Lancool PC-K63
Einleitung
Lancool ist als Tochterfirma des bekannten taiwanesischen Herstellers Lian Li ebenfalls ein auf Gehäuse spezialisiertes Unternehmen, dass bereits in der Vergangenheit mit meist etwas günstigeren, den Lian Li-Modellen allerdings sehr ähnlichen Gehäusen aufgefallen ist. Mit der neuen First Knight-Serie kommen drei Gehäuse aus schwarzem SECC-Stahl auf den Markt. Alle drei Gehäuse ähneln dank eines neuen ausgefallenerem Design nur noch wenig den großen Brüdern von Lian Li. Das hier getestete Lancool PC-K63 verfügt über eine geschwungene Front, die fließend in den Deckel übergeht. Zusätzlich besitzt es einen schwarzen Innenraum und ein Seitenfenster. Ob Lancool auch mit dem K-63 den guten Ruf der taiwanesischen Gehäusehersteller wahren kann, werden wir auf den folgenden Seiten testen.
Verpackung
Lieferumfang
Im Lieferumfang befinden sich eine Montageanleitung, ein Prospekt mit anderen Produkten von Lian Li sowie ein kleiner weißer Karton. Letzterer ist im Inneren des Case an den Festplattenkäfigen befestigt und beinhaltet alle nötigen Schrauben, welche komplett in schwarz gehalten sind, Gummiunterlegscheiben für die Festplattenmontage, einen Lautsprecher, Kabelbinder, einen 4-Pin-Molex auf 3-Pin-Molex-Adapter sowie letztlich eine Netzteilklemme, die eine werkzeuglose Montage des Netzteils ermöglicht. Besonders interessant ist neben der Netzteilklemme die Beilage eines Tütchens mit Mainboardrändelschrauben. Diese werden bereits seit einiger Zeit von Lian Li vertrieben, allerdings bisher nur wenigen Gehäusen beigelegt.
Im Lieferumfang befinden sich eine Montageanleitung, ein Prospekt mit anderen Produkten von Lian Li sowie ein kleiner weißer Karton. Letzterer ist im Inneren des Case an den Festplattenkäfigen befestigt und beinhaltet alle nötigen Schrauben, welche komplett in schwarz gehalten sind, Gummiunterlegscheiben für die Festplattenmontage, einen Lautsprecher, Kabelbinder, einen 4-Pin-Molex auf 3-Pin-Molex-Adapter sowie letztlich eine Netzteilklemme, die eine werkzeuglose Montage des Netzteils ermöglicht. Besonders interessant ist neben der Netzteilklemme die Beilage eines Tütchens mit Mainboardrändelschrauben. Diese werden bereits seit einiger Zeit von Lian Li vertrieben, allerdings bisher nur wenigen Gehäusen beigelegt.
Spezifikationen
| Größe (Höhe x Breite x Tiefe): | 530 x 215 x 530 Millimeter | ||
| Gewicht: | 10,4 Kilogramm | ||
| Formfaktor: | ATX / Micro-ATX / Mini-ITX | ||
| Laufwerksschächte extern: | 3 x 5,25 Zoll | ||
| Laufwerksschächte intern: | 6 x 3,5 / 2x 2,5 Zoll | ||
| Erweiterungsslots: | 8 | ||
| Front I/O-Panel: | 1x USB 2.0; 1x USB 3.0 | ||
| 1x eSATA; 2x Audio | |||
| Netzteilposition | Boden | ||
| Lüfter im Lieferumfang: | Front: 2x 140 Millimeter blaue LED | ||
| Deckel: 2x 140 Millimeter | |||
| Heck: 1x 120 Millimeter blaue LED |
Äußere Ansichten
Der Deckel des PC K-63 passt sich der geschwungenen Form der Front an und weist im vorderen Teil zunächst die I/O-Anschlüsse und den Power- und Resetschalter auf. Im hinteren Teil des Deckels findet man neun kiemenartige Schlitze, die leicht schräg angeordnet sind und den darunter befindlichen Lüftern die Luftzufuhr ermöglichen.
Äußere Ansichten
Innere Ansichten
Hinter dem rechten Seitenteil des K-63 finden wir zunächst den Mainboardschlitten, welcher sich nicht ohne Weiteres entfernen lässt. Die Öffnung für CPU-Rückplatten ist etwa zwölf mal 14 Zentimeter groß. Zwei weitere Öffnungen findet man am unteren Ende des Mainboardschlitten. Mit je einer Größe von etwa 4,5 mal 1,5 Zentimetern eignen sie sich gut um die Front-Panel-Anschlüsse des Gehäuses mit dem Mainboard zu verbinden. Eine Besonderheit findet man im vorderen Bereich des Gehäuses kurz hinter dem 5,25-Zoll-Käfig. Hier zieht sich vom Boden bis zum Deckel ein vier Zentimeter breiter und 38 Zentimeter langer Kanal, der über Klammern verfügt, die es ermöglichen beispielsweise die Front-Anschlusskabel sauber zu verlegen und gleichzeitig einem Wirrwarr von Kabeln vorbeugt. Ein derartiges System haben wir bisher bei noch keinem Lian Li-Gehäuse gesehen, allerdings weisen auch andere Modelle der First Knight-Serie dieses Feature auf.
