Thermalright True Spirit
Einleitung
Günstig bedeutet gleicht schlecht? Dass dem nicht so ist, haben einige Hersteller bereits gezeigt. Mit dem HR-02 Macho brachte Thermalright bereits einen recht günstigen Kühler auf den Markt, welcher aber noch nicht ins Low-Budget-Segment vorstoßen konnte. Dies soll nun mit Thermalright True Spirit geschehen, welcher lediglich 28 Euro kostet. Dennoch soll der Kühler mit guten Leistungswerten überzeugen und so einige Konkurrenten das Fürchten lehren. Namentlich bekannt dürfte der Kühler eventuell schon dem einen oder anderen sein, so stellte die Tochtermarke Cogage bereits 2009 den TRUE Spirit vor, welcher aber bei den Käufern nicht so gut ankam. Wie sich die Neuauflage schlägt und ob sich der Kühler wirklich als Geheimtipp für den sparsamen Käufer entpuppt, zeigen die folgenden Seiten.
Verpackung & Lieferumfang
Wie auch schon den kürzlich vorgestellten HR-02 Macho, verpackt Thermalright auch den True Spirit in einem farblich auffälligen Karton. Ein knalliges Gelb gepaart mit schwarzen Flächen sorgt für starke Kontraste. Auf der Verpackung finden sich einige Informationen zum Kühler und schemenhafte Bilder. Der Schutz, welcher von der Verpackung ausgeht, ist recht gering, da auch beim True Spirit auf Kunststoffpolster verzichtet wird. Der Lieferumfang ist in einem kleinen Karton innerhalb der Verpackung verstaut und kann so den Kühler nicht beschädigen.
Wie auch schon den kürzlich vorgestellten HR-02 Macho, verpackt Thermalright auch den True Spirit in einem farblich auffälligen Karton. Ein knalliges Gelb gepaart mit schwarzen Flächen sorgt für starke Kontraste. Auf der Verpackung finden sich einige Informationen zum Kühler und schemenhafte Bilder. Der Schutz, welcher von der Verpackung ausgeht, ist recht gering, da auch beim True Spirit auf Kunststoffpolster verzichtet wird. Der Lieferumfang ist in einem kleinen Karton innerhalb der Verpackung verstaut und kann so den Kühler nicht beschädigen.
Neben dem True Spirit befindet sich noch ein 120-mm-Lüfter, ein Paar Halteklammern für den Lüfter, das Montagematerial, eine Portion Chill-Factor-Wärmeleitpaste und die Montageanleitung, welche nur in Englisch vorliegt (die deutsche Version kann bei PC-Cooling heruntergeladen werden), im Karton. Ein zweites Set Halteklammern liegt nicht bei, die von Thermalright zuletzt genutzten Klammern passen aber auch beim True Spirit.
technische Daten
| Größe (H x B x T - ohne Lüfter): | 162 x 132 x 54 Millimeter |
| Gewicht (ohne Lüfter): | 475 Gramm |
| Material: | Kupfer Heatpipe, Kupfer Boden vernickelt, Aluminium Lamellen |
| Anzahl Heatpipes: | 4x 6 Millimeter |
| Anzahl Lamellen: | 48 |
| Lamellenabstand: | 1,7 Millimeter |
| Lüfterplätze vorhanden: | 2x 120 Millimeter |
| Lüfter beiliegend: | 1x 120 Millimeter |
| Lüfterdrehzahl: | 1.000 - 1.500 U/min |
| Fördermenge: | 112,92 m³/h |
| Lüfter Leistungsaufnahme: | 2,52 Watt |
| Lautstärke: | 37,40 dB(A) |
| Besonderheiten: | PWM-Lüfter |
| Kompatibilität: | Intel 775, 1155, 1156, 1366 |
| AMD AM2, AM2+, AM3 | |
| Preis: | 29 Euro (Stand September 2011) |
Der Kühler im Detail
Der "aktuelle" True Spirit sieht dem Exemplar von Cogage sehr ähnlich, es gibt aber einige Unterschiede zwischen den beiden Kühlern. Während einige offensichtlich sind, wie die nicht vorhandenen Endkappen der Heatpipes, sind andere Änderungen nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Hierzu zählt auch das Fertigungsverfahren. Zwar sind auch aktuell die Lamellen nur auf die Heatpipes gesteckt, zum Einsatz kam aber ein neues Verfahren. Dass dies scheinbar sehr gut funktioniert, zeigte sich bereits beim Test des HR-02 Macho, bei dem ebenfalls die Heatpipes durch das neue Verfahren mit den Lamellen verbunden wurden.
