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Scythe Mine 2


Einleitung

Rund fünf Jahre ist es her, als Scythe mit dem Mine einen der ersten Twin-Tower-Kühler überhaupt vorstellte. Der Kühler bestach damals durch eine ordentliche Performance und einen ebenso guten Preis. Dies alles war im Jahr 2006 und seit dem hat sich im Kühler-Markt so einiges getan und auch die Techniker von Scythe haben sich nicht ausgeruht. So wuchs der Kühler deutlich an und beherbergt nun anstelle eines 100-mm-Lüfters einen 140-mm-Lüfter, die Anzahl der Heatpipes wurde von drei direkt auf acht erhöht und auch die Kühlfläche wuchs kräftig mit, all dies um auch aktuellen, hitzköpfigen Prozessoren das Frieren beibringen zu können. In wie weit der Mine 2 ebenso überzeugen kann, wie es sein Vorgänger zu seiner Zeit schaffte, zeigt der folgende Bericht.

Verpackung & Lieferumfang

Im Scythe-Stile gehalten präsentiert sich auch die Verpackung des Mine 2 farbenfroh, ja schon fast bunt bedruckt. Neben Bildern des Kühlers befinden sich auch viele technische Daten auf dem Karton, zumeist sind diese aber nicht in deutscher Sprache verfasst. Im Inneren wird der Kühler - wie gewohnt - durch zwei Karton-Teile fixiert, dies ist nicht optimal, hat sich bei Scythe aber bewährt und auch durchgesetzt.
Der Lieferumfang umfasst den Kühler samt Lüfter, eine Montageanleitung, eine Portion Wärmeleitpaste sowie das F.M.S.B.3-Backplate-System (Flip Mount Super Back-plate 3). Die neue Version des Montagesystems soll eine noch einfachere Befestigung sowie einen noch sichereren Halt des Kühlers auf allen unterstützten Sockeln ermöglichen. Die beiden abgebildeten Paare Lüfterklammern gehören nicht zum Original-Lieferumfang, sind aber separat erhältlich und ermöglichen die Montage weiterer Lüfter am Mine 2.
technische Daten
Größe (H x B x T - ohne Lüfter):160 x 143 x 129 Millimeter
Gewicht (ohne Lüfter):980 Gramm
Material:Kupfer Heatpipe, Kupfer Boden vernickelt, Aluminium Lamellen
Anzahl Heatpipes:8x 6 Millimeter
Anzahl Lamellen:2x 44
Lamellenabstand:2,0 Millimeter
Lüfterplätze vorhanden:3x 120/140 Millimeter (140-mm-Lüfter mit 120-mm-Bohrungen)
Lüfter beiliegend:1x 140 Millimeter
Lüfterdrehzahl:500 - 1.700 U/min
Fördermenge:157,0 m³/h
Lüfter Leistungsaufnahme:4,2 Watt
Lautstärke:36,40 dB(A)
Besonderheiten:PWM-Lüfter (regelbar), Heatpipes in 2 Lagen angeordnet
Kompatibilität:Intel 775, 1155, 1156, 1366
AMD AM2, AM2+, AM3
Preis:60 Euro (Stand April 2011)

