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Thermalright Silver Arrow


Einleitung

Nach dem Erfolg des IFX-14 brachte Thermalright einige Zeit keine neuen High-End-Kühler auf den Markt. Mit dem Venomous X und dem HR-02 wurden dieses Jahr nun schon zwei neue Kühler vorgestellt. Während diese beiden Kühler quasi komplette Neuentwicklungen sind, ist der Silver Arrow, welchen wir in diesem Review vorstellen, in ähnlicher Form bereits unter dem Namen Arrow, von der Tochter-Marke Cougage, vorgestellt worden. Während das Lamellen-Design beibehalten wurde, änderte sich nicht nur das Zubehör sondern auch die Verarbeitung. Was diese Änderungen bringen und ob der Twin-Tower-Kühler ein würdiger Nachfolger des IFX-14 ist, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.

Verpackung & Lieferumfang

Zurück zu den Wurzel geht Thermalright bei der Verpackung. Wie auch schon beim HR-02 besteht die Verpackung wieder aus einem braunen Karton, welchem lediglich den Firmen- und Kühlernamen sowie die unterstützten Sockel aufgedruckt wurde. Informationen zum Kühler selbst oder Bilder fehlen typischer Weise.
Der Lieferumfang des Silver Arrow fällt - Thermalright untypisch - recht umfangreich aus. So liegen dem Kühler zwei Lüfter des Typs TR-TY140, zwei Paar Halteklammern, zwei Sätze Entkoppler, ein Intel-Montagekit, ein AMD-Montagekit, zwei Montageanleitungen (Intel und AMD getrennt), ein Thermalright-Aufkleber und eine Tube Wärmeleitpaste bei.
Den neu entwickelten 140-mm-Lüfter, welcher den Namen TR-TY140 trägt, legt Thermalright dem Silver Arrow gleich in doppelter Ausführung bei. Der Lüfter besitzt das 140-mm-Format, nutzt zur Montage jedoch die Bohrungen der 120-mm-Lüfter. Das Drehzahl-Spektrum der TR-TY140 beginnt bei rund 900 U/min und geht rauf bis 1.300 U/min, geregelt werden kann der Lüfter unter anderem über den PWM-Anschluss. Der maximale Luftdurchsatz liegt bei voller Drehzahl bei 125 m³/h, wobei der Lüfter dann 21 dB(A) laut sein soll. Der Verbrauch liegt bei einer Betriebsspannung von zwölf Volt bei rund 2,4 Watt.
technische Daten
Größe (H x B x T - ohne Lüfter):167 x 147 x 123 Millimeter
Gewicht (ohne Lüfter):850 Gramm
Material:Kupfer Heatpipe vernickelt, Kupfer Boden vernickelt, Aluminium Lamellen vernickelt
Anzahl Heatpipes:4x 8 Millimeter
Anzahl Lamellen:2x 55
Lamellenabstand:1,3 Millimeter
Lüfterplätze vorhanden:3x 120/140 Millimeter
Lüfter beiliegend:2x 140 Millimeter
Lüfterdrehzahl:900 - 1.300 U/min
Fördermenge:125 m³/h
Lüfter Leistungsaufnahme:2,4 Watt
Lautstärke:21 dB(A)
Besonderheiten:vernickelt, 2 Lüfter, PWM-Lüfter
Kompatibilität:Intel 775, 1156, 1366
AMD AM2, AM2+, AM3
Preis:65 Euro (Stand November 2010)