Der "aktuelle" True Spirit sieht dem Exemplar von Cogage sehr ähnlich, es gibt aber einige Unterschiede zwischen den beiden Kühlern. Während einige offensichtlich sind, wie die nicht vorhandenen Endkappen der Heatpipes, sind andere Änderungen nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Hierzu zählt auch das Fertigungsverfahren. Zwar sind auch aktuell die Lamellen nur auf die Heatpipes gesteckt, zum Einsatz kam aber ein neues Verfahren. Dass dies scheinbar sehr gut funktioniert, zeigte sich bereits beim Test des HR-02 Macho, bei dem ebenfalls die Heatpipes durch das neue Verfahren mit den Lamellen verbunden wurden.
Von den Abmessungen her hat sich nicht wirklich etwas geändert. So ist der True Spirit rund 162 Millimeter hoch, 132 Millimeter breit und 54 Millimeter tief. Für den Abtransport der Abwärme sorgen insgesamt vier Heatpipes mit einem Durchmesser von sechs Millimetern. Diese nehmen die Wärme im Boden aus Kupfer auf und leiten sie an die Aluminium-Lamellen weiter.
Von der Form erinnert der True Spirit an den alten Ultra-120 eXtreme, welcher ähnlich aufgebaut - aber etwas dicker - war. Typisch ist hierbei unter anderem die gewölbte Form der Lamellen, die dafür sorgt, dass der Lüfter seitlich aufliegt und im Zentrum etwas Freiraum zwischen Lüfter und Kühler entsteht.
Ebenso typisch sind die seitlich abgekanteten Lamellen. Dieser Aufbau soll für Verwirbelungen im Kühler sorgen, was wiederum der Kühlleistung zu Gute kommt. Sowohl in der Mitte des Kühlers, als auch seitlich sind die Lamellen zudem mit kleinen "Abstandshaltern" versehen. Durch diese soll der Abstand der Lamellen untereinander gleich bleiben. Das dies nicht immer ganz klappt zeigt unser Bild, durch den Transport wurden die obersten beiden Lamellen leicht verzogen. Optisch zwar unschön ist dies aber kein Problem, welches sich auf die Kühlleistung auswirkt.
Der Kühler im Detail
Den Boden schützt Thermalright durch eine Folie. Diese lässt sich leicht entfernen und hinterlässt dabei keine Rückstände. Der Boden besteht aus Kupfer und wurde zum Schutz vor Korrosion vernickelt. Der Boden selbst ist leicht spiegelnd und in beide Richtungen konvex. Dadurch entsteht der größte Anpressdruck zentral auf dem Prozessor, da wo auch die größte Abwärme zu erwarten ist.
Der beiliegende Lüfter besitzt das klassische 120-mm-Format und ist, wie die Verpackung, in Gelb und Schwarz gehalten. Der Drehzahlbereich des PWM-Lüfters soll laut Thermalright bei 1.000 bis 1.500 U/min liegen, wenn man die Regelung dem Mainboard überlässt. In unseren Tests drehte der Lüfter mit zwölf Volt betrieben jedoch mit 1.725 U/min, was sich durch die Toleranz (15 Prozent), die Thermalright angibt, erklären lässt. Der Luftdurchsatz im 12-Volt-Betrieb liegt bei 112,92 m³/h bei einer Leistungsaufnahme von 2,52 Watt. Der Lüfter soll dabei dann 37,4 dB(A) laut werden.
