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NZXT Havik 140


Einleitung

NZXT ist im Kühlermarkt quasi das, was man in der Job Branche einen Quereinsteiger nennt. Bislang gab es vom Unternehmen aus Kalifornien einige Produkte rund um den PC, angefangen bei Gehäusen, über Netzteile und Lüfter hin zu diversem Zubehör. Der Einstieg in den Markt der CPU-Kühler soll zugleich mit einem kleinen Paukenschlag erfolgen. Der Havik 140 wird mit zwei großen 140-mm-Lüftern ausgeliefert, welche für gute Kühlergebnisse bei niedriger Lautstärke sorgen sollen. Wie sich der NZXT Havik 140 aber in der Praxis wirklich schlägt, wird unser ausführlicher Test zeigen. Wie unser Urteil ausgefallen ist, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.

Verpackung & Lieferumfang

Der NZXT Havik 140 wird in einem schwarz-weißen Karton ausgeliefert. Auf der Verpackung befinden sich sehr viele Bilder des Kühlers, welche großteils mit englischen Texten versehen sind. Generell sind alle Angaben auf der Verpackung nur auf Englisch verfasst. Hierzu zählen auch die technischen Daten, was bei diesen aber nicht weiter problematisch ist. Der Inhalt wird durch mehrere große und Passgenau ausgeschnittene Schaumstoffpolster gesichert. Beschädigungen während des Transports sind dadurch nahezu ausgeschlossen.
Der Lieferumfang umfasst neben dem Kühlkörper noch zwei 140-mm-Lüfter, eine faltbare Bedienungs- und Montageanleitung, eine Tube Wärmeleitpaste, ein 3-Pin-Y-Kabel, vier Entkoppler zur Montage der Lüfter und das Montagematerial. Die Anleitung ist mehrsprachig (auch Deutsch) aufgebaut und erklärt die Montage zudem noch sehr gut durch viele große Bilder.
technische Daten
Größe (H x B x T - ohne Lüfter):159 x 135 x 61 Millimeter
Gewicht (ohne Lüfter):730 Gramm
Material:Kupfer Heatpipe vernickelt, Kupfer Boden vernickelt, Aluminium Lamellen
Anzahl Heatpipes:6x 6 Millimeter
Anzahl Lamellen:46
Lamellenabstand:1,9 Millimeter
Lüfterplätze vorhanden:2x 120/140 Millimeter
Lüfter beiliegend:2x 140 Millimeter
Lüfterdrehzahl:1.200 U/min
Fördermenge:153,33 m³/h
Lüfter Leistungsaufnahme:3,6 Watt
Lautstärke:25 dB(A)
Besonderheiten:2 Lüfter, Lüfter entkoppelt, verlötet, vernickelt
Kompatibilität:Intel 775, 1155, 1156, 1366
AMD AM2, AM2+, AM3
Preis:70 Euro (Stand Juli 2011)

Der Kühler im Detail

Der Havik 140 ist ein klassischer Tower-Kühler. So ist der Kühler 159 Millimeter hoch, 135 Millimeter breit und 61 Millimeter tief. Auch sein Gewicht von rund 730 Gramm entspricht einem durchschnittlichen CPU-Kühler in der Klasse der Tower-Kühler für 120- bzw. 140-mm-Lüfter. Die verbauten Aluminiumlamellen sind sehr schlicht gestaltet, aber vernickelt. Da die Lamellen seitlich keine Erhebungen besitzen können problemlos Lüfter im 120- oder 140-mm-format verwendet werden. Auch 140-mm-Lüfter, welche Bohrungen von 120-mm-Lüftern besitzen, finden auf dem Havik 140 Platz.
Verbaut sind im Kühler von NZXT insgesamt sechs 6-mm-Heatpipes, welche gleichmäßig im gesamten Kühler verteilt sind. Auch die Wärmeleitrohre aus Kupfer wurden vernickelt und sind für eine bessere Wärmeübertragung mit den Lamellen verlötet.
Seitlich sind die Lamellen zudem noch ineinander verhakt, was für eine höhere Stabilität am Rand sorgt. Auch werden seitlich die Halterungen der Lüfter eingehakt. Beides sorgt aber nicht dafür, dass der Kühler seitlich verschlossen ist, so kann dort Luft entweichen, was in der Regel zu etwas besseren Temperaturen im Betrieb mit niedrigen Drehzahlen führen kann.
46 Lamellen verteilen sich auf 117 Millimeter, der Abstand zwischen den Lamellen beträgt so rund 1,9 Millimeter. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist, so besitzt der Havik 140 einige unschöne Stellen zwischen den Lamellen. Dort ist an mehreren Stellen das Lötzinn verlaufen. Sind die Lüfter montiert ist dies nicht ersichtlich und auf die Leistung wirkt sich dieser Verarbeitungsfehler nicht aus, unschön ist es dennoch und sollte bei einem Preis von 70 Euro nicht vorkommen.