Installation der Hardware
| Der Einbau der Hardware verlief komplett reibungslos. Für den Einbau des Mainboards sind die Abstandshalter bereits vormontiert. Die Öffnungen um das Mainboard lassen sich recht einfach erreichen und ermöglichen beispielsweise das einfache Anschließen der Front-Panel-Kabel. Anschließend bewies sich die werkzeuglose Slotbefestigung bei der Montage der Grafikkarte. Die Karte wird ausreichend stabil gehalten und lässt sich auch einfach entfernen. Die maximale Länge der Grafikeinheit beträgt zunächst 290 Millimeter. Weitere 120 Millimeter können jedoch gewonnen werden, wenn man den oberen Festplattenkäfig entfernt. Eine weitere werkzeugfreie Lösung findet man bei der Montage des Netzteils. Dieses wird von einer bereits von Lian Li bekannten Klammer gehalten, die sich neben anderen Kleinigkeiten im Lieferumfang befand. Klasse ist hierbei der sichere Halt den die Klammer gewährleistet. Probleme hingegen können entstehen, wenn man den von der Klammer belegten Platz für einen Lüfter benötigt oder wie bei unserem Testnetzteil dem Sea Sonic X-460 FL 460 Watt jeder Platz mit luftdurchlässigen Öffnungen benötigt wird, um die passive Kühlung zu ermöglichen. |
Die verbauten Lüfter in der Front und im Heck sind angenehm leise im Betrieb. Die blaue Beleuchtung sorgt für einen Hingucker und auch der Schlitz im oberen Bereich der Front wird, je nach Status, in zwei ansprechenden Farben beleuchtet. Die dafür benötigten Kabel sind mit einer Länge von etwa 70 Zentimetern zwar ausreichend lang um sie mit dem Mainboard zu verbinden, jedoch ergeben sich Probleme, wenn man den dafür vorgesehenen Kanal nutzen möchte, da die Kabel dadurch etwa 5 Zentimeter an Länge verlieren und es schwierig ist die Anschlüsse zu befestigen. Besonders betroffen sind Audio- und USB-Anschluss. Nichtsdestotrotz hinterlässt das Lancool K-63 insgesamt einen sehr guten Eindruck und bietet der verbauten Hardware sowohl guten Schutz, als auch sicheren Halt und eine edle Verpackung.
Fazit
Mit dem K-63 ist definitiv bewiesen, dass sich die Tochterfirma Lancool keineswegs hinter der beliebten taiwanesischen Größe Lian Li verstecken muss. Das K-63 ist ein ansprechendes Gehäuse mit genügend Raum für einiges an Hardware und mit interessanten zusätzlichen Erweiterungen, die Lancool dem Gehäuse mitgibt. Bereits der Lieferumfang überzeugte durch ausreichende Bestückung mit allen nötigen Schrauben und zwei interessanten Zugaben, nämlich der Befestigungs-Klammer für das Netzteil und den Rändelschrauben für die Mainboard-Montage. Weitere kleine Innovationen wie der Kabelkanal auf der rechten Seite, aber auch die solide Verarbeitung bestärkten den ersten Eindruck. Das komplett schwarze Gehäuse, welches bereits fünf mitgelieferte Lüfter beinhaltet, von denen drei im Betrieb blau leuchten, kann sich ein Seitenfenster wirklich leisten. Der Blick auf die innenliegende Hardware wird durch ein abgerundetes Acrylglasfenster gewährt. Erfreulich ist zudem, dass bei den Lüftern, die Luft in das Gehäuse saugen, auf leicht entfernbare Staubschutzgitter gesetzt wird, wie man sie bereits von Lian li kennt. Insgesamt finden sich mehrere Teile am Lancool K-63, die man bereits von Lian Li kennt. Dies ist allerdings durchweg erfreulich, da es sich ausschließlich um bereits bewährte Teile handelt. Die Kompatibilität für die einzelnen Hardware-Standardts ist groß. So können Mainboards von Mini-ITX bis ATX, Festplatten und SSDs von 2,5 bis 3,5 Zoll, Grafikkarten mit einer Maximallänge von 410 Millimetern und USB3.0-Geräte angeschlossen, beziehungsweise verbaut werden. Der einzige Unterschied zu Gehäusen von Lian Li ist wohl das Material. Wirkliche Auswirkungen des SECC-Stahls auf die Stabilität sind beim Lancool K-63 nicht zu bemerken. Das Material hat lediglich Auswirkungen auf das Gewicht des K-63 und lässt es rein optisch weniger hochwertig als Aluminiumgehäuse mit gebürstetem Finish wirken. Ein solches Finish hätte sicher den guten Eindruck, den das Gehäuse im Test hinterlassen hat, abgerundet. Das Lancool K-63 geht für etwa 95 Euro über die Ladentische und wird im Rahmen der First Knight-Serie von Lancool auch als K-59 ohne Seitenfenster und schwarzen Innenraum vertrieben.