Der Kühler im Detail

Der Silver Arrow ist der indirekte Nachfolger des Thermalright IFX-14 und ähnelt dem Cogage Arrow sehr sehr stark, gilt dieser quasi als einfache Variante des Silver Arrow. Das Twin-Tower-Design ist allen drei Kühlern gemein, die Form der Lamellen ist ebenfalls bekannt vom Arrow und kam in ähnlicher Form (Seiten abgewinkelt) auch schon beim Thermalright Venomous X vor.
Der Silver Arrow gehört mit einer Breite von 147 Millimetern und einer Tiefe von 123 Millimetern zu den größten Kühlern auf den Markt, wohlgemerkt beide Abmessungen beziehen sich auf die Werte ohne verbauten Lüfter. Wird der Kühler mit einem oder mehreren Lüftern betrieben kann die Tiefe, je nach Konfiguration, um weitere 50 Millimeter anwachsen. Mit einer Höhe von der Bodenplatte bis zu den Enden der Kappen der Heatpipes misst der Silver Arrow satte 167 Millimeter. Ein breites Gehäuse ist somit Pflicht.
Ein Unterschied, welcher zum Arrow vorhanden ist, sind die verbauten Kappen auf den Heatpipe-Enden. Diese sorgen zwar dafür, dass die Optik sehr einheitlich ist, sind aber mit einer Höhe von fast 18 Millimetern nicht gerade klein. In der Nahaufnahme der vernickelten Aluminium-Lamellen ist auch gut die Abwinklung der Seiten erkennbar. So sollen mehr Verwirbelungen im Kühler erzeugt werden, was der Kühlleistung zu Gute kommen sollte. Langsam drehenden Lüfter sollten dann vermutlich aber gemieden werden.
Während Noctua beim NH-D14 einen Abstand von rund 25 Millimetern zwischen den Türmen lässt, ist die Lücke beim Silver Arrow rund 28 Millimeter groß. Die Lamellenblöcke sind an der dicksten Stelle 42 Millimeter dick, an der schmalsten stelle sind es 32 Millimeter.
Verbaut sind beim Silver Arrow 55 Lamellen je Kühlturm. Der Abstand der Lamellen ist mit rund 1,3 Millimetern sehr eng und ist ein weiterer Indiz dafür, dass der Kühler eher auf höhere Drehzahlen ausgelegt ist, als für den Betrieb mit geringer Drehzahl.

Der Kühler im Detail

Für den Transport der Wärme von der vernickelten Kupfer-Bodenplatte zu den vernickelten Aluminium-Lamellen sind vier acht Millimeter starke Kupfer-Heatpipes zuständig, welche auch vernickelt sind. Sowohl mit dem Boden, als auch mit den Lamellen sind die Heatpipes verlötet, dies soll für einen optimalen Wärmetransfer sorgen.
Wie schon erwähnt besteht der Boden, welcher während des Transports mit einer Folie geschützt ist, aus Kupfer. Die aufgebrachte Nickelschicht wurde poliert, was jedoch nur optische Vorteile bringt, für die Kühlleistung ist dies irrelevant.
Wie wir es auch schon beim HR-02 gesehen haben, ist der Boden leicht konvex. Dies allerdings dieses mal quer zu den Heatpipes. Parallel zu den Heatpipes weißt der Boden hingegen eine leicht konkave Form auf.
Wie schon seit geraumer Zeit werden die Lüfter mit der Hilfe von Metall-Bügeln am Kühler befestigt. Beim HR-02 kamen für die 120- und 140-mm-Lüfter zwei verschiedene Bügel-Typen zum Einsatz. Beim Silver Arrow wurden hingegen Bügel beigelegt, welche sowohl 120-, als auch 140-mm-Lüfter aufnehmen können. Die beiliegenden Entkoppler-Pads dämpfen die wenigen Schwingungen der Lüfter vom Typ TR-TY140 gut.
Die beiden Befestigungssets arretieren die Lüfter sehr gut und auch die Montage geht erfreulich einfach. So sind die Metallstege, welche in den Kühler gehen, lang genug um nicht bei der kleinsten Belastung wieder aus dem Kühler zu rutschen. Theoretisch könnte der Silver Arrow sogar 3 Lüfter problemlos aufnehmen, jedoch ist hierfür ein weiteres Paar Halte-Bügel notwendig.