Der Kühler im Detail

Der Mine 2 ist ein klassischer Twin-Tower-Kühler mit teils beachtlichen Maßen. Das Gewicht, welches ohne montierten Lüfter satte 980 Gramm beträgt, spricht hier für sich. Nur der Prolimatech Super Mega brachte mit seinen 1.005 Gramm noch mehr Kampfgewicht mit sich.
Wenn wir die reinen Abmessungen betrachten, ist der Mine 2 nicht größer, als andere Twin-Tower-Kühler, was aber nicht bedeutet dass er klein ist. Mit einer Höhe von 160 Millimetern fällt er verhältnismäßig "flach" aus, der Thermalright Silver Arrow ist beispielsweise noch sieben Millimeter höher, und auch die Breite von 143 und die Tiefe von 129 Millimetern sind für einen Kühler mit zwei Türmen absolut im Rahmen und liegen in den Bereichen, in denen sich auch z.B. der Noctua NH-D14 oder der be quiet! Dark Rock Pro C1 bewegen.
Was sich deutlich, im Vergleich zum Mine, geändert hat, ist die Anzahl der verbauten Heatpipes. Im Mine 2 arbeiten gleich acht Stück mit einem Durchmesser von sechs Millimetern um die Abwärme vom Prozessor abzutransportieren. Die Enden der Heatpipes wurden wieder ein mal mit Kappen versehen. Dies sorgt für ein optisch schönes Gesamtbild und verhindert zugleich das verrutschen der Lamellen. Die Lamellen selbst sind im M.A.P.S.-Design gehalten und so besitzt der Kühler eigentlich nicht nur zwei Kühltürme sondern deren acht, da die Lamellen nur an wenigen Stellen miteinander verbunden sind. An den Rändern der Lamellen hat Scythe Vertiefungen bzw. eher Erhöhungen eingearbeitet. Durch diese werden die Lüfter (120- oder 140-mm-Lüfter) fixiert und können seitlich nicht mehr verrutschen.
Bei der direkten Draufsicht auf den Kühler erkennt man gut die Dreier-Verbindungen, welche die Gesamtstabilität des Mine 2 ermöglichen. Der Abstand der Aluminium-Lamellen untereinander beträgt zwei Millimeter, zwischen den vier einzelnen "Segmenten" der beiden Kühltürme ist eine rund drei Millimeter große Lücke. Zwischen beiden Türmen ist - je nach genutzter Lüfter-Größe - zwischen 26 und 28 Millimetern Platz. Handelsübliche Lüfter sollten also problemlos genutzt werden können. Was uns etwas gestört hat ist ein typisches Problem von Scythe-Kühlern. Am Rand der Lamellen kommt es immer wieder ein mal dazu, dass die Abstände der Lamellen nicht mehr korrekt sind, da die Lamellen dort etwas mehr Spiel haben - dies ist auch beim Mine 2 der Fall. Technisch unproblematisch, optisch auch noch recht unauffällig ist dies aber etwas, das Perfektionisten stören könnte.

Der Kühler im Detail

Ein Markenzeichen, welches eigentlich fast alle Kühler von Scythe besitzen, findet beim Mine 2 keine Anwendung mehr. Die Rede ist vom sonst meist sehr großen Passiv-Kühlkörper direkt auf der Bodenplatte. Dieser wurde beim Mine 2 geschrumpft und ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Der Grund ist aber recht einfach und ebenso verständlich: Er würde schlicht und ergreifend dem zentral verbauten Lüfter zu viel Platz wegnehmen, bzw. den Kühler sonst unnötig hoch werden lassen. Da in der Bodenplatte des Mine 2 nicht genügend Platz vorhanden ist um alle acht Heatpipes nebeneinander anzuordnen, stapelte Scythe diese einfach in zwei Lagen, wie es auch schon beim Orochi der Fall war.
Die Bodenplatte selbst ist - wie immer - tadellos verarbeitet. Der Kupferblock, welcher die Wärme vom Prozessor aufnimmt und an die Heatpipes weiter leitet, ist vernickelt und wurde anschließend poliert. Die angebrachte Schutzfolie kann einfach entfernt werden und hinterlässt keinerlei Rückstände.
Der Mine 2 wird mit einem SlipStream-Lüfter ausgeliefert, welcher eine integrierte Lüftersteuerung besitzt. Mit Hilfe dieser Lüftersteuerung kann die Betriebsart des Lüfters geändert werden. Zur Auswahl stehen hierbei der PWM- und der V.R.-Modus. Während im PWM-Modus der Lüfter über das Mainboard geregelt wird, erlaubt der V.R.-Modus die Regelung über das montierte Potentiometer. Der Regelbereich des Lüfters liegt bei 500 bis 1.700 U/min. Bei maximaler Drehzahl fördert der SlipStream 157 Kubikmeter Luft pro Stunde und wird dabei rund 36,4 dB(A) laut. Die maximale Leistungsaufnahme beim Betrieb mit zwölf Volt beträgt 4,2 Watt. Obwohl der Lüfter im 140-mm-Format gefertigt ist, besitzen die Montagelöcher den Abstand von 120-mm-Lüftern. Mit den mitgelieferten Lüfterklammern können also keine nativen 140-mm-Lüfter montiert werden, sondern nur Lüfter mit 120-mm-Montagelöchern.
Der Lüfter selbst ist schnell angebracht, die nicht entfernbare Slotblende stört bei der Montage des Kühlers aber ein wenig. Auf der Cebit verriet uns Scythe aber, dass der Mine 2 wohl einer der letzten Kühler ist, bei dem ein Lüfter mit integriertem Potentiometer beigelegt wird. Wir begrüßen diese Entscheidung, nutzen die meisten Anwender, die ihre Lüfter per Hand regeln wollen, eigene Lüftersteuerungen.