Der Kühler im Detail
Wie bereits erwähnt sind sechs Heatpipes im Havik 140 verbaut. Diese gruppieren sich so, dass die beiden Heatpipes, welche ganz außen auf der Bodenplatte sitzen, im Inneren des Kühlers platziert sind, wohingegen die beiden zentral im Boden verbauten Heatpipes außen im Kühler ihre Wärme abgeben. Durch die Biegeradien, welche dort notwendig sind, konnten weiter unten keine weiteren Lamellen verbaut werden.
Der Boden ist im Auslieferungszustand durch eine Folie geschützt. Diese kann leicht entfernt werden und gibt anschließend den leicht konvexen Boden frei, welcher zwar geschliffen aber nicht poliert ist. Die Bodenplatte besteht aus Kupfer, welche wie der gesamte Kühler ebenfalls vernickelt wurde.
NZXT legt dem Havik 140 gleich zwei Lüfter bei. Diese sind im 140-mm-Format gehalten, besitzen jedoch die Montagelöcher von 120-mm-Löchern. Beide Lüfter besitzen am Ende ihres 15 Zentimeter langen Kabels einen 3-Pin-Anschluss und arbeiten bei einer anliegenden Spannung von zwölf Volt mit 1.200 U/min. Der Luftdurchsatz beträgt dann rund 153 m³/h bei einer Lautstärke von 25 dB(A), laut NZXT. Die Leistungsaufnahme beträgt dann jeweils 3,6 Watt. Um die Lüfter über einen Anschluss am Mainboard betreiben zu können, legt NZXT ein 15 Zentimeter langes Y-Kabel bei. Bei den Entkopplern sei erwähnt, dass diese keine Montage bei Lüftern zulassen, welche durchgängige Montagestege besitzen.
Montiert werden die Lüfter durch zwei "Gummibänder". Diese werden wie alle anderen Entkoppler am Lüfter befestigt, die Befestigung am Kühler verläuft beim Havik 140 aber etwas anders. So wird der Gummi zwischen den Lamellen durchgeführt und dann im Kühler eingehakt. Der Entkoppler ist weich genug um auch Lüfter mit 140-mm-Montagelöchern aufnehmen zu können. Die Befestigung am Kühler erfolgt analog zu den 120-mm-Lüftern. Einen Hinweis wollen wir an dieser Stelle noch geben, der Kühler selbst ist nur 159 Millimeter hoch, je nach genutzten Lüfter erhöht sich der Platzbedarf des Kühlers. Mit den mitgelieferten Lüftern beträgt die Gesamthöhe rund 166 Millimeter.