Montiert werden können bis zu zwei Lüfter im 120-mm-Format. Für den zweiten Lüfter muss man jedoch ein separates Paar Halteklammern kaufen. Befestigt wird der Lüfter durch das Festklemmen mit den Halteklammern. Diese halten Lüfter mit einer Stärke von 25 Millimetern sicher an ihrem Platz. Bei der Montage der Halterklammern sollte aber darauf geachtet werden, dass man nicht an den Lamellen herum schrammt, denn die Enden der Klammern hinterlassen unschöne Kratzer.
Die Montage
Die Montage gestaltet sich auf unserem Testmainboard, einem ASUS P6X58D-E, unproblematisch. Alle Schrauben sind dank der schmalen Bauweise des Kühlers gut erreichbar und auch im Bereich der Spannungswandler und Kondensatoren ist bei uns alles in Ordnung. Aber gerade im Zuge der Vorstellung des HR-02 Macho stellte sich bei einigen Testern heraus, dass die Halteplatte des Kühlers bei einigen Mainboards gegen Bauteile bzw. Kühler eben dieses stößt. Thermalright hat diesbezüglich umgehend reagiert und liefert den True Spirit mit dem neuen Montagerahmen aus.
Die Montage gestaltet sich auf unserem Testmainboard, einem ASUS P6X58D-E, unproblematisch. Alle Schrauben sind dank der schmalen Bauweise des Kühlers gut erreichbar und auch im Bereich der Spannungswandler und Kondensatoren ist bei uns alles in Ordnung. Aber gerade im Zuge der Vorstellung des HR-02 Macho stellte sich bei einigen Testern heraus, dass die Halteplatte des Kühlers bei einigen Mainboards gegen Bauteile bzw. Kühler eben dieses stößt. Thermalright hat diesbezüglich umgehend reagiert und liefert den True Spirit mit dem neuen Montagerahmen aus.
Ist der Kühler richtung Gehäuse-Deckel ausgerichtet, so überragt der True Spirit mit seiner Lüfterklammer bei unserem Testsystem zwei RAM-Steckplätze. Durch die Bauhöhe treten aber nur Probleme auf, wenn Speicher mit hohem Heatspreader genutzt wird.
Bei der Ausrichtung des Luftstromes zur Gehäuse-Rückwand bleibt zumindest auf X58-Platinen genügend Platz zum Arbeitsspeicher vorhanden, um auch breiteren Heatspreadern genügend Platz zu bieten. Bei Sockeln, bei denen der Speicher dichter am Prozessor sitzt (z.B. Sockel 775/1155/1156) kann es unter Umständen aber auch eng werden. Normal hohe Speicherriegel passen aber in jedem Fall unter den Lüfter. Dies ist auch die einzige Ausrichtung, welche AMD-Anwendern zur Verfügung steht.
Testaufbau & Testablauf
Unser Testsystem setzt sich wie folgt zusammen:
- ASUS P6X58D-E
- Intel Core i7 920 @ 3400 MHz @ 1,25 Volt
- 3x2 GB Crucial Ballistix @ 1.363 MHz @ 1,64 Volt (7-7-7-24 2T)
- Palit GeForce GTX 470
- Enermax LibertyECO 620W
- Western Digital WD64001AALS-00J7B0
- LG HL-DT-ST GH22NS50
- Aquacomputer Aquaero 4.00
- mCubed T-Balancer BigNG + 4 digitale Sensoren
- Scythe Kaze Jyu Slim (Systemlüfter @ 12 Volt)
Der Testaufbau und -Ablauf sieht wie folgt aus.
Der Test der Kühler mit den Original-Lüftern erfolgt bei zwölf und fünf Volt, bei beiden Tests geben wir die Drehzahl mit an, mit der der Lüfter im Schnitt gearbeitet hat, diese runden wir in 25er-Schritten. Ausgelesen werden die Drehzahlen mit Hilfe des Aquacomputer Aquaero 4.0 (Review).