Die Montage

Die Montage mit dem F.M.S.B.3-System geht im ganzen betrachtet recht einfach von der Hand, der Kühler muss aber von der Rückseite her verschraubt werden. Dank vier beiliegender Gummi-Scheiben, kann die Backplate aber bequem am Mainboard angebracht werden, ohne dass die Einzelteile mit der Hand gehalten werden müssen. Für geübte Hände ist die Montage, sofern das Mainboard im Gehäuse verbleiben kann, in wenigen Minuten erledigt - aber auch ungeübte Anwender brauchen nicht viel länger.
Ein Platzsparer ist der Mine 2 beileibe nicht. Wird der Kühler so montiert, dass der Luftstrom zum Gehäuse-Deckel ausgerichtet ist, überragt der Mine 2 zwei RAM-Slots. Arbeitsspeicher ohne Heatspreader passen aber ohne Probleme. Auf Boards, bei denen die RAM-Slots dichter am Sockel sitzen als bei unserem Testsystem, könnte es aber zum Kontakt der äußersten Heatpipes mit dem Arbeitsspeicher kommen.
Auf AMD-Systemen ist die Ausrichtung des Mine 2 nicht frei, jedoch ist die Standard-Ausrichtung die, bei der der Lufstrom zur Gehäuse-Rückwand ausgerichtet ist. Bei dieser Montage-Ausrichtung wird der sockelnahste RAM-Slot bei unserem ASUS P6X58D-E überragt.
Testaufbau & Testablauf

Unser Testsystem setzt sich wie folgt zusammen:
- ASUS P6X58D-E
- Intel Core i7 920 @ 3400 MHz @ 1,25 Volt
- 3x2 GB Crucial Ballistix @ 1.363 MHz @ 1,64 Volt (7-7-7-24 2T)
- Palit GeForce GTX 470
- Enermax LibertyECO 620W
- Western Digital WD64001AALS-00J7B0
- LG HL-DT-ST GH22NS50
- Aquacomputer Aquaero 4.00
- mCubed T-Balancer BigNG + 4 digitale Sensoren
- Scythe Kaze Jyu Slim (Systemlüfter @ 12 Volt)

Der Testaufbau und -Ablauf sieht wie folgt aus.
Der Test der Kühler mit den Original-Lüftern erfolgt bei zwölf und fünf Volt, bei beiden Tests geben wir die Drehzahl mit an, mit der der Lüfter im Schnitt gearbeitet hat, diese runden wir in 25er-Schritten. Ausgelesen werden die Drehzahlen mit Hilfe des Aquacomputer Aquaero 4.0 (Review).

Die Vergleichstests mit einheitlichen Lüftern erfolgen mit Hilfe eines Scythe Kama Flex 1900. Diesen regeln wir mit einer Aquacomputer Aquaero 4.0 auf die Drehzahlen 1.850, 1.300 und 700. Unterstützt ein Kühler 140-Millimeter-Lüfter werden zusätzlich Testläufe bei 1.700, 1.200 und 700 Umdrehungen mit einem Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3 getätigt.

Wir nutzen bei unseren Tests eine einheitliche Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können. Zum Einsatz kommt hierfür Noctua NT-H1 (Review).

