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Deepcool V6000 auf Nvidia Geforce GTX 560 Ti


Einleitung

Grafikkartenkühler werden deutlich seltener ausgetauscht, als es beim Boxed-Kühler von Intel oder AMD der Fall ist. Der Hauptgrund ist vermutlich der Verlust der Garantieleistung, welcher bei der Demontage des Kühlers eintritt. Da es sich unter Umständen dennoch lohnt das "Risiko" einzugehen und den Original-Kühler zu ersetzen, haben wir schon mehrfach gezeigt. In unserem heutigen Review wollen wir euch einen Kühler von Deepcool vorstellen - den V6000 - welcher für viele der aktuellen Grafikkarten geeignet ist. Zwei direkt auf dem Kühler montierte 92-mm-Lüfter sollen beim V6000 für eine gute und leise Kühlung des Grafikprozessors sorgen und dadurch die beiden Hauptkritikpunkte der Original-Kühler eliminieren: Die Lautstärke und die Kühlleistung. Ob dem V6000 von Deepcool das gelingt überprüfen wir auf den folgenden Seiten, auf dem sich der Kühler auf einer Nvidia Geforce GTX 560 Ti beweisen muss.

Verpackung & Lieferumfang

Der V6000 wird in einem weißen Karton ausgeliefert. Auf der Verpackung befinden sich keinerlei Bilder des Kühlers und auch technische Daten befinden sich nicht auf der Verpackung. Jedoch ist der Karton so gestaltet, dass der Deckel durch zwei kleine Magnete gehalten wird. Hebt man den Deckel nun an, zeigen sind die beiden Lüfter durch zwei Sichtfenster und auch die technischen Daten sind auf der Innenseite des Deckels abgedruckt. Informationen zur Kompatibilität sind dann ebenfalls ersichtlich.
Der Lieferumfang des V6000 von Deepcool umfasst neben dem eigentlichen Kühler noch zwei 92-mm-Lüfter, ein Y-Lüfterkabel, eine Tube Wärmeleitpaste, eine Montageanleitung, diverse Lüfterklemmen, das Montagematerial und insgesamt 31 kleine Kühlkörper in drei verschiedenen Größen. Diese sind sowohl für die Speicherbausteine, als auch für die Spannungswandler gedacht und in ausreichender Anzahl vorhanden.
technische Daten
Größe (H x B x T - ohne Lüfter):39 x 209 x 98 Millimeter
Gewicht (ohne Lüfter):435 Gramm
Anzahl Heatpipes:6x 6 Millimeter
Anzahl Lamellen:85
Lamellenabstand:1,9 Millimeter
Lüfteranzahl:2
Lüftergröße:92-mm-Lüfter
Lüfterdrehzahl:1.800 U/min
Fördervolumen:112,07 m³/h
Lautstärke:24,6 dB(A)
Platzbedarf:4 Slots
Lochabstand: 43, 51, 53, 58, 61 und 80 Millimeter
Kompatibilität:NVIDIA Geforce 6600 Serie (außer AGP), 7300, 7400, 7600, 7800 GT/GTX,
7900 GS/GT/GTX, 8400, 8500, 8600, 8800 GT/GTS(G92)/GTX/Ultra, 9600, 9800 GT/GTX/GTX+,
GT 210/220/240, GTS 250, GTX 200 Serie, GTX 460/470/480
ATi Radeon X 1600, X 1900, HD 2600, HD 3450/3650/3690/3850/3870, HD 4650/4670/4750,
HD4830/4850/4860/4870/4890, HD 5670/5750/5770/5850/5870
Preis:57 Euro (Stand Oktober 2011)