Die Montage

Die Montage erfolgt durch ein mehrteiliges Backplate-System, welches auf der Vorderseite des Mainboards dann zwei Montagestege zur Verfügung stellt. Mit einen Metallsteg, welcher mit zwei Schrauben inkl. Federn versehen ist, wird dann der Kühler an der Halterung befestigt. Bis auf das Anziehen der Schrauben inkl. Federn können die anderen Teile ohne Werkzeug zusammengebaut werden. Bei der Montage der Schrauben ist für unseren Geschmack jedoch etwas viel Kraftaufwand notwendig, wären die Schrauben nur einen Tick länger, wäre die Montage sehr gut. So bleibt ein sehr kleiner fader Beigeschmack.
Der Kühler kann auf allen unterstützten Plattformen frei ausgerichtet werden. Für die Montage auf AMD-Systemen wird das Retention-Modul mit dem beiliegenden Zubehör erweitert. Wird der Havik 140 zum Gehäuse-Deckel ausgerichtet, blockiert er auf unserem Sockel 1366-Testsystem den sockelnahsten RAM-Steckplatz für Arbeitsspeicher mit hohem Heatspreader. Bei Systemen, welche die RAM-Steckplätze dichter am Sockel haben, betrifft dies auch noch den zweiten RAM-Steckplatz.
Die Ausrichtung zur Gehäuse-Rückseite ist unproblematischer, da der Kühler dort weniger Platz in Richtung der RAM-Slots benötigt. Auf 1366er-Systemen wird keiner der RAM-Steckplätze überragt. Von der Seite nochmals recht gut zu erkennen, wie weit die Lüfter den Kühler überragen und die Gesamthöhe dadurch erhöhen.
Testaufbau & Testablauf

Unser Testsystem setzt sich wie folgt zusammen:
- ASUS P6X58D-E
- Intel Core i7 920 @ 3400 MHz @ 1,25 Volt
- 3x2 GB Crucial Ballistix @ 1.363 MHz @ 1,64 Volt (7-7-7-24 2T)
- Palit GeForce GTX 470
- Enermax LibertyECO 620W
- Western Digital WD64001AALS-00J7B0
- LG HL-DT-ST GH22NS50
- Aquacomputer Aquaero 4.00
- mCubed T-Balancer BigNG + 4 digitale Sensoren
- Scythe Kaze Jyu Slim (Systemlüfter @ 12 Volt)

Der Testaufbau und -Ablauf sieht wie folgt aus.
Der Test der Kühler mit den Original-Lüftern erfolgt bei zwölf und fünf Volt, bei beiden Tests geben wir die Drehzahl mit an, mit der der Lüfter im Schnitt gearbeitet hat, diese runden wir in 25er-Schritten. Ausgelesen werden die Drehzahlen mit Hilfe des Aquacomputer Aquaero 4.0 (Review).

Die Vergleichstests mit einheitlichen Lüftern erfolgen mit Hilfe eines Scythe Kama Flex 1900. Diesen regeln wir mit einer Aquacomputer Aquaero 4.0 auf die Drehzahlen 1.850, 1.300 und 700. Unterstützt ein Kühler 140-Millimeter-Lüfter werden zusätzlich Testläufe bei 1.700, 1.200 und 700 Umdrehungen mit einem Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3 getätigt.

Wir nutzen bei unseren Tests eine einheitliche Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können. Zum Einsatz kommt hierfür Noctua NT-H1 (Review).

Jeder Kühler muss mit jeder der Konfigurationen mehrere Testläufe über sich ergehen lassen. Neu ist, dass wir die Kühler nur noch zur Rückseite des Gehäuses hin ausrichten. Für das Einheizen in den Last-Phasen haben wir uns für das Tool Core Damage entschieden. Protokolliert werden die Temperaturen der CPU mit dem Tool Core Temp 0.99.7. Die Temperatur der Umgebungsluft wird in einem Abstand von rund fünf Zentimetern vor dem Lüfter mit Hilfe von vier digitalen Sensoren eines mCubed T-Balancer bigNG gemessen.

Aus den in den Testläufen ermittelten Daten errechnen wir dann die durchschnittliche Temperatur des Prozessors in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur. Die Temperaturen werden immer als Differenz zur Umgebungstemperatur angegeben. Gemäß der Konvention machen wir die Angaben in Kelvin, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius Temperaturdifferenz entspricht. Natürlich ist auch eine solche Datenmenge nicht vor Messtoleranzen gefeit und so sind trotz des getätigten Aufwandes Schwankungen im Bereich von 0,5 Kelvin bei den gemessenen Temperaturen möglich.


