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NZXT Havik 120


Einleitung

NZXT hat mit dem Havik 140 bereits gezeigt, dass sie neben guten Gehäusen auch gute Kühler bauen können. Der Havik 120 ist dem großen Bruder sehr ähnlich, bietet aber von vielen Sachen etwas weniger. So kommen nur noch 120-mm-Lüfter zum Einsatz und auch die Anzahl der Heatpipes hat sich von sechs auf vier verringert, dafür fallen die Wärmeleitrohre aber nun dicker aus. Dass sich die Unterschiede sich beim Preis bemerkbar machen, ist dann nur die logische Konsequenz. Ob sich die technischen Unterschiede aber auch auf die Leistung auswirken, und wenn ja wie große diese Unterschiede ausfallen, dass wollen wir auf den folgenden Seiten klären.

Verpackung & Lieferumfang

Die Verpackung des Havik 120 fällt, wie beim Havik 140, ebenfalls schwarz/weiß aus. Mit einigen Bildern und technischen Zeichnungen verziert bietet der Karton bereits einen guten Eindruck vom erworbenen Produkt. Die Eigenschaften des Kühlers werden ebenfalls kurz beschrieben, allerdings nur in Englisch. Im Karton ist der Kühler, die Lüfter und das Zubehör durch Schaumstoffpolster bzw. einen separaten Karton gut geschützt. Bis auf die fehlende Lokalisierung der Sprache ist die Art und Weise der Verpackung eine durchaus Gute.
Der Lieferumfang fällt recht umfangreich aus, was großteils an dem Montagematerial liegt. So kann der Kühler auf alle gängigen Sockel (sogar bereits LGA2011) verbaut werden. Zudem liefert NZXT auch noch zwei 120-mm-Lüfter, eine Tube Wärmeleitpaste sowie zwei Y-Kabel mit. Eines der beiden Y-Kabel besitzt eine integrierte Spannungsdrosselung, so dass die Lüfter nicht mehr mit voller Drehzahl arbeiten und entsprechend leiser zu Werke gehen. Positiv erwähnen wollen wir noch den zusätzlichen Entkoppler, den NZXT beilegt um einen etwaig gerissenen Entkoppler schnell und unkompliziert ersetzen zu können.
technische Daten
Größe (H x B x T - ohne Lüfter):162 x 125 x 58 Millimeter
Gewicht (ohne Lüfter):645 Gramm
Material:Kupfer Heatpipes vernickelt, Aluminium Lamellen, Kupfer Boden vernickelt
Anzahl Heatpipes:4x 8 Millimeter
Anzahl Lamellen:46
Lamellenabstand:2,0 Millimeter
Lüfterplätze vorhanden:2x 120 Millimeter
Lüfter beiliegend:2x 120 Millimeter
Lüfterdrehzahl:1.500 U/min
Fördermenge:128,71 m³/h
Lüfter Leistungsaufnahme:3,60 Watt
Lautstärke:22,00 dB(A)
Besonderheiten:Y-Kabel mit integriertem Spannungsadapter beiliegend
Kompatibilität:Intel 775, 1155, 1156, 1366, 2011
AMD AM2, AM2+, AM3, AM3+
Preis:60 Euro (Stand Januar 2012)

Der Kühler im Detail

Der Havik 120 ist ein typischer Tower-Kühler im 120-mm-Format, welcher auf den ersten Blick nichts Besonderes darstellt. Der Kühler ist mit einer Höhe 162 Millimetern sogar höher, als der Havik 140, was vermutlich aber eher den Fertigungstoleranzen beider Kühler geschuldet ist. In der Breite beansprucht der Havik 120 125 Millimeter und in der Tiefe 58. Auf Abkanntungen, welche die Stabilität der Lamellen erhöhen könnten, verzichtet NZXT ebenso, wie auf das Verlöten der Heatpipes mit den Lamellen. Aber auch so hinterlässt der Havik 120 einen sehr robusten Eindruck.
Die Lamellen bestehen aus unbeschichtetem Aluminium, insgesamt verbaut NZXT 46 dieser im Havik 120. Die Heatpipes, welche acht Millimeter dick sind, wurden - wie auch der Boden - vernickelt. Angeordnet sind sie in einer Trapez-Form, was zu einer besseren Wärmeverteilung am Rand des Kühlers, dort wo die meiste Luft durch die Lamellen geführt wird, führt.
Seitlich ist der Havik 120 komplett offen, jedoch ist dort der mittlere Teil der Lamellen abwechselnd nach oben und unten gebogen. Eine genaue Auskunft über die Funktionsweise oder den erhofften Effekt gibt NZXT nicht, es wird nur im allgemeinen von einem "aerodynamischen Lamellen-Design zur Steigerung des Luftflusses" gesprochen. Von oben gut zu sehen sind auch die Kerben, in denen später die Entkoppler der Lüfter befestigt werden.
Wie wir bereits erwähnten besitzt der Havik 120 46 Lamellen aus Aluminium. Dies ist die gleiche Anzahl an Lamellen, die auch schon beim Havik 140 zum Einsatz kam, jedoch hat sich der Lamellenabstand von 1,9 auf 2,0 Millimeter leicht vergrößert.