Die Vergleichstests mit einheitlichen Lüftern erfolgen mit Hilfe eines Scythe Kama Flex 1900. Diesen regeln wir mit einer Aquacomputer Aquaero 4.0 auf die Drehzahlen 1.850, 1.300 und 700. Unterstützt ein Kühler 140-Millimeter-Lüfter werden zusätzlich Testläufe bei 1.700, 1.200 und 700 Umdrehungen mit einem Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3 getätigt.
Wir nutzen bei unseren Tests eine einheitliche Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können. Zum Einsatz kommt hierfür Noctua NT-H1 (Review).
Jeder Kühler muss mit jeder der Konfigurationen mehrere Testläufe über sich ergehen lassen. Neu ist, dass wir die Kühler nur noch zur Rückseite des Gehäuses hin ausrichten. Für das Einheizen in den Last-Phasen haben wir uns für das Tool Core Damage entschieden. Protokolliert werden die Temperaturen der CPU mit dem Tool Core Temp 0.99.7. Die Temperatur der Umgebungsluft wird in einem Abstand von rund fünf Zentimetern vor dem Lüfter mit Hilfe von vier digitalen Sensoren eines mCubed T-Balancer bigNG gemessen.
Aus den in den Testläufen ermittelten Daten errechnen wir dann die durchschnittliche Temperatur des Prozessors in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur. Die Temperaturen werden immer als Differenz zur Umgebungstemperatur angegeben. Gemäß der Konvention machen wir die Angaben in Kelvin, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius Temperaturdifferenz entspricht. Natürlich ist auch eine solche Datenmenge nicht vor Messtoleranzen gefeit und so sind trotz des getätigten Aufwandes Schwankungen im Bereich von 0,5 Kelvin bei den gemessenen Temperaturen möglich.
Wir möchten an dieser Stelle nochmals den Hinweis geben, dass die erreichten Temperaturen stark in Abhängigkeit vom genutzten System sind und auch auf ähnlichen Systemen abweichen können. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Grundlage für ihren Test haben.
Unser Testsystem setzt sich wie folgt zusammen:
- ASUS P6X58D-E
- Intel Core i7 920 @ 3400 MHz @ 1,25 Volt
- 3x2 GB Crucial Ballistix @ 1.363 MHz @ 1,64 Volt (7-7-7-24 2T)
- Palit GeForce GTX 470
- Enermax LibertyECO 620W
- Western Digital WD64001AALS-00J7B0
- LG HL-DT-ST GH22NS50
- Aquacomputer Aquaero 4.00
- mCubed T-Balancer BigNG + 4 digitale Sensoren
- Scythe Kaze Jyu Slim (Systemlüfter @ 12 Volt)
Der Testaufbau und -Ablauf sieht wie folgt aus.
Der Test der Kühler mit den Original-Lüftern erfolgt bei zwölf und fünf Volt, bei beiden Tests geben wir die Drehzahl mit an, mit der der Lüfter im Schnitt gearbeitet hat, diese runden wir in 25er-Schritten. Ausgelesen werden die Drehzahlen mit Hilfe des Aquacomputer Aquaero 4.0 (Review).
Die Vergleichstests mit einheitlichen Lüftern erfolgen mit Hilfe eines Scythe Kama Flex 1900. Diesen regeln wir mit einer Aquacomputer Aquaero 4.0 auf die Drehzahlen 1.850, 1.300 und 700. Unterstützt ein Kühler 140-Millimeter-Lüfter werden zusätzlich Testläufe bei 1.700, 1.200 und 700 Umdrehungen mit einem Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3 getätigt.
Wir nutzen bei unseren Tests eine einheitliche Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können. Zum Einsatz kommt hierfür Noctua NT-H1 (Review).