Die Montage

Erfreulich ist, dass Thermalright dem Silver Arrow sowohl ein AMD-, als auch ein Intel-Montagekit mitliefert. Zuletzt war dies leider nicht immer der Fall. Während auf Intel-Systemen der Kühler frei ausgerichtet werden kann, bleibt Anwendern mit AMD-System die Wahl verwehrt. Gut ist aber, dass der Kühler zur Rückwand ausgerichtet montiert wird und so bei den meisten Gehäusen den vorhandenen Luftstrom unterstützt. Dank des beim Venomous X eingeführten Montagesystems gestaltet sich das Verbauen des Kühlers angenehm leicht.
Dennoch hat der Kühler so seine Probleme, gerade was die Größe angeht. Auf X58-Platinen, auf denen der Speicher "recht weit" vom CPU-Sockel entfernt ist, überragt der Lüfter dennoch drei Speicherslots. Die Lüfterklammer steht sogar über einem weiteren Slot, Speicher mit erhöhtem Heatspreader passt so nicht in die Speicherbänke. Auf Sockel 1156, 775 oder AMD-Systemen ist die Problematik sogar noch größer, ist der Platz vom ersten Slot bis zur CPU doch deutlich geringer (rund 45 Millimeter zu 35 Millimeter).
Wird der Kühler zum Netzteil hin ausgerichtet blockiert er immer noch zwei Speicherslots, der Abstand vom Kühler zum Speicher ist hier aber etwas größer. Einen weiteren Hinweis den wir geben möchten, ist bei der Montage der Lüfter darauf zu achten, diese richtig herum zu montieren. Da die Lüfter nicht quadratisch sondern eher rechteckig sind, ragen sie bei falscher Ausrichtung rund 15 Millimeter zusätzlich über den Kühler, während sie bei richtiger Ausrichtung auf mit den Heatpipe-Enden abschließen.
Testaufbau & Testablauf

Unser Testsystem setzt sich wie folgt zusammen:
- ASUS P6X58D-E
- Intel Core i7 920 @ 3400 MHz @ 1,25 Volt
- 3x2 GB Crucial Ballistix @ 1.363 MHz @ 1,64 Volt (7-7-7-24 2T)
- Palit GeForce GTX 470
- Enermax LibertyECO 620W
- Western Digital WD64001AALS-00J7B0
- LG HL-DT-ST GH22NS50
- Aquacomputer Aquaero 4.00
- mCubed T-Balancer BigNG + 4 digitale Sensoren
- Scythe Kaze Jyu Slim (Systemlüfter @ 12 Volt)

Der Testaufbau und -Ablauf sieht wie folgt aus.
Der Test der Kühler mit den Original-Lüftern erfolgt bei zwölf und fünf Volt, bei beiden Tests geben wir die Drehzahl mit an, mit der der Lüfter im Schnitt gearbeitet hat, diese runden wir in 25er-Schritten. Ausgelesen werden die Drehzahlen mit Hilfe des Aquacomputer Aquaero 4.0 (Review).

Die Vergleichstests mit einheitlichen Lüftern erfolgen mit Hilfe eines Scythe Kama Flex 1900. Diesen regeln wir mit einer Aquacomputer Aquaero 4.0 auf die Drehzahlen 1.850, 1.300 und 700. Unterstützt ein Kühler 140-Millimeter-Lüfter werden zusätzlich Testläufe bei 1.700, 1.200 und 700 Umdrehungen mit einem Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3 getätigt.

Wir nutzen bei unseren Tests eine einheitliche Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können. Zum Einsatz kommt hierfür Noctua NT-H1 (Review).

Jeder Kühler muss mit jeder der Konfigurationen mehrere Testläufe über sich ergehen lassen. Neu ist, dass wir die Kühler nur noch zur Rückseite des Gehäuses hin ausrichten. Für das Einheizen in den Last-Phasen haben wir uns für das Tool Core Damage entschieden. Protokolliert werden die Temperaturen der CPU mit dem Tool Core Temp 0.99.7. Die Temperatur der Umgebungsluft wird in einem Abstand von rund fünf Zentimetern vor dem Lüfter mit Hilfe von vier digitalen Sensoren eines mCubed T-Balancer bigNG gemessen.