Der Kühler im Detail

Die Heatpipes verlaufen leicht gebogen vom Boden in den Kühlkörper. Interessant ist der Blick auf die Unterseite des Kühlers aber auch aus einem anderen Grund. So besitzen die Lamellen, bis auf die Oberste, zentral zwei Ausschnitte. Diese dienen vermutlich der besseren Luftzirkulation bei niedrigen Drehzahlen, um einen Hitzestau zu vermeiden.
Der Boden ist wie bei jedem modernen Kühler aus Kupfer gefertigt. Um das Kupfer vor Korrosion zu schützen und die Optik zu wahren wurde dieser vernickelt. Den Transportschutz übernimmt die ebenfalls bereits bewährte Folie, welche sich leicht entfernen lässt. NZXT verzichtet auf eine Politur des geschliffenen Bodens, was ihm ein leicht raues Aussehen verleiht, mit den Fingern sind aber keine Unebenheiten zu spüren.
Die Lüfter folgen dem Schwarz-Weiß-Design der Verpackung und besitzen jeweils 13 Lüfterblätter. Laut NZXT arbeiten die 120-mm-Lüfter mit 1.500 U/min und erzeugen jeweils einen Luftstrom von 128,71 m³/h. Die Drehzahl mit Spannungsadapter soll anstatt 1.500 U/min dann nur noch 1.200 U/min betragen. Die Leistungsaufnahme der Lüfter beträgt 3,6 Watt, bei einer Lautstärke von 22 dB(A) - beides im 12-Volt-Betrieb. Angeschlossen werden die Lüfter über einen 3-Pin-Anschluss, NZXT legt die bereits gezeigten Y-Kabel bei, um beide Lüfter an einem Mainboardanschluss betrieben zu können.
Die Lüfterbefestigung erfolgt mit den selben Entkopplern, die auch schon beim Havik 140 beilagen. Die Entkoppler werden zur Befestigung zuerst in die Lüfter gesteckt, anschließend können die Lüfter am Kühler befestigt werden. Wer hierbei allerdings zu unvorsichtig vorgeht, kann leicht die eine oder andere Lamelle verbiegen.

Die Montage

Die Montage des NZXT Havik 120 gestaltet sich insgesamt recht einfach. Als erstes müssen die Montageschrauben in die für den Sockel entsprechenden Löcher der Backplate gesteckt und befestigt werden. Dies geschieht durch die Kunststoff-Abstandshalter auf der Mainboard Vorderseite. Auf die Abstandshalter werden anschließend die Haltestege für den Kühler geschraubt. Der Kühler selbst wird durch eine Montagebrücke befestigt. Um einen gleichmäßigen Anpressdruck zu gewährleisten besitzen die Schrauben der Montagebrücke eine Feder, welche den Anpressdruck reguliert.
Bei der Ausrichtung zur Gehäuseoberseite überragt der Kühler samt Lüfter auf unserem Testsystem die sockelnahste Speicherbank. Der Abstand zwischen Kühler und Speicherbank ist aber groß genug, dass Arbeitsspeicher ohne erhöhten Heatspreader unter den Kühler passt. Sowohl auf AMD-, als auch auf Intel-Systemen kann der Havik 120 so verbaut werden.
Gut für Anwender mit AMD-System: Auch zur Gehäuse-Rückseite hin kann der Havik 120 montiert werden. Der Abstand zum sockelnahsten RAM-Steckplatz ist auf unserem Sockel-1366-Testsystem dann so groß, dass auch Speicher mit hohem Heatspreader verbaut werden kann.
Testaufbau & Testablauf

Unser Testsystem setzt sich wie folgt zusammen:
- ASUS P6X58D-E
- Intel Core i7 920 @ 3400 MHz @ 1,25 Volt
- 3x2 GB Crucial Ballistix @ 1.363 MHz @ 1,64 Volt (7-7-7-24 2T)
- Palit GeForce GTX 470
- Enermax LibertyECO 620W
- Western Digital WD64001AALS-00J7B0
- LG HL-DT-ST GH22NS50
- Aquacomputer Aquaero 4.00
- mCubed T-Balancer BigNG + 4 digitale Sensoren
- Scythe Kaze Jyu Slim (Systemlüfter @ 12 Volt)

Der Testaufbau und -Ablauf sieht wie folgt aus.
Der Test der Kühler mit den Original-Lüftern erfolgt bei zwölf und fünf Volt, bei beiden Tests geben wir die Drehzahl mit an, mit der der Lüfter im Schnitt gearbeitet hat, diese runden wir in 25er-Schritten. Ausgelesen werden die Drehzahlen mit Hilfe des Aquacomputer Aquaero 4.0 (Review).

