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RaidSonic - IcyBox IB-281U


Einleitung

Externe Festplatten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, jedoch sind sie meist noch sehr unhandlich durch ihre Größe. Einen nicht gerade neuen Weg geht da RaidSonic mit ihrer IB-281U. Diese ist für 2,5" Festplatten ausgelegt. Durch die daraus resultierende geringe Größe sind solche Gehäuse erst wirklich mobil. Wie sich die neue IcyBox im Test schlägt erfahrt ihr bei uns.

Verpackung / Lieferumfang
Die IB-281 kommt sicher im Karton verpackt beim Käufer an. Durch das Sichtfenster kann schon vor dem Auspacken der erste Blick auf das schicke Gehäuse geworfen werden.
Im Karton befindet sich neben dem eigentlichen Gehäuse noch die Bedienungsanleitung, eine Treiber CD, eine USB Verlängerung, sowie ein USB-Strom-Adapter.
Die Bedienungsanleitung ist, RaidSonic typisch, mehrsprachig und leicht verständlich. Es wird genau erklärt wie der Einbau der Festplatte funktioniert und was alles beachtet werden soll. Das ganze ist zusätzlich mit einem Bild illustriert.

Montage - Teil 1
Eingebaut wird bei unserem Test eine IBM Travelstar. Sie hat eine Kapazität von 40GB und arbeitet mit 4200 Umdrehungen in der Minute.
Das Gehäuse ist, wenn es geliefert wird, noch nicht verschraubt.
Der Deckel kann somit ganz leicht auf der Seite mit den Schraubenlöchern angehoben und in diese Richtung abgenommen werden.
Im Inneren des Gehäuses befinden sich die beiden Montageschrauben, die zum endgültigen Zusammenbau benötigt werden.
Die Platine ist makellos. Keine Lötreste, keine schief angebrachten Platinenteile. Das was rechts oben zu sehen ist, ist Kleber der verhindert, dass die dort oben angebrachten Kabel sich lösen und somit einen Kurzschluss verursachen könnten.

Montage - Teil 2
Um die Festplatte einsetzen zu können, muss diese in einem möglichst flachen Winkel in den IDE-Anschluss gesteckt werden. Dies ist ein heikler, aber keines Wegs schwerer Schritt. Man sollte nur darauf achten die Festplatte so flach wie möglich in den IDE-Anschluss zu stecken.
Sind die ersten paar Millimeter überstanden passt die Festplatte schon in das Gehäuse und kann nun bis zum Anschlag in den Anschluss gesteckt werden. Anschließend wird der Deckel wieder auf das Gehäuse gesetzt.
Um die Schutzlasche und das Gehäuse zu fixieren werden die beiden Schrauben benötigt. Leider hat RaidSonic keinen kleinen Schraubendreher mit beigelegt. Nicht jeder Haushalt wird einen solch kleinen Kreuz-Schlitz-Schraubendreher besitzen.
Die Leder-Schutzlasche wird ganz simpel mit dem Gehäuse verschraubt. Ist dies geschehen ist die Montage auch schon abgeschlossen.
Fertig zusammen gebaut macht die IcyBox doch schon einen sehr edlen Eindruck. Schlicht aufgebaut, zuverlässig geschützt und hochwertig verarbeitet. Das Metall-Case schützt vor äußseren Umwelteinflüssen und bietet zudem noch eine bessere Wärmeabfuhr als die meisten Plastik-Konkurrenten. Durch die Leder Schutzlasche ist auch der USB Anschluss geschützt.

