannung in Volt | Umdrehung pro Minute | Subjektiver Eindruck | Nebengeräusche |
| 180-mm-Frontlüfter Stufe Low | 3 | nicht Lauffähig | nicht Lauffähig | nicht Lauffähig |
| 180-mm-Frontlüfter Stufe Low | 5 | nicht Lauffähig | nicht Lauffähig | nicht Lauffähig |
| 180-mm-Frontlüfter Stufe Low | 7 | kein Tachosignal | nahezu unhörbar | minimales Brummen |
| 180-mm-Frontlüfter Stufe Low | 9 | 490 | sehr leise | sehr leises Brummen |
| 180-mm-Frontlüfter Stufe Low | 12 | 780 | hörbar | Luftrauschen |
| Anlaufspannung | 7,5 | kein Tachosignal | unhörbar | - |
| minimale Laufspannung | 6,4 | kein Tachosignal | unhörbar | - |
| 180-mm-Mittellüfter Stufe Low | 3 | nicht Lauffähig | nicht Lauffähig | nicht Lauffähig |
| 180-mm-Mittellüfter Stufe Low | 5 | nicht Lauffähig | nicht Lauffähig | nicht Lauffähig |
| 180-mm-Mittellüfter Stufe Low | 7 | kein Tachosignal | nahezu unhörbar | minimales Brummen |
| 180-mm-Mittellüfter Stufe Low | 9 | 510 | leise | leises Luftrauschen, leises Brummen |
| 180-mm-Mittellüfter Stufe Low | 12 | 830 | hörbar/deutlich hörbar | unterschwelliges Brummen, Luftrauschen |
| Anlaufspannung | 7,6 | kein Tachosignal | nahezu unhörbar | minimales Brummen |
| minimale Laufspannung | 6,6 | kein Tachosignal | unhörbar | - |
| 180-mm-Hecklüfter Stufe Low | 3 | nicht Lauffähig | nicht Lauffähig | nicht Lauffähig |
| 180-mm-Hecklüfter Stufe Low | 5 | nicht Lauffähig | nicht Lauffähig | nicht Lauffähig |
| 180-mm-Hecklüfter Stufe Low | 7 | kein Tachosignal | sehr leise | intervalartiges Brummen |
| 180-mm-Hecklüfter Stufe Low | 9 | 510 | leise | leises Brummen, leises Luftrauschen |
| 180-mm-Hecklüfter Stufe Low | 12 | 830 | hörbar/deutlich hörbar | Luftrauschen, unterschwelliges Brummen |
| Anlaufspannung | 7,4 | kein Tachosignal | sehr leise | sehr leises Brummen |
| minimale Laufspannung | 6,5 | kein Tachosignal | nahezu unhörbar | minimales Brummen |
Fazit
Das Silverstone Fortess FT02 verlässt den Parcour mit einem getrübten Bild, denn die Erwartungen waren Hoch an das neue Edelgehäuse. Die Verpackung schützt das Gehäuse ausreichend vor Beschädigungen und Dreck, aber lässt keinen ersten Blick auf das Produkt zu, da jegliche Informationen fehlen. Der Lieferumfang wusste jedoch zu überzeugen und durch die gut beschriebene und bebilderte Anleitung ist der Hardwareeinbau auch von unerfahrenen Nutzern problemlos durchführbar. Die Verarbeitung und der hohe Materialeinsatz, wobei besonders das 4,5 Millimeter starke Aluminium vorgehoben werden muss, sind nahezu Makellos. So sind alle Kanten und Ecken außen wie auch innen perfekt entgratet und es sollte zu keinem Punkt eine Schnittverletzung auftreten - auch bei unachtsamen Anwendern. Leider war die Innenlackierung bei unserem Testsample nicht ganz perfekt und an einem Laufwerksschacht war die Farbe etwas abgebröckelt. Durch die üppigen Ausmaße des Fortess FT02 bietet es im Innenraum genügend Platz um die Hardware ohne Verrenkungen zu installieren, auch ein interner 360er-Radiator kann im FT02 Platz finden - hier muss der Nutzer aber aufpassen das dieser nicht mit langen Erweiterungskarten kollidiert. Des Weiteren ist das Kabelmanagement zufriedenstellend gelöst worden und es lässt sich mit etwas Zeitaufwand ein "cleanes" System aufbauen. Durch die drei riesigen 180-mm-Lüfter behält auch ein System mit hoher Abwärme im Sommer einen kühlen Kopf. Wem die Lüfter nicht zusagen, der kann sie problemlos runterregeln oder durch 120-mm-Lüfter ersetzen. Durch die verbauten Dämmmaterialien werden die Geräusche zwar etwas minimiert, aber nicht eliminiert, die Dämmung bietet aber eine gute Ausgangslage für ein sehr leises System. Der Kamin-Effekt zeigt sich in der Praxis durchaus positiv, aber man muss hier unbedingt darauf achten, dass der Grafikkartenkühler auch ordnungsgemäß funktioniert. So gut die positiven Aspekte sind, hat auch das Silverstone Fortess FT02 mit einigen Mängeln zu kämpfen. Einer davon ist der Laufwerksschacht, in dem unser Testlaufwerk keinen Platz gefunden hat. Ebenfalls ist das Festplattenmodul nicht zufriedenstellend, zwar geht die Montage leicht von der Hand, aber die Verriegelung war bei unserem Sample eher mangelhaft - zu dem fehlt eine funktionierende Entkopplung der Datenträger. Was uns erstaunt hat ist, dass Silverstone bei diesem High-End-Gehäuse nur ein I/O-Panel verbaut, welches man normalerweise nur bei 20 Euro Gehäusen vorfindet. Es bietet schlichtweg zu wenig um mit anderen Premiumherstellern zu konkurrieren. Neutral betrachten wir die verbauten Lüfter, die eine gute Performance bieten, sich aber weder komplett auf eine positive noch negative Seite schlagen. Ebenfalls neutral sind der Preis und das hohe Gewicht - wenn man sich die Materialen anguckt und und in welcher Strärke sie verbaut wurden ist es klar, dass das Silverstone Fortress FT02 kein günstiges Gehäuse ist. Das Fortress FT02 in der Limited Edition gibt es ab 225 Euro bei Caseking.