Aus den in den Testläufen ermittelten Daten errechnen wir dann die durchschnittliche Temperatur des Prozessors in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur. Die Temperaturen werden immer als Differenz zur Umgebungstemperatur angegeben. Gemäß der Konvention machen wir die Angaben in Kelvin, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius Temperaturdifferenz entspricht. Natürlich ist auch eine solche Datenmenge nicht vor Messtoleranzen gefeit und so sind trotz des getätigten Aufwandes Schwankungen im Bereich von 0,5 Kelvin bei den gemessenen Temperaturen möglich.


Wir möchten an dieser Stelle nochmals den Hinweis geben, dass die erreichten Temperaturen stark in Abhängigkeit vom genutzten System sind und auch auf ähnlichen Systemen abweichen können. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Grundlage für ihren Test haben.

Testergebnisse - Übersicht

Den Anfang bei unserer Testauswertung macht wie immer der Ergebnisvergleich. Hierbei werden alle erreichten Werte in einem Diagramm zusammengefasst, was einen guten Überblick darüber bringt, welche Lüfterbestückung oder Drehzahlen dem Kühler am besten liegen.


Die beiden beiliegenden Lüfter machen ihre Aufgabe äußerst gut. So sind die erreichten Werte bei zwölf Volt Spannung sehr gut und auch bei fünf Volt bietet der Kühler noch genügend Leistung um unseren i7 zu kühlen. Die Doppel-Bestückung bringt dem Kühler bei jeder Drehzahl mal mehr oder mal weniger Leistung. Wie so oft lohnt es sich gerade bei niedriger und mittlerer Drehzahl sowie mit den 120-, als auch mit den 140-mm-Lüftern.


Test - Serienbelüftung mit zwölf Volt



Beim Betrieb mit zwölf Volt drehen die Lüfter mit 1.250 und 1.300 U/min. Die Lüfter sind dabei hörbar, aber noch nicht störend. Silent-Fans sollten die beiden Lüfter aber definitiv drosseln, zumal die gezeigte Kühlleistung genügend Reserven bietet. Mit einem doch recht "deutlichen" Vorsprung von 1,4 Kelvin kann sich der Silver Arrow vor den Noctua NH-D14 setzen. Der Vorsprung zum dritten Platz, welcher vom (Thermalright HR-02) gehalten wird, beträgt sogar drei Kelvin.


Test - Serienbelüftung mit fünf Volt


Beim Betrieb mit fünf Volt sind die Lüfter subjektiv nicht mehr wahrnehmbar und gehen in den Betriebsgeräuschen des Systems (Festplatte und Grafikkarte) unter. Während der bei uns vordere Lüfter mit nur noch 275 U/min arbeitet, beträgt die Drehzahl beim hinteren Lüfter 525 U/min. Die Serienstreuung der TR-TY140 ist im unteren Drehzahlbereich recht hoch.

Test - Single-Referenz-Belüftung (Scythe Kama Flex)

Als erster Test kommt unser Referenztest mit der Single-Belüftung eines Scythe Kama Flex 1900.


1.850 Umdrehungen pro Minute



1.300 Umdrehungen pro Minute



700 Umdrehungen pro Minute


Beim Betrieb mit einem Lüfter montieren wir diesen in der Mitte des Kühlers am hinteren Turm. Bei 1.850 U/min schafft es sich der Silver Arrow vor dem Prolimatech Super Mega zu platzieren. Beim Betrieb mit 1.300 U/min liegt er knapp hinter dem Prolimatech Super Mega aber noch vor dem Noctua NH-D14. Wie wir vermutet haben bricht die Kühlleistung bei 700 U/min ein und so platziert sich der Silver Arrow nun knapp vor dem Xigmatek Aegir. Zum Super Mega beträgt der Rückstand knapp vier Kelvin.

Test - Dual-Referenz-Belüftung (Scythe Kama Flex)

Nach den Testläufen mit einem 120-mm-Lüfter folgen die Testläufe mit doppelter Bestückung.


1.850 Umdrehungen pro Minute



1.300 Umdrehungen pro Minute



700 Umdrehungen pro Minute


Wird ein zweiter Lüfter montiert steigert sich die ohnehin schon gute Kühlleistung nochmals ein gutes Stück. Gerade beim Betrieb mit 700 U/min kann der Silver Arrow viel Boden auf den Prolimatech Super Mega und den Noctua NH-D14 aufholen. Beim Betrieb mit 1.850 U/min liegt der Silver arrow wieder auf dem ersten Platz, beim Betrieb mit 1.300 U/min ist dies nun auch der Fall.