Inbetriebnahme
Die meisten mobilen Festplatten benötigen immer ein extra Kabel, welches mitgeführt werden muss, um die Festplatte in Betrieb nehmen zu können. Nicht so die IB-281U. Diese hat bereits ein relativ kurzes USB Kabel integriert. Dies reicht aber vollkommen aus, um die IcyBox in Betrieb zu nehmen.
Während des Transportes kann dieses in die Einbuchtung gesteckt werden und wird dort durch zwei kleine Nippel arretiert.
Wer trotz alle dem ein längeres Kabel benötigt ist auch nicht angeschmiert, denn RaidSonic liefert ja noch eine Verlängerung mit. Diese ist mit ihren rund 90 cm ausreichend lang dimensioniert. Für die Travelstar benötigten wir das zusätzliche Stromkabel nicht, sie lief auch ohne Probleme an. Es kann jedoch vorkommen, dass für Festplatten mit mehr Kapazität Stromversorgung vom USB-Port nicht ausreicht und mit Hilfe des extra Stromkabels zusätzliche Energie aus einem zweiten USB-Port bezogen werden muss. Einen kleinen Kritikpunkt müssen wir hier dennoch erwähnen. Die USB-Verlängerung ist leider zu breit. Wer diese in einem freien USB-Anschluss nutzen will muss leider auf den Port daneben verzichten. Nur mit Gewalt könnte dieser vollständig hineingesteckt werden, was aber nicht zu empfehlen ist. Auf den Bildern ist der zweite USB-Stecker nicht vollständig eingesteckt um, eine Beschädigung des Mainboards oder der USB-Anschlüsse zu verhindern. Hier sollte nachgebessert werden. Gut wiederum ist allerdings die Optionalität der Stromversorgung und die Länge das Kabels. Wer noch andere USB-Ports frei hat kann diese benutzen, solange sie in Reichweite des rund 55 cm langen Kabels liegen. Wer sie nicht braucht ist auf dieses zusätzliche Kabel nicht angewiesen und brauch dieses somit auch nicht unnötig mit sich führen.

Der Test
Die IB-281U wird unter WindowsXP ohne zusätzliche Software sofort erkannt und initialisiert. Für ältere Windows Versionen liegt natürlich eine Treiber CD bei.
Sobald der Rahmen angeschlossen ist leuchtet die grüne Power-Led und zeigt dadurch Betriebsbereitschaft an.
Bei Schreib- und Lesevorgängen leuchtet unter der grünen Led ein weitere Led rot auf und signalisiert somit die Festplattenzugriffe.
Die Leuchtstärke ist nicht zu stark und nicht zu schwach, also genau richtig. Auch lautstärketechnisch ist von der Festplatte nicht wirklich etwas wahrzunehmen. Ein leichtes Summen ist zwar wahrzunehmen, dies stört aber in keinster Weise das Arbeiten am PC oder Laptop.
Wie bei allen externen Gehäusen testeten wir auch hier die Übertragungs- geschwindigkeit. Als Testplattform diente das MSI K7N2Delta mit einem NForce2 Chipsatz. Hierfür wurden, wie immer, mehrere Schreib- und Lesevorgänge durchgeführt und abschließend der Mittelwert dieser ermittelt. Die durchschnittliche Schreibgeschwindigkeit betrug 13,73 MByte/s. Beim Lesen erreichte sie gute 19,38 MByte/s. Dies sind zwar keine Spitzenwerte, jedoch reiht sich die IB-281U mit diesen Werten in das obere Leistungssegment ein. Mit einer schnelleren Festplatte wären vielleicht auch noch bessere Werte möglich gewesen.

Fazit

Wenn man sich den gesamten Test anschaut gibt es eigentlich nicht wirklich etwas auszusetzen an dem Gehäuse. Die Verarbeitung ist 1a, die Handhabung kinderleicht und das Design verdient schon fast alleine einen Preis. Zwar trüben der nicht mitgelieferte Schraubendreher und der etwas zu breite USB-Stecker bei der Verlängerung das Gesamtbild, da diese aber nichts an der Leistung verändern, wiegen diese nicht so schwer. Wer ein kleines, externes Gehäuse sucht kommt um die IcyBox nicht herum. Die IB-281U ist bei diversen Online Shops für unter 30€ zu haben.


Pro & Contra

Pro
+ sehr edles Design
+ integriertes USB-Kabel
+ gute Transferraten
+ robustes Gehäuse

Contra
- zu breiter USB-Anschluss bei der Verlängerung
- fehlender Schraubenzieher


Award

Für die sehr guten Testergebnisse vergeben wir den DeXgo-Gold-Award.
DeXgo-Gold-Award

Danksagung

Dieser Artikel entstand mit freundlicher unterstützung von RaidSonic.

Weitere Informationen

Dieser Artikel wurde von Mephisto verfasst.
Weitere Informationen findest du in diesem » Forum Thread