Wir möchten an dieser Stelle nochmals den Hinweis geben, dass die erreichten Temperaturen stark in Abhängigkeit vom genutzten System sind und auch auf ähnlichen Systemen abweichen können. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Grundlage für ihren Test haben.

Testergebnisse - Übersicht

Den Anfang bei unserer Testauswertung macht wie immer der Ergebnisvergleich. Hierbei werden alle erreichten Werte in einem Diagramm zusammengefasst, was einen guten Überblick darüber bringt, welche Lüfterbestückung oder Drehzahlen dem Kühler am besten liegen.


Der Havik 140 ist ein Kühler, welcher sehr ausgeglichen auf Änderungen wie Drehzahl, Anzahl der Lüfter und auch auf die Lüftergröße reagiert. Während bei niedrigen Drehzahlen es deutlich besser ist 140-mm-Lüfter einzusetzen, erreichten wir mit jeweils einem Lüfter mit dem 120-mm-lüfter von Scythe knapp bessere Temperaturen, als es unser 140-mm-Referenzmodell erreicht hat. Normaler Weise liegt hier, auch wenn die Drehzahl geringfügig niedriger ist, der Vorteil beim 140-mm-Lüfter. Dennoch kann man sagen, es lohnt sich 140-mm-Lüfter einzusetzen, da diese gerade bei niedrigeren Drehzahlen dem Havik 140 deutlich besser liegen.


Test - Serienbelüftung mit zwölf Volt


Bei unserem 12-Volt-Test rangieren auf den ersten Plätzen fast ausschließlich Kühler, welche mit zwei Lüftern ausgestattet sind - dies ist auch nicht verwunderlich. Der Havik 140 gliedert sich in diese Riege auf einem guten fünften Platz ein. Mit 1.225 und 1.200 U/min arbeiten die Lüfter des Tower-Kühlers von NZXT. Dem Noctua NH-D14, welcher preislich in etwa auf gleichem Niveau liegt und dessen Lüfter auch in etwa genau so schnell drehen wie die des Havik 140, muss er sich knapp geschlagen geben. Der NZXT Havik 140 agiert in diesem Test deutlich hörbar.


Test - Serienbelüftung mit fünf Volt


Mit fünf Volt betrieben arbeiten die Lüfter noch mit 700 respektive 675 U/min, das erreichte Delta von 49,3 Kelvin schiebt den Havik 140 auf den dritten Platz vor. Der Kühler platziert sich hier knapp vor dem Scythe Mine 2 und 0,6 Kelvin hinter dem Scythe Yasya und dem Prolimatech Genesis in der ''Dual Red Vortex Edition''. Die Lüfter des Havik 140 sind bei diesen Drehzahlen kaum noch wahrnehmbar.

Test - Single-Referenz-Belüftung (Scythe Kama Flex)

Als erster Test kommt unser Referenztest mit der Single-Belüftung eines Scythe Kama Flex 1900.


1.850 Umdrehungen pro Minute



1.300 Umdrehungen pro Minute



700 Umdrehungen pro Minute



Auch im Test mit unseren 120-mm-Referenzlüftern im Single-Betrieb bestätigt sich die gute Leistung des Havik 140. Bei allen drei Drehzahlen liegt der Kühler weit vorne im Testfeld, wobei er seine beste Platzierung - Rang 5 - bei 1.850 U/min erreicht. Der mit ähnlichen Abmessungen aufgebaute Thermalright Venomous X liegt knapp vor dem NZXT Havik 140.

Test - Dual-Referenz-Belüftung (Scythe Kama Flex)

Nach den Testläufen mit einem 120-mm-Lüfter folgen die Testläufe mit doppelter Bestückung.


1.850 Umdrehungen pro Minute



1.300 Umdrehungen pro Minute



700 Umdrehungen pro Minute


Beim Betrieb mit zwei Lüftern profitieren besonders die Kühler mit zwei Kühltürmen (Noctua NH-D14, Thermalright Silver Arrow und Prolimatech Genesis) und schieben sich dadurch am Havik 140 vorbei, mit Platzierungen an Stelle sieben und acht, liegt der Kühler von NZXT dennoch weit vorne mit dabei.

