» Forum » DeXgo » Hersteller News » Aktive Hilfe für Profi-Tester: Cooler Master Lab Testbench

Aktive Hilfe für Profi-Tester: Cooler Master Lab Testbench

Mephisto - 22.7.2009 - 10:59

Venlo, 21.07.2009 - In den Testlabors für Computerhardware laufen die Benchmarks in Minutentakt. Oft bleibt den Laboringenieuren kaum Zeit die Hardware exakt aufzubauen. Da bleibt schon einmal das Mainboard auf dem Karton und die restlichen Komponenten außen herum. Damit ist jetzt Schluss! Cooler Master bietet ab sofort ein professionelles Testrack günstig in der Anschaffung und für Jedermann erhältlich an.

Die Idee entstand beim eigenen arbeiten. Mainboardtests die einen optischen Eindruck gleich eines Autounfalls hinterließen sind nicht professionell und sehr zerstörungsgefährdet. Ein einfacher Aufbau, um leichter an die zu testenden Computer-Innereien wie Mainboard, Prozessor, Arbeitsspeicher oder Grafikkarte zu kommen, waren das angestrebte Ziel. Stabil, übersichtlich und kompakt wurden als weitere Anforderungen festgelegt. So entstand ein Testrack welches alle wichtigen PC Komponenten in sich aufnehmen kann.

Ein ATX-Netzteil findet innen in der rechten Hälfte über den Belüftungslöchern seinen Platz. Gleich nebenan werden die Laufwerke befestigt. Dabei spielt die Anordnung keine Rolle. Oben DVD und unten HDD oder umgekehrt – beides ist möglich. Auch ein Festplattenwechselrahmen kann implementiert werden. Sind diese Komponenten installiert, kann ein Mainboard einfach auf die kleinen Plastikabstandhalter gesteckt werden. Diese Befestigung garantiert neben einem sicheren Sitz auch eine schnelle Demontage der Hauptplatine. Mit dem Mainboard „on top“ sind die Hauptkomponenten wie CPU, RAM und VGA leicht zu erreichen.

Vier Gummifüße halten das Testbench sicher am Platz. Ein Power-On-Taster und ein Weiterer für ein Systemreset sind ebenfalls vorhanden. Befestigungsmöglichkeiten für Netzteil, 3,5“ und 2,5“ Laufwerke mittels Langlöcher sind im Rack. Plastikabstandhalter verhelfen den verschiedenen Mainboards genügend Halt über der Plattform.

Das Testbench ist ab sofort im Cooler Master eigenem Webshop zu einem Preis von 79,95 Euro erhältlich. (Link)

Anhang:

HESmelaugh - 22.7.2009 - 11:26

Hmmm... ich kenn da nen schöneren Table. :D

Aber finde es trotzdem gut, dass sowas angeboten wird. Zumal der Preis noch recht vertretbar ist.

Mephisto - 22.7.2009 - 13:47

Hab noch nen paar Bilder. Quali nicht berauschend aber man erkennt was:








Mephisto - 22.7.2009 - 15:35

Shane um auf deine Aussage noch mal zurück zu kommen.
Was mich bei meinem jetzigen Tisch stört ist, dass die Laufwerke und die Anschlüsse nach hinten "nebeneinander" liegen (eins Seite eins vorne sozusagen). Das scheint CM besser gelöst zu haben. Allerdings sehe ich auch zwei recht problematische Sachen bei diesem Table hier:
1. Man kommt an den Ausschnitt beim Mainboardtray nur von einer Seite (vorne, hinten ist ja das Netzteil drin)
2. Die Erweiterungskarten (Grafikkarten) können scheinbar nicht arretiert werden.

Da ich das gute Stück bald bekomme werd ich dann genaueres berichten können.

Gast - 22.7.2009 - 15:36

cool - damit lassen sich super overclocking maschinen aufstellen

Mephisto - 22.7.2009 - 15:43

Ich denke bei OC-Versuchen hat das Gehäuse nur wenig Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg Smilie

Salzi - 22.7.2009 - 16:00

naja der Feuerlöscher ist sicher effizienter ;)

dermarkus93 - 22.7.2009 - 16:11

Brandmelder, Feuerlöscher, 112 in der Kurzwahl oder ganz einfach Temperatur überprüfen; das hilft. Aber das Gehäuse sicher nicht.
Mein Senf: Das Gehäuse sieht gut aus!

Gast - 22.7.2009 - 16:16

Auf alle Fälle kommt man da sehr gut an die Mainboardkomponenten ran. Große Prozessorkühler passen hier wohl auch. Und zum overclocking kann man leicht einen Trichter für Trockeneis oder sowas auf den Prozessor setzen. Habe ich letztens erst bei einem Overclocking Wettstreit gesehen.
Hasta la proxima,
M.