Pro & Contra
Pro
+ hochwertige Verarbeitung
+ gute Belüftung
+ bietet Platz für einen 360er-Radiator
+ Hot-Swap-Ready
+ Staubfilter
+ Dämmung
+ brauchbares Kabelmanagement
Contra
- Laufwerke auf minimale Größe beschränkt
- SSD-Modul eingeschränkt benutzbar
- klapprige Festplattenverriegelung
- ungenügendes I/O-Panel
- keine zufriedenstellende Festplattenentkopplung
Award
Wir verleihen dem Silverstone Fortress FT02 Limited Edition den DeXgo-Bronze-Award.
Das Silverstone Fortess FT02 verlässt den Parcour mit einem getrübten Bild, denn die Erwartungen waren Hoch an das neue Edelgehäuse. Die Verpackung schützt das Gehäuse ausreichend vor Beschädigungen und Dreck, aber lässt keinen ersten Blick auf das Produkt zu, da jegliche Informationen fehlen. Der Lieferumfang wusste jedoch zu überzeugen und durch die gut beschriebene und bebilderte Anleitung ist der Hardwareeinbau auch von unerfahrenen Nutzern problemlos durchführbar. Die Verarbeitung und der hohe Materialeinsatz, wobei besonders das 4,5 Millimeter starke Aluminium vorgehoben werden muss, sind nahezu Makellos. So sind alle Kanten und Ecken außen wie auch innen perfekt entgratet und es sollte zu keinem Punkt eine Schnittverletzung auftreten - auch bei unachtsamen Anwendern. Leider war die Innenlackierung bei unserem Testsample nicht ganz perfekt und an einem Laufwerksschacht war die Farbe etwas abgebröckelt. Durch die üppigen Ausmaße des Fortess FT02 bietet es im Innenraum genügend Platz um die Hardware ohne Verrenkungen zu installieren, auch ein interner 360er-Radiator kann im FT02 Platz finden - hier muss der Nutzer aber aufpassen das dieser nicht mit langen Erweiterungskarten kollidiert. Des Weiteren ist das Kabelmanagement zufriedenstellend gelöst worden und es lässt sich mit etwas Zeitaufwand ein "cleanes" System aufbauen. Durch die drei riesigen 180-mm-Lüfter behält auch ein System mit hoher Abwärme im Sommer einen kühlen Kopf. Wem die Lüfter nicht zusagen, der kann sie problemlos runterregeln oder durch 120-mm-Lüfter ersetzen. Durch die verbauten Dämmmaterialien werden die Geräusche zwar etwas minimiert, aber nicht eliminiert, die Dämmung bietet aber eine gute Ausgangslage für ein sehr leises System. Der Kamin-Effekt zeigt sich in der Praxis durchaus positiv, aber man muss hier unbedingt darauf achten, dass der Grafikkartenkühler auch ordnungsgemäß funktioniert. So gut die positiven Aspekte sind, hat auch das Silverstone Fortess FT02 mit einigen Mängeln zu kämpfen. Einer davon ist der Laufwerksschacht, in dem unser Testlaufwerk keinen Platz gefunden hat. Ebenfalls ist das Festplattenmodul nicht zufriedenstellend, zwar geht die Montage leicht von der Hand, aber die Verriegelung war bei unserem Sample eher mangelhaft - zu dem fehlt eine funktionierende Entkopplung der Datenträger. Was uns erstaunt hat ist, dass Silverstone bei diesem High-End-Gehäuse nur ein I/O-Panel verbaut, welches man normalerweise nur bei 20 Euro Gehäusen vorfindet. Es bietet schlichtweg zu wenig um mit anderen Premiumherstellern zu konkurrieren. Neutral betrachten wir die verbauten Lüfter, die eine gute Performance bieten, sich aber weder komplett auf eine positive noch negative Seite schlagen. Ebenfalls neutral sind der Preis und das hohe Gewicht - wenn man sich die Materialen anguckt und und in welcher Strärke sie verbaut wurden ist es klar, dass das Silverstone Fortress FT02 kein günstiges Gehäuse ist. Das Fortress FT02 in der Limited Edition gibt es ab 225 Euro bei Caseking.
Pro & Contra
Pro
+ hochwertige Verarbeitung
+ gute Belüftung
+ bietet Platz für einen 360er-Radiator
+ Hot-Swap-Ready
+ Staubfilter
+ Dämmung
+ brauchbares Kabelmanagement
Contra
- Laufwerke auf minimale Größe beschränkt
- SSD-Modul eingeschränkt benutzbar
- klapprige Festplattenverriegelung
- ungenügendes I/O-Panel
- keine zufriedenstellende Festplattenentkopplung
Award
Wir verleihen dem Silverstone Fortress FT02 Limited Edition den DeXgo-Bronze-Award.
Danksagung
Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von Caseking.
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Dieser Artikel wurde von Painfully Dream verfasst.
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