Die Vergleichstests mit einheitlichen Lüftern erfolgen mit Hilfe eines Scythe Kama Flex 1900. Diesen regeln wir mit einer Aquacomputer Aquaero 4.0 auf die Drehzahlen 1.850, 1.300 und 700. Unterstützt ein Kühler 140-Millimeter-Lüfter werden zusätzlich Testläufe bei 1.700, 1.200 und 700 Umdrehungen mit einem Noiseblocker NB-BlackSilentPro NB-PK3 getätigt.

Wir nutzen bei unseren Tests eine einheitliche Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können. Zum Einsatz kommt hierfür Noctua NT-H1 (Review).

Jeder Kühler muss mit jeder der Konfigurationen mehrere Testläufe über sich ergehen lassen. Neu ist, dass wir die Kühler nur noch zur Rückseite des Gehäuses hin ausrichten. Für das Einheizen in den Last-Phasen haben wir uns für das Tool Core Damage entschieden. Protokolliert werden die Temperaturen der CPU mit dem Tool Core Temp 0.99.7. Die Temperatur der Umgebungsluft wird in einem Abstand von rund fünf Zentimetern vor dem Lüfter mit Hilfe von vier digitalen Sensoren eines mCubed T-Balancer bigNG gemessen.

Aus den in den Testläufen ermittelten Daten errechnen wir dann die durchschnittliche Temperatur des Prozessors in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur. Die Temperaturen werden immer als Differenz zur Umgebungstemperatur angegeben. Gemäß der Konvention machen wir die Angaben in Kelvin, wobei ein Kelvin einem Grad Celsius Temperaturdifferenz entspricht. Natürlich ist auch eine solche Datenmenge nicht vor Messtoleranzen gefeit und so sind trotz des getätigten Aufwandes Schwankungen im Bereich von 0,5 Kelvin bei den gemessenen Temperaturen möglich.


Wir möchten an dieser Stelle nochmals den Hinweis geben, dass die erreichten Temperaturen stark in Abhängigkeit vom genutzten System sind und auch auf ähnlichen Systemen abweichen können. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Grundlage für ihren Test haben.

Testergebnisse - Übersicht

Den Anfang bei unserer Testauswertung macht wie immer der Ergebnisvergleich. Hierbei werden alle erreichten Werte in einem Diagramm zusammengefasst, was einen guten Überblick darüber bringt, welche Lüfterbestückung oder Drehzahlen dem Kühler am besten liegen.


Im Vergleich der Testergebnisse fallen zwei Dinge recht schnell ins Auge. Zum einen können die mitgelieferten Lüfter den direkten Vergleich mit unseren Referenz-Lüftern (Scythe Kama Flex 1900) nicht für sich entscheiden. Zum anderen ist die Differenz zwischen dem schlechtesten (1x 700 U/min) und dem besten (2x 1.850 U/min) Ergebnis mit 15,3 Kelvin durchschnittlich. Dies zeigt uns, dass die Leistung des Havik 120 in keinem Bereich einbricht oder sich besonders hervortut, sondern die Leistung über das gesamte Testspektrum konstant bleibt.


Test - Serienbelüftung mit zwölf Volt


Relativ groß ist die Differenz der Drehzahl der beiden Lüfter im 12-Volt-Betrieb. Während der vordere Lüfter mit rund 1.750 U/min dreht, arbeitet der hintere Lüfter mit nur noch 1.625 U/min. Bedenkt man die genannten Werte von 1.500 U/min, so fällt die Differenz zu diesen Werten mit bis zu 250 U/min Unterschied schon recht hoch aus. Die hohen Drehzahlen wirken sich natürlich positiv auf die Kühlleistung aus, was zu einer guten Platzierung im Vergleich mit der Original-Belüftung führt. Hauchdünn platziert sich der NZXT Havik 120 hinter dem kürzlich getesteten Thermalright True Spirit. Bei der Lautstärke machen sich die beiden schnell drehenden Lüfter leider negativ bemerkbar. So ist der Havik 120 als laut einzustufen, der sich im geschlossenem System deutlich bemerkbar macht.