LeChuck - 23.7.2009 - 19:03

Da fehlen irgendwie Wakü-Radihalterungen :)

Mephisto - 23.7.2009 - 19:55

Hi LeChuck,

das Teil ist auch nicht auf WaKü ausgelegt sondern nur für LuKü und Komponententests. Ob er an deinen rankommt kann ich hoffentlich bald berichten. Dann gibts mal einen kleinen Vergleich, was wo besser gelöst ist.

Gruß

dermarkus93 - 24.7.2009 - 9:26

Bei mir ist sowieso LuKü Alltag :D

Gast - 7.8.2009 - 11:59

Hallo zusammen das Gehäuse kann man nur in den USA bestellen :(

Salzi - 7.8.2009 - 12:02

hmm komisch. Die haben das Gehäuse tatsächlich aus ihrem Europa Store gelöscht. Obs nur ein Lieferengpass ist?

Am 3. Aug. 2009 09:50:28 war es definitv noch im Store. Sagt zumindest der Google Cache

Gast - 7.8.2009 - 12:07

das ist natürlich sehr ärgerlich, da ich mich auf das case/benchtable gefreut habe. das antec skeleton hat zuviel und ist zu teuer und selbstbauten ala LeChuck sind auch nicht grade billig (aber gute quali). sehr ärgerlich.....

Salzi - 7.8.2009 - 13:03

vielleicht mal direkt bei Coolermaster nachfragen worans liegt.

Mephisto - 8.8.2009 - 20:25

Ich habe letzte Woche einen von Cooler Master geschickt bekommen. Wenn ich die nächsten age dazu komme werde ich mal eine Kurzvorstellung von dem Table machen. Ein Vergleich zum LeChuck Table kann ich auch geben, den habe ich selbst in Nutzung.

Gruß
Mephi

Mephisto - 13.8.2009 - 15:51

Der Bench ist übrigens wieder erhältlich, jedoch lieferbar erst ab dem 13 Oktober 2009.
Problem war einfach: das Teil war zu schnell vergriffen. Ich habe jetzt die ersten Bilder gemacht. Ich hoffe noch diese Woche bissle was zeigen zu können.

Gast - 14.8.2009 - 9:35

Hallo,
das Testbench ist weiterhin in Europa zu bestellen. Wegem der hohen Nachfrage sind gerade Lieferschwierigkeiten.
Der Shop bei Coolermaster schaltet es demnächst wieder ein. Und es wird auf Caseking.de zu kaufen sein ... demnächst.
CM

Gast - 14.8.2009 - 10:33

http://www.coolermaster.nl/shop/product_info.php?products_id=473

Mephisto - 14.8.2009 - 13:20

So hier nun die versprochene Kurzvorstellung.

Ansichten

Der Testbench kommt in einer schlichten Verpackung und ist gut gepolstert. Bilder dieser habe ich mir mal gespart, was man nur Anmerken kann und sollte: es liegt keine Bedienungsanleitung bei, lediglich eine kleine Tüte mit den benötigten Schrauben.

Der Testbench selbst ist, wenn man den Vergleich zum Antec Skeleton oder dem LeChuck-Case nimmt, ein Winzling. Mit einer Grundfläche von ca. 28 x 32 Zentimetern (LeChuck Case 44 x 44 Zentimeter) und einer Höhe von nicht ganz 12 Zentimetern (LeChuck Case 22 Zentimeter (inkl. Slothalter 34 Zentimeter)) nimmt er sehr wenig Platz in Anspruch. Das spiegelt sich natürlich auch beim Gewicht wieder, wo der CM Bench-Table keine 2kg auf die Waage bringt.



Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen von wem der Table stammt hat Cooler Master sich gleich an mehreren Stellen seinen Namen und sein Logo hinterlassen. So finden wir dies auf der Stirnseite,...



Auf dem Frontpanel mit dem Power- und Reset-Taster und...



der rechten Seite. Das "Loch" in der Seitenwand dient übrigens nicht der Kabelführung sondern kommt durch das abkanten der Netzteilhalterung.



Im linken Teil des Bench-Tables werden die Laufwerke unter gebracht. So können entweder zwei 5,25-Zoll-Laufwerke unter gebracht werden oder auch ein optisches Laufwerk und eine Festplatte.



Schauen wir uns den Tisch von hinten an, so sehen wir zum einen das ausgestanzte Gitter, welches zur Belüftung des Netzteiles dient und zum anderen die Kunststoffunterlage, welche einen Kurzschluss bei den ggf. auf dem Boden verbauten Festplatten verhindert. So werden Laufwerke im 2,5-Zoll-Format im hinteren Bereich auf den Boden verschraubt.



Der Caseboden von unten offenbart nichts unbekanntes. Zum sicheren und entkoppelten Stand des Gehäuses sind vier Gummifüsse verbaut.