Der Kühler im Detail

Der Deepcool V6000 liegt mit einer Breite von 98 und einer Länge von 209 Millimetern im Mittelfeld, was die Größe bei den Grafikkarten-Kühlern angeht. Als Vergleich sei hier der kürzlich getestete Alpenföhn Peter genannt, welcher zwar nicht viel breiter aber deutlich länger ist. Die Höhe des Deepcool V6000 beträgt 39 Millimeter und so gehört der V6000 zu den flacheren Kühlern, wenn man nur den reinen Kühlkörper nimmt. Durch die Lüfter wächst die Gesamthöhe dann allerdings auf 64 Millimeter.
Das der V6000 eher ein kleiner Kühler ist, zeigt sich auch beim Gewicht. Lediglich 435 Gramm bringt der Kühler von Deepcool auf die Waage. Der Aufbau des V6000 ist dem des Prolimatech MK-13 sehr ähnlich, daher sind die beiden Kühler auch was das Gewicht und was die Abmessungen angeht sehr nah beieinander.
Die Abgabe der Abwärme erfolgt über insgesamt 85 Aluminium-Lamellen, welche mit dem Kühler verlötet sind. Lediglich die erste Lamelle besitzt keinen Kontakt zu den Heatpipes und dient als Zierblende um einen sauberen Abschluss zu erreichen. In diese Lamelle hat Deepcool das Firmenlogo eingestanzt. Evtl. etwas schwer zu erkennen sind die leichten Abwinklungen, die die Lamellen besitzen und den Luftstrom so mehr Widerstand geben sollen. Dadurch wird die Kühlleistung bei geringeren Drehzahlen zwar meist schlechter, bei gehobenen Drehzahlen werden aber mehr Wirbel erzeugt, was wiederum zu besseren Kühlergebnissen führen soll.
Wie bereits erwähnt sind die Lamellen mit den sechs 6-mm-Heatpipes verlötet. Dies sorgt schon für eine sehr gute Grundstabilität, um die Stabilität der Lamellen aber noch weiter zu erhöhen sind die einzelnen Lamellen an jeweils zwei Stellen an Ober- und Unterseite miteinander verhakt. Der Abstand der Lamellen untereinander beträgt 1,9 Millimeter.

Der Kühler im Detail
Die sechs Heatpipes, welche wie der gesamte Kühler vernickelt sind, gehen von der Bodenplatte in einem leichten Bogen in die Lamellenstruktur über. Der Bogen, in dem die Heatpipes gelegt werden, kann nicht zu eng werden, da sonst der Wärmetransfer nicht mehr optimal sein würde. Daher muss immer ein Kompromiss aus Höhe und Breite gewählt werden. Deepcool hat sich eher für die höhere Variante entschieden.
In der Bodenplatte verlaufen die sechs Heatpipes parallel und schauen auf der anderen Seite minimal heraus. So wird über die gesamte Bodenstruktur die Wärme an die Heatpipes abgegeben. Ein kleiner massiver Kühlkörper auf der Bodenplatte gibt zudem noch etwas Abwärme direkt wieder ab.
Seitlich an der Bodenplatte sind die Montageschienen angebracht. Ein zweites paar mit weiteren Lochabständen liegt dem Kühler ja bei, je nach genutzte Grafikkarte muss also geschaut werden, welche Halteschienen genutzt werden. Die Bodenplatte aus vernickeltem Kupfer wird durch eine Folie geschützt. Die besagte Folie kann problemlos und frei von Rückständen entfernt werden und zeigt die plan gefräste Oberfläche.
Die Befestigung der Lüfter erfolgt durch insgesamt sechs Halteklammern. Diese werden in den bzw. die Lüfter eingehakt und anschließend am Kühler befestigt. Die zentralen Klammern stellen jeweils Kontakt zu beiden Lüftern her. Dank der gummierten Oberfläche werden werden die Lüfter leicht entkoppelt. Aufnehmen kann der V6000 alle 92-mm-Lüfter, welche die inneren Montagelöcher besitzen. Andere Lüfter können nicht mit dem mitgelieferten Zubehör befestigt werden.