Test - Serienbelüftung mit fünf Volt


Selbst im 5-Volt-Betrieb bleibt der Havik 120 mit seinen beiden Lüfter noch hörbar. Schuld daran sind die weiterhin anliegenden 900 U/min der beiden Lüfter. Positiv wirkt sich dies aber auf die Kühlleistung aus, auf dem siebten Platz befindet sich der Kühler von NZXT dadurch in unserem 5-Volt-Vergleich.

Test - Single-Referenz-Belüftung (Scythe Kama Flex)

Als erster Test kommt unser Referenztest mit der Single-Belüftung eines Scythe Kama Flex 1900.


1.850 Umdrehungen pro Minute



1.300 Umdrehungen pro Minute



700 Umdrehungen pro Minute


Im Vergleich der Single-Referenz-Belüftung mit einem Scyhte Kama Flex 1900 schafft es der NZXT Havik 120 sich im obere Drittel, am Ende des Spitzenfeldes, festzusetzen. Auch hier liegt der Kühler, zumindest mit 1.850 und 1.300 U/min, auf dem Niveau des Thermalright True Spirit. Um einen Vergleich zu einem ehemaligen Spitzenreiters zu ziehen: Der Prolimatech Megahalems, welcher im Jahr 2009 zur absoluten Spitze gehörte, bringt nur bei 700 U/min knapp bessere Ergebnisse. Zum Havik 140 fehlen dem kleineren Bruder im Schnitt 1,2 Kelvin.

Test - Dual-Referenz-Belüftung (Scythe Kama Flex)

Nach den Testläufen mit einem 120-mm-Lüfter folgen die Testläufe mit doppelter Bestückung.


1.850 Umdrehungen pro Minute



1.300 Umdrehungen pro Minute



700 Umdrehungen pro Minute


Im Prinzip gilt all dies, was wir bei der Single-Referenz-Belüftung gesagt haben auch für die Dual-Referenz-Belüftung. Auch hier platziert sich der Havik 120 auf dem Niveau des Thermalright True Spirit und des Prolimatech Megahalems. Die Differenz zum Havik 140 schrumpft sogar auf durchschnittlich 0,6 Kelvin. Steigern konnte sich der Havik 120 mit zwei Lüftern vor allem im Bereich mit 700 U/min, wo er im Vergleich zu den genannten Kühlern etwas aufholen konnte.

Fazit

Beim Havik 120 macht NZXT fast alles richtig, aber gehen wir der Reihe nach alles durch. Die Verpackung ist gut und bietet neben einem guten Transportschutz auch reichlich Informationen. Der Lieferumfang kann mehr als überzeugen. Zwei Lüfter, zwei Y-Kabel von denen eines einen Spannungsadapter integriert hat sowie einen Ersatzentkoppler liegen neben dem zwingend benötigten Sachen bei. Die Verarbeitung des Havik 120 ist ebenfalls gut, unbehandeltes Aluminium sieht aber leider immer etwas unschön aus. Die Montage erfolgt durch ein durchdachtes Backplate-System, welches überzeugen kann. Mit wenigen Handgriffen kann der Kühler sicher auf jedem System verbaut werden. Die beiliegenden Lüfter arbeiten leider nicht mit den angegebenen Werten, sondern liegen teils deutlich (rund 17 Prozent) über den beworbenen 1.500 U/min. Dies hat zur Folge, dass sich per Spannungsadapter die Drehzahlen natürlich auch nicht auf die genannten 1.200 U/min absenken lassen, sondern die Lüfter dann immer noch mit 1.450 bzw. 1.400 U/min arbeiten. Den Testergebnissen schadet dies natürlich nicht, hier schneidet der Havik 120 gut ab und liegt ausnahmslos im oberen Drittel der Testcharts. Bei der Lautstärke muss man dann allerdings Abstriche machen, eine hohe Drehzahl hat halt auch fast immer eine hohe Lautstärke zur Folge. Insgesamt stellt der Havik 120 ein gutes Gesamtpaket dar, bei dem die Lüfter aber ggf. ausgetauscht werden sollten. Weniger wegen der erhöhten Drehzahl sondern viel mehr, weil die Leistung noch Potential nach oben bietet (siehe Testergebnisse - Übersicht). Erhältlich ist der Kühler für rund 60 Euro.


Pro & Contra

Pro
+ guter Lieferumfang (120-mm-Lüfter, Y-Kabel, Spannungsadapter, Ersatzentkoppler)
+ gute Verarbeitung
+ gute Testergebnisse mit Original- und Referenz-Lüfter

Contra
- Drehzahlen der Lüfter teils deutlich über den angegebenen Werten
- im 12-Volt-Betrieb laut


Award

Für die gezeigten Leistungen verleihen wir dem NZXT Havik 120 unseren DeXgo-Silber-Award.
DeXgo-Silber-Award

Danksagung

Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von Caseking.

Weitere Informationen

Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
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