Pro & Contra
Pro
+ Hohe Qualität
+ Ansprechendes Design
+ umfangreicher Lieferumfang
+ zahlreiche Features für Kabelmanagement und werkzeugfreie Befestigung
+ Gute Belüftung durch fünf mitgelieferte Lüfter
+ entfernbarer Staubschutz
+ Seitenfenster
+ USB 3.0
Contra
- "nur" Stahl
- daher höheres Gewicht
Award
Wir verleihen dem Lancool K-63 aufgrund des rundum gelungenen Gesamtbilds den DeXgo-Gold-Award.
Mit dem K-63 ist definitiv bewiesen, dass sich die Tochterfirma Lancool keineswegs hinter der beliebten taiwanesischen Größe Lian Li verstecken muss. Das K-63 ist ein ansprechendes Gehäuse mit genügend Raum für einiges an Hardware und mit interessanten zusätzlichen Erweiterungen, die Lancool dem Gehäuse mitgibt. Bereits der Lieferumfang überzeugte durch ausreichende Bestückung mit allen nötigen Schrauben und zwei interessanten Zugaben, nämlich der Befestigungs-Klammer für das Netzteil und den Rändelschrauben für die Mainboard-Montage. Weitere kleine Innovationen wie der Kabelkanal auf der rechten Seite, aber auch die solide Verarbeitung bestärkten den ersten Eindruck. Das komplett schwarze Gehäuse, welches bereits fünf mitgelieferte Lüfter beinhaltet, von denen drei im Betrieb blau leuchten, kann sich ein Seitenfenster wirklich leisten. Der Blick auf die innenliegende Hardware wird durch ein abgerundetes Acrylglasfenster gewährt. Erfreulich ist zudem, dass bei den Lüftern, die Luft in das Gehäuse saugen, auf leicht entfernbare Staubschutzgitter gesetzt wird, wie man sie bereits von Lian li kennt. Insgesamt finden sich mehrere Teile am Lancool K-63, die man bereits von Lian Li kennt. Dies ist allerdings durchweg erfreulich, da es sich ausschließlich um bereits bewährte Teile handelt. Die Kompatibilität für die einzelnen Hardware-Standardts ist groß. So können Mainboards von Mini-ITX bis ATX, Festplatten und SSDs von 2,5 bis 3,5 Zoll, Grafikkarten mit einer Maximallänge von 410 Millimetern und USB3.0-Geräte angeschlossen, beziehungsweise verbaut werden. Der einzige Unterschied zu Gehäusen von Lian Li ist wohl das Material. Wirkliche Auswirkungen des SECC-Stahls auf die Stabilität sind beim Lancool K-63 nicht zu bemerken. Das Material hat lediglich Auswirkungen auf das Gewicht des K-63 und lässt es rein optisch weniger hochwertig als Aluminiumgehäuse mit gebürstetem Finish wirken. Ein solches Finish hätte sicher den guten Eindruck, den das Gehäuse im Test hinterlassen hat, abgerundet. Das Lancool K-63 geht für etwa 95 Euro über die Ladentische und wird im Rahmen der First Knight-Serie von Lancool auch als K-59 ohne Seitenfenster und schwarzen Innenraum vertrieben.
Pro & Contra
Pro
+ Hohe Qualität
+ Ansprechendes Design
+ umfangreicher Lieferumfang
+ zahlreiche Features für Kabelmanagement und werkzeugfreie Befestigung
+ Gute Belüftung durch fünf mitgelieferte Lüfter
+ entfernbarer Staubschutz
+ Seitenfenster
+ USB 3.0
Contra
- "nur" Stahl
- daher höheres Gewicht
Award
Wir verleihen dem Lancool K-63 aufgrund des rundum gelungenen Gesamtbilds den DeXgo-Gold-Award.
Danksagung
Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von Lian Li.
Weitere Informationen
Dieser Artikel wurde von FTSJack verfasst.
Weitere Informationen findest du in diesem » Forum Thread
