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[Kurzvorstellung] Phobya G-Silent 18

Mephisto - 23.2.2011 - 13:31

Phobya liefert die G-Silent 18 in verschiedenen Sets aus. So wird das 4er-Bundle in einem braunen Papp-Karton ausgeliefert, in dem sich die vier Lüfter nochmals verpackt befinden. Die Umverpackung der einzelnen Lüfter ist mit dem Phobya-Logo und den technischen Daten der Lüfter bedruckt, farblich orientiert sich die Verpackung an den Phobya-Farben Rot, Blau und Schwarz.


Der Lieferumfang der Lüfter fällt sehr knapp aus und umfasst lediglich vier schwarze Lüfterschrauben. Ein Adapter um die 3-Pin-Lüfter direkt am Netzteil betrieben zu können, oder Spannungsadapter zur Reduzierung der Drehzahl liegen den Lüftern nicht bei.


Die Farben der Lüfter orientieren sich, wie auch schon die Verpackung, an den Firmen-Farben. So ist, wie auch schon bei den Nano-G 12, der Rahmen schwarz und der Rotor rot. Zu den technischen Daten liefert Phobya nur auf der Verpackung Informationen mit. So verbrauchen die Lüfter im Betrieb mit zwölf Volt drei Watt und drehen dann mit rund 700 U/min. Der Volumenstrom soll dann bei 169 m³/h liegen. Auf eine Ummantelung der Kabel verzichtet Phobya momentan noch, bei späteren Revisionen soll dies aber geändert werden.


Das Design der Lüfterblätter und des Rahmens ist mit dem der Silverstone FM181-Lüfter identisch, dazu zählt auch, dass insgesamt sieben Lüfterblätter vorhanden sind, wie bereits erwähnt ist die Farbwahl jedoch eine andere.


Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Art, wie die Kabel zur Rotor-Nabe geführt werden. Um zu verhindern, dass die Kabel aus der Führung rutschen, verbaut Phobya zwei Klemmen, welche jeweils den gesamten Steg überspannen. Auch die verbaute Beleuchtung der Phobya-Lüfter ist ein Unterscheidungsmerkmal zu den Lüftern von Silverstone. Vier rote LED beleuchten in den Ecken die Rotor-Blätter.


Man kann es positiv, als auch negativ sehen: Die Beleuchtung der LED ist nicht all zu kräftig. Gerade am Tage bei einer hellen Umgebung ist die Beleuchtung sehr dezent wahrnehmbar. Bei geringerer Umgebungs-Beleuchtung sind die LED deutlich besser zu sehen. Dazu weiter unten aber noch einige Bilder.


Um euch einen Eindruck der Größe der Lüfter zu geben haben wir diese neben einen der bereits erwähnten Phobya Nano-G 12 PWM Silent gestellt. Neben der Größe erkennt man aber auch Unterschiede anderer Art bei den Lüftern. So sind der Rahmen und die Lüfterblätter beim G-Silent 18 nicht mehr glänzend sondern eher trüb gehalten.


Zum Abschluss noch drei Bilder der Lüfter verbaut auf einem Watercool Mora 3 mit unterschiedlicher Spannung betrieben. Im ersten Bild ist die Beleuchtung bei zwölf Volt zu sehen, diese haben wir bis auf rund 4,5 Volt (letztes Bild) verringert. Auch wenn die Lüfter erst bei rund sieben Volt anlaufen, so sind sie, ein mal in Betrieb, gut herunterregelbar.


Beim Betrieb mit zwölf Volt machen die Lüfter, gerade im 4er-Pack, durch die Luftgeräusche auf sich aufmerksam. Von den Samples die uns zur Verfügung standen - insgesamt acht Stück - liefen sechs Lüfter absolut frei von Nebengeräuschen. Die anderen beiden Lüfter erzeugten ein sehr leises Lagerschleifen, welches aber, bei einem normalen Abstand von rund 50 Zentimetern zum Lüfter, nicht wahrnehmbar war. Bereits ab einem Abstand von rund 20 Zentimetern zu den Lüftern war von diesen nur noch das Luftgeräusch zu vernehmen. Werden die Lüfter heruntergeregelt, so sind diese kaum noch wahrzunehmen. Im direkten Vergleich mit den Silverstone SST-FM181 haben die Lüfter von Silverstone hauchdünn die Nase vorn, aber auch nur, da diese ohne Adapter betrieben bereits unhörbar sind. Die G-Silent 18 müssen hierfür hingegen noch separat geregelt werden. Erworben werden können die Lüfter entweder einzeln, in 4er-Bundlen oder gekoppelt mit Radiatoren bei Aquatuning, von denen auch wir unsere Exemplare erhalten haben.