Test - Single-Referenz-Belüftung (Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3)

Nun folgen die Testläufe mit den 140-mm-Lüftern in Form des Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3.


1.700 Umdrehungen pro Minute



1.200 Umdrehungen pro Minute



700 Umdrehungen pro Minute


Mit einem 140-mm-Lüfter bestückt kann der Havik 140 vor allem bei 700 U/min überzeugen. Dort kann sich der Kühler vor allen Konkurrenten auf den ersten Platz schieben, bei hohen Drehzahlen zieht er aber den Kürzeren gegen das Dreigestirn an der Spitze in Form des Thermalright Archon, des Thermalright Silver Arrow und des Prolimatech Super Mega.

Test - Dual-Referenz-Belüftung (Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3)

Als nächster Test kommt unser Referenztest mit der Dual-Belüftung zweier Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3.


1.700 Umdrehungen pro Minute



1.200 Umdrehungen pro Minute



700 Umdrehungen pro Minute


Ähnlich sieht es mit zwei 140-mm-Lüftern aus, nur holt der Prolimatech Genesis zum Gegenschlag aus und auch der Prolimatech Armageddon legt bei 1.700 U/min zu. Bei 700 U/min kann der Havik 140 sich erneut stark verbessern und platziert sich knapp hinter dem Spitzen-Duo.

Fazit

Häufiger versuchen Hersteller in den letzten Jahren in neue Märkte vorzustoßen, wobei dies nicht immer zufriedenstellend gelingt. Anders ist dies beim ersten Kühler von NZXT, dem Havik 140. So werden typische Fehler wie eine schlechte Verpackung oder ein geringer Lieferumfang vermieden, ganz im Gegenteil. Mit einer sehr guten Polsterung im Inneren des Kartons und gleich zwei 140-mm-Lüftern wird der Kühler bestückt. Bei der Verarbeitung kann man grundsätzlich nichts schlechtes sagen, solange man nicht genauer hinschaut. Von "Außen" mit einem schlichten aber tadellosen Aussehen versehen, verstecken sich die "Problemchen" bei den Lötstellen. So finden sich mehrfach Stellen, an denen das Lötzinn auf die Lamellen gelaufen ist. Ist der Kühler verbaut, fällt dies aber nicht weiter auf. Apropo verbaut: Die Montage des Havik ist grundsätzlich sehr gut gelöst, gerade auch, da AMD-Anwender den Kühler frei ausrichten können. Nur etwas mehr Spielraum bei den Federn, welche den Montagedruck ausüben, wäre wünschenswert, da dadurch die Montage nochmals deutlich leichter von der Hand gehen würde. Die Lüfter werden mit Entkopplern befestigt, welche nicht nur Vibrationen schlucken sondern auch noch universell für 120- und 140-mm-Lüfter passen. Bei den Testergebnissen zeigt der Havik keine wirkliche Schwäche. Zu den absoluten Spitzenplätzen reicht es nur ein einziges mal, eine dauerhafte Platzierung unter den Top-Kühlern ist aber für einen Neuling ebenfalls schon sehr gut. Auch hier hat NZXT also alles richtig gemacht. Kommen wir abschließend noch zum Preis: 70 Euro schlagen zu Buche für den Sunny-Boy aus Kalifornien. Dies ist kein Pappenstiel, liegt dieser Preis doch auf dem Niveau eines Noctua NH-D14, Thermalright Archon oder auch Prolimatech Genesis, jedoch ist auch die Kühlleistung auf einem so hohen Niveau. Wir denken, dass der Preis gerechtfertigt ist.


Pro & Contra

Pro
+ zwei 140-mm-Lüfter beiliegend
+ gute Testergebnisse mit Original- und Referenz-Lüfter
+ insgesamt gute Verarbeitung...

Contra
- aber mit kleineren, nicht direkt sichtbaren Mängeln
- Montage benötigt etwas viel Druck


Award

Wir verleihen dem NZXT Havik, für die gezeigten Leistungen, unseren DeXgo-Silber-Award.
DeXgo-Silber-Award

Danksagung

Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von Caseking.

Weitere Informationen

Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
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