Die Montage

Auch dieses mal wollen wir, bevor wir uns dem Kühler widmen, ein paar einleitende Worte verlieren. So sollte jedem klar sein, dass beim Umbau des Kühlers jeglicher Garantieanspruch der Grafikkarte erlischt. Dies ist bei nahezu jedem Hersteller der Fall und so sollten nur Geübte den Umbau vornehmen. Wir von DeXgo übernehmen keinerlei Haftung für etwaige Schäden an eurer Hardware. Für unsere Tests muss wieder ein mal unsere EVGA GTX 560 Ti herhalten, welche im Referenzdesign gefertigt ist. Die VID des Grafikprozessors, welcher die Versionsnummer GF114 Rev.A1 trägt, beträgt 1,05 Volt. Sowohl den Takt der GPU, als auch der Takt des Speichers und den der Shader lassen wir unverändert bei 900 MHz, 2.106 MHz und 1.800 MHz. Die Karte wurde von allen Original-Kühlern befreit und muss auch ohne die eigene Grundplatte auskommen, da diese mit dem eigentlichen Kühler und Lüfter verschraubt ist.
Im ersten Arbeitsschritt müssen die Passiv-Kühler auf die RAM-Bausteine und die Spannungswandler geklebt werden. Dank der Auswahl an Kühlkörpern ist es einem freigestellt und/oder von der Grafikkarte abhängig, welche Kühlkörper bei den Spannungswandlern zum Einsatz kommen. Es sollte lediglich auf zwei Dinge geachtet werden:
1. Der oder die RAM-Bausteine links vom Prozessor dürfen nur mit einem flachen Kühlkörper versehen werden.
2. Die Spannungswandler sollte alle zumindest einen teilweisen Kontakt zu den Kühlkörpern, aber die Kühlkörper nicht zu anderen Bauteilen haben.
Werden diese beiden Punkte beachtet sollte es im ersten Schritt keine Probleme geben.
Den zweiten Schritt stellt schon die Montage des Kühlers dar. Nachdem die Wärmeleitpaste auf den Prozessor aufgetragen wurde, kann der Kühler, welcher vorher mit den entsprechenden Abstandsbolzen in den benötigten Löchern ausgestattet wurde, auf der Grafikkarte platziert werden. Die Informationen, welche Montagelöcher genutzt werden müssen, sind in der Anleitung zu finden. Bei unserer GTX 560 Ti befinden sich die vier Montagelöcher in einer rechteckigen Form. Durch die vier mitgelieferten Muttern mit Federn wird der Kühler von der Rückseite mit Karte verschraubt, eine Backplate kommt in diesem Fall nicht zum Einsatz.

Die Montage

Durch die relative kompakte Bauform ragt der Kühler seitlich nur rund einen Zentimeter über die Grafikkarte hinaus und so sollte es zu keinen Problemen auch in kleinen Gehäusen kommen. Bei unserer Nvidia Geforce GTX 560 Ti überragt der Deepcool V6000 die Karte nach hinten überhaupt nicht. Dadurch bleiben die beiden Stromanschlüsse am Ende der Grafikkarte gut erreichbar. Die beiden Lüfter, welche mit einem Y-Kabel gekoppelt werden können, müssen am Mainboard oder an einer Lüftersteuerung betrieben werden, eine direkte Regelung an der Grafikkarte ist nicht möglich.
Insgesamt gestaltet sich die Montage des V6000 sehr einfach, da weniger Einzelteile und noch weniger lose Teile genutzt werden müssen. Dank der vielen Kühlkörper können auch Karten mit vielen zu kühlenden Bauteilen ausreichend bestückt werden und sollte mal ein Klebepad nicht korrekt halten, ist genügend Ersatz in Form von weiteren Kühlkörpern vorhanden.
Auch die Montage im Gehäuse ist schnell und unkompliziert erledigt. Da der Kühler komplett auf der Karte montiert ist kann die Karte auch als Ganzes verbaut werden. Für den SLI-/Crossfire-Betrieb ist der Kühler auf Grund des hohen Platzbedarfes allerdings nur bedingt geeignet. Unter den vier Slots, welche von Grafikkarte und Kühler blockiert werden sollte zudem noch ein weiterer Slot freigehalten werden, welcher dafür sorgt, dass die beiden Lüfter genug Frischluft ansaugen können.