Test - Single-Referenz-Belüftung (Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3)

Nun folgen die Testläufe mit den 140-mm-Lüftern in Form des Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3.


1.700 Umdrehungen pro Minute



1.200 Umdrehungen pro Minute



700 Umdrehungen pro Minute


140-mm-Lüfter werden noch nicht von so vielen Kühlern unterstützt, dementsprechend knapp fallen die Diagramme noch aus. Aber auch hier zeigt sich das gleiche Bild, wie bei den 120-mm-Lüftern. Um so höher die Drehzahl, desto besser fällt die Kühlleistung im Vergleich zu den anderen Kühlern aus.

Test - Dual-Referenz-Belüftung (Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3)

Als nächster Test kommt unser Referenztest mit der Dual-Belüftung zweier Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3.


1.700 Umdrehungen pro Minute



1.200 Umdrehungen pro Minute



700 Umdrehungen pro Minute


Ein zweiter Lüfter bewirkt auch bei den Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3 eine deutliche Leistungssteigerung. So belegt der Silver Arrow in diesen Vergleichen bei jeder Drehzahl den ersten Platz.

Fazit

Erreicht der Kühler den Anwender, so bietet sich diesem ein gewohnter Blick auf ein Thermalright Produkt. Die Verpackung karg an Informationen, den Inhalt wohl verwahrend, so ist man den Karton gewohnt. Was sich in diesem befindet, ist aber eher ungewohnt, kann aus unserer Sicht aber deutlich häufiger Anwendung finden. So wird nicht nur der Kühler mit dem Intel-Montagesystem ausgeliefert, nein auch AMD-Anwender kommen in den Genuss ohne Mehrkosten den Kühler nutzen zu können. Auch die beiden beiliegenden Lüfter sorgen bei uns für einen erfreulichen Anfang beim Review. Die Verarbeitung des Silver Arrow lässt keinerlei Wünsche offen, so finden sich keine Makel am Produkt. Auch die Montage verläuft sehr angenehm, auch wenn AMD-Anwender den Kühler nicht frei ausrichten und auch den Anpressdruck nicht einstellen können. Mit zwei Lüftern bestückt braucht der Silver Arrow aber enorm viel Platz und so sollte vorm Kauf darauf geachtet werden, ob dieser auch vorhanden ist. Diejenigen, die den Platz haben, können sich über eine sehr gute Kühlleistung freuen. Die Original-Lüfter machen schon einen sehr guten Job, mit unseren Referenz-Lüftern bestückt zeigt der Kühler gerade bei hohen Drehzahlen, dass er zu den Leistungsstärksten auf dem Markt gehört. Lediglich die "schwache" Kühlleistung, wenn man dies so nennen kann, bei niedrigen Drehzahlen fällt aus dem Raster des sonst so perfekten Kühlers, diese ist aber im Vergleich zu den anderen Kühlern immer noch sehr ordentlich. Der Preis von rund 65 Euro scheint auf den ersten Blick recht hoch zu sein, für das was der Kühler liefert und in Anbetracht, dass zwei Lüfter im Lieferumfang enthalten sind, geht dieser aber vollkommen in Ordnung.


Pro & Contra

Pro
+ sehr gute Verarbeitung
+ bietet Platz für bis zu drei Lüfter im 120-mm- oder 140-mm-Format
+ sehr gute Testergebnisse
+ sehr leichte und sichere Montage

Contra
- (sehr) hoher Platzbedarf bei der Bestückung mit mehr als einem Lüfter


Award

Der Thermalright Silver-Arrow verdient sich durch nahezu ausnahmslose Bestwerte unseren DeXgo-Gold-Award. Für die starken Kühlleistungen bekommt er zudem noch unseren DeXgo-Power-Award.
DeXgo-Gold-Award DeXgo-Power-Award

Danksagung

Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von PC Cooling.

Weitere Informationen

Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
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