Jeder Kühler muss mit jeder der Konfigurationen mehrere Testläufe über sich ergehen lassen. Neu ist, dass wir die Kühler nur noch zur Rückseite des Gehäuses hin ausrichten. Für das Einheizen in den Last-Phasen haben wir uns für das Tool Core Damage entschieden. Protokolliert werden die Temperaturen der CPU mit dem Tool Core Temp 0.99.7. Die Temperatur der Umgebungsluft wird in einem Abstand von rund fünf Zentimetern vor dem Lüfter mit Hilfe von vier digitalen Sensoren eines mCubed T-Balancer bigNG gemessen.
Aus den in den Testläufen ermittelten Daten errechnen wir dann die durchschnittliche Temperatur des Prozessors in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur. Die Temperaturen werden immer als Differenz zur Umgebungstemperatur angegeben. Gemäß der Konvention machen wir die Angaben in Kelvin, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius Temperaturdifferenz entspricht. Natürlich ist auch eine solche Datenmenge nicht vor Messtoleranzen gefeit und so sind trotz des getätigten Aufwandes Schwankungen im Bereich von 0,5 Kelvin bei den gemessenen Temperaturen möglich.
Wir möchten an dieser Stelle nochmals den Hinweis geben, dass die erreichten Temperaturen stark in Abhängigkeit vom genutzten System sind und auch auf ähnlichen Systemen abweichen können. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Grundlage für ihren Test haben.
Testergebnisse - Übersicht
Den Anfang bei unserer Testauswertung macht wie immer der Ergebnisvergleich. Hierbei werden alle erreichten Werte in einem Diagramm zusammengefasst, was einen guten Überblick darüber bringt, welche Lüfterbestückung oder Drehzahlen dem Kühler am besten liegen.
Ein 120-mm-Lüfter liegt bei, maximal zwei Lüfter dieser Größe kann der Thermalright True Spirit aufnehmen. Entsprechend übersichtlich fällt auch die Auflistung aller Temperaturen aus. Gut zu sehen ist, dass der Kühler recht gleichmäßig von stärkerer Belüftung und der verdoppelten Anzahl an Lüftern profitiert, die Steigerungen sich aber ab 1.300 U/min in Grenzen halten. Auch der beiliegende Lüfter macht seine Arbeit recht gut, so liegt er mit rund 125 U/min weniger knapp vor dem Scythe Kama Flex.
Test - Serienbelüftung mit zwölf Volt
Die recht hohe Drehzahl von 1.725 U/min im 12-Volt-Betrieb wirken sich natürlich auch auf die Lautstärke aus. So ist der Kühler als laut einzustufen, jedoch ist die gezeigte Kühlleistung als Gegenpol recht ansprechend. Der Scythe Yasya z.B., welcher mit 200 U/min mehr arbeitet, liegt knapp hinter dem True Spirit. Der Rückstand zum Silver Arrow, der ebenfalls von Thermalright kommt und die Charts anführt, beträgt nur drei Kelvin.
Test - Serienbelüftung mit fünf Volt
Mit fünf Volt betrieben arbeitet der Lüfter noch mit 825 U/min und ist dabei noch hörbar. Mit einem Delta von 52,1 Kelvin kann sich der True Spirit im oberen Viertel der Rangliste platzieren.
Den Anfang bei unserer Testauswertung macht wie immer der Ergebnisvergleich. Hierbei werden alle erreichten Werte in einem Diagramm zusammengefasst, was einen guten Überblick darüber bringt, welche Lüfterbestückung oder Drehzahlen dem Kühler am besten liegen.
Ein 120-mm-Lüfter liegt bei, maximal zwei Lüfter dieser Größe kann der Thermalright True Spirit aufnehmen. Entsprechend übersichtlich fällt auch die Auflistung aller Temperaturen aus. Gut zu sehen ist, dass der Kühler recht gleichmäßig von stärkerer Belüftung und der verdoppelten Anzahl an Lüftern profitiert, die Steigerungen sich aber ab 1.300 U/min in Grenzen halten. Auch der beiliegende Lüfter macht seine Arbeit recht gut, so liegt er mit rund 125 U/min weniger knapp vor dem Scythe Kama Flex.