Jeder Kühler muss mit jeder der Konfigurationen mehrere Testläufe über sich ergehen lassen. Neu ist, dass wir die Kühler nur noch zur Rückseite des Gehäuses hin ausrichten. Für das Einheizen in den Last-Phasen haben wir uns für das Tool Core Damage entschieden. Protokolliert werden die Temperaturen der CPU mit dem Tool Core Temp 0.99.7. Die Temperatur der Umgebungsluft wird in einem Abstand von rund fünf Zentimetern vor dem Lüfter mit Hilfe von vier digitalen Sensoren eines mCubed T-Balancer bigNG gemessen.

Aus den in den Testläufen ermittelten Daten errechnen wir dann die durchschnittliche Temperatur des Prozessors in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur. Die Temperaturen werden immer als Differenz zur Umgebungstemperatur angegeben. Gemäß der Konvention machen wir die Angaben in Kelvin, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius Temperaturdifferenz entspricht. Natürlich ist auch eine solche Datenmenge nicht vor Messtoleranzen gefeit und so sind trotz des getätigten Aufwandes Schwankungen im Bereich von 0,5 Kelvin bei den gemessenen Temperaturen möglich.


Wir möchten an dieser Stelle nochmals den Hinweis geben, dass die erreichten Temperaturen stark in Abhängigkeit vom genutzten System sind und auch auf ähnlichen Systemen abweichen können. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Grundlage für ihren Test haben.

Testergebnisse - Übersicht

Den Anfang bei unserer Testauswertung macht wie immer der Ergebnisvergleich. Hierbei werden alle erreichten Werte in einem Diagramm zusammengefasst, was einen guten Überblick darüber bringt, welche Lüfterbestückung oder Drehzahlen dem Kühler am besten liegen.


Der Scythe Mine 2 ist ein Kühler, welcher in jedem Drehzahlbereich von einem zweiten Lüfter deutlich profitiert. Während beim be quiet! Dark Rock Pro C1 z.B. der Unterschied mit einem zweiten Lüfter bei 1.850 U/min nur bei 0,3 Kelvin liegt, verbessert sich der Mine 2 um 1,9 Kelvin. Dass der Original-Lüfter (140 Millimeter großer SlipStream) mit 1.650 U/min ein gutes Stück besser ist als der 120 Millimeter große KamaFlex bei 1.850 U/min ist auch nicht verwunderlich, um so trauriger ist es aber, dass Scythe keine 140-mm-Lüfter unterstützt.


Test - Serienbelüftung mit zwölf Volt


Im Vergleich der Serienbelüftung muss sich der Scythe Mine 2 natürlich mit dem erst platzierten Thermalright Silver Arrow messen lassen. Der Rückstand beträgt hier 4,2 Kelvin, der Mine 2 besitzt aber auch nur einen Lüfter. Insgesamt ist das Testergebnis in Ordnung. Ungeregelt empfehlen wir aber niemanden den Betrieb, da der Lüfter in Kombination mit dem Mine 2 bei 1.650 U/min nicht mehr hörbar sondern schon deutlich hörbar ist und auf Dauer als störend empfunden wird.


Test - Serienbelüftung mit fünf Volt


Herunter geregelt verringert sich die Lautstärke um einiges, komplett unhörbar ist der Kühler so aber immer noch nicht. Auf einem guten zweiten Platz setzt sich der Mine 2, 0,9 Kelvin hinter dem Scythe Yasya, welcher mit rund 200 U/min mehr arbeitet.

Test - Single-Referenz-Belüftung (Scythe Kama Flex)

Als erster Test kommt unser Referenztest mit der Single-Belüftung eines Scythe Kama Flex 1900.


1.850 Umdrehungen pro Minute



1.300 Umdrehungen pro Minute



700 Umdrehungen pro Minute


Dass der Scythe Mine 2 eher für den Betrieb mit langsam drehendem Lüfter ausgelegt ist, erkennt man gut in den folgenden drei Diagrammen. Während er sich mit 1.850 U/min und 1.300 U/min nur im Mittelfeld bewegt, kann er sich bei 700 U/min deutlich nach oben schieben. Der Rückstand zu den Spitzenplätzen ist aber dennoch nicht übersehbar und beträgt auf den ersten Platz immer zwischen 4,5 und 5,0 Kelvin.