Testaufbau & Testablauf

Unser Testsystem setzt sich wie folgt zusammen:
- ASUS P6X58D-E
- Intel Core i7 920 @ 2660 MHz @ 1,20 Volt
- 3x2 GB Crucial Ballistix @ 1.333 MHz @ 1,64 Volt (7-7-7-24 2T)
- EVGA GTX 560 Ti
- Enermax LibertyECO 620W
- Western Digital WD64001AALS-00J7B0
- LG HL-DT-ST GH22NS50
- Aquacomputer Aquaero 4.00
- mCubed T-Balancer BigNG + 4 digitale Sensoren
- Scythe Kaze Jyu Slim (Systemlüfter @ 12 Volt)

Der Testaufbau und -Ablauf sieht wie folgt aus.
Der Test der Kühler erfolgt mit den Original-Lüftern bei 100, 75, 50 und - soweit möglich - 25 Prozent anliegender Spannung. Wir geben die dabei erreichten Drehzahlen in den entsprechenden Diagrammen mit an. Zudem geben wir auch noch eine kurze Einschätzung über die Lautstärke der einzelnen Kandidaten bei den entsprechenden Drehzahlen. Ein Vergleich bei gleichen Drehzahlen ist, aus unserer Sicht, auf Grund der unterschiedlichen Lüfterkonfigurationen weniger praktikabel.

Ausgelesen werden die Drehzahlen mit Hilfe des Aquacomputer Aquaero 4.0 (Review), werden die Lüfter direkt an der Grafikkarte angeschlossen, erfolgt das Auslesen der Drehzahlen mit Hilfe des Tools GPU-Z, eingestellt wird die Drehzahl dann mit Hilfe des Tools NVIDIA Inspector Tool 1.90.

Wir nutzen bei unseren Tests eine einheitliche Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können. Zum Einsatz kommt hierfür Noctua NT-H1 (Review).

Jeder Kühler muss mit jeder der Konfigurationen mehrere Testläufe über sich ergehen lassen. Für das Einheizen in den Last-Phasen haben wir uns für das Tool MSI Kombustor in der Version 1.0.8 entschieden. Protokolliert werden die Temperaturen der GPU mit dem Tool EVEREST Ultimate Edition. Die Temperatur der Umgebungsluft wird in einem Abstand von rund 15 Zentimetern zur Grafikkarte von vier digitalen Sensoren eines mCubed T-Balancer bigNG gemessen.

Aus den in den Testläufen ermittelten Daten errechnen wir dann die durchschnittliche Temperatur des Prozessors in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur. Die Temperaturen werden immer als Differenz zur Umgebungstemperatur angegeben. Gemäß der Konvention machen wir die Angaben in Kelvin, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius Temperaturdifferenz entspricht. Natürlich ist auch eine solche Datenmenge nicht vor Messtoleranzen gefeit und so sind trotz des getätigten Aufwandes Schwankungen im Bereich von 0,5 Kelvin bei den gemessenen Temperaturen möglich.


Wir möchten an dieser Stelle nochmals den Hinweis geben, dass die erreichten Temperaturen stark in Abhängigkeit vom genutzten System sind und auch auf ähnlichen Systemen abweichen können. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Grundlage für ihren Test haben.

Testergebnisse

Kommen wir nun zum interessantesten Teil des Vergleiches: Den Leistungstests. Ein Hinweis sei hier vorweg gegeben: Nicht jeder Lüfter in diesem Vergleich schaffte es bei 25 Prozent der maximal anliegenden Spannung - sprich drei Volt - noch zu arbeiten. So haben wir beim "25-Prozent-Test" soweit herunter gearbeitet, dass die Lüfter sich noch drehen. Der genaue Prozentwert der anliegenden Spannung ist in den Diagrammen eingetragen.