Test - Serienbelüftung mit zwölf Volt
Die recht hohe Drehzahl von 1.725 U/min im 12-Volt-Betrieb wirken sich natürlich auch auf die Lautstärke aus. So ist der Kühler als laut einzustufen, jedoch ist die gezeigte Kühlleistung als Gegenpol recht ansprechend. Der Scythe Yasya z.B., welcher mit 200 U/min mehr arbeitet, liegt knapp hinter dem True Spirit. Der Rückstand zum Silver Arrow, der ebenfalls von Thermalright kommt und die Charts anführt, beträgt nur drei Kelvin.
Test - Serienbelüftung mit fünf Volt
Mit fünf Volt betrieben arbeitet der Lüfter noch mit 825 U/min und ist dabei noch hörbar. Mit einem Delta von 52,1 Kelvin kann sich der True Spirit im oberen Viertel der Rangliste platzieren.
Test - Single-Referenz-Belüftung (Scythe Kama Flex)
Als erster Test kommt unser Referenztest mit der Single-Belüftung eines Scythe Kama Flex 1900.
1.850 Umdrehungen pro Minute
1.300 Umdrehungen pro Minute
700 Umdrehungen pro Minute
Ähnlich wie mit dem Original-Lüfter verhält sich die Kühlleistung auch mit unserem 120-mm-Referenz-Lüfter. So erreicht der True Spirit nicht die Werte der Spitzenkandidaten, kann sich aber gerade beim Betrieb mit 700 U/min erstaunlich weit vorne in den Charts platzieren. Auf Augenhöhe mit dem Coolink Corator DS und nur knapp hinter dem Thermalright Venomous X platziert er sich in diesem Szenario.
Als erster Test kommt unser Referenztest mit der Single-Belüftung eines Scythe Kama Flex 1900.
1.850 Umdrehungen pro Minute
1.300 Umdrehungen pro Minute
700 Umdrehungen pro Minute
Ähnlich wie mit dem Original-Lüfter verhält sich die Kühlleistung auch mit unserem 120-mm-Referenz-Lüfter. So erreicht der True Spirit nicht die Werte der Spitzenkandidaten, kann sich aber gerade beim Betrieb mit 700 U/min erstaunlich weit vorne in den Charts platzieren. Auf Augenhöhe mit dem Coolink Corator DS und nur knapp hinter dem Thermalright Venomous X platziert er sich in diesem Szenario.
Test - Dual-Referenz-Belüftung (Scythe Kama Flex)
Nach den Testläufen mit einem 120-mm-Lüfter folgen die Testläufe mit doppelter Bestückung.
1.850 Umdrehungen pro Minute
1.300 Umdrehungen pro Minute
700 Umdrehungen pro Minute
Mit zwei Lüftern bestückt verliert der Thermalright True Spirit gerade gegenüber den Dual-Tower-Kühlern und den Kühlern mit mehr Dicke deutlich an Boden. Erstaunlich ist jedoch, dass er sich auf dem Niveau des Prolimatech Megahalems einpendelt, welcher nicht gerade ein schlechter Kühler ist, aber deutlich mehr als der True Spirit kostet. Insgesamt kann auch hier die Kühlleistung zwar keine Bäume ausreißen, hat man aber den Preis des True Spirit im Hinterkopf, so sind die Werte doch sehr gut.
Nach den Testläufen mit einem 120-mm-Lüfter folgen die Testläufe mit doppelter Bestückung.
1.850 Umdrehungen pro Minute
1.300 Umdrehungen pro Minute
700 Umdrehungen pro Minute
Mit zwei Lüftern bestückt verliert der Thermalright True Spirit gerade gegenüber den Dual-Tower-Kühlern und den Kühlern mit mehr Dicke deutlich an Boden. Erstaunlich ist jedoch, dass er sich auf dem Niveau des Prolimatech Megahalems einpendelt, welcher nicht gerade ein schlechter Kühler ist, aber deutlich mehr als der True Spirit kostet. Insgesamt kann auch hier die Kühlleistung zwar keine Bäume ausreißen, hat man aber den Preis des True Spirit im Hinterkopf, so sind die Werte doch sehr gut.