Mephisto - 14.8.2009 - 13:22

Montage

Die Installation des Mainboards ist wohl das, was den Cooler Master Bench-Table als solchen auszeichnet. So wird das Mainboard nur auf Kunststoffstifte gesetzt und kann so sehr schnell ausgetauscht werden. Die Beiden Ausschnitte im Bench-Table sind leider nicht dafür geeignet von unten an Komponenten (z.B. CPU-Kühler) zu gelangen sondern dienen lediglich der Kabelführung.



Erweiterungskarten können ebenfalls schnell montiert werden, allerdings sind diese in keinster Weise gesichert. So sollte man gerade bei großen Grafikkarten mit evtl. großen Kühlern darauf achten, dass diese nicht umkippen und einen defekt erleiden oder auch den Slot zerstören. Hier wäre eine simple Montagehilfe zur Sicherung der Grafikkarten angebracht.



Die Laufwerke können einfach von vorne eingeschoben und an der Seite mit Hilfe der beiliegenden Schrauben befestigt werden. Bei 2,5-Zoll-Laufwerken geschieht dies vom Boden aus.



Das Netzteil wird für manche ungewohnt mit der Rückseite nach vorne montiert. So ist der Schalter gut erreichbar und die Anschlusskabel gehen zur Rückseite weg.



Ein fertig montiertes System schaut dann wie folgt aus. Die Komponenten liegen offen und sind gut zu erreichen.




Was für Vor- und Nachteile bringt einem ein solcher Bench-Table. Zum einen ist das System nicht für Wasserkülhungen geeignet, da schlicht und ergreifend keine Möglichkeiten zur Montage etwaiger Komponenten vorhanden sind. Der Table ist so sehr kompakt gehalten und spart doch recht viel Platz auf dem Schreibtisch. Leider kann man aber auch nicht wirklich viele Laufwerke unterbringen und bei der Nutzung einer Lüftersteuerung schaut das ganze noch magerer aus. Auch die unbefestigten Erweiterungskarten dürfen nicht unerwähnt bleiben, ebenso wie die fehlenden Löcher zur Montage von Kühlern ohne Demontage es Mainboards.
Viele denken sich jetzt sicher, wozu einen solchen Table dann kaufen? Ganz einfach: Getestet werden nicht nur Kühler. Gerade das wechseln des Mainboards oder der Erweiterungskarten geht sehr schnell von der Hand, da hierfür keine einzige Schraube gelöst werden muss.

Ob der Tisch für jemanden einen praktischen Nutzen hat oder nicht bleibt also jedem selbst überlassen, Nutzer die häufig Kompenten wechseln könnten einen praktischen Nutzen sehen, Anwender von Wasserkühlungen hingehen wohl eher nicht.

Painfully Dream - 16.8.2009 - 23:32

danke thomas für deine eindrücke. das mit den erweiterungskarten ist wirklich unschön.
vllt gibt es später ne 2. revision mit einer stabilen halterung. ich würd dafür auch einen kleinen aufpreis bezahlen (ich denke nicht nur ich)

Mephisto - 17.8.2009 - 6:11

Mal schauen in wie weit sich Cooler Master beraten lässt bei Verbesserungsvorschlägen.

Gast - 24.8.2009 - 15:53

Hallo,
vielen Dank für die Hinweise.
Bei der Planung stand mehr die Arbeitsfreundlichkeit und schnelle Bedienbarkeit als Absichern der Komponennten im Vordergrund. Zumal man das System nach dem entfernen von VGA und Kühler einfach in einen handelsüblichen Alu-Baumarktkoffer verpacken und transportieren kann. Mit einem festen Rahmen geht der Deckel vomo Koffer nicht zu - ein beweglicher Rahmen waere wieder eine mögliche Fehlerquelle mehr.
Da das Testbench ja aus Stahl ist, besteht aber leicht die Möglichkeit, sich aus Aluprofilen einen passenden Rahemn zu bauen und zu verschrauben.
Ausserdem ist das Versin 1.0 - was ja auch noch Verbesserungen zulässt.
Vielen Dank nochmal - ich werde es bei einem Update mit bedenken.
CM René

Mephisto - 24.8.2009 - 16:06

Hi René,

wenn du Interesse dran hast kann ich dir gern ein paar Tipps geben, die meiner Meinung nach den Table stark aufwerten würden. Müsstet ihr dann schauen, welche ihr davon umsetzen wollt und auch könnt. Ich denke alles weitere dann aber per Mail ;).

Gruß

Painfully Dream - 14.9.2009 - 15:42

so, hab das jetzt auch im betrieb. bis auf die kartenhalterung ist das teil nicht schlecht. allerdings könnten die kabel für power und reset etwas kürzer sein.