100 Prozent Leistung



75 Prozent Leistung



50 Prozent Leistung



25 Prozent Leistung*



Trotz der kleineren 92-mm-Lüfter erreicht der Deepcool V6000 gute Testergebnisse. Diese erreicht er durch die Vergleichsweise hohe Drehzahl der beiden Lüfter. Im Betrieb mit 100 Prozent erreicht der V6000 knapp bessere Ergebnisse, als der Alpenföhn Peter mit 140-mm-Lüfter, je geringer die angelegte Leistung wird, desto besser schneidet der Deepcool V6000 im Verhältnis zum Peter ab. Interessant sind aber auch die Unterschiede der Temperaturen des V6000 bei den verschiedenen Leistungsstufen. Während die Kühlleistung im Betrieb mit drei Volt, bei dem die Lüfter mit rund 400 U/min arbeiten, nicht mehr ausreicht für die GTX 560 Ti, liegen die Unterschiede zwischen dem 12-Volt- und dem 6-Volt-Betrieb bei lediglich acht Kelvin. Der "Vollgas"-Betrieb lohnt sich also nur, wenn das absolut letzte Grad benötigt wird, ansonsten kann der Kühler auch geregelt genutzt werden.


Lautstärke

Die hohen Drehzahlen (1.925 U/min) der beiden Lüfter des Deepcool V6000 machen sich aber auch bei der Lautstärke bemerkbar, dort aber nicht positiv. So ist der Kühler im 12-Volt-Betrieb deutlich hörbar. Beim Spielen mag dies noch akzeptabel sein, im Idle-Betrieb ohne laute Umgebung jedoch nicht.

Besser wird es schon im 9-Volt-Betrieb, mit rund 1.500 U/min sind die Lüfter aber immer noch hörbar. Für den Dauerbetrieb eignet sich dieses Setup aber schon deutlich besser, als der 12-Volt-Betrieb. Silent-Fans sollten die Lüfter aber noch weiter herunter regeln.

Angenehm für die Ohren auch von Silent-Fans wird es ab dem Betrieb mit sechs Volt. Bei rund 1.000 U/min arbeiten die Lüfter im geschlossenem Gehäuse nahezu unhörbar. Da beim Betrieb mit drei Volt die Lüfter zu langsam drehen (400 U/min) um noch ausreichend Kühlleistung zu generieren, sollte man die Drehzahlen irgendwo im Zwischenbereich ansiedeln.

Fazit

Der V6000 stellt das Spitzenmodell der Grafikkarten-Kühler von Deepcool dar und entsprechend präsentiert ihn das Unternehmen aus Taiwan auch. Eine solide Verpackung, die auch optisch etwas her macht, beherbergt den Kühler und das beiliegende Zubehör. Dieses umfasst auch zwei 92-mm-Lüfter, welche dafür sorgen, dass der Kühler - so wie er erworben wird - direkt einsatzbereit ist. Die Verarbeitung des V6000 ist im Großen und Ganzen gut, reicht aber nicht ganz an das Niveau des Alpenföhn Peter heran. Deutlich besser verläuft aber die Montage des Kühlers, hier ist explizit die Unterbringung im Gehäuse gemeint. Da der Kühler und die Lüfter direkt auf der Karte befestigt werden kann beides zusammen schnell und einfach im Gehäuse untergebracht werden. Jedoch sollte man genügend Platz im Gehäuse besitzen. So benötigten der Kühler und die Lüfter inkl. der Grafikkarte ganze vier Slots, für eine optimale Luftzufuhr sollte aber noch ein fünfter Slot freigehalten werden. Die Testergebnisse des Deepcool V6000 sind auf unserer Nvidia Geforce GTX 560 Ti gut, teilweise aber durch hohe Drehzahlen der beiden Lüfter erkauft. Diese sorgen dafür, dass die Lautstärke natürlich höher ist, als wenn die Lüfter langsamer drehen können. Da der Kühler aber auch genügend Reserven auch für geringere Drehzahlen bietet, sollten die Lüfter geregelt werden. Insgesamt bietet der Deepcool V6000 eine gutes Gesamtpaket, welches bereits ab 57 Euro erhältlich ist.


Pro & Contra

Pro
+ gute Verarbeitung
+ sehr gute Testergebnisse
+ hohe Kompatibilität

Contra
- nur für 92-mm-Lüfter geeignet


Award

Wir verleihen dem Deepcool V6000 unseren DeXgo-Silber-Award.
DeXgo-Silber-Award

Danksagung

Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von Deepcool.

Weitere Informationen

Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
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