Fazit
Beim True Spirit verfolgt Thermalright den selben Weg, der auch schon beim HR-02 Macho eingeschlagen wurde. So ist die Verpackung zwar reich an Informationen, der Transportschutz ist aber nur mittelmäßig. Auch der Lieferumfang fällt, im Vergleich zu den Premium-Kühlern von Thermalright, eher übersichtlich aus. So wird z.B. auf ein zweites Paar Lüfterklammern verzichtet und auch das Montagematerial ist nicht so anwenderfreundlich wie man es zuletzt gewohnt war. Bei der Verarbeitung zeigt der True Spirit keine direkten Schwächen, der Verzicht auf die schützende Nickelschicht und die Tatsache, dass die Lamellen nicht verlötet und nicht ineinander verhakt sind, sorgen aber dafür, dass der Kühler nicht diese Wertigkeit ausstrahlt wie es z.B. beim Archon der Fall ist. Bei dem wichtigsten Punkt im Review, dem Leistungstest, schneidet der True Spirit aber erfreulich gut ab. So kommt er zwar nie direkt auf die Spitzenplätze, bewegt sich aber immer rund auf Höhe des zehnten Platzes unserer Charts, wo auch Kühler wie z.B. der Prolimatech Megahalems oder auch der Coolink Corator DS anzufinden sind. Wenn man dann noch den geringen Preis von lediglich rund 29 Euro dazu nimmt, entpuppt sich der Thermalright True Spirit als echter Preis-Leistungs-Tipp.
Pro & Contra
Pro
+ gute Verarbeitung
+ gute Kühlleistungen
Contra
- geringer Transportschutz
Award
Für die gezeigten Leistungen und dem günstigen Preis verleihen wir dem Thermalright True Spirit unseren DeXgo-Bronze- und DeXgo-Preis-/Leistungs-Award.
Beim True Spirit verfolgt Thermalright den selben Weg, der auch schon beim HR-02 Macho eingeschlagen wurde. So ist die Verpackung zwar reich an Informationen, der Transportschutz ist aber nur mittelmäßig. Auch der Lieferumfang fällt, im Vergleich zu den Premium-Kühlern von Thermalright, eher übersichtlich aus. So wird z.B. auf ein zweites Paar Lüfterklammern verzichtet und auch das Montagematerial ist nicht so anwenderfreundlich wie man es zuletzt gewohnt war. Bei der Verarbeitung zeigt der True Spirit keine direkten Schwächen, der Verzicht auf die schützende Nickelschicht und die Tatsache, dass die Lamellen nicht verlötet und nicht ineinander verhakt sind, sorgen aber dafür, dass der Kühler nicht diese Wertigkeit ausstrahlt wie es z.B. beim Archon der Fall ist. Bei dem wichtigsten Punkt im Review, dem Leistungstest, schneidet der True Spirit aber erfreulich gut ab. So kommt er zwar nie direkt auf die Spitzenplätze, bewegt sich aber immer rund auf Höhe des zehnten Platzes unserer Charts, wo auch Kühler wie z.B. der Prolimatech Megahalems oder auch der Coolink Corator DS anzufinden sind. Wenn man dann noch den geringen Preis von lediglich rund 29 Euro dazu nimmt, entpuppt sich der Thermalright True Spirit als echter Preis-Leistungs-Tipp.
Pro & Contra
Pro
+ gute Verarbeitung
+ gute Kühlleistungen
Contra
- geringer Transportschutz
Award
Für die gezeigten Leistungen und dem günstigen Preis verleihen wir dem Thermalright True Spirit unseren DeXgo-Bronze- und DeXgo-Preis-/Leistungs-Award.
Danksagung
Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von PC Cooling.
Weitere Informationen
Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
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