Test - Dual-Referenz-Belüftung (Scythe Kama Flex)

Nach den Testläufen mit einem 120-mm-Lüfter folgen die Testläufe mit doppelter Bestückung.


1.850 Umdrehungen pro Minute



1.300 Umdrehungen pro Minute



700 Umdrehungen pro Minute


Im Prinzip zeigt sich das gleiche Bild auch bei der doppelten Bestückung des Mine 2. Der Rückstand auf den wechselnden ersten Platz beträgt hier zwischen 4,5 und 4,7 Kelvin. Bei 700 U/min springt der Kühler, im Vergleich zum Betrieb mit 1.850 und 1.300 U/min, von Platz 13 auf Platz acht der Charts.

Fazit

Mit dem Mine 2 holt Scythe etwas Nostalgie zurück in den heimischen Rechner. Obwohl vom Namen her gleich, unterscheiden sich die Kühler technisch gesehen - bis auf die Tatsache, dass Sie Twin-Tower-Kühler sind - schon gewaltig. Aber gehen wir der Reihe nach. Bei der Verpackung und dem Transportschutz geht Scythe den gewohnten weg: Ohne Kunststoffe aber mit Kartonagen wird der Kühler recht gut fixiert, Beschädigungen sind aber nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen. Beim Lieferumfang legt Scythe das Nötigste bei, dazu zählt auch ein guter 140 Millimeter großer PWM-Lüfter, welcher auch durch ein integriertes Potentiometer gesteuert werden kann. Was jedoch fehlt sind weitere Lüfterklammern, gerade für native 140-mm-Lüfter. Die Verarbeitung des Mine 2 ist gut, hier und da stimmt der Lamellenabstand nicht zu 100 Prozent, jedoch können wir nicht sagen, dass der Mine 2 schlecht verarbeitet wäre. Dies zeigt sich zum Beispiel auch am Boden, welcher - wie gewohnt - als Spiegel herhalten könnte, wäre er nur größer. Die Montage gestaltet sich recht angenehm, bei der Weiterentwicklung des Systems hat Scythe gut durchdachte Änderungen vorgenommen, dazu zählen z.B. die Gummischeiben, welche die Schrauben fixieren. AMD-Anwender können den Kühler leider nicht frei ausrichten, er zeigt jedoch zur Gehäuserückwand. Bei unseren Leistungstest kann der Mine 2 mit dem verbauten Original-Lüfter gute Werte einfahren, gerade beim 5-Volt-Test überzeugt er. Erkauft wird sich diese Kühlleistung aber durch ein recht hohes Betriebsgeräusch. Im Test mit den Referenz-Lüftern platziert sich der Mine 2 im Mittelfeld, bei niedriger Drehzahl und mit zwei Lüftern bestückt verbessert er sich aber merkbar. Wer 140-mm-Lüfter einsetzt, welche 120-mm-Bohrungen besitzen, sollte noch einen Tick bessere Werte erhalten. Insgesamt ist die Leistung im Mittelfeld anzusiedeln, was aber keineswegs schlecht ist. Für aktuelle Systeme reicht der Scythe Mine 2 vollkommen aus und auch eine Übertaktung des Prozessors stellt hier kein Problem dar. Erhältlich ist der Scythe Mine 2 ab rund 60 Euro.


Pro & Contra

Pro
+ gute Verarbeitung
+ bietet Platz für bis zu drei Lüfter mit einem Lochabstand von 120 Millimetern
+ einfache Montage
+ gute Testergebnisse mit Referenzlüfter
+ Lüfter kann per PWM-Signal oder durch Potentiometer gesteuert werden

Contra
- kann nur Lüfter mit einem Lochabstand von 120 Millimetern aufnehmen
- hohes Gewicht


Award

Der Scythe Mine 2 bekommt von uns den DeXgo-Bronze-Award verliehen.
DeXgo-Bronze-Award

Danksagung

Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von Scythe.

Weitere Informationen

Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
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